Relegation

Auf- und Absteiger und die Relegation

Köln und Darmstadt steigen ab – Bochum spielt Relegation gegen Düsseldorf

Der 1. FC Köln ist zum siebten Mal aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen. Nach dem 1:4 bei Aufsteiger 1. FC Heidenheim beenden die Kölner die Saison als 17. und begleiten Darmstadt 98 in die 2. Liga. Nach dem 3:2 in der Vorwoche gegen Union Berlin hatten die Kölner vor dem Saisonfinale doch noch einmal auf die Relegation hoffen dürfen, doch daraus wurde nichts. Die Rheinländer verspielten durch ein 1:4 (0:3) beim 1. FC Heidenheim am Samstag zum Saisonabschluss ihre letzte Chance.

In der Relegation gegen den Zweitligadritten Fortuna Düsseldorf spielt der VfL Bochum nach einem 1:4 bei Werder Bremen um den Klassenerhalt. Die Rettung am Samstag feierten der 1. FC Union Berlin nach einem 2:1 gegen den SC Freiburg sowie der FSV Mainz 05 durch ein 3:1 (1:1) beim VfL Wolfsburg.

In der Relegation um den 18. Startplatz in der Bundesliga fordert Fortuna Düsseldorf den VfL Bochum 1848 heraus. In der 2. Bundesliga kämpft der SV Wehen Wiesbaden in zwei Duellen gegen den SSV Jahn Regensburg um den letzten Platz für die kommende Saison.

Termine und Anstoßzeiten für die Saison 2023/24

Bundesliga – 2. Bundesliga:

· Hinspiel am Donnerstag, 23.05.2024: VfL Bochum 1848 – Fortuna Düsseldorf (20:30 Uhr, live bei SAT.1 und Sky)

· Rückspiel am Montag, 27.05.2024: Fortuna Düsseldorf – VfL Bochum 1848 (20:30 Uhr, live bei SAT.1 und Sky)

Der Relegationsteilnehmer der Bundesliga steht fest: In einem dramatischen Finish sicherte sich der 1. FC Union Berlin den direkten Klassenerhalt, der VfL Bochum 1848 muss in zwei Duellen gegen Fortuna Düsseldorf um den 18. Startplatz für die kommende Saison spielen.

2. Bundesliga – 3. Liga: 

· Hinspiel am Freitag, 24.05.2024: SSV Jahn Regensburg – SV Wehen Wiesbaden (20:30 Uhr, live bei SAT.1 und Sky)

· Rückspiel am Dienstag, 28.05.2024: SV Wehen Wiesbaden – SSV Jahn Regensburg (20:30 Uhr, live bei SAT.1 und Sky)

Trotz eines 1:2 gegen den Zweitliga-Meister FC St. Pauli zum Abschluss hat sich der SV Wehen Wiesbaden in die Relegation gerettet, profitierte von der gleichzeitigen Niederlage des F.C. Hansa Rostock gegen den SC Paderborn 07. Als Gegner im Duell um den letzten Startplatz in der 2. Bundesliga wartet auf das Team aus der hessischen Landeshauptstadt der SSV Jahn Regensburg, der den direkten Wiederaufstieg perfekt machen will.

Modus der Relegation – VAR im Einsatz

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Der Tabellen-16. der Bundesliga tritt in der zur Saison 2008/09 wieder eingeführten Relegation mit Hin- und Rückspiel gegen den Dritten der 2. Bundesliga an. Der Sieger des Duells erhält den 18. Startplatz für die kommende Saison in der Bundesliga. Wie auch im Europapokal gilt in der Relegation nicht mehr die Auswärtstorregel, wonach auswärts erzielte Tore bei Gleichstand im Gesamtergebnis mehr zählen als zu Hause erzielte Treffer. Falls nach Ende der regulären Spielzeit noch keine Entscheidung gefallen ist, gibt es zweimal 15 Minuten Verlängerung. Steht danach immer noch kein Sieger fest, findet ein Elfmeterschießen statt.

In allen vier Begegnungen kommt sowohl der Video-Assistent als auch die Torlinientechnologie zum Einsatz. Das Heimrecht im Rückspiel besitzt jeweils der Club, der gemäß Spielplan der abgelaufenen Saison weniger spielfreie Tage vor dem Hinspiel hat. Da die letzten Spieltage der Bundesliga und 3. Liga am Samstag, 18. Mai, und der 34. Spieltag der 2. Bundesliga am Sonntag, 19. Mai, stattfanden, liegt das Heimrecht im Rückspiel in beiden Fällen beim Club der 2. Bundesliga.

2009 wieder eingeführt zählt die Relegation zwischen dem 16. der Bundesliga und dem Dritten der 2. Bundesliga zu den emotionalen Höhepunkten der Saison. Im Sommer 2023 rettete sich der VfB Stuttgart  auf den letzten Drücker, davor feierten Hertha BSC und der 1. FC Köln den Last-Minute-Verbleib in der Bundesliga, im Jahr 2020 war es der SV Werder Bremen. Bevor der 1. FC Union Berlin 2019 den erstmaligen Aufstieg schaffte, hatte sich seit 2012 kein Zweitligist durchsetzen können, damals war es Fortuna Düsseldorf gelungen.

2018 und 2017 sicherte sich der VfL Wolfsburg jeweils in der Relegation den Klassenerhalt. Zuvor schafften dies bereits Eintracht Frankfurt (2016), der Hamburger SV (2014 & 2015) sowie die TSG Hoffenheim (2013).

zur 3.Liga

Mit der U23 des SC Freiburg, dem VfB Lübeck und dem MSV Duisburg standen bereits drei der vier Absteiger aus der 3. Liga fest. Nun ist auch der vierte klar.

Der Hallesche FC steht als Absteiger aus der 3. Liga fest. Das Team von der Saale kam am Samstag in Bielefeld nicht über ein 0:0 hinaus. Da Konkurrent Mannheim gegen den SV Sandhausen einen klaren Heimsieg einfuhr (4:2), hat Halle einen Spieltag vor Schluss vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Für den Waldhof trafen Okpala (7.), Boyd (9. und 44.) sowie Seegert (25.). Für die Gäste aus Sandhausen verkürzte Göttlicher (52.). In der 90. Minute sorgte David Otto für den Endstand.

Halle ist nach Duisburg, Lübeck und der zweiten Mannschaft des SC Freiburg der vierte Absteiger. Das Team von Trainer Stefan Reisinger muss damit den Gang in die Regionalliga Nordost antreten.

So ist die Lage in den Regionalligen

Diese Vereine spielen in der Spielzeit 2024/25 in der 3. Liga

Zweitliga-Absteiger: VfL Osnabrück, Hansa Rostock

In der 3. Liga bleiben: Rot-Weiss Essen, Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue, SV Sandhausen, 1. FC Saarbrücken, Borussia Dortmund II, SpVgg Unterhaching, SC Verl, FC Ingolstadt, Viktoria Köln, TSV 1860 München, Waldhof Mannheim, Arminia Bielefeld

Aufsteiger aus der Regionalliga: Alemannia Aachen, VfB Stuttgart II, Energie Cottbus.

Die letzten beiden Teilnehmer werden in der Relegation ermittelt. Den vierten Aufsteiger aus der Regionalliga ermitteln Hannover 96 II und die Würzburger Kickers im direkten Duell.

Mit der Randale von einigen Fans hat sich der FC Hansa Rostock aus der 2. Fußball-Bundesliga in die 3. Liga verabschiedet. „Im Grunde genommen ist es ein schlechtes Zeugnis für uns, für den Verein“, sagte Interimsvorstand Jürgen Wehlend am Sonntag zu den Bildern kurz vor dem Spielende beim 1:2 (0:0) gegen den SC Paderborn. „Es gibt nichts zu entschuldigen. Man kann es nur erklären.“

Stuttgarter Kickers scheitern am letzten Spieltag

Zu einem Duell mit einem weiteren Traditionsverein wird es für Rot-Weiss Essen nicht kommen. In der Regionalliga Südwest erlebten die Stuttgarter Kickers ein Drama am letzten Spieltag. Durch eine 0:3-Niederlage am letzten Spieltag in Homburg mussten die Kickers die Zweitvertretung des VfB Stuttgart vorbeiziehen lassen.

Neuer-Trainer

Thomas Stamm wird neuer Trainer von Dynamo Dresden

Die SGD bekommt damit ihren absoluten Wunschtrainer.

Obwohl die Dresdener mit einer guten Ausgangslage in die Rückrunde gestartet sind, wurde der Aufstieg verpasst. In der Zwischenzeit zog die SG Dynamo in der 3. Liga heute die Konsequenzen. Markus Anfang nahm seinen Hut. Gerüchte um Thomas Stamm gab es schon länger. Jetzt ist es offiziell. Stamm übernimmt die Dresdener zur Saison 2024/25.

Thomas Stamm begann seine Trainer-Karriere als Nachwuchskoordinator beim FC Schaffhausen. Er wechselte innerhalb der Schweiz als Trainer zur U18 von Winterthur. Anschließend wurde er U15 Co-Trainer der Schweiz. Dort stieg er zur U16 auf und übernahm dann bereits die U19 des SC Freiburg. Seit dem 01. Juli 2021 trainierte Stamm die zweite Mannschaft des SC Freiburg. In seiner ersten Saison beim SC Freiburg II landete der junge Coach bereits auf dem elften Platz der 3. Liga – als Aufsteiger wohlgemerkt. In der Spielzeit 22/23 hätte es sogar zum Aufstieg gereicht. Denn mit der Zweitvertretung belegte Stamm den zweiten Platz. Doch zweite Mannschaften dürfen nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen. Die aktuelle Saison war dann wiederum ein Fiasko. Der SC Freiburg II belegte mit 30 Punkten den letzten Platz und stieg damit in die Regionalliga ab.

Das Saisonziel der Dresdener ist klar – Aufstieg!

SG Dynamo Dresden News: Zweimal in Folge ist der Aufstieg jetzt nicht geglückt. Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Die Fans wollen das Team in der 2. Bundesliga sehen. Dresden hat das Umfeld und eigentlich auch die Qualität dazu. Was jetzt noch fehlt, dass ist die Konstanz.

„Durch seine hervorragende Arbeit in den zurückliegenden Jahren und seiner Qualität im Umgang mit jungen, entwicklungsfähigen Spielern und gestandenen Akteuren sowie seiner hohen fachlichen Expertise, genießt Thomas eine extrem hohe Anerkennung in der Fußballbranche“, so Geschäftsführer David Fischer. „Umso erfreulicher ist die nun feststehende Zusammenarbeit.“

Klar, dass ein Mann seines Formats Begehrlichkeiten bei vielen Klubs weckt. Und deshalb zwischen den Angeboten wählen konnte. Umso besser, dass sich Stamm trotz anderer Offerten bewusst für Dresden entschieden hat.

Dynamo Dresden ist in meinen Augen eine der Top-Adressen im deutschen Fußball. Ich durfte als Gästetrainer bereits die unglaubliche Atmosphäre im Stadion erleben und freue mich nun, zukünftig auf der gegenüberliegenden Trainerbank Platz nehmen zu können“, sagt Stamm über seinen neuen Arbeitgeber. „Der Verein hat großes Entwicklungspotenzial und die Verantwortlichen und Spieler zeigen mir, dass sie gewillt sind, den nächsten Schritt in der Entwicklung zu gehen.

Heimsieg

Dynamo mit Sieg und Einzug beim DFB-Pokal

Dynamo nach Erfolg über Duisburg im DFB-Pokal

Dynamo Dresden hat in der 3. Liga einen versöhnlichen Abschluss gefeiert. Die Schwarz-Gelben schlugen Absteiger MSV Duisburg klar und qualifizierten sich für den DFB-Pokal. – Nur ein einziger Punkt fehlte nach dem Abpfiff auf den Relegationsrang drei, weil Dynamo Dresdens Kicker in der Rückrunde nicht annähernd solche Leistungen zeigten, wie beim 4:0-Sieg gegen den MSV Duisburg. Wie leicht es gehen kann, wenn der Druck erst weg ist, zeigt das letzte Saisonspiel.. Dynamo Dresden kann dem Sachsenpokal-Finale gegen Erzgebirge Aue entspannt entgegenblicken.

Vor 31 189 Zuschauern markierten Paul Will (15. Minute), Jakob Lemmer (16.) und Santiago Castaneda (38./Eigentor) schon vor der Pause die Tore zur Vorentscheidung. Erneut Lemmer (51.) setzte den Schlusspunkt. Damit kann Dynamo dem Sachsenpokal-Finale am nächsten Samstag genauso entspannt entgegenblicken wie Konkurrent FC Erzgebirge Aue, der damit unabhängig vom Ergebnis ebenfalls qualifiziert ist.

Dynamo, das auf die etatmäßigen Torhüter Kevin Broll und Stefan Drljaca verzichtete und dafür Daniel Mesenhöler eine Einsatzchance in der Meisterschaft gab, ließ nie einen Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Der Ersatz-Keeper Daniel Mesenhöler im Kasten sieht in Halbzeit eins einen wahren Sturmlauf seiner Vorderleute. Bereits nach fünf Minuten verfehlte Youngster Jonas Oehmichen nur knapp. Der Doppelschlag war bereits der K.o. für Duisburg, das nur einmal in der ersten Halbzeit einigermaßen gefährlich vor das Dresdner Tor kam. Die Partie hatte Dynamo von Beginn an im Griff. Etwas Bangen war dennoch angesagt. als Platz vier wegen der Führung von Saarbrücken in Regensburg nach rund zehn Minuten kurz weg war. Dann stellte Dresden aber schnell die Weichen auf Sieg.

Mit Doppelschlag zum Sieg

Zunächst staubte Mittelfeldabräumer Paul Will mit dem rechten Fuß ab (14.). 63 Sekunden später erhöhte Jakob Lemmer, der einen Pass von Youngster Jonas Oehmichen in den Strafraum nutzte (15.). Sieben Minuten später jagte Lemmer eine abgewehrte Ecke an den rechten Pfosten. Dann rasselten Dynamo-Kapitän Stefan Kutschke sowie die Duisburger Max Braune und Tobias Fleckstein in der Luft zusammen (28.). Kutschke und Braune mussten kurz vor der Pause raus. Davor hatte Stefan Kutschke noch seine Highlight-Momente.

Kutschke legt nach

Zunächst präsentierten die Fans ein Banner (35.): „Identität bewahren – Kutschke verlängern„. Und der 35-Jährige gab die Streicheleinheit postwendend zurück: Indem er fast von der Grundlinie abgefälscht Braune überwand (38.). Lewald hatte mit einem Solo den Treffer klasse vorbereitet. Der Ex-Dresdner Alexander Esswein schob beim einzigen Gäste-Abschluss den Ball knapp am langen Pfosten vorbei (36.). Mit dem 3:0, das Stefan Kutschke mit einer Energieleistung einleitete, war die Partie gelaufen. Kutschke musste kurz darauf ebenso wie Duisburgs Torhüter Maximilian Braune ausgewechselt werden. Beide waren in einer vorangegangenen Szene zusammengeprallt und mussten länger behandelt werden. Die Gastgeber versäumten es, in Halbzeit eins noch mehr Tore aus sehr guten Möglichkeiten zu erzielen.

Spiel nur auf das MSV-Tor

Nach der Pause blieb es ein Spiel auf ein Tor. Und es dauerte auch nicht lange zum 4:0. Lemmer drückte eine Flanke von Niklas Hauptmann am Fünfer ein (51.). Tony Menzel hätte bei seinem Heimspieldebüt fast noch für einen Treffer gesorgt, aber Torwart Vincent Müller rettete bei dem abgefälschten Abschluss glänzend (69.). Zehn Minuten vor dem Ende lautete das Torschussverhältnis 26:1. Weitere Möglichkeiten wurden aber zum Teil kläglich vergeben. In einem Duell zweier Liga-Konkurrenten ist solch eine Bilanz nur selten.

An diesem Nachmittag zündeten Dynamos Anhänger zahlreichen Rauchbomben, die das Stadion ab der 76. Minute einnebelten. Der Verein muss im dritten Jahr 3. Liga hintereinander sparen. Unnötige Geldstrafen sollte man mit solchen Aktionen vermeiden.

3. Liga 2023-2024 | Spieltag 38
| Rudolf Harbig Stadion | 18.Mai.2024-13:30
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
U N U N S
4 : 0
Endstand
MSV Duisburg
MSV Duisburg
U N S N U
Paul Will
14'
Jakob Lemmer
15'
Stefan Kutschke
38'
Jakob Lemmer
51'
1. Halbzeit
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45'
2. Halbzeit
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90'
Tore
Tor
14'
Tor
15'
Tor
38'
Tor
51'
Spielstatistiken
Dynamo Dresden
MSV Duisburg
Am Tor vorbei 18
Schüsse auf das Tor 8
Schüsse auf das Tor 0
Am Tor vorbei 1
4 Tore 0
62 Ballbesitz 38
10 Ecken 2
7 Fouls 10
0 Abseits 1
2 Gelbe Karten 2
26 Torschüsse gesamt 1
8 Schüsse auf das Tor 0
18 Schüsse neben das Tor 1
19 Einwürfe 14
11 Freistöße 7
100 Angriffe 47
77 Gefährliche Angriffe 23

 

 

Geruecht

Darmstadt befasst sich mit Paul Will

Der Glaube an einen sportlich versöhnlichen Saisonausklang ist bei Absteiger Darmstadt eher theoretischer Natur. „Ich hoffe, es wird nicht schon schlimmer“, unkte Verteidiger Christoph Klarer nach dem blamablen 0:6 gegen Hoffenheim mit Blick auf den 34. Spieltag beim BVB. Vorab zeigt sich bereits: Die Verletztenmisere begleitet die Lilien bis zum bitteren Ende. Am Mittwoch musste Angreifer Luca Pfeiffer mit schmerzhaft lädiertem Fuß das Training abbrechen. Fabian Nürnberger, der sich gegen Hoffenheim an der Schulter verletzt hat, fällt ebenfalls definitiv aus. Diagnosen sind in beiden Fällen bislang nicht öffentlich kommuniziert.

Dresdens Will rückt ins Lilien-Visier

Mit einer positiven Nachricht könnte der Klub noch vor der letzten Saisonpartie indes womöglich ebenfalls aufwarten. Die seit geraumer Zeit angebahnte Verpflichtung von Angreifer Luca Marseiler (27, Viktoria Köln) steht unmittelbar vor dem Abschluss. Der dribbelstarke 1,76-Meter-Mann kommt ebenso wie Mittelstürmer Fynn Lakenmacher (24, 1860 München) ablösefrei aus der 3. Liga. Dass Sportdirektor Paul Fernie auf solche „Aufsteiger“ setzt, deren Verträge auslaufen, hat offensichtlich Methode: Für die Sechserposition ist Paul Will (25) von Dynamo Dresden ins Darmstädter Visier gerückt. Ein entsprechender Bericht der BILD deckt sich mit kicker-Informationen.

Dynamo HG

So geht es nach dem letzten Spieltag in den Ligen weiter

Am Wochenende stehen in der Bundesliga sowie der 2. und 3. Liga die letzten Spieltage an. Sollten sich deswegen bei manchem (Hardcore-)Fan schon erste Anzeichen von Fußball-Entzugserscheinungen bemerkbar machen, dann sei beruhigend festgestellt: Just in diesem Jahr kann von einer Pause in Deutschland keine Rede sein. Die Heim-EM wird den Sommeranfang bestimmen, außerdem stehen schon in der nächsten Woche die Relegationsduelle auf dem Programm. Zwei Europacup-Finals mit deutschen Teams gibt es als Vereins-Höhepunkte obendrauf. Und ehe man sich versieht, geht es dann auch schon wieder los mit der Saison 2024/25.

Wie lange muss man nach diesem Wochenende auf Fußball verzichten?

Praktisch gar nicht. Schon am Mittwoch, 22. Mai, kämpft Meister Bayer Leverkusen im Finale der Europa League gegen Atalanta Bergamo um den zweiten Titel. Einen Tag danach (23. Mai) steigt das Relegations-Hinspiel zwischen dem Tabellen-16. der Bundesliga und Fortuna Düsseldorf als Zweitliga-Dritten. Am 24. Mai ist das erste Duell der Zweitliga-Relegation dran und am 25. Mai das Finale des DFB-Pokals. Am 27. und 28. Mai folgen die Relegations-Rückspiele und schließlich am Samstag, den 1. Juni, das Endspiel der Champions League zwischen Borussia Dortmund und Real Madrid im Wembley-Stadion.

Wie kann man die Partien verfolgen?

Das Leverkusener Europacup-Endspiel wird von RTL im Fernsehen frei empfangbar oder im Internet über das kostenpflichtige Stream-Angebot RTL+ gezeigt. Die vier Relegationsspiele sind jeweils bei Sat.1 und Sky zu sehen. Das DFB-Pokalfinale zwischen Leverkusen und Kaiserslautern läuft in der ARD. Das ZDF sowie der Streamingdienst DAZN zeigen dann das Champions-League-Finale.

Und dann folgt schon bald die EM, richtig?

Genau. Ende Mai versammelt Bundestrainer Julian Nagelsmann – bis auf die Dortmunder und Madrider Profis – sein EM-Team. Am 3. und 7. Juni wird gegen die Ukraine und Griechenland zwei letzte Male getestet, ehe am 14. Juni das EM-Eröffnungsspiel gegen Schottland ansteht.

Von wem werden die EM-Partien übertragen?

34 Spiele werden entweder von ARD oder ZDF gezeigt, darunter alle Partien der deutschen Elf sowie die Halbfinals und das Endspiel. 12 Spiele werden live bei RTL zu sehen sein. Der Pay-TV-Sender MagentaTV hat alle 51 EM-Matches im Programm; darunter sind exklusiv vier Gruppenspiele und ein Achtelfinale. Wer statt daheim auf der Couch lieber öffentlich guckt, der kann das in Kneipen oder Biergärten tun; auch dort dürfen die Partien gezeigt werden. Offizielle Public-Viewing-Events werden in den zehn EM-Städten Berlin, Köln, München, Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Leipzig, Gelsenkirchen, Stuttgart und Düsseldorf organisiert.

Aber nach dem EM-Finale gibt es erstmal eine Weile keinen Fußball, oder?

Eigentlich nicht. Die meisten Vereine steigen schon während der EM ins Training ein, Testspiele inklusive. Bayern München und Borussia Dortmund gehen wie fast jeden Sommer auf Werbe-Fernreise und machen diesmal eine Asien-Tour. Am ersten August-Wochenende geht der Betrieb der 2. und 3. Liga los, zwei Wochen später (16.-19. August) steht die erste Runde im DFB-Pokal an. Der Supercup ist für den 17. August terminiert, die Bundesliga geht am 23. August los. Die Frauen sind bei Olympia im Einsatz, ehe am 30. August deren Bundesliga startet.

Und was erwartet einem in der neuen Saison?

In der Bundesliga ist nach mehr als einem Jahrzehnt mal nicht der FC Bayern, sondern Titelverteidiger Leverkusen der Gejagte. Die Münchner wollen sich unbedingt für die enttäuschende Saison revanchieren – einen neuen Trainer haben sie aber weiterhin nicht. Durch den Aufstieg von Kiel und St. Pauli spielt der Norden in der deutschen Fußball-Beletage wieder eine Rolle. Ganz neu wird die Champions League, in der nicht nur (mindestens) fünf deutsche Teams antreten, sondern eine Art Ligensystem mit noch mehr Partien die bisherige Gruppenphase ablöst. Die UEFA meint, dass sich Fans von Bayern, Dortmund, Leverkusen und Co. darauf freuen können.

Auswaertssieg

Trotz Sieg in Haching, Dynamo bleibt in der 3. Liga

 Dynamo Dresden kann sogar gewinnen

.. das erste seit dem 8. März. Durch das 2:1 in Unterhaching vor 10.700 Zuschauern (davon 3000 aus Dresden!) sprang die SGD auf Rang vier. Aber: Regensburg holte in Köln (1:1) einen Zähler. Platz drei ist nicht mehr machbar. Damit ist das Saisonziel verfehlt, der große Traum vom Aufstieg zerplatzt. Es geht auf noch eine Runde durch die 3. Liga. Die Tore erzielten Niklas Hauptmann (3.) und Stefan Kutschke (34.), Aaron Keller markierte den 1:2-Anschluss (83.).

Immerhin kann die Scholz-Elf durch den Sieg auf die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Saison hoffen. Die Partie begann später und war dann gleich länger unterbrochen. Spannend blieb es bis in die letzten Sekunden. Die ersten 45 Minuten im Sportpark hatten etwas von Sommerkick im Kuriositätenkabinett. Erst nahm sich Unterhachings Präsident Manfred Schwabl für die Verabschiedung einiger Spieler glatte fünf Minuten Zeit, so dass der Anpfiff verspätet begann. In der zehnten Minute folgte eine 14-minütige Unterbrechung, weil die Ordnungskräfte ein Banner der Dynamo-Fans an einem Fluchttor im Gästebereich bemängelten. Mit Unterstützung von SGD-Kapitän Stefan Kutschke und Trainer Ulf Kirsten wurde das Problem gelöst, die Akteure kamen wieder auf das Feld.

Dynamos Führung in der 3. Minute

Niklas Hauptmann hatte eine Vorarbeit von Tom Zimmerschied von rechts genutzt (3.). Da nutzten die Sachsen ihre Freiräume. Bei seinem Startelfdebüt hätte Jonas Oehmichen fast erhöht, sein Versuch durch die Hosenträger von Keeper René Vollath wurde vom Schlussmann reaktionsschnell vereitelt (32,). Unterhaching fehlte weiter der Zugriff. Und so klingelte es zwei Minuten später. So wie auch bei Hauptmann nach 34 Minuten: „Haupe“ trat einfach mal an, schüttelte alle ab und passte auf Zimmerschied. Er schlenzte die Kugel aus 13 Meter an den Pfosten, Stefan Kutschke staubte ab – 2:0. Danach nahm Dynamo den Dampf raus und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Nach 45 Minuten plus 14 Nachspielzeit war die einseitige und aus Dresdner Sicht souveräne erste Hälfte vorbei.

Die zweiten 45 Minuten begannen schleppend, auf jeder Seite gab es dann aber je eine Großchance (52.). Kutschke (68.) und Jakob Lemmer (71.) vergaben die Vorentscheidung. Der Anschluss lag aber mehrmals in der Luft. Erst Aaron Keller traf spät (83.). Eine halbe Minute vor dem Ende donnerte Manuel Stiefler das mögliche 2:2 aus elf Metern in den Himmel. Nach glücklosen Wochen hatten die Dresdner diesmal das Glück auf ihrer Seite und konnten wieder einmal einen Sieg feiern.

Da dieses Spiel ja 15 Minuten Verzögerung aus der ersten Hälfte hatte, sickerte das Regensburg-Ergebnis durch. „3. Liga tut schon weh. Scheißegal, die SGD“, sangen die Fans und in dem Moment klingelte es auch im Kasten.

Kampf um DFB-Pokalplatz

Die ersten Vier der Drittliga-Tabelle sind im DFB-Pokal dabei. Dresden reicht ein Sieg am letzten Spieltag gegen Absteiger Duisburg. Essen hat einen Zähler weniger und tritt bei einem weiteren Absteiger, Lübeck, an. Das Ruhrpott-Team muss auf einen Ausrutscher von Dynamo hoffen. Der Sechste Erzgebirge Aue kann mit einem Sieg am Sonntag in Duisburg nach Punkten mit Dynamo gleichziehen, hat aber die schlechtere Tordifferenz. Im Sachsenpokal-Finale trifft Aue auf Dresden, auch hier gibt es einen Platz im DFB-Pokal.

3. Liga 2023-2024 | Spieltag 37
| Sportpark Unterhaching | 11.Mai.2024-14:00
SpVgg Unterhaching
SpVgg Unterhaching
N S N S S
1 : 2
Endstand
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
N U N U N
Aaron Keller
83'
Niklas Hauptmann
3'
Stefan Kutschke
34'
1. Halbzeit
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45'
2. Halbzeit
club logo club logo
90'
Tore
3'
34'
Spielstatistiken
SpVgg Unterhaching
Dynamo Dresden
Am Tor vorbei 4
Schüsse auf das Tor 4
Schüsse auf das Tor 4
Am Tor vorbei 6
1 Tore 2
51 Ballbesitz 49
6 Ecken 1
12 Fouls 10
0 Gelbe Karten 1
8 Torschüsse gesamt 10
4 Schüsse auf das Tor 4
4 Schüsse neben das Tor 6
17 Einwürfe 13
10 Freistöße 12
105 Angriffe 96
60 Gefährliche Angriffe 51
Dynamo-HG2

Bekommt Dynamo Dresden einen neuen Ausrüster für Umbro?

Dynamo wird laut einem Medienbericht die Partnerschaft mit seinem Ausrüster Umbro vorzeitig beenden

Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Offiziell bestätigt ist noch nichts.

Die sportliche Talfahrt von Dynamo Dresden, gepaart mit einem personellen Umbruch in der Geschäftsführung und in der sportlichen Leitung, ziehen nun offenbar weitere Veränderungen beim bisherigen und künftigen Drittligisten nach sich. Laut einem Bericht von saechsische.de wird der aktuelle Tabellenfünfte den Ausrüster wechseln. Der bisherige Partner, die britische Traditionsmarke Umbro, und Dynamo werden ihre seit 2021 andauernde Zusammenarbeit vorzeitig beenden, denn eigentlich sollte der Kontrakt mit dem zum US-amerikanischen Konzern Iconix Brand Group gehörenden Sportartikelhersteller aus dem Großraum Manchester noch bis 2026 laufen.

Jako soll der neue Partner werden

Nun aber sollen die Trikots, Hosen und Stutzen sowie allerhand Zubehör für den Trainings- und Wettkampfbetrieb von der wesentlich kleineren deutschen Firma Jako kommen. Die Marke mit Sitz in Hollenbach, einem Ortsteil der baden-württembergischen Gemeinde Mulfingen, ist aber auch schon lange am Markt und rüstet in der Bundesliga den VfB Stuttgart aus. Daneben werden auch Teams in verschiedenen Sportarten im In- und Ausland von den Schwaben betreut. In der 3. Liga laufen Vereine wie Rot-Weiss Essen und Preußen Münster mit den Trikots des Herstellers aus dem Hohenlohe-Kreis auf. Jako war auch schon einmal Ausrüster bei Dynamo. 2011 stiegen die Dresdner in Jako-Shirts in die 2. Bundesliga auf, 2015 wurden die Schwaben dann von Nike abgelöst.

Zu den Gründen für den Ausrüster-Wechsel ist bislang noch nichts Näheres bekannt. Fakt ist aber, dass Dynamo sportlich an Renommee verloren hat, die Briten von Umbro den Verein eher in der 2. Bundesliga sahen und vielleicht beim Vertragsabschluss darauf hofften, mittelfristig mit den Sachsen in die 1. Liga aufzusteigen, wo der Werbeeffekt immens höher liegt. Doch dieses Kalkül ging nicht auf, die Realität ist eine andere – eine bittere.

Heimniederlage

Aufstieg futsch, Heimpleite gegen den SC Verl

Kaum noch Aufstiegs-Chancen

Dynamo Dresden hat auch das siebte Spiel in Folge nicht gewonnen. Durch die Niederlage gegen den SC Verl hat die Mannschaft von Trainer Heiko Scholz fast keine Chance mehr auf den Aufstieg oder die Relegation. Dynamo Dresden hat zwei Spieltage vor Schluss kaum noch eine Chance auf den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Heiko Scholz verlor am Samstag (4. Mai) auch gegen den SC Verl mit 0:1 (0:1). Damit haben die Sachsen weiter fünf Punkte Rückstand auf den Tabellendritten Preußen Münster – die Preußen können ihren Vorsprung am Sonntag gegen den 1. FC Saarbrücken noch ausbauen. Es war das siebte Drittliga-Spiel in Folge ohne Sieg für Dynamo.

Im ersten Spiel nach der Freistellung des Cheftrainers und seines Assistenten hatten die Fans im K-Block eine schöne Botschaft an die beiden Beurlaubten: „Als Menschen und Trainer stets die Werte der SGD gelebt! Danke Markus Anfang und Florian Junge!“, stand auf einem großen Plakat am Zaun vor den fanatischsten Anhängern.

Dresden wie schon in Regensburg wieder mit der Doppel-Spitze Kutschke/Meißner, für Park (5. Gelbe) spielt Meier in der Viererkette. Die Partie bis zum Pausenpfiff ein Spiegelbild der Rückrunde. Dresden tut, kämpft, macht und rennt – aber es kommt nichts dabei raus! Weil oft selbst die einfachsten Dinge nicht klappen: Schlampige Pässe, fehlende Zweikampfhärte, haarsträubende Abschlussschwäche.  Dynamo orientierte sich nach vorn und hatte in der 17. Minute eine Riesenchance. Meiers Flanke von links verlängerte Kutschke per Kopf im Zentrum auf Zimmerschied, doch der traf mit seinem Kopfball unter Bedrängnis von Ochojski nur den Außenpfosten. Aluminiumpech für die Dresdner! Und auch der obligatorische Abwehrpatzer fehlt wie immer nicht: Verls Lokotsch sagt Danke, köpft völlig alleingelassen zum 0:1 ein (21.). Wieder ist die erste Chance des Gegners drin.

Kein Elfmeter nach Foul an Hauptmann

Ein Rätsel, wieso 1,90-Meter-Hüne Lokotsch dabei so frei stand. Jakob Lewald unterband nicht den blitzartigen Aufbau, Claudio Kammerknecht konnte die Flanke nicht verhindern. Der Ball segelte über Innenverteidiger Lars Bünning, der ohne Gegenspieler eine ungefährdete Zone verteidigte. Und Meier rückte nicht nach, ließ Lokotsch laufen. „Abwehr“ konnte man das wohl nicht nennen.

Der Rückstand passte ins Bild der vergangenen Wochen und Monate. Dynamo suchte die schnelle Antwort. Bei Zimmerschieds Hereingabe kam Nadj im Strafraum gegen Niklas Hauptmann zu spät, berührte ihn von hinten. Hauptmann ging zu Boden und beschwerte sich, weil die Pfeife von Schiedsrichter Marc Philip Eckermann stumm blieb (22.). Zumindest fragwürdig, wieso es da keinen Elfmeter für Dynamo gab. Dynamo mangelte es im Spiel nach vorn an guten Ideen, auch die sechs Eckbälle vorm Pausenpfiff verpufften in der Regel. Hinten leisteten sich die Dresdner dagegen einige Fehler. Glück, dass Meiers übler Ballverlust im Aufbauspiel folgenlos blieb (44.).

Dynamo drückt auf den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel konzentrierte sich Verl zunehmend aufs Verteidigen und überließ Dynamo den Ball. Die Gastgeber bauten zunehmend Druck auf: Zimmerschied setzte sich auf der linken Seite durch, im Zentrum parierte Verls Schlussmann Luca Unbehaun gegen Kutschke (59.). Nun begann die beste Phase der Dresdner, die zu zahlreichen Abschlüssen kamen. Doch sowohl Meier (64.) als auch Bünning und Will (65.) ließen ihre Chancen ungenutzt. Die Fans auf den Rängen gaben alles, doch Dynamo bekam den Ball einfach nicht über die Linie. Unbehaun parierte erst einen Kopfball von Meißner (72.), dann einen Schuss des eingewechselten Jakob Lemmer (76.). In den letzten Minuten war dann auch die letzte Resthoffnung nicht mehr da, die Dresdner kamen nicht mehr entscheidend vor das gegnerische Tor.

An der dritten Heimpleite in Folge können allerdings auch die Youngster nichts mehr ändern. Dadurch hat Dynamo jetzt endgültig Planungssicherheit, steckt ein weiteres Jahr in der 3. Liga fest. Nach Lage der Dinge wird das Sachsenpokal-Finale am 25. Mai gegen Aue immer wichtiger, um wenigstens noch in den DFB-Pokal zu kommen. Denn in der Liga droht Dynamo Dresden jetzt sogar noch weiter durchgereicht zu werden.

Regensburg patzt, Dynamo nutzt das nicht

Während Ulm durch ein 2:0 gegen Viktoria Köln den Drittliga-Staffelsieg und den Durchmarsch in die 2. Bundesliga sicherte, verlor Jahn Regensburg sein Spiel gegen Absteiger SC Freiburg II. Weil Münster und Essen noch punkten können, wird der Kampf um den zweiten direkten Aufstiegsplatz doch noch mal spannend. Dynamo aber ist nun raus aus dem Rennen.

3. Liga 2023-2024 | Spieltag 36
| Rudolf Harbig Stadion | 04.Mai.2024-14:00
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
N N U N U
0 : 1
Endstand
SC Verl
SC Verl
U U S N U
Lars Lokotsch
21'
1. Halbzeit
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45'
2. Halbzeit
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90'
Tore
21'
Tor
Lars Lokotsch (Vorlage von: Yari Otto)
Spielstatistiken
Dynamo Dresden
SC Verl
Am Tor vorbei 11
Schüsse auf das Tor 6
Schüsse auf das Tor 4
Am Tor vorbei 5
0 Tore 1
49 Ballbesitz 51
14 Ecken 4
13 Fouls 7
1 Abseits 0
3 Gelbe Karten 1
17 Torschüsse gesamt 9
6 Schüsse auf das Tor 4
11 Schüsse neben das Tor 5
29 Einwürfe 20
7 Freistöße 14
116 Angriffe 109
97 Gefährliche Angriffe 53

 

Unentschieden

Dynamo schlägt sich selbst in Regensburg

Dynamo kann im Kampf um den direkten Aufstieg keinen Boden gutmachen

Im Spitzenspiel zwischen der SGD und Regensburg gab es nach einem späten Treffer des Jahn keinen Sieger. Vorausgegangen war ein individueller Fehler von Innenverteidiger Lewald.  Im Spitzenspiel zwischen der SGD und Regensburg gab es beim 1:1 (0:0) keinen Sieger. Dynamo musste sich zunächst einmal auf die hoch verteidigenden Regensburger einstellen, hatte anschließend mehr vom Spiel. Die erste dicke Chance hatte aber Regensburg durch einen Lattenknaller. Nach dem Seitenwechsel köpfte Stefan Kutschke zunächst die Führung für die SGD (54.), die bis zur 90. Minute Bestand hatte. Dann verwandelte Viet einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Vorausgegangen war ein unnötiges Foulspiel von Jakob Lewald im eigenen Sechzehner.

Im ersten Ligaspiel unter dem neuen Trainer-Trio vertrauten Ulf Kirsten, Heiko Scholz und Willi Weiße fast auf die gleiche Elf wie ihr Vorgänger Markus Anfang in seiner letzten Partie. Lediglich Dennis Borkowski musste auf die Bank, für ihn rückte Robin Meißner in die Partie. Ansonsten standen dieselben zehn Spieler wie bei der 0:2-Heimniederlage gegen Viktoria Köln auf dem Platz. Beim Sieg gegen Zwickau im Halbfinale des Sachsenpokals unter der Woche hatten auch mal ein paar andere Spieler einen Startelf-Einsatz bekommen.

Ballas trifft nur die Latte

Dynamo musste sich zunächst einmal auf die hoch anlaufenden Regensburger einstellen, der Spielaufbau der SGD wurde immer früh gestört. Wenn die Dresdner aber mal schnell durchkamen, kam Gefahr auf, einzig der finale Pass, wollte noch nicht so recht klappen. So war eine Kopfballverlängerung von Lars Bünning (9.) und eine zu hoch angesetzte Direktabnahme von Tom Zimmerschied (16.) lange Zeit die besten Abschlüsse des Spiels. Die Partie im ausverkauften Stadion vor 15.200 Zuschauern wurde im Verlauf der ersten Halbzeit etwas intensiver. Aber nicht nur die Zweikampfhärte nahm zu, auch die Qualität der Chancen wurde nun besser. Der Jahn kam nach einer Eckenvariante durch den Ex-Dynamo-Spieler Florian Ballas zu seiner besten Möglichkeit, aus 17 Metern knallte er den Ball an den Querbalken (31.). Auf der Gegenseite hätte Stefan Kutschke kurz vor der Halbzeit fast für Jubel gesorgt, sein Kopfball aus vier Metern ging aber knapp am Pfosten vorbei.

Kutschke trifft per Kopf

Nach dem Seitenwechsel war Dynamo weiter am Drücker, Meißner schoss aus 16 Metern nur knapp vorbei (47.). Dann sorgte Kapitän Kutschke für Jubel bei den 1.800 mitgereisten Dynamo-Anhängern. Nach einer punktgenauen Hereingabe von Meißner traf er aus elf Metern mit dem Kopf perfekt ins rechte Eck (54.). Nach der Führung zog sich Dresden zurück und überließ den Hausherren das Spiel. Diese kamen auch gleich gefährlich vor das SGD-Gehäuse, aber Keeper Kevin Broll konnte eine Hereingabe entscheidend ablenken, so wurde der Schuss von Christian Viet entschärft (61.). Dynamo ließ sich weiter hinten reindrücken, konnte aber zunächst alles wegverteidigen. In der 80. Minute haute Rasim Bulic die Kugel aus vollem Lauf über das Gehäuse.

Lewalds Aussetzer kostet Dyanmo die Punkte

Als alles nach drei Punkten für die SGD aussah, unterlief Jakob Lewald ein absolut unnötiger Fehler. Ohne echte Chance auf den Ball setzte er im Strafraum zur Grätsche an und holte Noah Ganaus von den Beinen. Den folgenden fälligen Elfmeter verwandelte Viet ins linke Eck. Broll war zwar mit den Fingerspitzen noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern.

3. Liga 2023-2024 | Spieltag 35
| Jahnstadion Regensburg | 27.Apr.2024-14:00
SSV Jahn Regensburg
SSV Jahn Regensburg
N S S U N
1 : 1
Endstand
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
U N N U N
Christian Viet
90'
Stefan Kutschke
54'
1. Halbzeit
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45'
2. Halbzeit
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90'
Tore
54'
Elfmetertor
90'
Spielstatistiken
SSV Jahn Regensburg
Dynamo Dresden
Am Tor vorbei 7
Schüsse auf das Tor 3
Schüsse auf das Tor 2
Am Tor vorbei 10
1 Tore 1
47 Ballbesitz 255
4 Ecken 1
17 Fouls 9
0 Abseits 2
2 Gelbe Karten 4
10 Torschüsse gesamt 12
3 Schüsse auf das Tor 2
7 Schüsse neben das Tor 10
17 Einwürfe 18
11 Freistöße 17
68 Angriffe 68
50 Gefährliche Angriffe 51
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