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Dynamo Dresden erkämpft Unentschieden gegen den HSV

Verdientes Unentschieden mit starkem Kampf der SGD

Den Saisonstart konnten sowohl der HSV als auch Dynamo Dresden mit überzeugenden Siegen für sich entscheiden. Im direkten Duell gegen den Aufsteiger fanden die Hanseaten deutlich besser in die Partie.

Der HSV zeigte in der ersten Hälfte eine starke Leistung, ließ allerdings zu viele Chancen ungenutzt. HSV-Trainer Tim Walter schickte nach dem Sieg auf Schalke die gleiche Startformation auf das Feld. Und seine Mannschaft machte da weiter, wo sie in Gelsenkirchen aufgehört hatte – mit starkem, erfolgreichem Kombinationsfußball. Die SGD bekam in den ersten 30 Minuten wenig Luft zum Atmen und konnte kaum für Entlastung sorgen – zu dominant trat der HSV auf.

Neuzugang Reis trifft

Bereits in der fünften Minute gelang Reis, der in der vergangenen Saison vom FC Barcelona B an den VfL Osnabrück ausgeliehen worden war und nun von den Hamburgern fest verpflichtet wurde, nach einem klugen Rückpass von Manuel Wintzheimer der Führungstreffer.

In der Folge legte der Hamburger SV richtig los,  die Norddeutschen pressten Dynamo sehr früh und provozierten damit immer wieder Ballverluste im Aufbauspiel der SGD. Die Folge, eine ganze Reihe an HSV-Chancen u.a. durch Robert Glatzel (19.) und Wintzheimer (20.). Der erste und einzige SGD-Torschuss in der ersten Hälfte kam von Christopf Daferner (20.) aus der Drehung und ca. 20 Meter Torentfernung. HSV-Keeper Daniel Heuer-Fernandes hatte damit keine Mühe. Die Gastgeber blieben bis zum Halbzeitpfiff das ganz klar bestimmende Team, hatten noch weitere Chancen um auf 2:0 zu stellen: Glatzel und Wintzheimer (36.) versuchten es kurz hintereinander mit einem Schlenzer Richtung langes Eck, aber Broll hielt seine Mannschaft jetzt mit starken Paraden, auch drei Minuten später gegen Kinsombi aus kurzer Distanz, im Spiel (39.).

Es blieb „nur“ beim 1:0 für den HSV zur Halbzeit, das sollte sich rächen.

Nach dem Wechsel trat Dynamo mutiger auf und verdiente sich den Punktgewinn mit großer Moral. Die zweite Hälfte begann mit einem Hallo-Wach-Moment für die Hamburger, als Dynamo-Dribbler Ransford-Yeboah Königsdörffer in den Strafraum eindrang und sein Schuss im letzten Moment abgeblockt wurde (48.).  Antwort vom HSV: Bemüht, aber ohne gefährliche Abschlüsse. Dynamo erkämpfte sich mit viel Einsatz Stück für Stück Spielanteile und kamen durch eine schöne Kombination von Daferner und Königsdörffer zu der ersten Chance der zweiten Halbzeit (50.). Wenige Minuten später, war Vlachodimos sehr stabil im Zweikampf, behauptete die Kugel bis in den HSV-Strafraum und kam zum Abschluss. Heuer-Fernandez hatte diesen Ball allerdings schnell in den Armen (54.).Hinten passte Keeper Daniel Heuer Fernandes aufmerksam auf, konnte klären, nachdem er bei einem Konter rechtzeitig aus seinem Kasten gestürmt war (76.).

Dynamo zeigt Moral

In der letzten Viertelstunde versuchten die Gastgeber, wieder mehr Offensivkraft zu entfalten. Und hatten in der 82. Minute plötzlich die erneute Führung vor Augen: Der eingewechselte Sonny Kittel zirkelte einen Freistoß in den Strafraum, wo Kinsombi im Rückraum zum Schuss kam, aber mit seinem Aufsetzer im starken Broll seinen Meister fand. Der überragende Dresdner Torwart war für die Hamburger, die am Ende noch mal drückten, bis zum Schlusspfiff nicht mehr zu bezwingen.

Das tut schon weh. Ich denke, ein Sieg wäre verdient gewesen„, bilanzierte HSV-Stürmer Robert Glatzel. „Wir haben aber unsere Dinger nicht gemacht, und dann kriegen wir ein Standard-Gegentor. So stehen wir am Ende leider nur mit einem Punkt da.

Das sagten die Trainer

Alexander Schmidt (Dresden): „Bis in die Nachspielzeit hätte auf beiden Seiten etwas passieren können, aber das Unentschieden ist gerechtfertigt, auf Grund der zweiten Halbzeit. Die Mannschaft hat unfassbar gekämpft. Ich bin richtig stolz auf die Jungs.

Tim Walter (Hamburg): „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Aber wir dürfen uns nicht durch so doofe Tore ins Hintertreffen bringen. Ich werde versuchen die Jungs besser zu machen. Wenn wir besser werden und noch mehr investieren, dann schießen wir auch die Tore.“

Derby in Hamburg

Mit dem Derby beim FC St. Pauli geht es am Freitag (13.08.2021) für den Hamburger SV weiter. Die SG Dynamo trifft einen Tag später im Abendspiel auf Hannover 96.

Volksparkstadion 01.Aug.2021 13:30
Hamburger SV
1 1
Dynamo Dresden
01.Aug.2021 13:30
Volksparkstadion
HSV
1
1
SGD
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Heimsieg

Klarer 3:0 Auftakt-Erfolg gegen den FC Ingolstadt

Drittliga-Meister SG Dynamo Dresden ist mit einem souveränen Sieg gegen den FC Ingolstadt in die Saison der 2. Fußball-Bundesliga gestartet

Beim letzten Aufeinandertreffen ließ Dynamo Dresden dem FC Ingolstadt keine Chance. Im Duell der Aufsteiger wollten sich die Ingolstädter für die 0:4-Schmach aus der vergangenen Drittliga-Saison revanchieren – und gingen wieder baden.

Vor 7102 Zuschauern war Dynamo-Angreifer Christoph Daferner der Mann des Nachmittags. Er traf in der 41. und 56. Minute. Heinz Mörschel krönte den Dresdner Auftritt mit einem Solo zum 3:0 (67.).

Mit der Aufstellung überraschte Trainer Alexander Schmidt – taktisch wie personell. Statt im gewohnten 3-5-2 schickte er seine Elf im 3-4-3 aufs Feld. Das war volle Offensive.

Dynamo übernahm sofort die Kontrolle, agierte flüssig und schnell. Die Schanzer kamen zunächst kaum über die Mittellinie. Die erste Torannäherung hatte Ransford Königsdörfer (18.). Bei dessen Schuss aus 18 Metern musste sich Fabijan Buntic lang machen. Danach kam eine Phase, in der Dynamo erstmal das Tempo herausnahm. Prompt hatte der Gast zwei gute Chancen. Dennis Eckert Ayensa (28.) zog urplötzlich aus 22 Metern ab, da fehlte nur ein Hauch. 120 Sekunden danach drosch Filip Bilbija die Kugel aus elf Metern drüber.

Dynamo verdiente sich den Erfolg durch ein starkes Offensivspiel

Immer wieder wurde Ingolstadt frühzeitig attackiert. Die dadurch erzwungenen Ballgewinne führten zu schönen Kombinationen und weiteren guten Chancen. Dynamo trat das Gaspedal nochmal voll durch, das Tor bahnte sich an.

Borrello traf mit einem herrlichen Schlenzer aus 16 Metern den Pfosten, Tim Knippings (37.) Kopfball vom Elfmeterpunkt nach einer Flanke von Morris Schröter kratzte Buntic aus dem Winkel. Aber dann: Michael Sollbauer fing einen Angriff ab, der Ball kam über Umwege zu Schröter, der sprintete und sprintete und schlug das Leder flach in den Strafraum, Daferner löste sich von zwei Ingolstädtern und drückte die Kugel ins Netz – 1:0 (41.). Von allen Beteiligten mustergültig!

Nach der Pause brauchte Dynamo ein paar Minuten, um sich wieder reinzufinden

Das nutzte Stefan Kutschke (49.) fast. Sein Kopfball strich nur knapp drüber. Glück gehabt.

Mit dem Wiederanpfiff hatte Schmidt Panagiotis Vlachodimos für Königsdörffer gebracht. Und der zeigte, dass er sich unter dem Trainer pudelwohl fühlt.

Erst zwang er Buntic (51.) zu einer Parade, fünf Minuten später wuselte er sich von rechts kommend im Strafraum gegen drei FCI-Kicker durch, scheiterte aber an Buntics Fuß.

Doch Daferner hatte gelauert, drosch den Abpraller ins Netz – 2:0 (57.). Doppelpack „Daffi“ – das gab es in der 3. Liga nicht.

Dresden verwaltete aber nicht, blieb auf dem Pedal. Der kurz vorher eingewechselte Philipp Hosiner (61.) traf nach Pass von „Pana“ aus zwölf Metern den Pfosten. Das war jetzt berauschend.

Der dritte Joker machte den Deckel rauf. Schröter passte auf Daferner, der ließ an der Mittellinie auf Heinz Mörschel abtropfen. Mörschel lief, lief, lief, schickte am Strafraum zwei Ingolstädter zum Spielen ins Karussell und traf aus 14 Metern ins lange Eck – 3:0 (67.).

Am Ende hallte ein „oh, wie ist das schön“ durchs weite Rund. Comeback geglückt.

Wir haben einen einzigartigen Teamgeist, das kann entscheidend für den Klassenerhalt sein„, sagt Dynamo Dresdens Vizekapitän Tim Knipping.

Dynamo muss dann auch am kommenden Sonntag zeigen, wenn der HSV wartet. Ingolstadt muss schon am Samstag gegen Heidenheim die Zweitligatauglichkeit unter Beweis stellen.

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Spieler Neuverpflichtung

Julius Kade wechselt fest zu Dynamo Dresden

Der 1. FC Union Berlin und die SG Dynamo Dresden haben sich auf einen Transfer von Julius Kade verständigt.

Der 22-Jährige schließt sich damit ab sofort erneut der Sportgemeinschaft an.

​Der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2019 von der U23 von Hertha BSC nach Berlin-Köpenick wechselte, gehörte in seinem ersten Profijahr insgesamt dreimal zum Spieltagskader der Eisernen. Im vergangenen Sommer schloss sich Julius Kade dem Drittligisten SG Dynamo Dresden an, entwickelte sich bei den Sachsen zum Stammspieler und durfte am Ende den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse feiern. Der 1. FC Union Berlin zog daraufhin die im Transfervertrag vereinbarte Rückkaufoption, nun wechselt der Mittelfeldspieler endgültig in die sächsische Landeshauptstadt.

Ich habe mich in der letzten Saison in Dresden extrem wohlgefühlt und wollte nun die Chance nutzen, mich dort auch in der 2. Bundesliga zu beweisen. Deshalb bedanke ich mich bei allen Verantwortlichen, dass mir dieser Wunsch erfüllt und eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wurde“, kommentierte Julius Kade seinen Wechsel.

Julius ist mit dem Wunsch auf uns zugekommen, zurück zur SG Dynamo Dresden zu wechseln. Nach guten Gesprächen mit dem Verein und ihm haben wir dem zugestimmt und wünschen Julius alles Gute und viel Erfolg in Dresden“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball.

Nachdem Kade bereits im vergangenen Sommer von Union nach Dresden wechselte und gemeinsam mit der SGD die Drittliga-Meisterschaft holte, zogen die Berliner in diesem Jahr eine vertraglich fixierte Rückkaufoption und holten den Mittelfeldspieler zurück nach Köpenick. Vorerst. Denn jetzt ist „Jule“ wieder da. Und diesmal bleibt er hier.

Der 22-jährige offensive Mittelfeldspieler unterschrieb bei Dynamo einen ligaunabhängigen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2024 und wird mit der Rückennummer 30 auflaufen.

Julius Kade
Julius Kade
Mittelfeld
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Spieler Neuverpflichtung

Dynamo verpflichtet Innenverteidiger Michael Sollbauer

Dynamo treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison in der 2. Fußball-Bundesliga voran

Dynamo gab am Mittwoch die Verpflichtung von Abwehrspieler Michael Sollbauer bekannt. Der 31 Jahre alte Österreicher kommt vom englischen Zweitligisten FC Barnsley und unterschreibt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 inklusive Option für ein weiteres Jahr.

Michael Sollbauer ist ein absoluter Leader-Typ, der nicht nur jahrelang beim Wolfsberger AC seine Führungsqualitäten als Kapitän unter Beweis gestellt hat, sondern zuletzt auch beim FC Barnsley als Stammkraft seinen Anteil daran hatte, dass der Verein lange um den Aufstieg in die Premier League mitspielen konnte„, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker in einer Vereinsmitteilung. „Mit ihm bekommen wir einen erfahrenen, selbstbewussten Verteidiger, der eine Mannschaft auf dem Feld anleiten und mitreißen kann.“

Sollbauer lernte unter anderem in der Nachwuchsabteilung des SK Austria Kärnten das Fußball-ABC und absoliverte für die Profimannschaft 22 Pflichtspiele in der österreichischen Bundesliga. Anschließend brachte es der 1,87 Meter große Abwehrspezialist auf 310 Pflichtspiele für den Wolfsberger AC, ehe er sich im Januar 2020 dem FC Barnsley anschloss. Für die Briten stand er 61 Mal auf dem Platz.

Höhe der Ablöse unbekannt

Da der Verteidiger aus Österreich beim FC Barnsley noch einen Vertrag bis kommenden Sommer hatte, müssen die Schwarz-Gelben eine Ablöse zahlen. Über die Höhe wurde keine Angabe gemacht. Sollbauer war im Januar des vergangenen Jahres für 500.000 Euro vom Wolfsberger AC nach England gewechselt, kam in dieser Zeit zu 54 Einsätzen. Mit dem Klub verpasste er nach dem Aus im Halbfinal-Playoff-Spiel nur knapp den Aufstieg in die Premier League.

„Voll und ganz wiedergefunden“

Sollbauer, der künftig die Rückennummer 21 tragen wird, begründet seinen Wechsel so: „Die Verantwortlichen haben sich spürbar um mich bemüht und mir in den vertrauensvollen Gesprächen ihr Konzept und ihre Vorstellungen aufgezeigt. Darin habe ich mich voll und ganz wiedergefunden und bin deshalb überzeugt, dass dieser Schritt der absolut richtige ist.“ Neben den Einsätzen in England besitzt Sollbauer auch die Erfahrung von 238 Erst- und 60 Zweitligapartien in Österreich.

Michael Sollbauer
Michael Sollbauer
Abwehr
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Spieler verliehen

Antonis Aidonis wechselt auf Leihe vom VfB Stuttgart zu Dynamo

Dynamo leiht Stuttgarts Abwehrtalent Aidonis aus

Zweitliga-Aufsteiger SG Dynamo Dresden hat in Innenverteidiger Antonis Aidonis den siebten externen Neuzugang für die kommende Saison vorgestellt. Der 20-Jährige kommt leihweise für ein Jahr vom VfB Stuttgart, wo sein Vertrag noch bis 2023 gültig ist.

Dynamo verfügt über keine Kaufoption, da der VfB die Entwicklung des Talents (Vertrag bis 2023) vorantreiben will. Er soll zurückkommen und sich im Bundesligakader durchsetzen.

Die Leihe zu Dynamo Dresden ist eine sehr gute Möglichkeit für Toni, um auf hohem Niveau in einem ambitionierten Umfeld Spielpraxis zu sammeln“, sagt der Sportdirektor Sven Mislintat. In der vergangenen Saison zählte Aidonis zwar zu den Profis, spielte aber in der Regionalligamannschaft von Trainer Frank Fahrenhorst. Durch den Schritt zum Aufsteiger aus Dresden erhoffen sich die Stuttgarter, dass der körperlich robuste Verteidiger weiter an Erfahrung und Stärke gewinnt. Beim Trainingsauftakt des VfB am vergangenen Freitag gehörte Aidonis zu den 25 Spielern, die der Chefcoach Pellegrino Matarazzo um sich hatte.

Aidonis war zuletzt vor allem bei Stuttgart II im Einsatz, wo er in der Regionalliga Südwest in 18 Partien auf dem Platz stand. 2018/19 spielte er für den VfB zweimal in der Bundesliga. Bei Dynamo trifft Aidonis auf seinen Abwehrkollegen aus der deutschen U20-Nationalmannschaft, Kevin Ehlers (20).

Antonis Aidonis hat eine gute taktische Ausbildung durchlaufen. Das unterstreichen seine Berufungen in die deutschen U-Nationalmannschaften, wo er mit Kevin Ehlers das Innenverteidiger-Duo der U20 bildet“, sagte Dynamos Sport-Geschäftsführer Ralf Becker über den Transfer. „Daher beobachten wir ihn schon eine Weile.“ Aidonis selbst fügte an: „Ich bin glücklich, jetzt hier zu sein. Ehle hat mir schon einiges über den Verein und die fantastischen Fans erzählt. Ich habe unglaublich großen Bock darauf, mich auf dem Platz voll reinzuhauen und die Saison sportlich maximal erfolgreich zu gestalten.

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Testspiel

Testspiel gegen Braunschweig mit Sieg durch Sohm

In Heiligenstadt gewann Zweitliga-Aufsteiger Dynamo gegen Zweitliga-Absteiger Braunschweig mit 1:0

Der Neuzugang des Tages, Brandon Borrello, war umgezogen, kam aber noch nicht zum Einsatz. Er absolvierte zusammen mit Ransford Königsdörffer vor der Partie ein individuelles Programm, verfolgte die Partie als Zuschauer.

Vor rund 500 Zuschauern, darunter viele SGD-Fans, begann Dresden flott. Chancen ließen nicht lange auf sich warten, Daferner, Kühn und Seo verpassten aber die Führung. Auf der Gegenseite scheiterte Schultz zweimal per Kopf. Mit Michael Akoto verletzte sich kurz vor der Pause der nächste Profi. Denn das SGD-Lazarett ist ohnehin groß genug. Weil auch Stor und Hosiner (beide muskuläre Probleme) angeschlagen fehlten, wuchs die Zahl der Ausfälle auf acht!

Die Partie begann flott, Dynamo ließ den Ball gut laufen und hatte Braunschweig im Griff. Christoph Daferner (16.) mit einem Distanzschuss, den Eintracht-Keeper Yannik Bangsow parierte und Jonas Kühn (23.) mit einem abgeblockten Kopfball aus acht Metern hatten die besten Chancen. Der junge Kühn und auch Luca Herrmann hinterließen einen guten Eindruck. Am Ende der Halbzeit verlor die Partie auch aufgrund der Hitze an Tempo.

Das war schon eine Umstellung, die letzten Tage gefühlt Minusgrade und jetzt so heiß. Aber da müssen wir durch und beißen„, so Schröter.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zündelten die Dynamo-Fans erstmal ein bisschen – war nach der langen Abstinenz der Anhänger auch so zu erwarten. Nach der Pause zunächst Braunschweig am Drücker, ohne wirklich gefährlich zu werden. Dynamo wechselte im Lauf der zweiten Halbzeit fleißig durch, worunter der Spielfluss merklich litt. Ziel bis zum Schluss: Hinten dicht machen, Konter setzen. Da auch die Braunschweiger munter durchwechselten, blieb im zweiten Durchgang vieles Stückwerk, wobei die Eintracht sogar die beste Möglichkeit hatte. In der 66. Minute Dusel für Dresden, als Eintrachts Ihorst nach Fehlpass von Kulke freistehend verballerte.

Dresdens beste Chance bis dahin hatte Chris Löwe (85.). Nach einer Ecke landete sein abgefälschter Schuss an der Latte. Nach der darauf folgenden Ecke staubte Pascal Sohm (86.) ab. Das war der Siegtreffer.

SGD 1. Halbzeit: Broll – Akoto (43. C. Löwe), Will, Knipping, Kühn, Herrmann, Stark, Schröter, Mörschel, Daferner, Seo.

SGD 2. Halbzeit: Broll – C. Löwe, Will, Knipping, Kühn (84. Gollnack), Herrmann (60. J. Löwe), Stark, Kulke, Mörschel, Sohm, Seo (53. Harres).

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Spieler Neuverpflichtung

Dynamo verpflichtet Brandon Borrello vom SC Freiburg

Neuzugang Nummer sechs für Dynamo Dresden

Von Bundesligist SC Freiburg kommt Offensivmann Brandon Borrello (25) zum Zweitliga-Aufsteiger, unterschrieb für zwei Jahre!

Der Flügelflitzer ist auf der rechten Außenbahn zu Hause, kann aber auch links und im Zentrum spielen. Und er ist der erste Australier seit Joshua Kennedy (38), der von 2004 bis 2006 insgesamt 60 Zweitliga-Spiele für die SGD machte (16 Tore).

Wir hatten Brandon schon seit einiger Zeit auf dem Zettel. Als laufstarker, technisch versierter Mittelfeldspieler, der noch dazu eine gute Intensität im Spiel an den Tag legt, passt er super in unsere Spielphilosophie“, so Sportchef Ralf Becker. „Zudem ist er in der Offensive sowohl auf den Außenpositionen als auch im Zentrum variabel einsetzbar.“

Borrello wechselte 2014 von Brisbane (Australien) zum 1. FC Kaiserslautern, Im Sommer 2018 unterschrieb er trotz eines im April erlittenen Kreuzbandrisses in Freiburg. Für den SC machte er acht Bundesliga-Spiele, schoss ein Tor.

In der vergangenen Saison wurde der Australier an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen. Für das Team von Trainer und Ex-Dynamo Uwe Rösler erzielte Borrello in 23 Zweitliga-Partien ein Tor. Beim 3:0 der Australier in der WM-Quali gegen Kuwait vor einem Monat stand er im Kader seines Landes, kam aber nicht zum Einsatz.

Der Australier mit italienischen Wurzeln absolvierte am Freitag zunächst erfolgreich den obligatorischen Medizincheck im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und reiste dann am Samstag zur Vertragsunterzeichnung ins Trainingslager der SGD nach Heilbad Heiligenstadt nach. Beim Testspiel gegen Eintracht Braunschweig wird der Neuzugang noch nicht zum Kader von Cheftrainer Alexander Schmidt gehören, sondern eine individuelle Einheit absolvieren.

„Ich habe in den Gesprächen mit den Verantwortlichen schnell gemerkt, dass meine Art Fußball zu spielen sehr gut mit dem Konzept zusammenpasst, mit dem Dynamo in die Zukunft gehen will. Deshalb freue ich mich sehr, dass ich jetzt hier bin und hoffentlich meinen Teil dazu beitragen kann, dass wir die kommende Spielzeit so erfolgreich wie möglich gestalten werden“, sagte Brandon Borrello nach Ankunft im Vorbereitungscamp.

Samstag reist der Neue ins Dynamo-Camp in Heiligenstadt nach. Beim Testspiel gegen Eintracht Braunschweig (16 Uhr) kommt er noch nicht zum Einsatz.

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Testspiel

Dynamo: Zweiter Sieg im zweiten Testspiel

Dynamo schlägt Jablonec 3:1

Ein erst kurz vorher verpflichteter Verteidiger zeigt, dass er eine Verstärkung werden könnte. Das sah doch schon ganz ordentlich aus. Im zweiten Test der Vorbereitung feierte Dynamo den zweiten Sieg – und das gegen einen deutlich stärkeren Gegner als beim 3:1 gegen den Regionalligisten Hertha BSC II am vergangenen Samstag. Immerhin war FK Jablonec in der vergangenen Saison Dritter der ersten tschechischen Liga und nimmt nun an der Qualifikation zur Europa League teil. 250 Zuschauer sahen im Rudolf-Harbig-Stadion den 3:1-Erfolg, 1.000 hätten reingedurft.

In einem munteren Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seite war Dynamo in der ersten Halbzeit die zielstrebigere Mannschaft. Trainer Alexander Schmidt hatte mit Morris Schröter und Luca Herrmann zwei Neuzugänge in die Startelf gestellt. Der Ex-Freiburger Herrmann, der gegen Hertha noch fehlte, weil er nach einer langen Regionalliga-Saison geschont wurde, bereitete gleich den ersten Treffer vor. Nach einem schönen Steilpass von Chris Löwe legte er für Christoph Daferner auf, der nur noch einschieben musste (22.). Vom Trainer bekam er danach ein Sonderlob: „Luca ist einfach eine Bereicherung„, sagte Alexander Schmidt.

Jablonec kam nach einem Freistoß zum Ausgleich, als die Dynamo-Defensive Milos Kratochvil vergessen hatte, der freistehend den Ball unter die Latte jagte (36.). Noch vor der Pause traf Philipp Hosiner zur erneuten Führung (42.). Schmidt war nicht rundum zufrieden mit dem zweiten Test. „Es war ein bisschen flüssiger als am Samstag gegen Hertha, aber wir sind noch weit entfernt von dem, was ich mir vorstelle. Der Gegner hatte einfach noch zu viele Möglichkeiten, das Gegentor war zu billig„, fand er.

Nach dem Wechsel feierte der erst wenige Stunden vorher verpflichtete Michael Akoto seine Premiere im Dynamo-Trikot und machte als rechter Verteidiger in der Dreierkette eine gute Figur. Daferner erhöhte nach schöner Vorarbeit des eingewechselten Luka Stor mit einem Kracher auf 3:1 (60.). Auch die beiden Probespieler David Hummel und Meissa Diop kamen noch zu ihren Einsätzen, wobei Hummel nicht mit ins Trainingslager darf, Diop dagegen schon. „Man sieht, dass er ein Bewegungstalent ist. Aber es muss hundertprozentig passen, wenn man einen Spieler aus Afrika verpflichtet, er müsste schon überragend sein.“ Ein Top-Talent will er aber auch nicht ziehen lassen. „Nicht, dass er später mal in der Premier League spielt und dann heißt es: Der blinde Schmidt hat ihn übersehen„, erklärte der Coach und grinste.

Dynamo: Broll (46. Mytryushkin) – Will (46. Akoto), Stark (75. Diop), Knipping – Schröter (67. Kulke), Herrmann (46. Kühn), Mörschel (59. Weihrauch), C. Löwe – Hosiner (46. Stor) , Sohm (59. J. Löwe), Daferner (67. Hummel).
Tore: 1:0 Daferner (22.), 1:1 Kratochvil (36.), 2:1 Hosiner (42.), 3:1 Daferner (60.).

 

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Spieler Neuverpflichtung

Michael Akoto vom 1. FSV Mainz 05 II von Dynamo Dresden verpflichtet

Der nächste Neue für Dynamo ist fix

Defensivmann Michael Akoto (23) kommt ablösefrei aus der U23 von Bundesligist FSV Mainz nach Dresden.

Der Deutsch-Ghanae ist der fünfte Neuzugang. Er kann sowohl im Abwehr-Zentrum, als auch rechts und im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, passt damit genau ins Anforderungsprofil.

„Wir suchen unter anderem noch einen Innenverteidiger, der auch auf der Sechserposition spielen kann“, hatte Sportchef Ralf Becker zum Trainingsauftakt verraten.

Akoto kommt aus dem Nachwuchs vom SV Wehen-Wiesbaden, wurde dort zum Profi. Seit 2018 kickt er bei Mainz II. In dieser Saison machte er in der Regionalliga Südwest 25 Spiele (zwei Tore), gehörte zu den Leistungsträgern.

Der Deutsche mit ghanaischen Wurzeln absolvierte erfolgreich den obligatorischen Medizincheck im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und unterzeichnete am Mittwochvormittag in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie seinen Vertrag.

Jetzt hier in Dresden zu sein fühlt sich toll an, denn es soll der nächste Entwicklungsschritt in meiner Karriere werden. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren super und haben mich komplett überzeugt, zu Dynamo in die 2. Bundesliga zu wechseln. Ich werde weiter hart an mir arbeiten und alles geben, damit wir in der kommenden Saison unsere Ziele erreichen“, sagte Michael Akoto nach seiner Vertragsunterschrift bei der SGD.

Bereits am Dienstag trainierte der 23-Jährige erstmals mit seinen neuen Kollegen im Trainingszentrum am Messering 18 und wird beim Testspiel der SGD gegen den tschechischen Erstligisten FK Jablonec am Mittwoch, ab 14 Uhr, zum ersten Mal im Dynamo-Kader stehen.

Akoto wurde am 03.10.1997 in der ghanaischen Hauptstadt Accra geboren und wuchs in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden auf. Er reifte in der Jugendabteilung des SV Wehen Wiesbaden zum Fußball-Profi, für dessen erste Mannschaft er in sieben Pflichtspielen zum Einsatz kam.

Vor der Saison 2018/19 wechselte der 1,88 Meter große Abwehrspezialist über die Rheinseite zum FSV Mainz 05, für dessen U23-Mannschaft er in den zurückliegenden drei Spielzeiten insgesamt 52-Mal in der Regionalliga Südwest spielte. Dabei gelangen ihm drei Treffer und vier Vorlagen.

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