Spieler Neuverpflichtung

SGD verstärkt sich mit Heinz Mörschel vom KFC

Nun ist es amtlich

Dynamo Dresden ist der erhoffte Transfercoup gelungen! Die SGD hat Heinz Mörschel (23) verpflichtet, der zuvor seinen Vertrag beim KFC Uerdingen aufgelöst hatte.

Das gab die SGD am Mittwochnachmittag auf ihrer Website bekannt. Der 1,90 Meter große Mittelfeldmann unterschrieb bei den Schwarz-Gelben einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

Ralf Becker (50) sagte zu der Entscheidung: „Ich kenne Heinz schon länger, habe ihn bereits bei seinen vorherigen Stationen beobachtet. Wir standen mit ihm schon im Sommer im Austausch und freuen uns, dass es jetzt gepasst hat.“

Dynamos Sportvorstand nannte auch gleich noch die Stärken von Mörschel: „Heinz zeichnet sich als technisch versierter Mittelfeldspieler aus, der über eine gute Physis und einen starken Abschluss verfügt. Er ist zudem in der Mittelfeldzentrale vielseitig einsetzbar, kennt die Liga trotz seines jungen Alters bereits und besitzt noch Entwicklungspotential.“

Becker führte weiter aus: „Heinz passt damit voll in unser Anforderungsprofil, um den verletzungsbedingten Ausfall von Patrick Weihrauch möglichst schnell zu kompensieren.

Heinz Mörschel zeigte beim KFC Uerdingen starke Leistungen

Der vielseitig einsetzbare Akteur aus der Dominikanischen Republik erklärte: „Es ist sehr schön, dass der Wechsel jetzt doch noch zustande gekommen ist, nachdem wir im Sommer bereits in einem sehr intensiven Austausch standen. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei Dynamo und möchte auf dem Platz meinen Teil dazu beitragen, mit der Mannschaft bereits in dieser Saison maximal erfolgreich zu sein.“

Mörschel fügte hinzu: „Es ist ein schönes Gefühl ab sofort ein Teil dieser Mannschaft zu sein, denn was in den Jungs steckt, haben sie bereits im ersten Halbjahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“

Mit 13 Toren und zwei Vorlagen in 69 Drittliga-Partien weiß der schussstarke Akteur bereits, worauf es in dieser Spielklasse ankommt.

Das stellte er in der Hinserie auch beim KFC Uerdingen unter Beweis, wo er in 16 Einsätzen vier Mal traf und einen Assist gab.

Dort war er trotz seines vergleichsweise jungen Alters bereits Stammspieler und Leistungsträger. Zudem ist Mörschel einer der Kicker, der mit einer Aktion den Unterschied ausmachen kann.

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Dynamo Hintergrund 10

Dynamo Dresden steigt mit 2:2 gegen Osnabrück ab

Dynamo Dresden steigt als Schlusslicht ab

Dynamo Dresden führt im vorerst letzten Zweitligaspiel bereits mit 2:0, musste sich aber am Ende aber mit einem 2:2 gegen Osnabrück zufrieden geben.

Dynamo Dresden hat sich mit einem 2:2-Remis gegen den VfL Osnabrück aus der 2. Bundesliga verabschiedet und steigt als Tabellenletzter in die 3. Liga ab. Marco Terrazzino und Patrick Schmidt hatten die SGD am letzten Spieltag dieser Saison am Sonntagnachmittag zwar mit 2:0 in Führung gebracht, doch in der Schlussviertelstunde mussten die ausgelaugten Schwarz-Gelben noch zwei Treffer der eingewechselten Ouahim und Niklas Schmidt hinnehmen.

Das Team von Markus Kauczinski kam trotz einer Zwei-Tore-Führung gegen den VfL Osnabrück nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus. Bereits vor dem 34. und letzten Spieltag am Sonntag hatte Dynamo nur noch minimale theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.

Die Dresdner Mannschaft begann die Aufwärmübungen mit einer kreativen Aktion. Sie trug Jeansjacken und erwies damit dem Vereinsidol Ralf Minge eine Reverenz. Der langjährige Sport-Geschäftsführer scheidet am Dienstag aus dem Amt. Vorm Stadion hatten sich unterdessen viele Dynamofans versammelt, die das Team von außen lautstark unterstützten. Im Rudolf-Harbig-Stadion, dessen Zuschauertribünen beim letzten Geisterspieltag dieser Saison aufgrund der Corona-Pandemie einmal mehr leer blieben, war im K-Block ein Banner zu sehen: „Dynamo wird niemals untergehen“, war die klare Botschaft der Dresdner Fans an Deutschen Fußballbund und Deutsche Fußball-Liga.

Dynamo mit besserem Start

Der Abstieg war dennoch schon so gut wie besiegelt. Im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg beim SV Sandhausen änderte Trainer Markus Kauczinski seine Startelf auf fünf Positionen. Im Tor kam Tim Boss an seinem 27. Geburtstag zu seinem Zweitligadebüt – Stammkeeper Kevin Broll stand nicht im Kader, dafür saß Talent Stefan Kiefer auf der Bank. Zudem rückten Wahlqvist, Petrak, Husbauer und Donyoh für Löwe (rotgesperrt), Klingenburg, Hartmann (beide Bank) und Makienok (verletzt) in die Anfangsformation. Neben Kiefer berief Kauczinski mit Simon Gollnack und Maximilian Großer noch zwei weitere Nachwuchskräfte in den Kader.

Die Schwarz-Gelben fanden gut in die Partie und erarbeiteten sich gleich ein Übergewicht. Patrick Schmidt, diesmal im Sturmzentrum aufgeboten, wurde beim ersten Abschlussversuch noch gestört (5.). Die erste passable Torchance vergab dann Godsway Donyoh, als er nach Marco Terrazzinos Vorlage links am Kasten von Torwart Nils Körber vorbeischoss (12.). Die Osnabrücker agierten eher defensiv und abwartend. Dynamo machte das Spiel und war druckvoll bei eigenem wie gegnerischem Ballbesitz, auch wenn in den ersten 20 Minuten noch nicht viel dabei heraussprang.

Tim Boss zeigt sein Können

Doch das änderte sich gleich darauf. Bei einem Konter zog der diesmal als Linksverteidiger aufgebotene Niklas Kreuzer das Tempo an und bediente Godsway Donyoh, der vom linken Eck aus eine präzise Flanke schlug. In der Mitte zog Patrick Schmidt geschickt die gegnerische Verteidigung auf sich und so hatte Marco Terrazzino in der Mitte völlig freie Bahn. Bei seinem wuchtigen Kopfball aus fünf Metern ließ er Schlussmann Körber beim 1:0 (23.) keine Chance. Abwehrmann Felix Agu war deutlich zu spät und Terrazzino freute sich über sein zweites Saisontor. Die Führung für Dynamo war verdient. Die Fans vorm Stadion feierten sie mit lautstarkem Jubel und Böllern, während die Dynamos sich die offizielle Trinkpause gönnten.

Unmittelbar danach hätten die Sachsen nachlegen können, doch ein aussichtsreicher Konter wurde erst durch einen Fehlpass von Kreuzer unter- und dann durch ein Foulspiel von Henning an Husbauer abgebrochen. Henning sah dafür die gelbe Karte, Kreuzer zielte dann mit seinem 30-Meter-Freistoß knapp daneben (26.). Auch danach hatte Dynamo weiter Oberwasser, hätte aber durchaus auch den Ausgleich kassieren können. Nach Vorlage von Ceesay schloss Blacha frei vorm Tor ab. Jannis Nikolaou konnte nicht mehr entscheidend stören und so musste Tim Boss mit einer starken Fußabwehr sein ganzes Können aufbieten, um das 1:1 zu verhindern (35.).

Dynamo erhöht in Gästedruckphase

Kurz vor der Pause kam Dynamo dann noch mal auf, doch bei einem weiteren aussichtsreichen Konter rannte sich diesmal Godsway Donyoh im Zentrum fest, wo Maurice Trapp die Kugel letztlich wegschlagen konnte (45.). Mit der verdienten Führung im Rücken war dann die ersten Halbzeit Geschichte. Zu Beginn des zweiten Durchgangs gab es zunächst keine Wechsel auf Dresdner Seite. Die Gäste reagierten hingegen mit einem Doppelwechsel. Und der VfL kam etwas verbessert aus den Kabinen und auch gleich zu ein, zwei guten Gelegenheiten. Doch nach Wahlqvists Foul an Osnabrücks Kapitän Heider verfehlte Gugganig mit seinem Freistoß das Dreiangel nur um ein paar Zentimeter (48.).

Ausgerechnet in diese Osnabrücker Drangphase fiel aber das Dresdner 2:0. Bei einem schönen Angriff sah Husbauer mit seinem Pass den freistehenden Patrick Schmidt, der zwei gegnerische Verteidiger aussteigen ließ und den Ball von der halbrechten Position ins lange Eck zirkelte (59.). Erneut brandete außerhalb der Stadiontore lauter Jubel auf. Kurz darauf gab es dann auch bei den Dresdnern einen Doppelwechsel: Ransford Königsdörffer und Marco Terrazzino verließen den Platz, dafür kamen Marco Hartmann und Sascha Horvath (61.).

Mission: Wiederaufstieg

Nach 72 Minuten versuchte Gästetrainer Daniel Thioune mit seinem zweite Doppelwechsel neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Und das fruchtete. Der zu Beginn von Durchgang zwei eingewechselte Ouahim erzielte den 2:1-Anschlusstreffer (76.). Zuvor hatte Nikolaou ein Kopfballduell gegen Amenyido verloren und Ballas den Ball äußerst ungünstig verlängert. Kapitän Heider legte quer auf Ouahim und der Joker stach ohne Probleme. Doch es kam noch dicker: Fünf Minuten später versenkte der in der 72. Minute einwechselte Niklas Schmidt einen direkten Freistoß aus 20 Metern zum Ausgleich. Husbauer war als äußerstes Glied der Mauer nicht hochgesprungen und machte die entscheidende Lücke auf.

Das zweite Jokertor des VfL in dieser Begegnung war natürlich ein Nackenschlag für die SGD. Kauczinski reagierte sofort, brachte noch Verteidiger Jannik Müller für Niklas Kreuzer und René Klingenburg für Josef Husbauer, um wenigstens das Remis zu halten, denn nun waren die Gäste deutlich näher an einem Sieg. Doch auch in den drei Minuten Nachspielzeit gab es keine entscheidenden Aktionen mehr.

Sowieso nur theoretische Chancen

Für Dresden, das aufgrund einer Mannschafts-Quarantäne nach dem Restart der Liga ein Mammutprogramm absolvieren musste und gegen Osnabrück das neunte Spiel in 29 Tagen bestritt, ist es der dritte Zweitliga-Abstieg der Vereinsgeschichte.

Marco Terrazzino (23.) brachte die Sachsen in Führung. Patrick Schmidt (59.) erhöhte für die Gastgeber, die bis zur letzten Minute erbittert kämpften. Anas Ouahim (76.) gelang der Anschlusstreffer, Augenblicke später glich Niklas Schmidt (81.) aus.

Doppelschlag in der Schlussphase

Dresden kam von Beginn an gut und druckvoll in die Partie. Nach zwei Möglichkeiten durch Godsway Donyoh (12.) und Schmidt (17.) war der Führungstreffer durch Terrazzino hochverdient. Osnabrück beschränkte sich in der Folge bis zum Halbzeitpfiff nur auf das Nötigste.

Nach der Pause wurde Osnabrück besser, ohne dabei zunächst große Gefahr auszustrahlen. Schmidt machte es für Dynamo zunächst besser und schlenzte den Ball abgeklärt ins Tor. Die gute Leistung der Dresdner wurde durch den schnellen Doppelschlag in der Schlussphase zunichte gemacht.

Mit nur einem Punkt im letzten Spiel endete Dynamos schlechteste Zweitligasaison der Vereinsgeschichte. In der nächsten Spielzeit will man in der 3. Liga den Wiederaufstieg anpeilen.

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Dynamo gegen Sandhausen

Dynamo reicht Last-Minute-Sieg nicht zum 2-Liga Verbleib

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden ist trotz eines Last-Minute-Erfolgs nahezu abgestiegen.

Zwar gewann die SGD dank eines Tores von Marco Hartmann (90.) mit 1:0 (0:0) beim SV Sandhausen, dennoch ist ein Klassenverbleib nach dem zeitgleichen Remis des Karlsruher SC gegen Arminia Bielefeld (3:3) nahezu ausgeschlossen. Bei drei Punkten Rückstand haben die Dresdener vor dem letzten Spieltag die um 14 Treffer schlechtere Tordifferenz als die Badener.

Wie in den Vorwochen lieferten die Sachsen auch beim SVS eine kämpferisch überzeugende Leistung, blieben über weite Strecken erneut viel zu harmlos. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern aus Sandhausen. Gegen – nach fünf Spielen in elf Tagen – müde wirkende Dresdener hatte der SV mehr vom Spiel. In der 18. Minute war der SVS dicht an der Führung, doch Dynamos Chris Löwe kratzte einen Kopfball von Tim Kister noch der Linie. Zwar wussten auch die längst geretteten Gastgeber in einer niveauarmen Begegnung nicht zu überzeugen, erzeugten aber in Person von Angreifer Aziz Bouhaddouz (17., 18.) zumindest vereinzelt Gefahr vor dem gegnerischen Tor.

Im Anschluss an eine Ecke verpasste René Klingenburg eine Hereingabe vor dem Gehäuse knapp (38.). Mehr kam aber nicht von Dynamo, das in den den drei Partien davor ohne eigenen Treffer geblieben war.

Löwe fliegt, Hartmann trifft

Auch im zweiten Durchgang kam von Dresden kaum was. Sandhausen hatte wenig Mühe, die Partie zu kontrollieren, erst recht, als Löwe nach einem Frustfoul gegen Sandhausens Enrique Pena die Rote Karte sah (72.).

In den Schlusssekunden kam dann aber alles anders. Zunächst sah Sandhausens Erik Zenga wegen einer Respektlosigkeit nach einem Foulpfiff gegen ihn die Gelb-Rote Karte (89.). Wenig später trat Kevin Boll für Dresden einen langen Ball in den SV-Strafraum. Schließlich landete das Leder bei Hartmann, der zum 1:0 für die Gäste traf (90.).

Am letzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga empfängt Dynamo Dresden am Sonntag (28.06.2020; ab 15.15 Uhr im Live-Ticker auf sportschau.de) den VfL Osnabrück. Sandhausen tritt beim Hamburger SV an und könnte die letzten Aufstiegsträume der Hanseaten empfindlich stören.

Wir haben nochmal alles rausgehauen, auch am Ende haben wir in Unterzahl eine leidenschaftliche Leistung gezeigt. Das ist heute ein Schlusspunkt: Wir gehen mit erhobenem Haupt raus, sind aber alle todtraurig“, sagt Dynamo-Trainer Markus Kauczinski. „Wir müssen uns vorwerfen, dass wir am Ende nicht gut genug waren, um drei Punkte zu holen. Das hinterlässt einen brutal faden Beigeschmack und hat für die anderen Mannschaften zum Glück keine Konsequenzen gehabt“, ärgert sich SVS-Coach Uwe Koschinat.

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Kiel bleibt in Liga, Dynamo dem Abstieg nah

Holstein Kiel hat sich durch einen Heimsieg gegen Dynamo Dresden den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga gesichert. Dresden ist dagegen dem Abstieg ganz nah.

Mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen Dynamo Dresden hat Holstein Kiel am Donnerstagabend auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt in der Zweiten Liga vertrieben. In Abwesenheit von Cheftrainer Ole Werner, der im Saisonfinale aus privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, taten sich die „Störche“ gegen das Tabellenschlusslicht zunächst schwer, doch ein Platzverweis änderte die Vorzeichen nachhaltig. So feierten die Co-Trainer Fabian Boll und Patrick Kohlmann, interimsweise in der Verantwortung, einen insgesamt ungefährdeten Sieg. „Es war ein gutes Gefühl und ein super wichtiger Sieg für die Mannschaft“, freute sich Torschütze Emmanuel Iyoha. Dresdens Rettungschancen sind derweil nur noch theoretischer Natur.

Dynamo schwächt sich selbst

Die erste Hälfte erlebte am Ende ihre Höhepunkte: Dresdens Jannik Müller war gerade erst verwarnt worden, als er an der Mittellinie Jannik Dehm abräumte und noch vor der Pause die Gelb-Rote Karte sah (39.). In der letzten Minute vor der Pause ging Kiel in Führung: Emmanuel Iyoha dribbelte in den Strafraum und erzielte mit einem Rechtsschuss das 1:0 (45.). Für Kiel war es das erste Spiel ohne Cheftrainer Ole Werner, der aus privaten Gründen bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen wird.

Kiel nutzt Überzahl schnell aus

Was wäre in der vierten Minute los gewesen, hätten Zuschauer im Holstein-Stadion die Partie verfolgt? Fabian Reese tankte sich im Strafraum durch und bekam einen Ellenbogen ins Gesicht. Doch der mögliche Elfmeterpfiff von Patrick Ittrich (Hamburg) blieb aus.

Und statt die Großchance auf dem Silbertablett präsentiert zu bekommen, mussten sich die „Störche“ jede Gelegenheit hart erarbeiten. Reese blieb der Aktivposten, verfehlte aber erst das Tor (8.) und scheiterte dann an Torhüter Kevin Broll (37.). Wenngleich beim zweiten Anlauf ein Treffer wegen einer Abseitsstellung Jae-Sung Lees nicht gezählt hätte. Bei einem Kopfball von Hauke Wahl klärte Chris Löwe im Fünfmeterraum (20.).

Die besseren Gelegenheiten hatten die Gäste. Ondrej Petrak luchste Jonas Meffert vor dem Strafraum den Ball ab, scheiterte mit seinem Schuss aber am starken Ioannis Gelios (9.). Der Torhüter musste sich auch mächtig strecken, als sich bei einem Freistoß von Löwe die Mauer auflöste – und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen um den Pfosten (31.). Sechs Minuten vor der Pause machten sich die Sachsen allerdings selbst das Leben schwer. Jannik Schmidt sah innerhalb von vier Minuten zweimal Gelb. „Die Gelb-Rote Karte hat den Spielcharakter sehr beeinflusst“, sagte KSV-Kapitän Wahl, dessen Team in Überzahl schnell eiskalt zuschlug: Iyoha drang mit Tempo von links in den Strafraum ein, zog nach innen und jagte den Ball unhaltbar für Broll ins lange Eck – 1:0 (45.+1).

Dynamo kann nicht mehr zulegen

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf die schnelle Entscheidung. Schon zu viele Führungen hatten die Kieler in dieser Saison bereits verspielt. Richtig gefährlich wurde es aber nicht – und so blieb es ein Vabanquespiel: Dynamo-Joker Marco Terrazzino gab die ersten Warnschüsse aufs Kieler Tor ab (66./67.). Doch in der Schlussphase konnte Dynamo in Unterzahl nicht mehr zulegen. Reese scheiterte noch an Broll (70.), zwei eingewechselte Kieler machten dann alles klar: David Atanga schickte Lion Lauberbach, und das Sturmtalent schob sicher zum 2:0 ein (80.).

Dynamo in Sandhausen, Kiel beim VfL

Beide Teams müssen nun auswärts ran: Dynamo spielt nun am Sonntag (21.06.2020, 15:30 Uhr) beim SV Sandhausen, der bereits gerettet ist. Kiel wird gleichzeitig beim VfL Osnabrück antreten, der sich noch in Abstiegsgefahr befindet.#

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Arminia Bielefeld gegen Dynamo Dresden 4:0

Arminia Bielefeld kann nach einem Sieg gegen Dynamo Dresden für die Bundesliga planen

Der Hamburger SV und der VfB Stuttgart können den Aufstieg kaum noch verhindern. Dynamo schaut hingegen in Richtung Liga drei.

Arminia Bielefeld ist der achte Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nur noch theoretisch zu nehmen. Nach dem 4:0 (1:0) im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden hat Bielefeld drei Spieltage vor dem Saisonende neun Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten VfB Stuttgart, hinzu kommt eine um 18 Treffer bessere Tordifferenz. Jonathan Clauss (10. Minute), Andreas Voglsammer (62.), Torjäger Fabian Klos (65.) sowie Cebio Soukou (87.) schossen die Tore..

Die Heimmannschaft DSC Arminia Bielefeld ging als klarer Favorit in die Partie.

Mit Traumtor zur Führung

Bielefeld begann entschlossen und wurde bereits früh durch ein sehenswertes Tor belohnt. Der im Sommer nach Lens wechselnde Franzose Clauss veredelte einen schönen Pass von Marcel Hartel mit einem noch schöneren Heber über Torhüter Kevin Broll zur Führung.

Dynamo vergibt Riesenchance

Dresden bemühte sich um eine Antwort, die Bielefelder ruhten sich zu sehr auf ihrer Führung aus. In der 23. Minute hatten die Sachsen die Riesenchance zum Ausgleich. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpfte Brian Hämäläinen den Ball ins Zentrum. Patrick Schmidts schwache Volleyabnahme aus kurzer Distanz landete in den Armen von DSC-Tormann Stefan Ortega.

Andreas Voglsammer (41.) per Schlenzer aus 17 Metern und Fabian Klos (45.) mit einem Kopfball knapp neben das Tor hätten die Bielefelder Führung schon vor der Halbzeit ausbauen können. Verdient wäre das nicht zwingend gewesen, denn einen Klassenunterschied gab es zwischen den Tabellen-Antipoden im ersten Durchgang nicht.

Nach dem Wechsel wurde Dynamo etwas mutiger und presste noch deutlich früher, konnte sich aber in Tornähe nicht entscheidend durchsetzen. Nach einer Stunde kam Dresden erst auf zwei Torschüsse. Doch mitten in der Drangphase der Sachsen machten Voglsammer (62.) und Klos (65.) jeweils aus kurzer Distanz zum Tor alles klar. Nils Seufert (68.) hätte mit einem Schuss aus 18 Metern, der nur um Zentimeter das Tor verfehlte, fast erhöht. Das 4:0 blieb Cebio Soukou (87.) mit einem Schuss aus 15 Metern nach einem Solo von der Mittellinie vorbehalten.

Dynamo steht vor dem Abstieg

Für Dresden, das wegen der zweiwöchigen Mannschafts-Quarantäne die denkbar schwerste Vorbereitung auf den Wiederbeginn hatte, begann die Woche mit drei Auswärtsspielen in sieben Tagen frustrierend. Bei fünf Punkten Rückstand auf Rang 16 und auch Platz 15 schwinden die Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter. „Wir haben diese Saison schon viel schlucken müssen“, sagte Trainer Markus Kauczinski: „Aber wir werden wieder aufstehen.“

Die Arminia spielt nun am Donnerstag (18.06.2020) um 20.30 Uhr gegen Darmstadt 98. Schon zwei Stunden früher muss Dresden bei Holstein Kiel ran.

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Marco Hartmann

HSV trifft kurz vor Schluss, Dynamo bleibt Schlusslicht

Dynamo tritt auf der Stelle! HSV überholt den VFB Stuttgart in der Tabelle

Der Hamburger SV vergibt gegen Dynamo Dresden diverse Großchancen, trifft aber das Tor einfach nicht. Dynamo komm im Abstiegskampf nicht voran.

Kurz vor Schluss erlöst Joel Pohjanpalo die Mannschaft von Dieter Hecking, die dadurch den VfB Stuttgart vorerst überholt und Tabellenzweiter der 2. Bundesliga ist. Dynamo bleibt Schlusslicht!

Mit einem Sieg hätte die SG Dynamo Dresden die rote Laterne endlich abgeben und auf den Relegationsplatz springen können.

Doch daraus wurde am Freitagabend nichts. 0:1 (0:0) unterlag die Kauczinski-Elf dem Hamburger SV. Dabei begann die SGD durchaus mutig, biss und kämpfte. Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Gastgeber schnell um, in höchster Not rettete HSV-Kapitän Aaron Hunt vor dem einschussbereiten Dresdner Simon Makienok. Aber weitere Offensivaktionen blieben bei Dynamo Mangelware. Martin Harnik (7./19./26./29.) vergab auf der anderen Seite gleich vier Möglichkeiten für die Hamburger.

So lief die Sache lange Zeit auf ein torloses Remis hinaus. Den einen Punkt hätte Dynamo sicherlich gern genommen. Nichtsdestotrotz waren die Sachsen im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion nicht völlig chancenlos.

HSV deutlich schwächer – aber mit dem Tor

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Gäste zunächst deutlich schwerer. Dynamo hatte nun mehr Ballbesitz, ohne allerdings selbst gefährlich zu werden. Zu allem Überfluss sah HSV-Verteidiger Rick van Drongelen auch noch seine fünfte Gelbe Karte und fehlt am Dienstag gegen Osnabrück. Dynamo stand sehr tief, die Norddeutschen machten weiter das Spiel, agierten aber zu ideenlos in der Offensive. Die größte Möglichkeit zur HSV-Führung war ein verpatzter Schuss vom eingewechselten Lois Schaub, dessen Ball von Pohjanpalos Kopf ans Lattenkreuz ging (72.). Doch in der 85. Minute war Pohjanpalo zur Stelle, als er eine Hereingabe von Top-Vorbereiter Tim Leibold aus Nahdistanz über die Linie drückte. Dynamo geht leer aus und bleibt Tabellenletzter.

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Dynamo gegen Greuther Fürth

Dynamo Dresden verpasst Sieg gegen Greuther Fürth

Dynamo Dresden verpasst im Nachholspiel gegen Greuther Fürth den Sprung vom Tabellenende auf den Relegationsplatz.

Aber Dynamo darf weiter hoffen…

Im Nachholspiel des 27. Spieltags kam der Tabellenletzte gegen die SpVgg Greuther Fürth zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und verpasste es, mit dem Karlsruher SC auf dem Relegationsplatz nach Punkten gleichzuziehen.

Mit einem Spiel weniger als die Karlsruher darf Dynamo sich aber weiterhin Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Dynamo vom Anstoß weg in der Defensive, Greuther Fürth macht das Spiel! Und braucht nur 13 Minuten zur Führung: Wahlqvist kann die Flanke nicht verhindern, Ballas und Nikolaou „vergessen“ Fürth-Stürmer Keita-Ruel, der aus fünf Metern völlig unbedrängt einnickt.

Das Spiel startete sehr unruhig und mit vielen Fouls. Innerhalb der ersten fünf Minuten zeigte Schiedsrichter Christof Günsch (Berlin) zweimal die Gelbe Karte – eine pro Team. Der Gast aus Fürth kam im Anschluss aber besser in die Partie und ging verdient in Führung.

Auch nach dem Tor bleiben die Gäste am Drücker, bei der SGD geht nach vorn so gut wie gar nichts. Ausbeute von Dynamo nach 45 Minuten: zwei Schüsse Richtung Tor von Wahlqvist (22., 36.). Das ist einfach viel zu wenig! Fürth dagegen mit anderen Chancen: Erst ballert Stefaniak freistehend an den Pfosten (19.), dann trifft Seguin aus Nahdistanz nur das Außennetz (29.).

Dynamo mit mehr Schwung in die 2. Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel kam Dynamo, das durch das 3:2 bei Wehen Wiesbaden am Samstag ein Lebenszeichen gesendet hatte, mit mehr Schwung auf den Platz zurück. Dynamo Trainer bringt Makienok für Müller und stellt auf 4-4-2 um. Prompt die erste echte Chance für sein Team: Flanke Petrak, Kopfball Jeremejeff – knapp am Kasten vorbei (51.). Kurz später klappt es aber besser! Eckball Hamalainen und Makienok nagelt die Kugel am langen Pfosten ins Netz. Joker Makienok – sein dritter Treffer für Dynamo und der verdiente Ausgleich !

Greuther Fürth aber bleibt gefährlich! Ernst köpft nach einer Ecke hauchdünn daneben (68.), Hrgota wird von Hamalainen im letzten Moment gebremst (70.).

Aber dann noch mal Dynamo ganz nah dran am Dreier: Löwe flankt auf Makienok, aber diesmal knallt der Däne den Ball nur ans Außennetz (86.). Kurz darauf segelt noch ein Kopfball von Jeremejeff neben das Tor (89.). Der Aufreger dann in der Nachspielzeit: Jaeckel rauscht mit gestreckten Bein in den eingewechselten Königsdörffer, aber Schiri Günsch zeigt nicht auf den Punkt, sondern pfeift statt dessen ab. Das kann, oder sogar muss Elfmeter geben!

Auf Dynamo wartet am Freitag (18:30) gegen den Hamburger SV eine schwierige Partie, Greuther Fürth muss Nach Nürnberg (Sa: 13:00).

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Dynamo gewinnt in Wiesbaden

Dynamo gewinnt das Abstiegsduell gegen Wiesbaden

Aufatmen bei Dynamo Dresden, wichtige 3 Punkte im Abstiegskampf gegen Wehen Wiesbaden

Dynamo Dresden hat im Abstiegskrimi beim SV Wehen Wiesbaden einen wichtigen Sieg gefeiert und schöpft neue Hoffnung im Kampf um den Klassenverbleib. Das Tor von Makienok kurz vor Schluss bringt den Dresdnern einen 3:2-Sieg in Wiesbaden. Danach hatte es lange nicht ausgesehen.

Nach 94 dramatischen Minuten hieß es in der leeren BRITA-Arena 3:2 (2:2) für Dynamo. Der Jubel auf der Bank war riesig, die abgekämpften Feldspieler indes konnten dafür keine Energie mehr aufbringen. Zuviel Kraft hatte das Abstiegsduell gekostet, das der Däne Simon Makienok etwas schmeichelhaft für die eigentlich klar unterlegenen Dresdner in der 89. Minute entschied. Aber das interessiert morgen niemand mehr, die drei Punkte zählen.

Unzulänglichkeiten bei beiden Mannschaften sorgten für eine spektakuläre erste Hälfte

Dresden ging durch ein Eigentor des SVWW in Führung: Godsway Donyoh hatte von links in Wehens Strafraum geflankt, wo Dominik Franke der Ball vom rechten Standbein ins Tor prallte (9.).

Dresdens Mannschaft ging mit der Führung jedoch leichtfertig um, Kevin Ehlers vertändelte vor dem eigenen Strafraum den Ball. Wehens Manuel Schäffler setzte durch den Ballgewinn Daniel Kyereh in Szene, der links im Strafraum nach innen zog und den Ball ins rechte Eck schoss (24.). Und nur eine Minute später lag Dresden zurück: Bei einer Flanke von links faustete Torwart Kevin Broll den Ball nach vorne – Moritz Kuhn versenkte ihn zum 2.1 für Wehen im Tor (25.).

Und dann zeigte wieder der SVWW, wie man es nicht macht. Zahlreiche Großchancen ließ das Team liegen, drei weitere Tore wären wohl das Mindeste gewesen – doch Dresden erzielte den Ausgleich. Dresdens Chris Löwe flankte von links, Patrick Schmidt traf in Bedrängnis per Kopf (44.).

Dynamo holt wichtige drei Punkte nach Hause

Nach der Pause übernahmen die Rot-Schwarzen wieder das Zepter. Sie wollten den Tabellenletzten schnell ausknocken. In den ersten gut zehn Minuten aber gelang ihnen aber kein ernsthafter Abschluss, Dynamo bemühte sich, das Spiel zu beruhigen. Nach vorn glückte der Sportgemeinschaft aber auch nichts Nennenswertes. Das Nachrücken bei eigenen Angriffen fiel den Dresdner Profis schwer, Kauczinski zögerte noch mit Wechseln. Erst in der 64. Minute beorderte er Jannik Müller neu ins Mittelfeld, nahm Klingenburg runter. Nach einem Freistoß von Schmidt (vorbei/70.) brachte der Dresdner Coach Marco Terrazzino für Donyoh. Gefährlich wurde es aber nur für Dynamo, als Broll gegen Maximilian Dittgen retten musste (76.). In der 78. Minute bewahrte Broll die Gäste vor dem Knockout, als er gegen Kyereh fantastisch mit einer Hand klärte.

Dann ging es in die Schlussphase, und Dynamo hatte plötzlich noch zwei Gelegenheiten. Erst köpfte Makienok aufs Tor, fand in Heinz Lindner aber seinen Meister (84.). Dann konnte der Däne den Keeper der Hessen aber doch noch bezwingen. Nach Schmidts Vorarbeit behauptete er die Kugel und ließ Dynamo jubeln (89.). Ein Glücksfall für Dynamo, das nun wieder hoffen darf, die Liga zu halten. Eine bittere Pille zugleich für die Gastgeber, die insgesamt mehr vom Spiel und viel mehr gute Chancen gehabt hatten, sie aber nur unzureichend nutzten.

Kurz vor dem Ende musste P. Schmidt noch mit Gelb-Rot wegen Ballwegschlagens vom Platz. Somit fehlt er im nächsten Spiel. Das ist bitter!

Wehen Wiesbaden spielt am 31. Spieltag am Samstag (13.06.2020) um 13 Uhr in Heidenheim. Dynamo empfängt bereits am Freitagabend (18.30 Uhr) den Hamburger SV. Zudem spielt Dresden am Dienstag (18.30 Uhr) sein nächstes von insgesamt drei Nachholspielen gegen Greuther Fürth.

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Dynamo gegen Hannover 96

Hannover 96 siegt gegen Dynamo ohne Mühe

Taumelt Dynamo jetzt in Richtung 3.Liga?

Die Niedersachsen gewannen am Mittwochabend (03.06.2020) ihr Nachholspiel gegen Dynamo Dresden mit 3:0 (3:0) und machten in der Tabelle einen Sprung vom elften auf den sechsten Platz. Die Tore in einer einseitigen Partie erzielten Marvin Ducksch (10. Minute), John Guidetti (17.), Edgar Prib (45.).

Hannover gelingt schnelle 2:0-Führung

Den „Roten“ gelang gegen den Tabellenletzten ein Auftakt nach Maß. Gleich der erste Schuss auf das Tor der Sachsen zappelte in deren Netz.

Nach einem Steilpass von Julian Korb war 96-Angreifer Marvin Ducksch plötzlich frei auf der rechten Seite des Strafraums. Der 26-Jährige guckte, erspähte die Lücke, die Dynamo-Torhüter Kevin Broll zwischen sich und dem Pfosten gelassen hatte, zog ab – und jubelte im nächsten Augenblick (10.). Für Ducksch war es schon der dritte Treffer nach dem Re-Start. Der ehemalige Profi des FC St. Pauli und von Holstein Kiel hatte bereits zum Auftakt der Geisterspiel-Zeit beim 4:2 in Osnabrück zwei Tore erzielt. Und es kam noch besser für den Favoriten: Wieder griff 96 über die rechte Seite an, abermals hielten die Dresdner großen Abstand. Die Folge: Korb passte scharf zur Mitte, Dominik Kaiser ließ den Ball geschickt passieren, und hinter ihm schoss John Guedetti humorlos aus zehn Metern zum 2:0 (17.) ein.

Mit dem beruhigenden Vorsprung im Rücken bestimmten die Hannoveraner eindeutig die Partie. Gegen einen Gegner, der im ersten Abschnitt wie ein Absteiger agierte, hätten Guedetti (37.) und Marcel Franke (40.) schon alles klarmachen können. Für das 3:0 (45.+1) sorgte dann Kapitän Edgar Prib mit einem Kopfballtreffer.

Dem Team von Trainer Markus Kauczinski war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. In der Defensive stimmten die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen nicht, immer wieder konnte sich Hannover mit einfachen Mitteln in gefährliche Abschlusssituationen bringen. Ducksch wurde bei seinem Führungstreffer auf der rechten Seite freigespielt und traf ins lange Eck. Nur wenig später verwertete Guidetti eine Vorlage von Julian Korb, und kurz vor der Pause stand Prib bei seinem Kopfball nach Flanke von Ducksch völlig frei.

Dynamo in der 2. Halbzeit besser aber nicht effektiv

Für Dresden ging es nach dem Wiederbeginn vor allem darum, eine gute Moral unter Beweis zu stellen. Dies gelang dem Abstiegskandidaten. In der 49. Minute setzte René Klingenburg einen Kopfball an die Latte, bald darauf schoss er den Ball knapp am Tor vorbei (61.).

Die Ansätze stimmten und es kam auch kein weiterer Gegentreffer hinzu – auf den ersten eigenen Treffer nach der Corona-Pause warten die Dresdner aber weiterhin.

Ansonsten plätscherte die Partie dahin. Genki Haraguchi hatte Hannovers erste gute Chance im zweiten Abschnitt, der Japaner scheiterte aber mit seinem Schuss an Broll (75.). Dresden kam einem Ehrentor noch ein weiteres Mal nahe. 96-Keeper Ron-Robert Zieler verhinderte dies jedoch, indem er den Schuss von Alexander Jeremejeff aus kurzer Distanz (79.) parierte. Es blieb schließlich beim 3:0.

Dass wir heute rhythmustechnisch im Vorteil waren, ist keine Frage. Aber das hätte alles nichts genutzt, wenn wir nicht die richtige Einstellung gezeigt hätten„, sagte Kocak.

„Das war eine verdiente Niederlage. Das Spiel war mit dem Halbzeitpfiff fast schon erledigt“, sagte Dresden-Trainer Markus Kauczinski. „Wir brauchen nicht drumherum reden: Man merkt, dass der Trainingsrückstand ein großer Faktor ist. Aber wir müssen die Verhältnisse akzeptieren.“

Pressekonferenz nach dem Spiel

Hannover empfängt nun am kommenden Sonntag den 1. FC Heidenheim, Dynamo Dresden muss schon einen Tag zuvor beim SV Wehen Wiesbaden antreten.

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