SGD verpflichtet Kenneth Schmidt von Fortuna Düsseldorf

Verpflichtung

Dynamo Dresden holt K. Schmidt von Fortuna Düsseldorf

Die Transferoffensive von Dynamo Dresden geht weiter. Nachdem am Mittwoch bereits Jonas Sterner von Hannover 96 und Tobias Raschl von Preußen Münster verpflichtet wurden, präsentiert der Klub am Donnerstag den neunten Zugang für die kommende Saison. Von Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf kommt Kenneth Schmidt an die Elbe.

Der 24 Jahre alte Verteidiger wechselte im Sommer 2025 für 400.000 Euro von seinem Jugendklub SC Freiburg zu Fortuna Düsseldorf, wo er in der abgelaufenen Saison 20 Partien absolvierte. Seit Mitte Februar fehlte Schmidt mit einem Kreuzbandriss, weshalb er noch länger auf seinen ersten Einsatz für Dynamo warten werden muss. Eine Ablöse müssen die Dresdener nicht zahlen, denn Schmidts Vertrag in Düsseldorf besitzt für die 3. Liga keine Gültigkeit.

Kenneth bringt sehr gute Geschwindigkeit und einen technisch versierten Spielaufbau mit. Nicht umsonst kam er in Freiburg bereits zu ersten Einsätzen in der Bundesliga. Nach der Knieverletzung werden wir die Geduld haben und ihn zunächst auf dem finalen Weg seiner Reha begleiten, um ihn dann Stück für Stück an unser Mannschaftstraining heranführen. Wir wollten ihn bewusst bereits vom Beginn der Vorbereitung mit im Kreis der Mannschaft haben, damit er von Beginn an ein Teil der Gruppe ist“, sagte Geschäftsführer Sören Gonther. Bisher zahlte Dynamo 1,25 Millionen Euro für Zugänge, sechs kamen ablösefrei.

Schmidt, der bei der U23 Freiburgs 71-mal unter Dynamo-Coach Thomas Stamm zum Einsatz kam, ergänzte: „Natürlich freue ich mich wieder mit Thomas als Trainer zusammenzuarbeiten und einige bekannte Gesichter in der Kabine zu sehen, mit denen man immer wieder im Kontakt war. Der Verein hat mir trotz meiner aktuell schwierigen Situation früh signalisiert, dass sie mit mir zusammenarbeiten und mich vor allem auf meinem Reha-Prozess vollends unterstützen möchten. Jetzt liegt mein voller Fokus auf der Rückkehr auf den Platz, damit ich schnellstmöglich die Wucht im Stadion erleben kann.“

Tobias Raschl wechselt von Preußen Münster zu Dynamo

Verpflichtung

Tobias Raschl wechselt von Absteiger Preußen Münster zur SG Dynamo. Dies bestätigten die Dresdner am Mittwochabend. Der 26-jährige Mittelfeldspieler ist nach Simon Straudi (Abwehr, Energie Cottbus), Brooklyn Ezeh (Abwehr, Hannover 96), Ahmet Muhamedbegovic (Abwehr, Olimpija Ljubljana), Nicolai Rapp (Mittelfeld, Karlsruher SC) und Kaan Inanoglu (Sturm, Eintracht Frankfurt II) der sechste Neuzugang in Elbflorenz für die Saison 2026/27. Hinzu kommen die Fest-Verpflichtungen von Robert Wagner (SC Freiburg) und Jonas Sterner (Hannover 96). Letztere verkündeten die Sachsen ebenfalls am Mittwoch.

Wir haben schnell gemerkt, dass ein gemeinsamer Weg sehr reizvoll ist. Umso leichter fiel mir dann die Entscheidung„, wird Raschl in einer Mitteilung der Dresdner zitiert. „Jetzt freue ich mich, die Mannschaft und das Umfeld schnellstmöglich kennenzulernen, um dann gemeinsam eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Nur sieben Einsätze in Münster

Raschl konnte sich nach seinem Winterwechsel vom 1. FC Kaiserslautern zu den Preußen nicht durchsetzen. Insgesamt bestritt der ehemalige U-Nationalspieler nur sieben Liga-Spiele für die Adlerträger, stand dabei lediglich zweimal in der Startformation. Nach Borussia Dortmund, der SpVgg Greuther Fürth, dem FCK und Preußen Münster ist Dynamo Dresden nun die fünfte Profistation in der Karriere Raschls.

Mit der Erfahrung und Qualität von Tobi konnten wir einen weiteren Baustein für unsere Mittelfeldzentrale sichern. Mit seiner Laufstärke und Variabilität hat er sich über bereits viele Jahre in der 2. Bundesliga etabliert und kann für uns von Beginn an eine Verstärkung sein„, beschreibt SGD-Geschäftsführer Sören Gonther den Neuzugang. „Wir blicken mit großer Vorfreude auf die gemeinsame Zeit„.

Diese startet schon am morgigen Donnerstag, wenn Trainer Thomas Stamm seine Mannschaft zum ersten Training versammelt. Das erste Mal in einem Spiel zum Einsatz kommen könnte Raschl am Freitag, den 3. Juli (18.30 Uhr). Dann nämlich tritt Dynamo im ersten Test der neuen Saison bei Budissa Bautzen an.

Dynamo Dresden verpflichtet Jonas Sterner fest

Verpflichtung

Zweitligist Dynamo Dresden hat Jonas Sterner fest unter Vertrag genommen. Jetzt ist es offiziell: Nachdem die SGD am Dienstag bereits den festen Verbleib von Robert Wagner bekanntgegeben hatte, folgte am Mittwoch die nächste gute Nachricht. Auch Jonas Sterner bleibt Dynamo Dresden erhalten. Der Rechtsverteidiger wechselt nach zwei Leihstationen nun dauerhaft zur SGD.

Sportgeschäftsführer Sören Gonther erklärt: „Nach intensiven Verhandlungen ist es uns gelungen, Jonas dahin zu bringen, wo sein Herz ihn haben möchte. Er war sowohl beim Aufstieg als auch in der erfolgreichen Rückrunde zuletzt ein entscheidender Faktor in unserer Defensivreihe. Jetzt kann er erstmals auch eine komplette Sommervorbereitung bei uns absolvieren und sich so optimal mit der Mannschaft auf die Spielzeit fokussieren.“

Sterner war in den vergangenen Jahren gleich zweimal an Dynamo ausgeliehen. In seiner ersten Leihsaison hatte er großen Anteil am Aufstieg in die 2. Bundesliga. In der vergangenen Rückrunde kehrte er im Winter nach Dresden zurück und half mit, den Klassenerhalt zu sichern. Mit seinen Leistungen spielte sich der Rechtsverteidiger schnell in die Herzen der Fans. Nun folgt der logische nächste Schritt: Sterner bleibt dauerhaft in Dresden.

Vinko Sapina wechselt zum FC Ingolstadt

Spielerwechsel

117 Spiele in der 3. Liga

Für den defensiven Mittelfeldspieler ist es die Rückkehr in die 3. Liga, nachdem er bereits für Verl, Essen und Dresden in der höchsten DFB-Spielklasse aufgelaufen war. In 117 Spielen erzielte Sapina dabei acht Tore und bereitete zwölf weitere Treffer vor. Beim FCI werden für den gebürtigen Ulmer, der neben dem SSV auch beim VfB Stuttgart ausgebildet worden war, nun weitere Einsätze hinzukommen.

„Vinko Sapina war bei seinen bisherigen Vereinen in der 3. Liga stets eine entscheidende Säule auf dem Platz, aber auch abseits des Rasens“, weiß Rigo Hof, Koordinator Kaderplanung und Scouting. Durch die Zweikampfstärke und Robustheit sorge der 30-Jährige für defensive Stabilität und bringe neben der kämpferischen Komponente auch „eine hohe Ballsicherheit“ sowie ein „sehr gutes Spielverständnis“ mit, so Hof. „Daher sind wir umso glücklicher, dass sich Vinko für den FC Ingolstadt 04 entschieden hat und den gemeinsamen Weg mit uns gehen möchte.“

Neuzugang Nummer 3

Nachdem Sapina bei der SGD in der vergangenen Saison meist nur Joker war und es lediglich auf 14 Einsätze und 833 Spielminuten brachte, will er beim FCI nun wieder durchstarten: „Ich habe mich ganz bewusst für den FC Ingolstadt 04 und die mir aufgezeigte Spielidee, von der ich sofort begeistert war, entschieden“, sagt der 30-Jährige.

Zudem kündigt der Deutsch-Kosovare an: „Ich werde alles daransetzen, meinen Teil beizutragen, dass wir die uns gemeinsam gesteckten Ziele erreichen und als Mannschaft erfolgreich sind. Ich freue mich riesig, auf die erste Einheit mit meinen neuen Teamkollegen sowie den gesamten Klub mit seinem Umfeld in den nächsten Tagen und Wochen noch besser kennenzulernen.“ Beim FC Ingolstadt ist der defensive Mittelfeldspieler nach Jong-min Seo und Lars Lokotsch der dritte Neuzugang für die anstehende Saison.

Mittelstürmer Kaan Inanoglu wechselt zur SGD

Verpflichtung

Kaan Inanoglu bewies bei Eintracht Frankfurt II und dem FC 08 Homburg seine Torjäger-Qualitäten in der Regionalliga. Dynamo Dresden bietet dem gebürtigen Texaner die Chance, in der 2. Bundesliga sein Können zu zeigen. Dynamo Dresden hat seinen Angriff mit Kaan Inanoglu verstärkt. Der 20-Jährige kommt von Eintracht Frankfurt, ging im vergangenen Halbjahr aber leihweise für den FC 08 Homburg in der Regionalliga Südwest auf Torejagd. Mit neun Treffern in 13 Spielen wusste der in Dallas geborene Türke vollauf zu überzeugen.

Sport-Geschäftsführer Sören Gonther erklärt, warum die SG Dynamo auf Inanoglu aufmerksam wurde: „Er hat in den zurückliegenden Jahren eine sehr starke Entwicklung vollzogen und neben seiner fußballerischen Qualität auch den Torinstinkt als junger Spieler in der Regionalliga nachgewiesen.“ Schon für Eintracht Frankfurt II erzielte der Stürmer 2024/25 insgesamt 14 Tore in 33 Viertliga-Partien. Doch Inanoglu möchte höher hinaus, das hat auch Gonther registriert, und macht das an einem konkreten Umstand fest: „Die bewusst frühe Entscheidung, nach Deutschland zu kommen, weit entfernt von der Heimat, zeigt seinen enormen Drang nach Erfolg.“

Inanoglu berichtet, dass seine Vorfreude auf Verein, Stadt und die Menschen riesig sei. Gleichzeitig bekräftigt der Neuzugang: „Ich bin optimistisch, dass für mich hier in Dresden der richtige nächste Schritt sein kann. Die Philosophie des Trainers passt sehr gut zu mir und ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Dynamo auch in der neuen Spielzeit attraktiv und erfolgreich spielt.“ nanoglu soll laut Gonther den Dresdner Konkurrenzkampf beleben, und der ist nicht ohne: Zwar beendet Stefan Kutschke seine Karriere, doch mit Vincent Vermeij (elf Tore) und Christoph Daferner (7) haben zwei weitere Mittelstürmer 2025/26 bewiesen, dass sie in der 2. Bundesliga gut zurechtkommen.

Dominik Kother wechselt fest von Dynamo zum MSV Duisburg

Spielerwechsel

Dynamo Dresden treibt die Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran. Jetzt steht der nächste Abgang fest: Dominik Kother (26), der zuletzt an den MSV Duisburg ausgeliehen war, kehrt nicht zur SGD zurück. Der Mittelfeldmann wechselt fest zum Drittligisten MSV Duisburg. Dynamo hat den Deal inzwischen bestätigt.

Kother entwickelte sich beim MSV im Laufe der Rückrunde zum echten Leistungsträger. Der Offensiv-Allrounder, zumeist über die linke Außenbahn kommend, hatte großen Anteil daran, dass der Aufsteiger bis zum Schluss an der Aufstiegs-Sensation schnupperte. In 14 Spielen schoss er drei Tore, legte zwei weitere auf. In Dresden gehörte der gebürtige Baden-Württemberger, der im Januar 2025 von Zweitligist Jahn Regensburg kam, zunächst ebenfalls zu den Stützen. Mit sechs Toren und drei Vorlagen hatte er großen Anteil am Zweitliga-Aufstieg. Auch eine Liga höher kam Kother zwar regelmäßig zum Einsatz, zunehmend allerdings nur noch von der Bank.

In den letzten vier Hinrunden-Spielen stand er bei Dynamo Dresden nicht mehr im Kader. Um wieder auf mehr Spielpraxis zu kommen, einigten sich Spieler und Verein auf die Leihe nach Duisburg – was sich als echter Volltreffer erwies. „Dominik hat in den vergangenen Monaten in Duisburg die von ihm durch die Leihe erhoffte Spielzeit erhalten und dies mit guten Leistungen zurückgezahlt. Daher kam die Anfrage zu seiner Verpflichtung für uns nicht überraschend“, so Sportchef Sören Gonther.

Ablöse kann bei Aufstieg noch steigen

Durch den endgültigen Wechsel zum Traditionsklub an der Wedau erhält Dresden eine Ablöse, die nach BILD-Informationen im hohen fünfstelligen Bereich liegen dürfte. Üblicherweise gibt´s bei einem Aufstieg noch einen finanziellen Nachschlag.

Kother wurde im Nachwuchs beim Karlsruher SC ausgebildet, schnupperte beim Zweitligisten auch erste Profi-Luft. Nach einer Leihe zu Drittligist Waldhof Mannheim wechselte der Profi zur Saison 2023/24 nach Regensburg. Mit dem Jahn stieg er am Ende in die 2. Liga auf – auch dank seiner zwei Treffer in den Relegationsspielen gegen Wiesbaden. Jetzt nimmt er mit Duisburg einen neuen Anlauf Richtung Zweitliga-Aufstieg. Wie es geht, weiß er ja ganz genau…

Dynamos Deadline Day mit drei Wechseln

Spielerwechsel

Bei Dynamo Dresden geht es am Deadline Day heiß her

Kurz nach dem Abgang von Dominik Kother (25) zum MSV Duisburg sowie der Leihe von Jonas Oehmichen (21) zu Alemannia Aachen hat die SGD auch den Wechsel von Talent Jakob Zickler (19) zu Borussia Mönchengladbach vermeldet.

„Jakob hatte in den zurückliegenden Monaten immer wieder Rückschläge durch Verletzungen und konnte aufgrund dessen nur schwer den großen Konkurrenzkampf in unserer Mannschaft annehmen. (…) Für ihn kann ein Neustart in einem anderen Umfeld eine Chance für seine Karriere und seine weiteren Entwicklungsschritte im Herrenfußball sein“, erklärte Sportchef Sören Gonther (39) den Abgang.Der Sohn des früheren Dynamo-Stürmers Alexander Zickler (51) war im Sommer 2023 aus dem BVB-Nachwuchs zur Sportgemeinschaft gekommen und hatte ein Jahr später seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Allerdings kam er seitdem nur zu einem Kurzeinsatz für die erste Mannschaft in der 3. Liga. In Gladbach ist der Offensivakteur zunächst für die U23 vorgesehen, über die Ablöse haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Zuvor verabschiedete sich bereits Kother aus Dresden in Richtung Duisburg: „Nach den Gesprächen mit Dominik stand schnell fest, dass er nach einer neuen Herausforderung strebt. Wir sind froh, dass wir auf der Zielgeraden noch eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden konnten und er leihweise für einen ambitionierten Drittligisten auflaufen kann. Für diese Zeit wünschen wir ihm alles erdenklich Gute“, sagte Gonther (39) über die Leihe bis zum Saisonende.

Jonas Oehmichen verlässt Dynamo bis zum Saisonende

Kother war vor einem Jahr von Jahn Regensburg zur SGD gewechselt und hatte auf Anhieb eine entscheidende Rolle beim Aufstieg in die 2. Bundesliga gespielt, dort allerdings nicht mehr die gewünschten Einsatzzeiten bekommen. Entsprechend war er bereits im Trainingslager mit einem Wechselwunsch auf die Verantwortlichen bei der SGD zugekommen, mehrere Verbindungen unter anderem in die österreichische Bundesliga hatten sich dann allerdings zerschlagen. Zuletzt hatte Kother nur noch bei der U21 mittrainiert, in Duisburg nimmt er jetzt einen neuen Anlauf.

Etwas anderes gelagert ist der Fall bei Oehmichen, der bei Alemannia Aachen die nötige Spielpraxis sammeln soll. „Jonas hat in der 3. Liga bereits nachgewiesen, welchen Input er auf eine Mannschaft haben kann. Der Sprung in die 2. Bundesliga ist nicht immer leicht, umso wichtiger ist es, dass er in seinem jungen Alter zunächst viel Spielpraxis hat, um seine Fähigkeiten weiter auszubauen“, erklärte Gonther.  „Wir sind überzeugt, dass Oehmi den nächsten Schritt in Aachen gehen kann, um dann gestärkt im Sommer wieder nach Dresden zurückzukehren.“

Zuvor hatte Dynamo Dresden im Winter-Transferfenster zwar sechs Spieler verpflichtet, aber nur einen Abgang zu verzeichnen – Aljaz Casar (25).

Jonas Sterner wechselt nach Leihe von Dynamo zu Hannover 96

Spielerwechsel

Dreijahresvertrag für Jonas Sterner bei Hannover 96

In der vergangenen Saison war Jonas Sterner von Holstein Kiel an Dynamo Dresden verliehen. Nach Ablauf des Leihgeschäfts kehrt Sterner jedoch nicht an die Förde zurück. Der 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis 2028 bei Hannover 96. Jonas Sterner kehrt nicht zu Holstein Kiel zurück. Der Rechtsverteidiger, der in der vergangenen Saison an die SG Dynamo Dresden verliehen war, wechselt zu Hannover 96. Der 23-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bei den Niedersachsen. Die Ablösesumme beträgt 400.000 Euro, kann sich durch Boni jedoch auf bis zu 600.000 Euro erhöhen.

„Jonas Sterner hat das vergangene Jahr genutzt, um sich in Dresden zum Stammspieler zu entwickeln“, erklärte KSV-Sportchef Olaf Rebbe. „Nun hat er den Wunsch geäußert, nicht nach Kiel zurückzukehren, sondern sich Hannover 96 anschließen zu wollen. Diesem Wunsch sind wir nachgekommen. Wir wünschen ihm für seinen weiteren sportlichen Werdegang viel Erfolg und alles Gute“, sagte Rebbe weiter.

Sterner bei mehreren Zweitligisten auf dem Zettel

Am Montag absolvierte Sterner den Medizincheck bei den „Roten“, danach ging alles ganz schnell. Direkt im Anschluss wurde der Transfer fix gemacht. Der 23-Jährige wurde auch von anderen Zweitliga-Klubs umworben. So hoffte Aufsteiger Dresden nach Ablauf der Leihe auf eine Verpflichtung des gebürtigen Husumers. Zudem soll auch Hertha BSC an Sterner interessiert gewesen sein.

Sterner begann seine fußballerische Laufbahn beim Rödemisser SV und der SG Hattstedt/Arlewatt, durchlief danach das Nachwuchsleistungszentrum der Störche. Bei den KSV-Profis debütierte er bereits im Jahr 2020. In der Zweiten Liga stand der Rechtsverteidiger 38-mal für Holstein Kiel auf dem Platz, erzielte dabei drei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.

Dominik Kother wechselt von Regensburg zu Dynamo

Spielerwechsel

Kurz nach dem Trainingsauftakt in die Wintervorbereitung wechselt Offensivspieler Dominik Kother zu Dynamo Dresden in die 3. Liga. Im Sommer 2023 kam der 24-Jährige von seinem Jugendclub Karlsruher SC nach Regensburg. In seinen wettbewerbsübergreifenden 59 Einsätzen für den SSV gelangen Kother 14 Tore sowie 16 Vorlagen. Unvergessen bleiben seine zwei Treffer in der Relegation 2024. Ursprünglich besaß Kother beim Jahn einen Vertrag bis Juni 2025.

Als ihm sein Berater offerierte, dass Dynamo Interesse zeige, konnte sich der bisher beim Zweitligisten Jahn Regensburg beschäftigte Kother rasch mit dem Transfer anfreunden: „Ich hatte schnell Bock auf die Sache. Ich habe schon ein paar Mal im Dresdner Stadion gespielt. Das hat immer Spaß gemacht.“ Er sei sehr gespannt darauf, nun auch mal das Heimtrikot bei einer Partie an der Lennéstraße zu tragen, fügte Kother an. Noch gut in Erinnerung ist ihm die Choreographie der Fans zum 70-jährigen Vereinsbestehen: „Ich habe da noch nicht gespielt, da war ich noch in Mannheim. Da saß ich 90 Minuten auf der Bank, hatte ziemlich viel Zeit, mir das in Ruhe anzuschauen. Das war schon bewundernswert, was die Fans an dem Spieltag so gemacht haben.“

Von seiner neuen Mannschaft kennt er nur Philip Heise näher

Viel Berührung mit seiner neuen Mannschaft hatte Kother bisher abseits von den Spielen sonst noch nicht. Vom Kader kennt er nur Philip Heise näher: „Mit ihm habe ich anderthalb Jahre in Karlsruhe zusammengespielt. Er ist der Einzige, mit dem ich schon zusammengespielt habe.“ Heise sei sehr überrascht gewesen, als er von Kothers Kommen erfuhr, schmunzelt der alte und neue Mitspieler des Düsseldorfers, der auf der gleichen Seite zu Hause ist wie der aus Bruchsal stammende und beim KSC ausgebildete Neuzugang.

Beide wollen mit Dynamo in diesem Frühjahr die Rückkehr in die 2. Bundesliga schaffen. Dort hat Kother schon 55 Einsätze absolviert, die meisten davon noch mit Heise gemeinsam beim KSC. Bei seinem letzten Verein in Regensburg kam er auf 14 Saisoneinsätze in der laufenden Saison, zwölfmal stand er dabei in der Startelf des Aufsteigers, der gerade um den Klassenerhalt ringt. Meist spielte er dort als Linksaußen, dann auch mal im offensiven Mittelfeld oder im Angriff. Besonders wertvoll für die Oberpfälzer erwies er sich im letzten Jahr, als er in der Relegation zur 2. Liga gegen den SV Wehen Wiesbaden zwei Tore schoss und dem SSV Jahn so maßgeblich mit zum Aufstieg verhalf. Mit Dynamo möchte er natürlich auch schnell wieder „hoch“: „Das wäre sehr, sehr schön, das zu wiederholen. Mein eigenes Ziel ist es, der Mannschaft so viel wie möglich zu helfen, dass wir die Ziele des Vereins erreichen.“

Dass Kother wechselte, lag neben einer vielleicht besseren mittelfristigen Perspektive maßgeblich daran, dass in Regensburg für seine Position nach einer Systemumstellung kein Platz mehr war: „Wir haben auf Fünferkette umgestellt. Da habe ich öfter positionsfremd gespielt, mal im Sturm, als Teil einer Doppelspitze, mal als einer von zwei Zehnern.“ In Dresden verspricht er sich bessere Chancen, auf seiner Schokoladenposition zu spielen. Seit dem Weggang von Tom Zimmerschied gab es bei der SGD keinen echten Spezialisten mehr für diese Position, mit Jonas Oehmichen (Schulter-OP) fällt eine Alternative zudem noch länger aus.

Von Dresden hat Kother noch nicht viel gesehen

Kother freut sich aber auch auf einen großen Traditionsverein: „Den hatte ich früher schon in Karlsruhe. Ich denke, Dresden ist nochmal ein Tick größer als Karlsruhe.“ Bei einem derartigen Klub zu spielen sei immer etwas Besonderes. Die Truppe habe ihn gleich warmherzig empfangen: „Das war top, ich habe aber auch nichts anderes erwartet. Es hat gepasst.“ Gespannt ist der Neue, der in Lara das Zimmer mit Andi Hoti teilt, auch auf die Stadt Dresden. Von der hat er noch nicht viel außer dem Stadion gesehen, vor seiner Vertragsunterschrift war er nur mal kurz in der Innenstadt etwas essen. Dabei soll es nicht bleiben: „Wenn wir aus dem Trainingslager wiederkommen, werde ich mir die Stadt genauer anschauen.“ Bis dahin will sich Dominik Kother aber in Lara bestens präsentieren, seine Ansprüche auf Spielzeit auf dem linken Flügel untermauern.