Generalprobe gegen 1.FC Union mit 2:1 Sieg geglückt

Testspiel

Die Vorbereitung auf die neue Zweitliga-Saison laufen bei Dynamo Dresden auf Hochtouren! Nach dem einwöchigen Trainingslager in Windischgarsten ist das Team von Thomas Stamm wieder in Dresden angekommen. Und feierte dort am Samstag eine Generalprobe nach Maß: Im letzten Test vor dem Auftakt in der 2. Bundesliga beim 1. FC Nürnberg (9. August, 13.30 Uhr) drehte die SGD einen Rückstand gegen Bundesligist Union Berlin und siegte am Ende mit 2:1.

Rothes Führungstreffer währt nicht lange

Im Vergleich zum XXL-Test vor einer Woche gegen Cottbus gibt´s nur eine einzige Änderung in der Start-Elf: Kaan Inanoglu erhält auf der rechten Bahn den Vorzug vor Jakob Lemmer. Damit scheinen die Plätze für die Anfangs-Formation zum Liga-Start kommenden Sonntag beim 1. FC Nürnberg mehr oder weniger vergeben zu sein. Den Ton gibt allerdings erstmal Union an. Obwohl die Berliner erst in drei Wochen in die Bundesliga-Saison starten, haben sie deutlich mehr Ballbesitz, lassen die SGD kaum zur Entfaltung kommen.

Im Laufe der ersten Viertelstunde erarbeiteten sich die Köpenicker immer mehr Chancen. In der 18. Minute konnte Tim Schreiber im Dresdner Tor den Versuch von Ljubicic noch parieren. Im Anschluss war er machtlos: Im Nachgang der folgenden Ecke köpfte Linksverteidiger Tom Rothe nach Flanke von Juranovic ein. Die Dresdner ließen sich davon aber nicht beirren und konnten kurze Zeit später den Ausgleich feiern: SGD-Kapitän Niklas Hauptmann reagierte gedankenschneller als Union-Neuzugang Zeno Van Den Bosch und spitzelte eine flache Halbfeldflanke von Jonas Sterner ins kurze Eck zum 1:1. Gegen Ende der ersten Hälfte holte Union zahlreiche Ecken heraus, die allerdings nichts einbrachten. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

Dabei bleibt´s bis zum Pausenpfiff, obwohl Union deutlich mehr vom Spiel hat. „Das ist ein sehr guter Härtetest gegen eine sehr physische Mannschaft. Da müssen wir uns wehren, machen das aber bis jetzt sehr ordentlich“, meinte Sportchef Sören Gonther in der Halbzeitpause im MDR. Ulf Kirsten sah´s zumindest etwas kritischer. „Wir haben uns zu sehr hinten reindrängen lassen, hatten bis auf eine Phase nach dem Ausgleich kaum Ballbesitz und vor allem viele Standards zugelassen“, fand Dynamos Sturm-Legende. „Union hat sehr körperbetont gespielt und den Ball gut laufen lassen. Das ist halt Bundesliga.

Dynamo’s Siegtor, Union ohne Durchschlagskraft

Nach dem Seitenwechsel rückt Elias Bethke für Tim Schreiber ins Tor, der im ersten Durchgang mit zwei guten Reflexen zu überzeugen wusste. Diesmal erwischten die Gastgeber den besseren Start: In der 52. Minute setzte sich Vermeij gegen Tom Rothe durch und traf aus ähnlicher Position wie der Unioner zuvor per Kopf nach Ecke zum 2:1 für Dresden. Der in der ersten Hälfte noch erkennbare Offensiv-Drang von Union flaute in Hälfte zwei deutlich ab.

Vermeij köpft zum 2:1

Und diesmal der Zweitligist mit dem besseren Start. Nach einer Rossipal-Ecke nickt Vincent Vermeij zum 2:1 ein (52.). Da wurde es den Dynamo-Fans unter den 25.000 Zuschauern bei nur 19 Grad und Dauerregen warm ums Herz. Es folgte eine wahre Wechsel-Arie, beide Teams tauschten Mitte der zweiten Halbzeit nahezu ihr komplettes Personal. Bei Union kommt u.a. Ex-Dynamo Dmytro Bohdanov. Im Zuge seines Wechsels vor einem Jahr wurde die Partie ins Ablöse-Paket eingebaut. Ein Klassenunterschied ist danach nicht mehr zu sehen. Dresden verteidigte weiter leidenschaftlich und brachte den 2:1-Sieg über die Zeit. Das Spiel bis zum Schluss ausgeglichen, sogar mit den besseren Chancen für Dresden. Fazit: Das Team von Trainer Thomas Stamm scheint für die neue Zweitliga-Saison gerüstet.

Aufgrund der guten ersten Hälfte bewertete Rani Khedira die Partie in Dresden sehr positiv: „Ich finde in der ersten Halbzeit haben wir viel Gutes auf den Platz bekommen, viele Umschaltmomente, viele Ballgewinne„, so Khedira am ARD-Mikrofon. „In der zweiten Halbzeit hat man den Unterschied in der Vorbereitung gesehen. Aber im Großen und Ganzen war es ein sehr guter Test gegen eine gute Mannschaft aus Dresden.“ Ähnlich sah es sein Trainer Mauro Lustrinelli. Er lobte den Einsatz seiner Mannschaft. „Was fehlt ist, dass wir uns belohnen„, so der Schweizer. Der Trainer kündigte anschließend gegenüber der ARD Neuzugänge auf mehreren Positionen an: „Es ist normal, dass Neuverpflichtungen in den nächsten Wochen kommen werden.“

Für die Gastgeber aus Dresden war es der letzte Test vor dem Zweitliga-Start am 09.08. in Nürnberg. Auf die Eisernen wartet direkt am Sonntag der nächste Härtetest: Um 14 Uhr geht es gegen den italienischen Erstligisten Cagliari Calcio. In die Bundesliga startet Union Berlin am 29.08. zuhause gegen Eintracht Frankfurt.

Dynamo gegen Cottbus im Test: Sieg und Niederlage

Testspiel

Zwei Test-Spiele, zwei Teams, zwei Schiris, zwei Plätze

Nach 180 Minuten steht es zwischen Dynamo Dresden und Energie Cottbus 3:3. Jede Mannschaft gewinnt jeweils ein Spiel. Trainer und Spieler der Vereine sprechen über die Erkenntnisse aus dem XXL-Vergleich.

Wettkampfpraxis wichtig

Beide Vereine hatten diesen Test mit zwei Spielen über die volle Distanz von jeweils 90 Minuten vereinbart, um zwei Wochen vor dem Start der Saison 2026/27 in der 2. Fußball-Bundesliga möglichst vielen Spielern Wettkampfpraxis zu geben. Die Spiele fanden im Dynamo-Trainingszentrum ohne Zuschauer statt.

Während Dresden bereits zwölf Neuzugänge verpflichtet und kaum Verletzungssorgen hat, musste Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz in diesem Testspiel improvisieren. Mit den neu verpflichteten Ryan Malone und Fousseny Doumbia fallen gleich zwei Innenverteidiger aus. Auch Kapitän Axel Borgmann konnte verletzungsbedingt bisher noch kein Testspiel bestreiten. Für beide war es der vorletzte Test vor dem Start der 2. Bundesliga am 9. August. Dynamo Dresden bestreitet die Generalprobe am nächsten Samstag gegen den 1. FC Union Berlin (14:00 Uhr/live im MDR FERNSEHEN). Energie testet ebenfalls am Samstag noch einmal gegen Werder Bremen (15:00 Uhr).

In den ersten 90 Minuten kassierte das Team von Trainer Thomas Stamm nach zuvor vier Testspiel-Siegen mit 37:0 Toren gegen den Zweitliga-Aufsteiger die ersten Gegentore, die letztlich zur ersten Niederlage führte. Das 1:2 dürfte nach der aufgekommenen Euphorie im Umfeld durch die vielen gelungenen Transfers auch ein Dämpfer zur rechten Zeit sein. „Das hoffe ich“, meinte Torjäger Vincent Vermeij nach dem Spiel. „Es war ein intensives Spiel. Der Gegner hatte ein Niveau, das uns in der 2. Liga jede Woche erwartet und an dem wir uns orientieren müssen.

Start-Elf kann nicht überzeugen

Das Ergebnis ist auch deshalb bemerkenswert, weil Dynamo wie von Stamm angekündigt mit einer Mannschaft antrat, die wohl zu großen Teilen auch am 9. August beim Auftakt in Nürnberg auflaufen wird. Viele Überraschungen gab’s dabei nicht, allenfalls der Innenverteidiger-Platz für Youngster Friedrich Müller.Energie kam im Trainingszentrum im Ostpark (Zuschauer waren nicht zugelassen) besser ins Spiel, aber Dresden ging durch Vermeij in Führung (33.). Praktisch im Gegenzug aber der Ausgleich durch Michelbrink (34.). Nach dem Seitenwechsel drehte Pelivan die Partie nach einer Ecke sogar komplett (52.). Dass es dabei blieb, lag letztlich auch an der mangelnden Effektivität der Dresdner, mehrmals wurden selbst beste Chancen vergeben.

Hauptmann: „Waren zu unsauber“

Der Ausgleich war zu einfach, da war das Zentrum nicht gut genug geschlossen. Auch das Standard-Gegentor werden wir uns anschauen“, erklärte Kapitän Niklas Hauptmann. Seine Analyse: „Wir waren über das ganze Spiel im letzten Drittel zu unsauber. Sowohl im Spielaufbau, als auch beim letzten Pass. Da können und müssen wir einfach ein paar Dinge besser machen.“

Für die zweite Partie zog man nicht nur auf den Nachbarplatz um, sogar der Schiedsrichter wurde getauscht: Für den sächsischen Bundesliga-Aufsteiger Richard Hempel pfiff jetzt Michael Näther.

Die vermeintliche B-Elf hatte die Führung auf dem Fuß, aber Herrmann traf nur den Pfosten (28.). Besser machten es die Cottbuser. Boziaris jagte einen Freistoß aus 22 Metern in die Maschen – keine Chance für Keeper Bethke (37.). Im zweiten Durchgang zog Dynamo an, Neininger traf nach einer Ecke per Kopf zum 1:1 (53.). Und Oehmichen besorgte sogar noch den 2:1-Siegtreffer (66.).

Fazit: Bis zum scharfen Start werden die Karten auf der einen oder anderen Position womöglich doch nochmal neu gemischt. Kommenden Samstag bei der Generalprobe gegen Union Berlin gibt es darauf vielleicht schon eine Antwort.

So spielte Dynamo Dresden

Erstes Spiel: Schreiber – Rossipal, Müller, Keller, Sterner – Rapp, Hauptmann, Wagner – Bobzien, Vermeij, Lemmer

Zweites Spiel: Bethke – Remus, Muhamedbegovic, Neininger, Straudi – Oehmichen, Herrmann (62. Enold), Boeder – Fröling, Daferner, Inanoglu

 

Testspiel gegen Grazer AK erfolgreich mit 5:0 Sieg

Testspiel

Dynamo weiter makellos

Vor rund 700 Zuschauern in der DANA Arena (darunter über die Hälfte Dynamo-Fans) traten die Dresdner im XXL-Test über zweimal 60 Minuten wieder mit zwei komplett verschiedenen Teams pro Halbzeit an. Bei optimalen Fußball-Wetter (24 Grad, bewölkt) hatte die SGD in der ersten Hälfte deutlich mehr vom Spiel, dazu ein klares Chancen-Plus. Nach dem überzeugenden 5:0 gegen den Grazer AK wächst die Euphorie rund um Dynamo Dresden. Im Trainingslager zeigt sich, dass die vielen Neuzugänge bereits gut integriert sind. Dynamo-Trainer Thomas Stamm zieht eine positive Zwischenbilanz des Trainingslagers in Windischgarsten: „Es ist viel Leben in der Mannschaft.“

Zur Halbzeit führte das Team von Thomas Stamm bereits 2:0. Rückkehrer Jonas Sterner zielte am Strafraum genau, die Kugel klatschte an den linken Innenpfosten und von da ins Tor (27.). „Das hat sich ganz gut angefühlt. Früher haben sie zu mir immer gesagt, nicht so viel dribbeln. Jetzt hab ich mal einen Trick gemacht und es hat geklappt“, freute sich Sterner. Und verriet auch, warum: „Ich habe im Urlaub mit meinen Kollegen relativ viel Torschuss gemacht.“ In der Nachspielzeit von Halbzeit eins staubte Youngster Niklas Remus nach einem Keller-Freistoß zum 2:0 ab (62.). Vom GAK, der schon kommendes Wochenende mit einem Pokalspiel in die neue Saison startet, kam wenig Zwingendes. Dynamos Defensive war zumeist auf der Höhe.

Nach dem Seitenwechsel konnte Graz die Partie etwas offener gestalten, doch die Tore schossen weiter die Dresdner. Erst traf Niklas Hauptmann nach toller Vorarbeit von Kaan Inanoglu (96.), Robert Wagner legte nach (109.) und Alex Rossipal netzte zum Endstand ein (119.). Auf der anderen Seite sorgten Keeper Elias Bethke und der Pfosten dafür, dass auch im vierten Test der Vorbereitung wieder bis zum Abpfiff die Null stand. Dynamo bestimmte die Partie über weite Strecken, ließ Ball und Gegner laufen und erspielte sich zahlreiche Chancen. Die Dresdner nutzten jedoch zunächst nicht alle Möglichkeiten konsequent. Erst in der Schlussphase bauten sie den Vorsprung auch ergebnistechnisch deutlich aus.

Es gibt noch Dinge, die wir in der Kommunikation untereinander besser machen können, aber genau dafür ist diese Vorbereitung da. Trotzdem glaube ich, dass man von einem gelungenen Test sprechen kann“, meinte Hauptmann nach dem Spiel. Sah auch Trainer Thomas Stamm so: „Ein paar Dinge waren gut, ein paar müssen wir perspektivisch aber noch besser machen. In der ersten Halbzeit haben wir drei richtig dicke Dinger zugelassen, die eigentlich unnötig waren. Aber was die Umsetzung anbelangt, sind wir auf einem guten Weg.“

Dynamo bleibt noch bis Donnerstag im Trainingslager in Österreich, ehe es zurück nach Dresden geht. Bis zum Saisonstart am 9. August in Nürnberg folgen jetzt noch zwei Testspiele: Kommenden Samstag übt Dynamo Dresden über zweimal 90 Minuten gegen Liga-Konkurrent Cottbus, eine Woche darauf steigt dann die Generalprobe gegen Bundesligist Union Berlin.

So spielte Dynamo

1. Halbzeit: Schreiber – Ezeh, Muhamedbegovic, Keller, Sterner – Boeder, Herrmann (ab 50. Riedel), Oehmichen – Bobzien (ab 50. Remus), Vermeij, Lemmer

2. Halbzeit: Bethke – Rossipal, Müller, Neininger, Straudi – Wagner, Hauptmann, Rapp – Inanoglu, Daferner, Fröling

4:0 im Test gegen Hessen Kassel, Dynamo siegt weiter

Testspiel

Die Reise durchs Dynamoland ist beendet

Nach Bautzen und Neustadt/Spree machte Dynamo Dresden nun in Großenhain Station, spielte dort vor 3500 Zuschauern in der ausverkauften Jahnkampfbahn gegen Südwest-Regionalligist Hessen Kassel und gewann die Partie mit 4:0 (1:0). „Wir wissen ja, dass es Dynamo-Fans nicht nur in der Stadt gibt, sondern vor allem im Umland. Damit wollten wir auch ‚Danke‘ sagen für die Unterstützung. Schön, dass es solche Spiele gibt„, sagte Dynamos Sportchef Sören Gonther (39) zur Pause über die Reise durchs dynamische Einzugsgebiet. Er wechselte im Winter von Kassel nach Dresden, das Spiel gehört zu seinem Abschied vom KSV dazu.

Und sein Ex-Verein präsentierte sich als kernige Truppe, die ordentlich Gegenwehr leistete. Vor allem die ersten Minuten gehörten Kassel, ab Spielminute zehn übernahm Dynamo das Kommando, wurde in der intensiven Partie aber erst in den letzten Minuten der ersten Hälfte zwingend. Nach einem langen Ball von Rückkehrer Thomas Keller legte Niklas Hauptmann auf Nachwuchsmann Nico Künzel ab, der zum 1:0 (38.) ins leere Tor traf.

Sportchef Sören Gonther mit Transfer-Ansage!

Zur Pause wechselte Dynamo komplett durch. Lange Zeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel – mit leichten Vorteilen für Dresden. Die SGD hatte auch die klareren Chancen. Eine nutzte Jonas Oehmichen zum 2:0 (73.). Nach einem Doppelpass mit Niklas Remus schob er ein. Den Deckel auf die Partie machten Kaan Inanoglu (87.) und Remus (89.).

In der Halbzeitpause bestätigte Gonther auch, dass der Keller-Transfer nicht das Ende der Aktivitäten war. „Wir werden noch ein, zwei Dinge anschieben„, erklärte er.

Ist bei diesen ein, zwei Dingen auch Vladimir Lucic dabei? „Ich kann kein Serbisch„, antwortete er lachend und mit einem Augenzwinkern. Der Mann von Roter Stern Belgrad soll im Anflug sein und mit ins Camp nach Windischgarsten fahren. Die Euphorie, die jetzt durch die bisherigen Transfers entstanden ist, will Gonther mitnehmen, ohne abzuheben. „Wir werden so etwas von mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben. Unser Ziel ist, dass wir uns in der 2. Bundesliga etablieren. Das heißt fürs Erste den erneuten Klassenerhalt im Wissen, das zweite Jahr ist immer das schwerste.“

Testspiele gegen Bauzen und Neustadt-Spree enden mit je 14 Toren zu Null

Testspiel

Vierfache Premiere und eine feine Geste in Richtung Lars Bünning: Der 14:0-Testpielsieg bei Oberligist Budissa Bautzen war für Dynamo Dresden der Auftakt der Vorbereitungsspiele. Zum ersten Mal überhaupt stand Winter-Neuzugang Elias Bethke zwischen den Pfosten. Das erste Tor der Saison schoss Aaron Riedel – bei seinem Profi-Debüt.

Und dann gab es noch eine überragende Aktion für den schwer erkrankten Lars Bünning, der sich nach seiner Hirnblutung in einer Hamburger Rehaklinik befindet. Ein Foto von ihm und darunter die Botschaft „Gemeinsam kämpfen!“ trug jeder Spieler auf dem rechten Arm – dort, wo sonst das Zweitliga-Logo prangt. Eine tolle Botschaft, die in Hamburg ankommen wird. Bünning ist nicht vergessen. Seine Jungs kämpfen für ihn mit und beweisen das, was sie in der Rückrunde ausmachte: bedingungslosen Zusammenhalt.  Freud und Leid liegen meist eng beisammen. Aaron Riedel zum Beispiel durfte Glückwünsche entgegennehmen. Der Junge von der „U21“, so richtig bekannt dürfte er keinem gewesen sein.

Er spielte von Beginn an und ließ sich nach vier Minuten nicht lange bitten. Er traf aus kurzer Distanz zum 1:0. Wird dem jungen Mann, der auch sonst im defensiven Mittelfeld sehr ordentlich unterwegs war, gutgetan haben – und das an seinem 20. Geburtstag! Vielleicht sollte man sich den Namen des gebürtigen Vogtländers merken.

Das 2:0 (24.) legte Alexander Rossipal nach, schmerzhaft allerdings. Er schob den Ball nach einer Ecke ein, prallte dabei heftig gegen den Pfosten, konnte aber weitermachen. Die weiteren vier Tore bis zur Pause erzielten vor 3500 Fans Jakob Lemmer (26.), Christoph Daferner (34./43.) und nochmal Riedel (45.).

Zur Pause wechselte Thomas Stamm durch. Neuzugang Kaan Inanoglu durfte gleich jubeln, erzielte das 7:0 (49.). Weiter trafen Friedrich Müller (56.), Vincent Vermeij (59./63./73.), Jonas Sterner (65.) und erneut Inanoglu (84./89.).

Nächstes Schützenfest gegen den LSV Neustadt/Spree

Wobei Team Sterner in Neustadt/Spree die „Halbzeitführung“ noch aus der Hand gab. Es gelangen im nördlichsten Sachsen nur zwei Tore in den ersten 45 Minuten. Niklas Remus (20.) und Sterner (25.) selbst trafen zum 2:0-Pausenstand. Team Hauptmann legte in Durchgang zwei richtig los und schenkte den tapferen Gastgebern zwölf Stück ein. Hauptmann (58./70./78.) schnürte dabei genauso einen Dreierpack wie Christoph Daferner (68./69./88.), Jonas Oehmichen (52./82.) und Jakob Lemmer (66./84.) trafen doppelt. Nicolai Rapp (63.) und Aaron Riedel (87.) schossen die weiteren Treffer.

Und somit siegte Team Hauptmann im internen Küchendienst-Wettstreit klar und deutlich mit 18:10.

Dynamo-Generalprobe gegen Drittligist Rot-Weiss Essen

Dynamo Dresden konnte sich bei der Generalprobe für den Rückrunden-Auftakt kein Erfolgserlebnis verschaffen. Zum Abschluss des Türkei-Camps gab´s gegen Drittligist Rot-Weiss Essen nur ein 1:1.

Trainer Thomas Stamm lässt im XXL-Test (2 x 60 Minuten) die gleiche Elf starten, wie schon beim ersten Test gegen den FC Aarau. Also wieder mit allen vier Neuzugängen und Vincent Vermeij als einzige echte Spitze. Das vermeintliche A-Team legt gleich druckvoll los, hat mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Aber Fröling findet mehrfach in RWE-Keeper Golz seinen Meister, Hauptmann ebenso. Danach verflacht das Spiel vor rund 500 Zuschauern auf dem „Never give up“-Trainingszentrum in Antalya Lara etwas. Erst in der Schlussphase der ersten 60 Minuten kommt Dresden durch Ceka und Amoako (Lattenfreistoß) einem Treffer nochmal näher.

Doch der fällt kurz vor Abpfiff auf der Gegenseite. Und mal wieder durch einen ärgerlichen Defensiv-Patzer. Innenverteidiger Pauli vertändelt den Ball, Essens Schmidt sagt danke – 0:1 (59.). Damit bleibt die SGD auch in den Camp-Tests nicht ohne Gegentreffer. So holt sich die Abwehr, die ansonsten kaum was zuließ, nicht gerade Sicherheit. Zur zweiten Halbzeit wechselt Dresden komplett durch, mit einigen interessanten Personalien. So spielt Lemmer auf Linksaußen, rechts dafür der nach einer Ellenbogenverletzung wiedergenesene Menzel. Ganz vorn jetzt die Doppelspitze Daferner/Kutschke.

Bezeichnend: Claudio Kammerknecht sitzt auch beim vermeintlichen zweiten Anzug erstmal nur auf der Bank. Der Defensivmann, der zu den Abgangs-Kandidaten zählt, darf erst in den letzten 30 Minuten ran.

Daferner mit dem Ausgleich

Immerhin gelingt nach schönem Spielzug der verdiente Ausgleich. Daferner verwertet eine Top-Flanke von Faber per Kopf zum 1:1 (77.). Sturm-Partner Kutschke dann fast sogar mit der Führung, doch sein Schuss klatscht nach Menzel-Vorlage an den rechten Pfosten (94.). Gegen Ende der Partie dann nochmal der Drittliga-Vierte am Drücker, das Remis geht letztlich in Ordnung.

Fazit: Die Abwehr-Sorgen bleiben bei Dynamo Dresden, das am Sonntag in die Heimat zurückkehrt. Auch dürfte Coach Stamm nach den zwei Testspiel-Stunden nochmal über seine Start-Elf für den Rückrunden-Auftakt kommenden Samstag (13 Uhr) gegen Greuther Fürth ins Grübeln gekommen sein…

Testspiel-Sieg gegen den FC Aarau endet 3:2 für Dynamo

Erster Sieg für Dynamo Dresden im Jahr 2026! Gegen den Schweizer Zweitligisten FC Aarau gewann das Zweitliga-Schlusslicht im Türkei-Camp verdient mit 3:2. Dabei kamen alle vier Neuzugänge zu ihrem Debüt in Schwarz-Gelb. Bei Dynamo gehörte Dominik Kother nicht zum Kader für dieses Testspiel. Kother wird als Abgangskandidat gehandelt. Laut „Bild“ sind zwei österreichische Erstligisten an dem Linksaußen interessiert, einer davon soll Rapid Wien sein. Sascha Risch, Tony Menzel und Jan-Hendrik Marx fehlten wie angekündigt aufgrund des Trainingsrückstandes nach ihren Verletzungen.

Die rund 150 Dynamo-Fans sahen in der ersten Halbzeit eine flotte Partie im „Never give up-Footballcenter“.

Den besseren Start erwischte der FC Aarau, der in der Challenge League auf Platz zwei überwintert. Die Schweizer pressten früh, waren in den Anfangsminuten vor allem über Standards gefährlich. Für Vize-Kapitän Niklas Hauptmann war die Partie gegen den Schweizer Zweitligisten schon nach rund 20 Minuten beendet – allerdings absprachegemäß aufgrund der Belastungssteuerung. Außerdem wollte Trainer Thomas Stamm so vielen Spielern wie möglich Wettkampfpraxis geben. „Es ging wirklich um Belastungssteuerung. Deshalb ich mir mit Stefan die erste Halbzeit geteilt. Wir versuchen so zu steuern, dass ich dann am Samstag gegen Essen 60 Minuten machen kann“, erklärte Hauptmann. „Es geht vor allem darum, sich nicht zu verletzen.“

Die besten Chancen für Dynamo gab es zunächst durch Distanzschüsse sowie einen Kopfball von Stefan Kutschke (35.). Dynamo belohnte sich quasi mit dem Halbzeitpfiff für besser werdende Leistung in der 1. Halbzeit dafür: Vincent Vermeij traf mit sattem Schuss ins linke Eck, da gab‘s nichts zu halten (45.). Vorbereitet wurde der Treffer mit einem tollen Steckpass von Ceka. Die erste Duftmarke des Technikers.

Nach dem Seitenwechsel tauschte Dynamo komplett durch. Die zweite Elf brauchte überhaupt keine Anlaufzeit, stand sofort auf dem Gaspedal. Und hatte auch mehrere Einschussmöglichkeiten. Doch dann Aarau brutal effektiv: Zwei Chancen, zwei Tore. Die SGD wirkte jetzt nicht mehr ganz so sattelfest in der Defensive und kassierte prompt zwei Gegentreffer durch Daniel Afriyie (63.) und  Berdan Senyurt (72.). Aber Dynamo ließ sich nicht unterkriegen, holte sich die Führung mit einem Doppelschlag in nur zwei Minuten zurück. Hauptakteur dabei: Luca Herrmann. Erst legte er technisch gekonnt mit der Hacke für Jakob Lemmer auf (77.), kurz darauf staubte er selber zum 3:2 ab (79.).

Dabei blieb‘s. Der FC Aarau findet darauf keine Antwort mehr und muss sich 2:3 geschlagen geben. Der Sieg für die Dresdner ging absolut in Ordnung, war gut für‘s Selbstvertrauen. Die zwei Gegentore werden dem Coach und seinen Jungs allerdings nicht geschmeckt haben. Das Fazit von Trainer Thomas Stamm: „Wir hatten uns vorgenommen, zu null zu spielen. Das haben wir nicht hinbekommen. Die beiden Gegentore sind aus dem Nichts gefallen. Insgesamt hatten wir das Spiel aber weitgehend unter Kontrolle. Wir wussten, dass der Gegner hoch anläuft, insofern war das ein guter Test. Ich bin insgesamt zufrieden, dass wir keine Verletzungen haben.

Der zweite Camp-Test steigt am Samstag gegen Drittligist Rot-Weiß Essen, dann über zweimal 60 Minuten.

 

 

 

Dynamo gewinnt Testspiel gegen Energie Cottbus mit 3:0

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Dynamo kann auch siegen

In der Länderspielpause siegt Dynamo Dresden gegen eine B-Elf von Energie Cottbus. Zwei Spieler feiern beim 3:0 ihr Comeback – und ein Profi fehlt aus einem erfreulichen Grund. Am Donnerstag bezwang Dynamo den Drittliga-Zweiten Energie Cottbus im vereinseigenen Trainingszentrum mit 3:0, danach war das Zu-Null-Spiel ein Thema – nicht nur beim Torhüter. Tim Schreiber musste aufgrund einer Handfraktur vier Wochen pausieren, gab gegen die Lausitzer sein Comeback. „Wir sollten die Energie jetzt mitnehmen“, sagte er mit Blick auf das nächste Punktspiel in einer Woche in Bochum.

Nach den Rückschlägen der vergangenen Wochen, den drei Niederlagen in Folge, sollte sich die Mannschaft in der Länderspielpause Selbstvertrauen zurückholen. Ob dies gegen einen Gegner gelungen ist, der aufgrund des Landespokal-Viertelfinals am Samstag beim SV Babelsberg lediglich mit einer B-Mannschaft nach Dresden gekommen war, bleibt abzuwarten.

„Wir sollten jetzt auf keinen Fall den Fehler machen und sagen: Beim Gegner waren nicht alle dabei. Das könnte man bei uns auch sagen“, erklärte Dynamo-Trainer Thomas Stamm. Der verzichtete auf zehn Profis, zum Teil freiwillig. Christoph Daferner und Lennart Grill wurden geschont, Claudio Kammerknecht und Kofi Amoako sind mit den Nationalteams unterwegs, Nils Fröling, Vinko Sapina, Sascha Risch, Tony Menzel und Jakob Zickler angeschlagen oder verletzt. Menzel hatte sich am Wochenende beim Einsatz in der U23 den Ellenbogen gebrochen.

Rossipal wird Vater

Alexander Rossipal pausierte aus einem erfreulichen Grund, die Frau des Außenverteidigers brachte am Morgen eine Tochter zur Welt. „Es gibt im Leben deutlich wichtigere Dinge als Fußball – unabhängig davon, wo man tabellarisch steht. Wenn jemand Papa wird, dann bekommt er frei“, sagte Stamm.Neben Schreiber feierte auch Julian Pauli sein Comeback. Der vom 1. FC Köln ausgeliehene Innenverteidiger verletzte sich vor rund einem Monat bei der U21-Nationalmannschaft, zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu. Gegen Cottbus stand er die ersten 45 Minuten auf dem Platz. „Ich hätte noch länger gekonnt, bin aber auch erst seit Montag wieder im Mannschaftstraining“, sagte der 20-Jährige. „Ein Testspiel ist zwar nicht so der Gradmesser, trotzdem war die Null wichtig.“

Die wackelte kaum, aber auch Dynamo tat sich beim Herausspielen von Chancen schwer. Nach dem frühen Führungstreffer von Jonas Oehmichen (5.) blieb für lange Zeit der Pfostentreffer von Jan Hendrik Marx der einzige Aufreger. Erst in der zweiten Halbzeit schraubten Aljaz Casar (51.) und der eingewechselte Niklas Hauptmann (87.) das Ergebnis in die Höhe.„Ich habe viele Dinge gesehen, die wir uns vorgenommen hatten – wie die unterschiedlichen Pressinglinien“, fand Stamm nach dem Test, bei dem aus Sicherheitsgründen keine Zuschauer zugelassen waren. Der Trainer sah beim Gegner auch einen seiner Schützlinge, Verteidiger Dennis Duah wurde für diese Saison an Cottbus ausgeliehen. Doch nach einigen Einsätzen zu Beginn gehört er seit Monaten nicht mehr zum Spieltagskader.

Dynamo: Schreiber – Faber, Pauli (46. Bünning), Boeder, Müller – Casar, Herrmann – Lemmer (60. Hauptmann), Oehmichen (46. Kother), Marx – Vermeij (46.Kutschke).

Schiedsrichter: Santher (Grimma). Tore: 1:0 Oehmichen (5.), 2:0 Casar (51.), 3:0 Hauptmann (87.).

Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Testspielsieg gegen Hertha’s Zweite

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Die Partie fand in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie statt. Allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit. „Spiele bieten die beste Möglichkeit, um Abläufe zu optimieren und darüber hinaus Spielern, die zuletzt weniger Spielzeit hatten oder im Aufbau sind, Spielpraxis zu geben. Aus spieltaktischer Sicht wollen wir mit der Partie den kommenden Gegnern allerdings nicht zu viel preisgeben, sodass wir uns dazu entschieden haben, das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu bestreiten. Wir hoffen auf das Verständnis unserer Anhänger und freuen uns, die Fans bei den öffentlichen Trainingseinheiten in den nächsten Wochen wieder begrüßen zu können“, begründet Dresdens Sport-Geschäftsführer Thomas Brendel.

Trainer Thomas Stamm fehlte zwar am Spielfeldrand, weil er eine Sperre absitzen musste, und auch der neue Stürmer Vincent Vermeij schaute nur zu, doch auch ohne den Schweizer und den Niederländer gewannen die Zweitliga-Profis von Dynamo Dresden am Mittwochnachmittag ein Testspiel gegen die Regionalliga-Mannschaft von Hertha BSC mit 3:0 (2:0).

In der Walter-Fritzsch-Akademie brachte Stefan Kutschke sein Team früh in Führung. Der Kapitän traf nach Vorarbeit von Jonas Oehmichen zum 1:0 (5.). Dynamo bestimmte das Spiel, hatte mehr Ballbesitz, mehr Chancen. Die Herthaner waren nur durch Standards gefährlich. Vor dem Seitenwechsel markierte Luca Herrmann das 2:0, als er einen Abwehrfehler der Berliner ausnutzte (45.).

Herrmann mit Doppelpack

Kurz nach dem Seitenwechsel – die Berliner hatten durchgewechselt – erhöhte Herrmann in der 55. Minute auf 3:0. Der Rückkehrer aus Paderborn schloss einen Angriff über die rechte Seite mit einem platzierten Schuss ab (55.). Dynamo hatte das Spiel im Griff, setzte bis auf Sascha Risch Spieler ein, die am vergangenen Sonnabend nicht beim 1:2 gegen den 1. FC Magdeburg dabei gewesen waren.

Hauptmann geht in der 68. Minute raus

In der 68. Minute ging Regisseur Niklas Hauptmann vom Feld, er wurde vom jungen Aaron Riedel abgelöst. Die Partie verflachte mit zunehmender Spielzeit, bei 37 Grad im Schatten und noch höheren Temperaturen in praller Sonne waren auch keine außergewöhnlichen Leistungen zu erwarten. In der Schlussphase hatte Kutschke dann noch die Chance zum 4:0, schoss aber per Direktabnahme über das Hertha-Gehäuse (85.). Später parierte Herthas Keeper noch einen Kopfball des Dresdner Spielführers (88.).

„Es war anstrengend und intensiv, wenn du bei 36 Grad durchballerst“, befand Doppel-Schütze Herrmann nach dem Abpfiff. „Für mich war wichtig, das ich die 90 Minuten durchgespielt habe. Auf der Sechser-Position hat´s Spaß gemacht, die zwei Dinger kommen noch oben drauf. Die Null hinten ist gut für´s Selbstvertrauen.“

So startet Dynamo Dresden: Grill – Marx, Kammerknecht, Kubatta, Rossipal – Herrmann, Hauptmann – Oehmichen, Menzel, Risch – Kutschke.