Energie Cottbus

Land
Adresse
Am Eliaspark 1 - 03042 Cottbus
Webseite
Gegründet
31.01.1966
Stadion
Kadergröße
30
Vereinsfarben
rot-weiß
Mitglieder
5.056
aktueller Marktwert
6,63 Mio €
Legionäre
7
Social Media
10x
1x
3x
5x
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Kader
Transfers
Spieler & Club-Statistik
Nächste Spiele
Letzte Spiele
Vereinsinfo
Aktiver Kader
Torwarte
Marcel Lotka
1
Marcel Lotka
Spielposition Torwart
Alter 25
Geburtsdatum 25/05/2001
Nationalität
Max Böhnke
30
Max Böhnke
Spielposition Torwart
Alter 22
Geburtsdatum 16/08/2003
Nationalität
Malte Wilke
40
Malte Wilke
Spielposition Torwart
Alter 19
Geburtsdatum 25/06/2007
Nationalität
Abwehr
King Manu
2
King Manu
Spielposition Verteidiger
Alter 22
Geburtsdatum 23/11/2003
Nationalität
Fousseny Doumbia
23
Leihe
Fousseny Doumbia
Spielposition Verteidiger
Alter 21
Geburtsdatum 23/02/2005
Nationalität
Tim Campulka
4
Tim Campulka
Spielposition Verteidiger
Alter 27
Geburtsdatum 28/04/1999
Nationalität
Ryan Malone
16
Ryan Malone
Spielposition Verteidiger
Alter 33
Geburtsdatum 11/08/1992
Nationalität
Anderson Lucoqui
24
Anderson Lucoqui
Spielposition Verteidiger
Alter 29
Geburtsdatum 06/07/1997
Nationalität
Jannis Zaydan
42
Jannis Zaydan
Spielposition Verteidiger
Alter 19
Geburtsdatum 07/05/2007
Nationalität
Henry Rorig
3
Henry Rorig
Spielposition Verteidiger
Alter 26
Geburtsdatum 03/03/2000
Nationalität
Mittelfeld
Lukas Michelbrink
8
Leihe
Lukas Michelbrink
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 21
Geburtsdatum 15/04/2005
Nationalität
Dominik Pelivan
5
Dominik Pelivan
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 30
Geburtsdatum 08/06/1996
Nationalität
Leonardo Bittencourt
32
Leonardo Bittencourt
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 32
Geburtsdatum 19/12/1993
Nationalität
Axel Borgmann
20
Axel Borgmann
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 32
Geburtsdatum 08/07/1994
Nationalität
Jonas Hofmann
6
Jonas Hofmann
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 29
Geburtsdatum 07/02/1997
Nationalität
Aaron Reschke
43
Aaron Reschke
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 17
Geburtsdatum 07/08/2008
Nationalität
Tolcay Cigerci
10
Tolcay Cigerci
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 31
Geburtsdatum 24/01/1995
Nationalität
Julian Guttau
17
Julian Guttau
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 26
Geburtsdatum 29/10/1999
Nationalität
Giannis Boziaris
19
Giannis Boziaris
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 23
Geburtsdatum 10/04/2003
Nationalität
Yusuf Wardak
22
Yusuf Wardak
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 20
Geburtsdatum 06/12/2005
Nationalität
Moritz Hannemann
11
Moritz Hannemann
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 28
Geburtsdatum 09/04/1998
Nationalität
Christian Kinsombi
7
Christian Kinsombi
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 26
Geburtsdatum 24/08/1999
Nationalität
Sturm
Justin Butler
31
Justin Butler
Spielposition Stürmer
Alter 25
Geburtsdatum 23/03/2001
Nationalität
Erik Engelhardt
18
Erik Engelhardt
Spielposition Stürmer
Alter 28
Geburtsdatum 18/04/1998
Nationalität
Ted-Jonathan Tattermusch
25
Ted-Jonathan Tattermusch
Spielposition Stürmer
Alter 25
Geburtsdatum 08/05/2001
Nationalität
Lucas Copado
9
Lucas Copado
Spielposition Stürmer
Alter 22
Geburtsdatum 10/01/2004
Nationalität
Cheftrainer
Claus-Dieter Wollitz
Claus-Dieter Wollitz
Alter 61
Geburtsdatum 19/07/1965
Nationalität
Co-Trainer
Tobias Röder
Tobias Röder
Alter 28
Geburtsdatum 19/09/1997
Nationalität
Daniel Ziebig
Daniel Ziebig
Alter 43
Geburtsdatum 21/01/1983
Nationalität
Torwart-Trainer
Marvin-Gordon Jahn
Marvin-Gordon Jahn
Alter 25
Geburtsdatum 28/01/2001
Nationalität
Alexander Sebald
Alexander Sebald
Alter 29
Geburtsdatum 27/07/1996
Nationalität
Athletik-Trainer
Tim Schneider
Tim Schneider
Alter 36
Geburtsdatum 19/10/1989
Nationalität
Geburtstage
keine bevorstehenden Geburtstage
Sommertransfers
Zugänge
Spieler
Letzter Verein
Geburtstag
Transferdatum
Marktwert
Letzter Verein / Transferdatum / Marktwert
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Marcel Lotka
Torwart
- 25.Mai.2001
Fortuna Düsseldorf
25.Mai.2001
01.Juli.2026
500 Tsd. €
Fortuna Düsseldorf
01.Juli.2026 500 Tsd. €
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Fousseny Doumbia
Abwehr
- 23.Feb..2005
Eintracht Frankfurt
23.Feb..2005
01.Juli.2026
- Leihe -
Eintracht Frankfurt
01.Juli.2026 - Leihe -
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Ryan Malone
Abwehr
- 11.Aug..1992
Erzgebirge Aue
11.Aug..1992
01.Juli.2026
175 Tsd. €
Erzgebirge Aue
01.Juli.2026 175 Tsd. €
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Leonardo Bittencourt
Mittelfeld
- 19.Dez..1993
Werder Bremen
19.Dez..1993
01.Juli.2026
900 Tsd. €
Werder Bremen
01.Juli.2026 900 Tsd. €
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Julian Guttau
Mittelfeld
- 29.Okt..1999
Erzgebirge Aue
29.Okt..1999
01.Juli.2026
350 Tsd. €
Erzgebirge Aue
01.Juli.2026 350 Tsd. €
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Christian Kinsombi
Mittelfeld
- 24.Aug..1999
Hansa Rostock
24.Aug..1999
01.Juli.2026
300 Tsd. €
Hansa Rostock
01.Juli.2026 300 Tsd. €
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Yusuf Wardak
Mittelfeld
- 06.Dez..2005
VfB Lübeck
06.Dez..2005
01.Juli.2026
125 Tsd. €
VfB Lübeck
01.Juli.2026 125 Tsd. €
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Lukas Michelbrink
Mittelfeld
- 15.Apr..2005
Hertha BSC
15.Apr..2005
01.Juli.2026
- Leihe -
Hertha BSC
01.Juli.2026 - Leihe -
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Lucas Copado
Sturm
- 10.Jan..2004
SC Paderborn
10.Jan..2004
02.Juli.2026
600 Tsd. €
SC Paderborn
02.Juli.2026 600 Tsd. €
Abgänge
Spieler
Neuer Verein
Geburtstag
Transferdatum
Marktwert
Neuer Verein / Transferdatum / Marktwert
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Simon Straudi
Abwehr
- 27.Jan..1999
Dynamo Dresden
27.Jan..1999
01.Juli.2026
350 Tsd. €
Dynamo Dresden
01.Juli.2026 350 Tsd. €
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Can Moustfa
Mittelfeld
- 19.Nov..2004
1. FC Nürnberg
19.Nov..2004
01.Juli.2026
250 Tsd. €
1. FC Nürnberg
01.Juli.2026 250 Tsd. €
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Marius Funk
Torwart
- 01.Jan..1996
VfB Stuttgart
01.Jan..1996
01.Juli.2026
300 Tsd. €
VfB Stuttgart
01.Juli.2026 300 Tsd. €
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Nyamekye Awortwie-Grant
Abwehr
- 07.Aug..2000
SC Paderborn
07.Aug..2000
01.Juli.2026
400 Tsd. €
SC Paderborn
01.Juli.2026 400 Tsd. €
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Mladen Cvjetinovic
Abwehr
- 18.Sep..2003
Holstein Kiel
18.Sep..2003
01.Juli.2026
- Leihende -
Holstein Kiel
01.Juli.2026 - Leihende -
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Dennis Slamar
Abwehr
- 08.Sep..1994
Chemnitzer FC
08.Sep..1994
01.Juli.2026
150 Tsd. €
Chemnitzer FC
01.Juli.2026 150 Tsd. €
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Janis Juckel
Mittelfeld
- 29.Juli.2004
Greifswalder FC
29.Juli.2004
01.Juli.2026
100 Tsd. €
Greifswalder FC
01.Juli.2026 100 Tsd. €
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Tolga Ciğerci
Mittelfeld
- 23.März.1992
VSG Altglienicke
23.März.1992
06.Juli.2026
150 Tsd. €
VSG Altglienicke
06.Juli.2026 150 Tsd. €
Einzelne Spielerstatistiken
Spiele Gesamt In der Startaufstellung Minuten gespielt
Karten gesamt Top-Torschützen Top-Vorlagen
Meisten Tore pro Spiel Meisten Vorlagen pro Spiel Torhüter
Weiße Weste

Gegentore

Karten & Spielerausfälle

2. Liga 2026-2027
09.Aug..2026
- 13:30
Energie Cottbus
- -
Hannover 96
2. Liga 2026-2027
16.Aug..2026
- 13:30
Arminia Bielefeld
- -
Energie Cottbus
2. Liga 2026-2027
29.Aug..2026
- 13:00
Energie Cottbus
- -
SpVgg Greuther Fürth
2. Liga 2026-2027
05.Sep..2026
- 13:00
VfL Wolfsburg
- -
Energie Cottbus
2. Liga 2026-2027
13.Sep..2026
- 13:30
Karlsruher SC
- -
Energie Cottbus
2. Liga 2026-2027
20.Sep..2026
- 13:30
Energie Cottbus
- -
FC St. Pauli
2. Liga 2026-2027
10.Okt..2026
- 00:00
SV Darmstadt 98
- -
Energie Cottbus
2. Liga 2026-2027
17.Okt..2026
- 00:00
Energie Cottbus
- -
1. FC Nürnberg
2. Liga 2026-2027
24.Okt..2026
- 00:00
1. FC Heidenheim
- -
Energie Cottbus
2. Liga 2026-2027
31.Okt..2026
- 00:00
Energie Cottbus
- -
VfL Bochum
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Info
Der FC Energie Cottbus (vollständiger Name Fußballclub Energie Cottbus e. V.) ist ein Fußballverein aus Cottbus. Er wurde 1963 als SC Cottbus gegründet und 1966 in BSG Energie Cottbus geändert. Im Jahr 1990 wurde die Betriebssportgemeinschaft (BSG) aufgelöst und der Verein in FC Energie Cottbus umbenannt. Seine Vereinsfarben sind seit der Gründung Rot-Weiß.Die erste Herrenmannschaft spielt seit dem Aufstieg 2026 in der 2. Bundesliga. Von 2000 bis 2003 sowie von 2006 bis 2009 spielte sie in der Bundesliga, zwischen 1997 und 2014 zudem elf Spielzeiten in der 2. Bundesliga. Im Jahr 2014 stieg Energie Cottbus in die 3. Liga ab, 2016 in die Regionalliga. Auf den Aufstieg in die 3. Liga 2017/18 folgte der direkte Wiederabstieg 2018/19. Ab der Saison 2024/25 spielte der Verein wieder in der 3. Liga, bevor 2026 nach 12 Jahren die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelang.

Als erster Regionalligist erreichte der Verein 1997 das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart.

Geschichte
Nach der Saison 1962/63 wurde die gerade aus der DDR-Oberliga abgestiegene Mannschaft des SC Aktivist Brieske-Senftenberg nach Cottbus delegiert und dem dort neu gegründeten SC Cottbus angeschlossen. Als zweite Fußballmannschaft des neuen Sportclubs fungierte in den 1960ern die ausgegliederte, heimische Mannschaft der BSG Lokomotive Cottbus. Ziel des SC Cottbus war es, Talente im Klub zu konzentrieren und den Lokalrivalen ASG Vorwärts Cottbus als stärkste Fußballmannschaft der Stadt abzulösen. Nachdem dieses Vorhaben gescheitert war, wurde die Sektion Fußball 1966 aus dem Sportclub ausgegliedert und der am 31. Januar 1966 neu gegründeten Betriebssportgemeinschaft Energie Cottbus angeschlossen. Den Namen Energie bekam die neue BSG von Bodo Krautz, einem von 450 Lausitzer Sportinteressierten, die an der Namensfindung für die Cottbuser Fußballer bei einem Leserwettbewerb der Lausitzer Rundschau teilnahmen. Der ehemalige Bezirk Cottbus galt mit mehreren Kraftwerken und Braunkohletagebauen als Energieproduzent. Als nach der politischen Wende von 1989 und den damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen das System der Betriebssportgemeinschaften nicht weitergeführt werden konnte, gründeten Mitglieder der BSG-Sektion Fußball am 1. Juli 1990 den FC Energie Cottbus.
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1966–1991: In der DDRVor dem Mauerfall spielte Energie Cottbus 21 Jahre in der DDR-Liga und schaffte für sechs Jahre den Sprung in die DDR-Oberliga. Der erste Aufstieg gelang am 7. Juli 1973, sichergestellt durch ein Tor des späteren Vereinsmanagers Klaus Stabach in der Oberliga-Aufstiegsrunde gegen die ASG Vorwärts Stralsund (Endstand 1:1). Weil Energie die besten Talente per Parteibeschluss permanent zum BFC Dynamo nach Berlin abgeben musste und bei der Neuverpflichtung von Spielern als BSG nur nachrangig behandelt wurde, konnten sich die Lausitzer zumeist nicht in der Oberliga halten. So folgte viermal (1974, 1976, 1982 und 1987) nach dem Aufstieg der direkte Wiederabstieg. Erst 1989 konnte der erste Klassenerhalt bejubelt werden. Ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte, der einen wahren Fußball-Boom in Cottbus auslöste. Hinter der SG Dynamo Dresden und dem F.C. Hansa Rostock konnte Energie den dritthöchsten Zuschauerschnitt der DDR aufweisen. Die Saison 1989/90 schloss die Mannschaft als Siebenter ab, was die beste Platzierung von Energie im DDR-Fußball bedeutete und zur erstmaligen Teilnahme am UEFA Intertoto Cup berechtigte. Der Zuschauerschnitt von 11.055 Fans war der zweithöchste dieser letzten DDR-Oberliga-Saison. Die als NOFV-Oberliga ausgetragene Saison 1990/91 im inzwischen wiedervereinigten Deutschland brachte nur den vorletzten Platz.1991–1997: Amateurverein im Pokal-Finale und Aufstieg in den Profi-FußballDurch die Platzierung des Vorjahres verpasste der von BSG Energie mittlerweile zu FC Energie umbenannte Verein den Sprung in den gesamtdeutschen Profifußball und wurde zur Spielzeit 1991/92 in die Amateur-Oberliga, damals die dritthöchste Spielklasse, eingegliedert. Die Oberliga-Saison 1993/94 beendete Energie als Tabellenzweiter und nahm an den Aufstiegsspielen zur 2. Bundesliga teil, da Union Berlin als Meister keine Lizenz für den Profifußball bekam. In der Aufstiegsrunde scheiterte Energie zwar an der Konkurrenz aus Zwickau und Brandenburg, hatte sich aber damit für die neu geschaffene Regionalliga qualifiziert. Zu Beginn der ersten Regionalligasaison verpflichtete Energie Cottbus Eduard Geyer, der sodann eine geradezu unheimliche Serie schaffte. Der FC Energie blieb in 57 Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage und beendete die Saison 1996/97 als Tabellenerster mit 82 Punkten. In zwei dramatischen Aufstiegsspielen gegen Hannover 96 setzte sich diese gefestigte Mannschaft gegen den Ex-Bundesligisten überraschend durch und schaffte 1997 den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Heimspiel in Cottbus wurde durch rassistische Ausfälle einzelner Fans von Energie Cottbus belastet, die den 96-Spielern Otto Addo und Gerald Asamoah rassistische Beleidigungen zuriefen und sie mit Bananen bewarfen. Nur eine Woche danach stand Energie als zweiter Amateurverein in der deutschen Fußball-Geschichte überhaupt im DFB-Pokalfinale im Berliner Olympiastadion, welches dann aber gegen den mit seinem „magischen Dreieck“ (Balakow, Bobic und Élber) angetretenen Bundesligisten VfB Stuttgart mit 0:2 verloren ging.1997–2009: Wechsel zwischen 1. und 2. Bundesliga im „Dreijahresrhythmus“In der Saison 1997/98 gelang Energie Cottbus als Aufsteiger relativ problemlos der Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Energie Cottbus hatte in dieser Zeit begrenzte finanzielle Mittel und setzte diese vergleichsweise erfolgreich ein. Dabei verstärkte der Verein den Fokus auf wenig bekannte Spieler aus dem Balkan und aus dem ehemaligen Ostblock. Drei Jahre nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang Energie mit „Ede“ Geyer der Aufstieg in die Bundesliga. Beim Sprung der Cottbuser ins Fußball-Oberhaus waren Torhüter Tomislav Piplica, Spielmacher Vasile Miriuță, Verteidiger Witold Wawrzyczek sowie der beste Torschütze, Antun Labak, wichtige Schlüsselspieler für den Aufstieg.Zweimal schaffte der FCE entgegen vielen Prognosen den Klassenerhalt, ehe die Kirch-Krise den deutschen Fußball finanziell erschütterte. Am 6. April 2001 war Energie Cottbus im Spiel gegen den VfL Wolfsburg der erste Bundesliga-Klub, der in seiner Startaufstellung nur ausländische Spieler hatte. Nach einer turbulenten Saison stieg Energie 2003 in die 2. Bundesliga ab.Ab der Saison 2003/04 spielte Cottbus in der 2. Bundesliga, der Aufstieg in die Bundesliga wurde 2004 mit dem vierten Platz knapp verpasst: Punktgleich mit Mainz 05 scheiterte der FC Energie nur durch eine um sieben Tore schlechtere Tordifferenz. In der folgenden Saison 2004/05 wurde der Abstieg in die Regionalliga unter dem im November 2004 neu installierten Trainer Petrik Sander aufgrund der um ein Tor besseren Tordifferenz gegenüber Eintracht Trier denkbar knapp verhindert. Die Saison 2005/06 stand daraufhin im Zeichen der Abstiegsvermeidung; ein Wiederaufstieg in die Bundesliga war offiziell nicht als Saisonziel ausgegeben worden. Doch am letzten Spieltag sicherte sich die Mannschaft mit einem 3:1 gegen den TSV 1860 München den dritten Tabellenplatz und somit nach drei Jahren die Rückkehr in die erste Bundesliga.In der Saison 2006/07 spielte Cottbus zeitweise um höhere Plätze als lediglich um den Klassenerhalt. Zu jenem Saisonende war Sergiu Radu mit 14 Toren auf Platz fünf der Torschützenliste der beste Spieler von Cottbus. Der FC Energie sicherte sich den Klassenerhalt in der am Ende knappen Saison mit dem 13. Platz vorzeitig durch ein 2:1 im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Doch die fünfte Bundesliga-Saison begann unter schwierigeren Vorzeichen. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen den VfL Wolfsburg am sechsten Spieltag der folgenden Saison wurde Trainer Petrik Sander beurlaubt, sein Team hatte bis dato nur zwei Punkte geholt. Wenige Tage später wurde der Slowene Bojan Prašnikar als sein Nachfolger vorgestellt. Am 16. Februar 2008 wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel Ehrenmitglied des Vereins. Auch nach dem Rückrundenstart 2007/08 zitterte Energie zunächst, konnte sich aber sogar als einziges Team der Liga mit einem Zu-Null-Sieg beim 2:0 über den Tabellenführer Bayern München behaupten. Am 33. Spieltag der Saison 2007/08 wurde mit einem 2:0-Heimsieg über den HSV der Verbleib in der ersten Liga auf Platz 14 hinter Borussia Dortmund gesichert. Die bisher letzte Bundesliga-Saison 2008/09 beendete der FC Energie Cottbus als 16. auf dem wieder neu eingeführten Relegationsplatz und musste nach zwei Niederlagen gegen den 1. FC Nürnberg, den Drittplatzierten der 2. Bundesliga, absteigen. Der Trainer Bojan Prašnikar löste seinen Vertrag auf und wurde durch Claus-Dieter Wollitz ersetzt.2009–2014: Vorübergehende Etablierung in der 2. BundesligaNach Verstärkungen in der Sommerpause (unter anderem Markus Brzenska, Marc-André Kruska und Sergiu Radu) erklärte der FC Energie in der Zweitligasaison 2009/10 den sofortigen Wiederaufstieg als offizielles Saisonziel. Zu Beginn wurde Energie den Ansprüchen gerecht und konnte gute Ergebnisse gegen andere Aufstiegsaspiranten erzielen, schließlich spielte der FC Energie im Mittelfeld der Liga und beendete die Saison auf dem neunten Platz.Die Saison 2010/11 begann torreich, und so stand der Club am sechsten Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz. Die starke Offensive sollte die ganze Saison über halten und sogar Vereinsrekorde einstellen. Es gelang der bisher höchste Sieg des FC Energie Cottbus im Profifußball (6:0 (2:0) gegen den FC Erzgebirge Aue) und mit dem 5:5 (2:4) gegen den Karlsruher SC nach einem 2:5-Rückstand ein bis dahin in der 2. Bundesliga noch nicht gespieltes Ergebnis. Stürmer Nils Petersen entwickelte sich dabei mit 25 Treffern zum Torschützenkönig der Liga; er wurde zum Ende der Saison vom FC Bayern München abgeworben. Eine schwächelnde Defensive war jedoch dafür ausschlaggebend, dass am Saisonende nur der 6. Tabellenplatz erreicht wurde. Im DFB-Pokal wurde in der Saison mit Siegen gegen die Erstligisten SC Freiburg (2:1 H), TSG 1899 Hoffenheim (1:0 H) und VfL Wolfsburg (3:1 A) das Halbfinale erreicht. Dort unterlag der FC Energie jedoch beim MSV Duisburg mit 1:2.2011/12 unterlag der FC Energie zum Auftakt der Saison in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Holstein Kiel mit 0:3. Damit konnten sie nicht an die erfolgreiche Pokalrunde der Vorsaison anschließen. Auch in der Liga konnte der FC Energie trotz vier Siegen in den ersten fünf Spielen nicht die erhoffte Rolle einnehmen. Nach 17 Spieltagen lag der Verein lediglich auf Rang neun im Mittelfeld der Liga. Trainer Claus-Dieter Wollitz bat daraufhin um die Auflösung seines Vertrags. Er führte sowohl sportliche, wie auch private Gründe als Entscheidungskriterien dafür auf. Sein Nachfolger zum 1. Januar 2012 wurde Rudi Bommer, der vom SV Wacker Burghausen nach Cottbus wechselte. Die Mannschaft beendete nach einer schwachen Rückrunde schließlich auf Platz 14 die Saison. Besonders enttäuschend war dabei, dass die Mannschaft viele Punkte erst in den letzten Minuten verloren hatte (u. a. gegen Fortuna Düsseldorf, FSV Frankfurt und Hansa Rostock) und den Klassenerhalt somit erst am letzten Spieltag sichern konnte.Am 27. März 2012 gab der Verband Deutscher Sportjournalisten bekannt, dass Energie Cottbus mit der Fair-Play-Trophäe ausgezeichnet wurde. Der Grund für die Auszeichnung war das besonnene Verhalten der Energie-Spieler und Fans am 13. März 2011 im Ligaspiel gegen den VfL Osnabrück, als sich der Osnabrücker Flamur Kastrati während des Spiels am Kopf und der Wirbelsäule verletzte. Die Cottbuser entschieden sich daraufhin keine Offensivaktionen mehr zu starten.Nach einem soliden Start in die Spielzeit 2013/14 geriet die Mannschaft von Rudi Bommer im Herbst 2013 zunehmend in Abstiegsgefahr. Im Zuge einer 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Bochum und dem damit verbundenen Abrutschen auf Tabellenplatz 17 wurde Bommer von den Verantwortlichen entlassen. Als Nachfolger präsentierte der Verein am 6. November 2013 Stephan Schmidt, der zuvor von 2012 bis 2013 für den SC Paderborn 07 verantwortlich gewesen war. Jedoch trat auch unter Schmidt keine Verbesserung ein. Nach neun Spielen wurde Schmidt bereits wieder von seinen Aufgaben entbunden, denn der Club holte mit ihm lediglich einen Punkt durch ein 2:2 beim VfR Aalen. Es übernahm der bisherige Co-Trainer Jörg Böhme. Unter dem ehemaligen Schalker gab es zunächst einen Aufschwung, doch gegen Ende der Saison ging Cottbus die Luft aus, sodass der Abstieg in die 3. Liga feststand. Mit dem neuen Sportlichen Leiter Roland Benschneider und dem neuen Trainer Stefan Krämer wurden Verantwortliche verpflichtet, die den sofortigen Wiederaufstieg gewährleisten sollten.

2014–2016: Erneuter Abstieg und Gang in die Regionalliga

In der Saison 2014/15 spielte Energie Cottbus in der 3. Liga und belegte am Ende der Saison den siebten Tabellenplatz. Im Landespokal blieb Cottbus bis zum Finale ohne Gegentor, zuvor wurde bereits im Halbfinale mit 2:0 gegen den SV Babelsberg 03 gewonnen. Das Finale fand beim FSV Union Fürstenwalde statt. Nach einer frühen Führung der Heimmannschaft konnte Cottbus zügig durch ein Eigentor ausgleichen. Danach brachten Nikolas Ledgerwood und Tim Kleindienst den FC Energie vor der Halbzeitpause mit 3:1 in Führung. Fürstenwalde gelang in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte nur noch der Anschlusstreffer durch einen Foulelfmeter.

Nach zwei Siegen zum Auftakt der Saison 2015/16 war Energie sogar Tabellenführer. Da aus den folgenden sieben Partien aber lediglich zwei Punkte errungen worden sind, erfolgte die Trennung von Trainer Krämer am 19. September 2015. Für die folgenden zwei Spieltage wirkte René Rydlewicz als Interimstrainer, bevor der Verein den ehemaligen Cottbuser Spieler Vasile Miriuță zum neuen Übungsleiter berief. Unter seiner Regie blieb der FC Energie zwölf Spiele in Folge ungeschlagen, kam aber schlussendlich nicht über den 16. Tabellenplatz hinaus, da neunmal remis gespielt wurde. Nach zwei Siegen gegen Holstein Kiel am 29. und gegen den 1. FC Magdeburg am 30. Spieltag folgten hintereinander fünf Spiele ohne eigenes Tor (inklusive eines Nachholspiels). Bereits nach dem vierten torlosen Spiel und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz wurde Miriuta von seinen Aufgaben entbunden. Claus-Dieter Wollitz übernahm die schwierige Aufgabe für die letzten fünf Saisonspiele 2015/16. Nach zwei Siegen in vier Spielen kam es am letzten Spieltag der Saison 2015/16 zu Fernduellen mit Werder Bremen II, dem SV Wehen Wiesbaden und den Stuttgarter Kickers, bei denen Cottbus ein Sieg gegen die zweite Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 zum Klassenerhalt genügt hätte. Nach einem Gegentor durch Julian Derstroff und den Führungstreffern in den Parallelspielen stand Cottbus auf einem Abstiegsplatz. Zwar konnten sie durch einen Elfmetertreffer und ein weiteres Tor durch Sukuta-Pasu das Spiel wieder drehen, aber nach den Treffern von Fabian Kalig in der 88. und von Marcel Costly in der 90. Minute war das Spiel mit 2:3 entschieden. Da die direkten Konkurrenten Werder Bremen II und Wehen Wiesbaden ihre Spiele gewannen, rutschte Cottbus auf den 19. Tabellenplatz und stand als Absteiger fest. In der Saison 2015/16 war der FC Energie mit lediglich drei Siegen die schwächste Heimmannschaft. Nach 19 Jahren war Cottbus nicht mehr im Profifußball vertreten und ist erstmals in der Vereinsgeschichte viertklassig.

Durch den Vorsaison-Gewinn im Landespokal war Energie für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal 2015/16 qualifiziert, wo sie sich dem Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 mit 0:3 geschlagen geben mussten. Im nächsten Landespokal-Durchgang kam Cottbus bis ins Viertelfinale, wo die Mannschaft überraschend gegen den unterklassigen FSV 63 Luckenwalde mit 0:1 n. V. ausschied.

2016–2024: Zwischenzeitlicher Aufstieg, direkter Wiederabstieg und Zeit in der Regionalliga

Im Mai 2016 kündigte die Vereinsführung an, die zweite Mannschaft des FC Energie Cottbus zum Ende der Saison vom Spielbetrieb abzumelden, da das Verhältnis von Aufwand und Nutzen nicht ausgewogen sei. Die U23-Mannschaft spielte zuletzt in der fünftklassigen Fußball-Oberliga Nordost.

Im Juni legte der Vereinspräsident Wolfgang Neubert sein Amt nieder. Nachfolger wurde Michael Wahlich, Geschäftsführer der Cottbusser Presse Vertrieb OHG. Trotz des Abstiegs wurde der Vertrag mit Wollitz bis 2018 verlängert. Dieser veränderte das Trainerteam, indem er Krystian Kalinowski als Torwarttrainer von der TSG Neustrelitz holte und die Verträge mit den Co-Trainern Sebastian Abt und Frank Eulberg verlängerte. Dennoch musste der Kader grundlegend umgestaltet werden. So gingen u. a. Leistungsträger wie Fabio Kaufmann, Daniel Lück, Torsten Mattuschka, Sven Michel und Richard Sukuta-Pasu. Im Gegenzug konnte bei Philipp Knechtel und Malte Karbstein der Vertrag verlängert bzw. auf die Profimannschaft ausgedehnt werden. Außerdem verpflichtete Energie Cottbus mehrere Spieler, die bereits Erfahrung mitbrachten, wie Alexander Meyer, Benjamin Förster, Marc Stein, Tim Kruse und Marcel Baude.

Durch die im Mai 2016 gestartete private Initiative „WIR – jetzt erst recht“ wurde versucht, für den Verein zu werben, um so die Mitgliederzahl und Dauerkartenzahl zu erhöhen und Sponsorenverträge zu bekommen. Viele bisherige Sponsoren blieben Energie Cottbus treu. Unterstützt durch die Initiative wurden nach dem Abstieg mindestens 600 neue Mitglieder gewonnen.

Als Ziel für die neue Regionalliga-Saison 2016/17 war der Wiederaufstieg angepeilt worden. Dennoch startete Energie Cottbus mit drei Unentschieden sowie einer Niederlage und hatte noch Probleme, sich als neue Mannschaft zu finden. Nach vier Spieltagen befand man sich auf dem 14. Tabellenplatz. Danach folgten vier Siege, darunter ein 4:0 gegen den VfB Auerbach. Am 9. Spieltag traf man auf den mit acht Siegen führenden Spitzenreiter FC Carl Zeiss Jena, dem man ein 0:0-Unentschieden abtrotzen konnte. Mit zwei folgenden Siegen blieb Cottbus in der Erfolgsspur und wurde nach sieben Spielen erstmals wieder geschlagen, als es am 12. Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Berliner AK 07 verlor. Während des Trainings zog sich Stammtorhüter Alexander Meyer, der bis dahin nur sieben Gegentore kassiert und siebenmal zu Null gespielt hatte, ein Innenbandriss im rechten Knie zu und wurde fortan von Nachwuchskeeper Avdo Spahić ersetzt. Anschließend gelangen Energie Cottbus wieder drei Siege bei 7:1 Toren. Im weiteren Verlauf der Saison blieb Cottbus in der Verfolgerposition hinter dem Erstplatzierten Jena. Nach einem 3:1-Sieg gegen den Konkurrenten am 26. Spieltag war man auf fünf Punkte herangekommen, musste dann aber nach mehreren Unentschieden abreißen lassen. Energie beendete die Saison 2016/17 mit 66 Punkten auf Rang 2 hinter Jena und verpasste somit den direkten Wiederaufstieg. Im Landespokal sicherte sich Cottbus nach einem 2:0-Sieg im Finale gegen den FSV 63 Luckenwalde das Ticket für die erste Runde im DFB-Pokal 2017/18. Torschützenkönig im Pokal wurde Benjamin Förster mit acht Treffern.

Zur neuen Regionalliga-Saison 2017/18 konnten die Leistungsträger der letzten Spielzeit gehalten werden. Der Kader wurde punktuell gestärkt, so zum Beispiel mit Maximilian Zimmer vom Berliner AK 07, der zum Standardschützen avancierte. Cottbus startete sehr gut in die Saison. Am ersten Spieltag siegte man bei der TSG Neustrelitz mit 4:0. Es folgten acht weitere Siege bei einem Torverhältnis von 24:2. Erst am 10. Spieltag kam es gegen 1. FC Lokomotive Leipzig zu einem torlosen Unentschieden. Nach drei Siegen in Folge spielte Cottbus gegen Wacker Nordhausen zum zweiten Mal nur unentschieden. Zur Winterpause führte Energie mit 50 Punkten aus 18 Spielen sowie einem Torverhältnis von 47:5 die Regionalliga Nordost an. Der Zweitplatzierte BFC Dynamo hatte einen Rückstand von 14 Punkten. Am 28. März 2018 kassierte die Mannschaft in einem Nachholspiel vom 22. Spieltag mit einem 1:2 beim ZFC Meuselwitz die erste und einzige Saisonniederlage. Mit 89 Punkten und einem Torverhältnis von 79:14 schloss Cottbus die Saison unangefochten als Tabellenerster ab. Zugleich brach Cottbus damit den Rekord für die höchste Punktzahl in der Regionalliga seit Einführung der fünfgleisigen Regionalliga in 2012. Wacker Nordhausen, der die Saison auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen hatte, wies einen Rückstand von 31 Punkten auf. In den Aufstiegsspielen zur 3. Liga traf Energie auf den Meister der Regionalliga Nord, den SC Weiche Flensburg 08. Das Hinspiel gewann Energie mit 3:2, sodass das 0:0 im Rückspiel für den Aufstieg in die 3. Liga reichte.

Im DFB-Pokal, für den man sich durch den Gewinn des Landespokals qualifiziert hatte, scheiterte Cottbus dramatisch gegen den VfB Stuttgart in der 1. Runde. Vor 17.516 Zuschauern traf Fabio Viteritti bereits in der 5. Minute nach einem misslungenen Rückpass von Benjamin Pavard zur 1:0-Führung. In einem temporeichen Spiel verwandelte Maximilian Zimmer einen Freistoß in der 28. Minute zum 2:0. Nach der Halbzeitpause kam Stuttgart mit Schwung aus der Kabine und erzielte in der 49. Minute durch Josip Brekalo das 2:1. Der Ausgleich fiel nach 77 Minuten durch ein Eigentor von José-Junior Matuwila. In der Verlängerung kam Cottbus zu mehreren guten Chancen, konnte sie aber nicht nutzen. Auch der Stuttgarter Daniel Ginczek scheiterte an Alexander Meyer. Im Elfmeterschießen trafen die jeweils ersten drei Schützen. Nach Treffer von Brekalo traf Ziegenbein nur den Pfosten. Im Gegenzug hielt Meyer den Schuss von Berkay Özcan. Benjamin Förster rutschte bei seinem Schussversuch aus, womit die Niederlage von Cottbus besiegelt war.

In der Saison 2018/19 startete Energie Cottbus mit zwei Siegen und einem Unentschieden und stand nach dem dritten Spieltag sogar auf dem ersten Tabellenplatz, danach folgten jedoch sieben sieglose Partien und der Absturz auf den 18. Platz. Am letzten Spieltag reichte ein Unentschieden beim punktgleichen Konkurrenten Eintracht Braunschweig, der sich mit einer um ein Tor besseren Tordifferenz den Klassenerhalt sicherte, nicht für den Klassenerhalt, da die SG Sonnenhof Großaspach und der FC Carl Zeiss Jena, die vor dem Spieltag hinter den Cottbusern die Plätze 16 und 17 belegten, ihre Spiele jeweils gewinnen konnten. Auch im DFB-Pokal startete Cottbus als Drittligist schwungvoll gegen den Erstligisten SC Freiburg. Zunächst hatte Marcelo Freitas Cottbus in der 47. Minute in Führung gebracht, bis Freiburg sich mit einem späten Tor von Mike Frantz in die Verlängerung rettete. Hier konnte Nils Petersen mit einem Foulelfmeter zunächst vorlegen, bis Cottbus nach einem starken Solo von Fabio Viteritti ausglich. Im Elfmeterschießen behielt Freiburg die Nerven und konnte das Spiel am Ende mit 5:3 für sich entscheiden. Wie schon im Vorjahr ist Cottbus damit in der ersten Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen gegen einen Erstligisten ausgeschieden.

Nach dem erneuten Abstieg in die Regionalliga, 22 Abgängen, 16 Neuzugängen und vielen Spielern aus der A-Jugend, stellte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz eine überdurchschnittlich junge Mannschaft um die verbliebenen Leistungsträger und Identifikationsfiguren, Felix Geisler und Kapitän Dimitar Rangelow zusammen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten positionierte sich der FCE zur Winterpause, in der Wollitz den Verein zum 1. FC Magdeburg verließ, auf dem ersten Tabellenplatz. Interne Unstimmigkeiten zwischen Vereinsführung, Gremien und Cheftrainer hatten in der Hinrunde zu einem Zerwürfnis geführt, das Wollitz öffentlich angesprochen hatte. Kurz darauf verließen auch Präsident Werner Fahle und Co-Trainer René Renno, ebenfalls zum 1. FC Magdeburg, den Verein. Die offenen Posten wurden intern durch den vormaligen Trainer der U19 Sebastian Abt (Cheftrainer), den Leiter des NLZ Sebastian König (sportlicher Leiter) und das Verwaltungsratsmitglied Matthias Auth (Präsident) besetzt. Unter Abt holte die Mannschaft nur sechs Punkte aus fünf Spielen, wodurch Cottbus nach 25 Spieltagen auf Platz drei abrutschte. Bedingt durch die COVID-19-Pandemie wurde die Saison in der Mitte der zweiten Saisonhälfte abgebrochen. Aufgrund einer Quotientenregel wurde schließlich der 1. FC Lokomotive Leipzig zum Meister gekürt. Im DFB-Pokal 2019/20 verlor Cottbus das Erstrunden-Spiel gegen den späteren Pokalsieger Bayern München vor heimischen Publikum mit 3:1.

Nach dem verpassten Aufstieg in die 3. Liga und dem schlechten Saisonstart in die Regionalliga Nordost 2020/21, mit lediglich 3 Punkten aus den ersten 5 Partien, entschied sich der Verein, Sebastian Abt von seinen Aufgaben zu entbinden. Im September 2020 wurde Dirk Lottner, der zuvor unter anderem die Mannschaft des 1. FC Saarbrücken erfolgreich trainiert hatte, neuer Cheftrainer. Nach neun Pflichtspielen verließ er die Lausitzer bereits wieder im April 2021. Auch diese Saison war von der COVID-19-Pandemie geprägt und wurde noch vor Ende der Hinrunde abgebrochen.

Zur Saison 2021/22 wurde Claus-Dieter Wollitz zum dritten Mal als Trainer verpflichtet. Zum Saisonende erreichte Energie mit 74 Punkten den dritten Tabellenplatz. Im Finale des Landespokals konnte der Verein sich mit einem 2:0-Sieg gegen den VfB Krieschow durchsetzen, wodurch die Cottbuser sich für die erste Runde des DFB-Pokals 2022/23 qualifizierten. Dort unterlag Energie in der ersten Runde vor 20.078 Zuschauern Werder Bremen mit 1:2, wobei Tim Heike in der 79. Spielminute den Anschlusstreffer erzielte.

In die Regionalliga-Saison 2022/23 startete der FC Energie mit elf Punkten auf den ersten sieben Spielen und belegte den achten Tabellenplatz. Durch fünf Siege in Folge kletterte der Verein bis auf Rang 2 mit nur noch zwei Punkten Rückstand auf den Berliner AK. Danach lieferten sich die Cottbuser ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz mit dem FC Rot-Weiß Erfurt, der in der Vorsaison aus der Oberliga aufgestiegen war. Nach dem 28. Spieltag belegten beide Mannschaften mit gleicher Anzahl an Punkten, Toren und Gegentoren gleichzeitig den Spitzenrang. Da die Erfurter zwei der drei darauf folgenden Spiele nicht gewinnen konnten, konnten die Cottbuser ihren Vorsprung auf vier Punkte ausbauen.

Am 32. Spieltag kam es zum direkten Aufeinandertreffen zwischen dem FC Energie und dem FC Rot-Weiß, das Spiel endete 1:1. Dieses Spiel verfolgten 18674 Zuschauer im Stadion der Freundschaft (Cottbus), was einen neuen Vereinsrekord für Cottbus in der Regionalliga darstellte. Am vorletzten Spieltag sicherten sich die Cottbuser durch einen 1:0-Sieg gegen den SV Babelsberg 03 mit nun sechs Punkten Vorsprung auf Erfurt die Meisterschaft in der Regionalliga. Am 3. Juni 2023 konnte man nach einem 4:1-Sieg gegen den FSV 63 Luckenwalde zum zweiten Mal in Folge den Brandenburgischen Landespokal gewinnen. In der Relegation um den Aufstieg in die 3. Liga scheiterten die Cottbuser am Meister der Regionalliga Bayern, der SpVgg Unterhaching. Dadurch musste Energie – trotz gewonnener Meisterschaft – die fünfte Saison in Folge in der Regionalliga-Nordost verbleiben.

Im DFB-Pokal 2023/24 schied Energie Cottbus nach einer 0:7-Niederlage gegen den SC Paderborn 07 in der ersten Runde aus. In die Regionalliga-Saison starteten die Cottbuser mit einem Unentschieden und einer Niederlage; durch sieben Siege in den folgenden acht Spielen konnte die Mannschaft sich jedoch bis auf den ersten Tabellenplatz vorarbeiten. Im weiteren Saisonverlauf kämpfte Cottbus mit dem Greifswalder FC und dem BFC Dynamo um den Aufstiegsplatz. Im Winter 2023 mussten mehrere Spiele der Cottbuser nach starken Schneefällen verlegt werden, wodurch die Cottbuser die Winterpause auf dem vierten Tabellenplatz verbrachten. Sie hatten zu diesem Zeitpunkt jedoch ein Spiel weniger als der drittplatzierte FC Viktoria 1889 Berlin absolviert; die Hinrunde schlossen die Cottbuser mit 32 Punkten als Tabellendritter ab.

In der Rückrunde konnten die Cottbuser zwölf Spiele gewinnen; unter anderem gegen die direkten Konkurrenten Greifswald und BFC Dynamo. Mit 39 Punkten war Energie das beste Rückrundenteam, am letzten Spieltag der Saison am 19. Mai 2024 wurde mit einem 2:0-Sieg gegen Hertha BSC II der Aufstieg in die 3. Fußball-Liga perfekt gemacht. Am 25. Mai 2024 entschieden die Cottbuser mit einem 3:1-Sieg gegen Babelsberg auch das Finale des Brandenburgpokals für sich.

Seit 2024: Rückkehr in die 2. Bundesliga

In der Sommerpause verließen den Verein mit Tim Heike zum FC Ingolstadt und Jonas Hildebrandt in den eigenen Trainerstab der Top-Torschütze und der Kapitän der Vorsaison. Im Gegenzug verstärkte sich Cottbus mit Tolcay Ciğerci (VSG Altglienicke), Henry Rorig (VfL Osnabrück) und Lucas Copado (LASK). Die Vorbereitung verlief durchwachsen und wurde mit einer 0:3-Niederlage gegen den Ligakonkurrenten Hannover 96 II beendet. In die Drittligasaison 2024/25 starteten die Cottbuser mit zwei Niederlagen gegen die späteren Aufsteiger Arminia Bielefeld und Dynamo Dresden sowie einem 2:1-Sieg gegen Alemannia Aachen in den ersten drei Spielen. Von den folgenden neun Spielen konnten die Cottbuser sechs gewinnen, was nach einem 5:1-Sieg gegen den TSV 1860 München am 12. Spieltag die Tabellenführung brachte. Die Hinrunde beendete Energie Cottbus mit 37 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

In die Rückrunde starteten die Cottbuser mit einem Auswärtssieg bei Arminia Bielefeld und konnten damit erneut die Tabellenführung übernehmen. Erst nach der 1:2-Heimniederlage am 26. Spieltag gegen den VfL Osnabrück mussten sie die Tabellenführung wieder an Dynamo Dresden abgeben. Nachdem Energie von den folgenden zwölf Spielen nur drei gewinnen konnte, rutschte die Mannschaft bis zum 36. Spieltag auf den fünften Platz ab, eroberte jedoch durch einen 3:1-Sieg am folgenden vorletzten Spieltag gegen Hansa Rostock den Relegationsplatz zurück. Am letzten Spieltag verloren die Cottbuser ihr Spiel gegen den FC Ingolstadt 04 mit 1:4, während der vor dem Spieltag punktgleiche 1. FC Saarbrücken sein Spiel mit 2:1 gewinnen konnte. Dadurch verpasste Energie Cottbus die Relegation. Im Brandenburgischen Landespokal war das Team im Halbfinale im Elfmeterschießen gegen den RSV Eintracht 1949 ausgeschieden.

Durch die Platzierung in der Vorsaison qualifizierten sich die Cottbuser für den DFB-Pokal 2025/26. Dort konnte die Mannschaft sich in der ersten Runde mit 1:0 gegen den Zweitligisten Hannover 96 durchsetzen und zog somit erstmals seit 2013 wieder in die zweite Pokalrunde ein. In die Drittligasaison 2025/26 startete Energie mit elf Punkten aus den ersten sieben Spielen und belegten den achten Tabellenplatz. Durch anschließend fünf Siege in Folge konnten die Lausitzer wie bereits in der Vorsaison am 12. Spieltag die Tabellenführung übernehmen. Danach folgen zwei Niederlagen sowie mehrere knappe Siege. Insgesamt konnte die Mannschaft sich in der Folgezeit jedoch auf den Aufstiegsrängen festsetzen. Zwischen dem 10. und dem 29. Spieltag belegten die Cottbuser nur an einem Spieltag keinen direkten Aufstiegsplatz; Energie wurde auch Herbstmeister. Durch eine 1:4-Niederlage gegen Alemannia Aachen am 30. Spieltag rutschten die Cottbuser kurzzeitig auf Rang 5 ab, während Rot-Weiss Essen den zweiten Tabellenplatz der Cottbuser übernahm. Am 34. Spieltag kam es zum direkten Aufeinandertreffen zwischen den zu dieser Zeit drittplatzierten Cottbusern und den auf dem direkten Aufstiegsplatz stehenden Essenern, die ihren Vorsprung inzwischen auf vier Punkte ausgebaut hatten. Dieses Spiel konnte Energie Cottbus mit 5:3 gewinnen, nachdem die Mannschaft in der 70. Spielminute noch mit 1:3 zurückgelegen hatte. Am darauffolgenden Spieltag rückte Cottbus nach einem Sieg gegen Viktoria Köln wieder auf den direkten Aufstiegsplatz, da die Essener ihrerseits verloren. Des Weiteren konnte man den Vorsprung auf die weiteren direkten Verfolger (Hansa Rostock, den MSV Duisburg und den SC Verl) zumindest vorerst ausbauen, da diese ihre Spiele ebenfalls verloren hatten. Nachdem Cottbus es am 36. Spieltag mit einer Niederlage gegen Duisburg verpasst hatte, seinen Vorsprung auf Platz 3 auf sechs Punkte auszubauen, kam es am letzten Saisonspieltag zwischen Cottbus, Duisburg und Essen zu einem Fernduell um den direkten Aufstieg. Dabei setzten sich die Cottbuser, die vor dem Spieltag bereits zwei Punkte Vorsprung auf Duisburg und Essen hatten, mit 1:0 gegen den SSV Jahn Regensburg durch und kehrten somit nach zwölf Jahren wieder in die 2. Fußball-Bundesliga zurück.

Erfolge
  • Aufstieg in die Bundesliga: 2000, 2006
  • Aufstieg in die DDR-Oberliga: 1973, 1975, 1981, 1986, 1988
  • 2. Platz in der DDR-Oberliga: 1956 (als SC Aktivist Brieske-Senftenberg)
  • 3. Platz in der DDR-Oberliga: 1958 (als SC Aktivist Brieske-Senftenberg)
  • Aufstieg in die 2. Bundesliga: 1997 (Regionalligameister), 2026
  • Aufstieg in die 3. Liga: 2018, 2024 (Regionalligameister)
  • DFB-Pokal-Finalist: 1997
  • Brandenburgischer Landespokalsieger: 1995, 1996, 1997, 1998 (U23), 2000 (U23), 2015, 2017, 2018, 2019, 2022, 2023, 2024
  • NOFV-Vereinspokal-Sieger: 2011 (U17)

In der ewigen Tabelle der Bundesliga belegt Energie Cottbus mit 211 Punkten den 35. Platz von 58 Mannschaften, in der ewigen Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga mit 505 Punkten den 39. Platz von 127 Mannschaften. Die ewige Tabelle der 3. Fußball-Liga listet Energie Cottbus auf Platz 44 von 67 Mannschaften. In der ewigen Tabelle der Fußball-Regionalliga (seit 2012) liegt Energie Cottbus auf Platz 7 (Stand: Saisonende 2023/24). Im direkten Pflichtspielvergleich der Mannschaften Energie Cottbus und Hertha BSC zeigt sich eine Bilanz von 7:6 für die Lausitzer (Stand: 24. Juni 2024).