Spielerwechsel

Dynamos Deadline Day mit drei Wechseln

Bei Dynamo Dresden geht es am Deadline Day heiß her

Kurz nach dem Abgang von Dominik Kother (25) zum MSV Duisburg sowie der Leihe von Jonas Oehmichen (21) zu Alemannia Aachen hat die SGD auch den Wechsel von Talent Jakob Zickler (19) zu Borussia Mönchengladbach vermeldet.

„Jakob hatte in den zurückliegenden Monaten immer wieder Rückschläge durch Verletzungen und konnte aufgrund dessen nur schwer den großen Konkurrenzkampf in unserer Mannschaft annehmen. (…) Für ihn kann ein Neustart in einem anderen Umfeld eine Chance für seine Karriere und seine weiteren Entwicklungsschritte im Herrenfußball sein“, erklärte Sportchef Sören Gonther (39) den Abgang.Der Sohn des früheren Dynamo-Stürmers Alexander Zickler (51) war im Sommer 2023 aus dem BVB-Nachwuchs zur Sportgemeinschaft gekommen und hatte ein Jahr später seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Allerdings kam er seitdem nur zu einem Kurzeinsatz für die erste Mannschaft in der 3. Liga. In Gladbach ist der Offensivakteur zunächst für die U23 vorgesehen, über die Ablöse haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

Zuvor verabschiedete sich bereits Kother aus Dresden in Richtung Duisburg: „Nach den Gesprächen mit Dominik stand schnell fest, dass er nach einer neuen Herausforderung strebt. Wir sind froh, dass wir auf der Zielgeraden noch eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden konnten und er leihweise für einen ambitionierten Drittligisten auflaufen kann. Für diese Zeit wünschen wir ihm alles erdenklich Gute“, sagte Gonther (39) über die Leihe bis zum Saisonende.

Jonas Oehmichen verlässt Dynamo bis zum Saisonende

Kother war vor einem Jahr von Jahn Regensburg zur SGD gewechselt und hatte auf Anhieb eine entscheidende Rolle beim Aufstieg in die 2. Bundesliga gespielt, dort allerdings nicht mehr die gewünschten Einsatzzeiten bekommen. Entsprechend war er bereits im Trainingslager mit einem Wechselwunsch auf die Verantwortlichen bei der SGD zugekommen, mehrere Verbindungen unter anderem in die österreichische Bundesliga hatten sich dann allerdings zerschlagen. Zuletzt hatte Kother nur noch bei der U21 mittrainiert, in Duisburg nimmt er jetzt einen neuen Anlauf.

Etwas anderes gelagert ist der Fall bei Oehmichen, der bei Alemannia Aachen die nötige Spielpraxis sammeln soll. „Jonas hat in der 3. Liga bereits nachgewiesen, welchen Input er auf eine Mannschaft haben kann. Der Sprung in die 2. Bundesliga ist nicht immer leicht, umso wichtiger ist es, dass er in seinem jungen Alter zunächst viel Spielpraxis hat, um seine Fähigkeiten weiter auszubauen“, erklärte Gonther.  „Wir sind überzeugt, dass Oehmi den nächsten Schritt in Aachen gehen kann, um dann gestärkt im Sommer wieder nach Dresden zurückzukehren.“

Zuvor hatte Dynamo Dresden im Winter-Transferfenster zwar sechs Spieler verpflichtet, aber nur einen Abgang zu verzeichnen – Aljaz Casar (25).

News-12

Dynamo Dresden mit Punkt gegen Arminia Bielefeld

Dynamo Dresden hat in der 2. Bundesliga heute den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Im Duell mit Mitaufsteiger Arminia Bielefeld endet 1:1 Unentschieden. Nach zuletzt zwei Siegen punktet Dynamo Dresden auch im Heimspiel gegen Bielefeld. Dabei mussten die Gastgeber die letzten Minuten in Unterzahl überstehen. Für die Gastgeber traf Christoph Daferner nach einer Ecke (43.). Tim Handwerker sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter für den Ausgleich. Somit bleibt Dynamo auch im dritten Pflichtspiel des Jahres ungeschlagen und verbessert sich so auf Relegationsrang 16. Den ganz großen Wurf im Kampf um den Klassenverbleib haben die Gastgeber aber verpasst.

Starke Standards von Dynamo

Dynamo schaffte es, den Schwung aus den ersten beiden Spielen des Jahres mit in die Partie zu nehmen. Die Sachsen waren vor allem nach Standards gefährlich – etwa als Jason Ceka nach einer Ecke an Jonas Kersken im Bielefelder Tor scheiterte. (8.). Auch Jakob Lemmer sorgte kurz vor dem Ende der Halbzeit über die linke Seite für zwei gefährliche Abschlüsse. Den ersten konnte Kersken zwar abwehren, die anschließende Ecke nutzte Daferner jedoch zur Führung.

Bielefeld mit starker zweiten Hälfte

Die Bielefelder kamen einige Minuten vor den Dynamos zurück aus der Kabine und schworen sich noch mal ein. Anschließend drückte Arminia auf den Ausgleich. Dynamo lauerte auf Konter, wobei diese aus Sicherheitsgründen zumeist nur von drei, vier Spielern „gefahren“ wurden. Dass diese Sicherheitsvariante wichtig war, zeigte die Bielefelder, die sich teilweise vor dem Dynamo-Strafraum festsetzten, dann aber immer wieder an der vielbeinigen Abwehr hängen blieben.

Nach der Führung durch das sechste Saisontor von Christoph Daferner (43.) glich die Arminia durch einen von Handwerker verwandelten Strafstoß aus (67.). Vorausgegangen war ein vermeintliches Foul von Rossipal an Momuluh. Schiri Felix Wagner zeigte sofort auf den Punkt, VAR Guido Winkmann bestätigte den Elfer nach kurzem Check. Der eingewechselte Tim Handwerker war es dann, der in der 67. Minute den Elfmeter zum Ausgleich verwandelte. Alexander Rossipal hatte den unmittelbar zuvor eingewechselten Monju Momuluh gefoult. Die Entscheidung sorgte auf Dresdner Seite für reichlich Unmut. Das 1:1 war auch der Endstand, obwohl insbesondere Bielefeld in der Schlussphase noch auf den Sieg drängte.

Die Schlussminuten musste Dynamo dann in Unterzahl überstehen. Robert Wagner war Mitte in der ersten Halbzeit verwarnt worden. Kurz vor der Pause wurde er nach einem Foul erneut ermahnt. Als der Mittelfeldspieler dann kurz vor Spielende bei einem Freistoß der Gäste am Bielefelder den Ball wegschlug, folgte die Ampelkarte. Diese blieb jedoch ohne Folgen, Dynamo rettete das Unentschieden über die Zeit. Der eine Punkt ist für die SGD enorm wichtig im Abstiegskampf. Dank der mehr erzielten Tore überholen die Schwarz-Gelben den 1. FC Magdeburg und verlassen damit den direkten Abstiegsplatz 17.

Am kommenden Samstag reist Dynamo nach Gelsenkirchen (Anstoß auf Schalke ist 13:00), Bielefeld erwartet am Sontag Eintracht Braunschweig.

Stimmen zum Spiel

Thomas Stamm (Dynamo Dresden): „Ich finde, wir haben eine sehr ordentliche erste Halbzeit gespielt. Mit dem Elfmeter hat sich das Spiel dann ein bisschen gedreht. Wir hatten dann nicht mehr die Entlastungsmomente und die Chancen, die man braucht. Vor allem im letzten Drittel waren wir nicht sauber genug, um einen Dreier mitzunehmen.“

Mitch Kniat (Arminia Bielefeld): „Alles gut, außer das Ergebnis. …. (Aber:) Wenn man das ganze Spiel betrachtet, können wir relativ zufrieden sein. In der zweiten Halbzeit sind wir mit mehr Risiko aus der Kabine gekommen und haben uns belohnt, auch wenn wir das Spiel natürlich gern gewonnen hätten. Wir fahren jetzt mit dem Punkt nach Hause. Diesen Punkt haben wir uns auch hart erarbeitet. Es war ein giftiges Spiel mit vielen Zweikämpfen, vor allem im Zentrum.“

Christoph Daferner (Torschütze zum 1:0): „Den einen Punkt nehmen wir mit, auch wenn wir natürlich gern mit einem Sieg weitergemacht hätten. Mit sieben Punkten aus drei Spielen kann man trotzdem zufrieden sein. Man sieht, dass wir uns speziell bei den Standards verbessert haben. Ich glaube, 40, 50 Prozent der Tore fallen über Standards. Das wird auch weiterhin ein wichtiger Punkt sein, damit wir am Ende der Saison die Klasse halten.“

Robert Wagner (nach Gelb-Rot gesperrt): „So, wie das Spiel verlaufen ist, können wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wir haben jetzt in drei Spielen sieben Punkte geholt. Das ist sehr positiv. Wir haben wieder nicht verloren. Das können wir mit in die nächsten Spiele nehmen.“

Robin Knoche (Neuzugang aus Nürnberg): „Hier in Dresden nach einem Rückstand zurückzukommen, ist gar nicht so einfach. In der zweiten Halbzeit waren wir kurz davor, das Spiel zu drehen. Das nehmen wir als positive Sache mit. Die Mannschaft hat eine gute Mentalität, irgendwann werden wir uns belohnen.“

Marius Wörl (Mittelfeldspieler): „Natürlich hätten wir gern gewonnen. Aber so wie der Spielverlauf mit dem Rückstand war, sind wir froh, dass wir einen Punkt mitgenommen haben. Insgesamt können wir mit dem Spielverlauf zufrieden sein. Zum Schluss haben wir dann gedrückt und hätten auch noch gewinnen können.“

2.Liga 2025-2026 | Spieltag 20
| Rudolf Harbig Stadion | 01.Feb..2026-13:30
Dynamo Dresden
N N N S S
1 : 1
Endstand
Arminia Bielefeld
N U U N U
Christoph Daferner
43'
Tim Handwerker
67'
Tore
43'
67'
Elfmetertor
1. Halbzeit
45' 15' 30'
 
2. Halbzeit
90' 60' 75'
1'

Dynamo-Generalprobe gegen Drittligist Rot-Weiss Essen

Dynamo Dresden konnte sich bei der Generalprobe für den Rückrunden-Auftakt kein Erfolgserlebnis verschaffen. Zum Abschluss des Türkei-Camps gab´s gegen Drittligist Rot-Weiss Essen nur ein 1:1.

Trainer Thomas Stamm lässt im XXL-Test (2 x 60 Minuten) die gleiche Elf starten, wie schon beim ersten Test gegen den FC Aarau. Also wieder mit allen vier Neuzugängen und Vincent Vermeij als einzige echte Spitze. Das vermeintliche A-Team legt gleich druckvoll los, hat mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Aber Fröling findet mehrfach in RWE-Keeper Golz seinen Meister, Hauptmann ebenso. Danach verflacht das Spiel vor rund 500 Zuschauern auf dem „Never give up“-Trainingszentrum in Antalya Lara etwas. Erst in der Schlussphase der ersten 60 Minuten kommt Dresden durch Ceka und Amoako (Lattenfreistoß) einem Treffer nochmal näher.

Doch der fällt kurz vor Abpfiff auf der Gegenseite. Und mal wieder durch einen ärgerlichen Defensiv-Patzer. Innenverteidiger Pauli vertändelt den Ball, Essens Schmidt sagt danke – 0:1 (59.). Damit bleibt die SGD auch in den Camp-Tests nicht ohne Gegentreffer. So holt sich die Abwehr, die ansonsten kaum was zuließ, nicht gerade Sicherheit. Zur zweiten Halbzeit wechselt Dresden komplett durch, mit einigen interessanten Personalien. So spielt Lemmer auf Linksaußen, rechts dafür der nach einer Ellenbogenverletzung wiedergenesene Menzel. Ganz vorn jetzt die Doppelspitze Daferner/Kutschke.

Bezeichnend: Claudio Kammerknecht sitzt auch beim vermeintlichen zweiten Anzug erstmal nur auf der Bank. Der Defensivmann, der zu den Abgangs-Kandidaten zählt, darf erst in den letzten 30 Minuten ran.

Daferner mit dem Ausgleich

Immerhin gelingt nach schönem Spielzug der verdiente Ausgleich. Daferner verwertet eine Top-Flanke von Faber per Kopf zum 1:1 (77.). Sturm-Partner Kutschke dann fast sogar mit der Führung, doch sein Schuss klatscht nach Menzel-Vorlage an den rechten Pfosten (94.). Gegen Ende der Partie dann nochmal der Drittliga-Vierte am Drücker, das Remis geht letztlich in Ordnung.

Fazit: Die Abwehr-Sorgen bleiben bei Dynamo Dresden, das am Sonntag in die Heimat zurückkehrt. Auch dürfte Coach Stamm nach den zwei Testspiel-Stunden nochmal über seine Start-Elf für den Rückrunden-Auftakt kommenden Samstag (13 Uhr) gegen Greuther Fürth ins Grübeln gekommen sein…

Testspiel

Test gegen SSV Jahn Regensburg erfolgreich mit 5:1

Dynamo Dresden schenkt Regensburg ordentlich ein

Dynamo Dresden ist in der Liga seit fünf Spieltagen sieglos. Nun holt sich der Zweitligist das Gefühl eines Erfolgs in einem Testspiel gegen Regensburg zurück. Das Duell der beiden jeweils schwach in die neue Saison gestarteten Teams war in Summe eine klare Angelegenheit..

.. und hat mal wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Vor knapp 500 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Arena zur Vogtlandweide in Auerbach feierte zudem Vincent Vermeij sein Debüt für Schwarz-Gelb. Während der Jahn, bei dem Alexander Weidinger das Tor hütete, elf Ersatzspieler mit dabei hatte, saß auf der Dresdner Bank lediglich ein Quartett. Der in der Liga seit fünf Spielen sieglose Fußball-Zweitligist kam gegen den Drittligisten SSV Jahn Regensburg zu einem ungefährdeten 5:1 (3:0)-Testspielsieg. Dynamo Dresden dominierte die Partie von Beginn an. Ausgerechnet ein Ex-Regensburger legte vor. Aufstiegsheld Dominik Kother (12.) traf zum 1:0. , ehe Luca Herrmann (16.) per Kopf und Jan-Henrik Marx (43.) per Freistoß erhöhten.

Nach dem Seitenwechsel kam der SSV direkt mit dem ersten Angriff zum Anschluss. Nach einem Handspiel im Strafraum zeigte Schiedsrichter Patrick Kluge auf den Punkt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Phil Beckhoff im rechten unteren Eck. Lennart Grill ahnte die Ecke erwischte den Ball aber nur leicht (47.). Dynamo-Kapitän Stefan Kutschke (54.) stellte den alten Abstand wieder her. Lars Bünning (71.) markierte den Endstand.

Die nur mit 15 Profis nach Auerbach gereisten Elbestädter, die erstmals nach seiner Sperre wieder mit Vinko Sapina spielten, hatten die Partie gut im Griff nach der frühen Doppelführung. Allerdings auch etwas Glück, dass der Anschlusstreffer der Regensburger wegen Abseits (38.) nicht gegeben wurde. Sehenswert war der Treffer zum 3:0 durch Marx, der den Freistoß aus 25 Metern direkt unters Lattenkreuz setzte. Somit blieb es am Ende beim verdienten 5:1-Sieg für Schwarz-Gelb. Ein Erfolgserlebnis, welches in der spielfreien Woche gut tun wird.

so spielte Dynamo: Grill – Rossipal (63. Kother), Bünning, Boeder, Marx, Kother (46. Oehmichen), Herrmann, Sapina (63. Casar), Menzel, Kutschke, Vermeij (63. Lemmer)

 

Bei Dynamo brodelt es hinter den Kulissen

Dynamo stellt Geschäftsführer Fischer frei

Die SG Dynamo Dresden und der bisherige Geschäftsführer Kommunikation David Fischer gehen einvernehmlich getrennte Wege. „Der zum 30. Juni 2026 auslaufende Vertrag wird entsprechend nicht verlängert und David Fischer mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt“, teilten die Sachsen am Dienstag mit.

Die Zeitung schrieb von seit Monaten im Hintergrund zu vernehmenden Uneinigkeiten zwischen Fischer und der restlichen Klubführung. Demnach habe der 41-Jährige sich wiederholt in sportliche Themen eingemischt, welche nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fielen. Nach der Entlassung von Ralf Becker habe Fischer selbst den Sportdirektor-Posten angestrebt, aber während seiner Interimszeit „nicht immer ein gutes Händchen bewiesen“, so das Blatt weiter. Insbesondere das Verhältnis zu Teilen der Dynamo-Anhängerschaft sei angeknackst gewesen.

In der Mitteilung Dynamo Dresdens war davon zunächst keine Rede, der Klub ließ wissen: „David Fischer trat am 1. August 2023 das Amt des Geschäftsführers Kommunikation an. Unter der Leitung der gesamten Geschäftsführung konnten bei Dynamo Dresden in den zurückliegenden zwei Jahren zahlreiche strategische Entwicklungen und Projekte angestoßen sowie umgesetzt werden. Mit Rekorderlösen im Vermarktungs- und Merchandisingbereich, einem Mitgliederzuwachs auf mittlerweile über 35.000 Vereinsmitglieder und saisonübergreifend Maximalauslastungen im Ticketing konnte die wirtschaftliche Basis der Sportgemeinschaft gestärkt, das Eigenkapital erhöht und der Verein auf Bundesliganiveau gehoben werden.

Dresden trennt sich von Fischer: „Im Sinne des Vereins“

Dresdens Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig erklärte: „Wir bedauern sehr, dass wir gemeinsam zu dieser Entscheidung kommen mussten, sind jedoch der festen Überzeugung, dass es im Sinne des Vereins ist, die Zusammenarbeit an dieser Stelle zu beenden. In der gemeinsamen Arbeit kann es jederzeit zu unterschiedlichen Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung kommen. Umso wichtiger ist es, derartige Entwicklungen zu erkennen und in Gesprächen Entscheidungen zu treffen. Wir danken David Fischer für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden zwei Jahren und wünschen ihm für die Zukunft, beruflich sowie privat, alles Gute.“

Fischer selbst sagte: „Ich blicke mit viel Stolz, vor allem aber großer Dankbarkeit, auf die gemeinsame Zeit. In Zusammenarbeit mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Sponsoren, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Gremien und auch den Fans konnten wir zahlreiche Aufgaben meistern und so die Wahrnehmung und Popularität unseres Vereins weiter steigern. Wir haben Dynamo wirtschaftlich, strukturell, medial, aber auch sportlich mit verschiedenen Maßnahmen weiterentwickelt und auf die nächste Stufe gehoben. Mit unseren Hauptpartnern und strategischen Partnern konnten wir langfristige Zusammenarbeiten beschließen, die dem Verein für die Zukunft Planungssicherheit geben. Darüber hinaus konnte wichtigen Projekten, wie der Dixie-Dörner-Stiftung, mit gemeinsamen Aktionen des Vereins und des Fanshops erhebliches Kapital zur Unterstützung beigeführt werden. Ein weiterer wichtiger Eckpfeiler der positiven Entwicklung war zudem die Verpflichtung von Thomas Stamm als Cheftrainer der Profimannschaft.

In der zurückliegenden Spielzeit habe Fischer „zukunftsweisende Entscheidungen“ mitverantwortet, teilten die Sachsen weiter mit. „So besitzt die SGD seit April 2025 erstmals Eigentum, nachdem der Verein den vorzeitigen Kauf der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie realisieren konnte. Mit der finalen Entscheidung, die verbliebenen 50 Prozent der SG Dynamo Dresden Merchandising GmbH zum 1. Januar 2026 zum Verein zurückzuführen, konnte ein weiteres Vereinsziel erfüllt werden. Darüber hinaus partizipiert Dynamo seit der neuen Spielzeit auch erstmalig am Stadion-Catering bei den Heimspielen im Rudolf-Harbig-Stadion. Mit dem Umbau der Business-Bereiche und einer zukünftigen Beteiligung bei Drittveranstaltungen wurde der SGD zudem die Grundlage zur Wiedereinnahme der getätigten Investitionen geschaffen.

Fischer ergänzte dazu: „Wenn die Vorstellungen über die zukünftige Zusammenarbeit auseinandergehen, dann gilt es auch hier klare, wenn auch für den einen oder anderen unpopuläre, Entscheidungen zu treffen. Hierbei möchte ich der Entwicklung des Vereins nicht im Weg stehen. Für die Zukunft wünsche ich der Sportgemeinschaft, unserem Verein und meinem Herzensverein, alles Gute und hoffe, dass der Leitsatz ‚Über allem steht der Verein‘ von allen Beteiligten mit Leben gefüllt wird.“

Wie geht es jetzt bei Dynamo weiter?

Das werden sicher die nächsten Tage entscheiden. Vieles deutet darauf hin, dass dies noch nicht alles war, was den Verein im Herbst beschäftigen könnte. Auch Sportchef Thomas Brendel (49) soll in den Fokus gerückt sein.

Dass sein Arbeitsvertrag über den 30. Juni 2026 verlängert werden wird, ist nach TAG24-Infos fast schon ausgeschlossen. Drei Szenarien in Sachen Brendel bauten sich am Dienstag nach der offiziellen Bekanntgabe der Fischer-Freistellung auf: Die einen aus dem Verein sprachen von einer Entscheidung in wenigen Tagen, andere von einer Ende November – nach der Wahl des neuen Aufsichtsrats und noch vor Beginn der Wintertransferperiode – und die nächsten davon, dass sein Vertrag auslaufen und nicht verlängert werden soll. Was alle einte: Zufrieden war keiner mit der Transferperiode im Sommer, und alle sprachen von möglichen Konsequenzen.

Was für Brendel momentan spreche, sei einfach die Tatsache, dass Fischer jetzt gehen musste. Finanz-Geschäftsführer Stephan Zimmermann (38) mit sämtlichen Themen allein zu lassen, wäre fahrlässig. Das wäre einfach viel zu viel Arbeit für einen allein. Zudem müsste auch Brendels Posten mit einer gewissen Bewerbungsfrist ausgeschrieben werden. Bei einer sofortigen Trennung würde – zumindest von der Position her – ein Vakuum entstehen. Das würde gegen eine sofortige Freistellung sprechen.

Dass es auch sportlich im Verein rumort, das war speziell am Sonntag nach dem 2:2 in Elversberg zu sehen. Es war nicht die Mimik und Gestik von Trainer Thomas Stamm (42), es waren seine Worte. Zur Pressekonferenz wurde er auch darauf angesprochen, dass er im Vorfeld vor den Standards und späten Toren der SVE gewarnt hatte. Er ging bei seiner Antwort auf die gut besetzte Bank des Gegners ein: „Da haben sie eine sehr gute Qualität. Das wirkt sehr geschlossen. Da können wir uns eine Scheibe von abschneiden.“ Nicht wenige sahen das als eine Spitze an.

Verpflichtung

Dynamo verpflichtet Alexander Rossipal von Hansa Rostock

Dynamo Dresden hat den ersten Neuzugang für die kommende Zweitliga-Saison vorgestellt

Wie der Aufsteiger am Sonntag bekannt gab, wechselt Verteidiger Alexander Rossipal von Hansa Rostock nach Elbflorenz. Vier Punkte holte Alexander Rossipal mit Hansa Rostock in der abgelaufenen Spielzeit aus den Duellen mit Dynamo Dresden. In der Hinrunde gelang der Kogge auswärts ein 1:1, Ende Februar wies sie im von unschönen Ereignissen auf den Rängen begleiteten Prestigeduell die Sachsen mit 1:0 in die Schranken. Der positiven Saison-Bilanz gegen Dresden zum Trotz stieg bekanntlich nicht Hansa, sondern die SGD in die 2. Bundesliga auf – und mit ihr nun gewissermaßen Rossipal.

Verstärkung für die linke Abwehrseite

Der 28-jährige Verteidiger wurde am Sonntagvormittag als Dynamos erster Neuzugang für die kommende Zweitliga-Saison vorgestellt. „Wir sind glücklich darüber, einen wichtigen Baustein in der Planung unserer Defensive für die anstehende Saison gesetzt zu haben. Alexander verfügt über eine robuste Spielweise gepaart mit technischem Können. Darüber hinaus kennt er die 2. Bundesliga mit ihren Aufgaben“, wird Thomas Brendel, Geschäftsführer Sport der SGD, zitiert.

Auch Cheftrainer Thomas Stamm freut sich über die Verstärkung für die Defensive: „Alexander hat einen sehr guten linken Fuß. Mit seinen Fähigkeiten kann er den Konkurrenzkampf auf unserer linken Abwehrseite weiter erhöhen und unserem Spiel mit seiner Erfahrung weitere Stabilität geben.“

Überwiegend Drittliga-Erfahrung

Rossipal, ausgebildet beim VfB Stuttgart, der SGV Freiberg, den Stuttgarter Kickers sowie der TSG Hoffenheim, landete über den SV Sandhausen, Preußen Münster und den SV Waldhof Mannheim vor zwei Jahren beim FC Hansa Rostock. Für die Kogge absolvierte der gebürtige Stuttgarter zunächst 25 Spiele in der 2. Bundesliga und nach dem Abstieg 32 Partien in der 3. Liga. Insgesamt bringt Rossipal die Erfahrung aus 37 Spielen in der 2. Bundesliga sowie 114 Drittliga-Partien mit nach Dresden.

„Ich freue mich sehr auf die Aufgabe in Dresden. Die Mannschaft hat in der zurückliegenden Saison mit attraktivem Fußball überzeugt und ist zu Recht aufgestiegen. Die Spielweise passt gut zu meiner Art Fußball zu spielen“, meinte Rossipal. Wie lange seineVertrag läuft, teilte die SGD nicht mit.

Heimsieg

Meistertitel verpasst, aber 3:0 Heimsieg gegen U’haching

Heimsieg, Aufstieg und Vize-Meister

Die SG Dynamo Dresden gab auch im letzten Saisonspiel eine gute Figur ab und gewann mit 3:0 gegen die SpVgg Unterhaching. An der Favoritenstellung ließ Dresden keine Zweifel aufkommen und trug gegen Unterhaching einen Sieg davon. Partout keine Probleme hatte Dynamo im Hinspiel gehabt, als man einen 3:0-Sieg holte.

Dynamo Dresden hat die Drittliga-Saison 2024/25 als Vizemeister abgeschlossen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm, die schon seit einer Woche als Zweitliga-Aufsteiger feststand, gewann ihr letztes Spiel vor 30.646 Zuschauern gegen die SpVgg Unterhaching nach einer mäßigen ersten Halbzeit am Ende noch klar und deutlich mit 3:0 (0:0). Das reichte aber nicht, um noch an Arminia Bielefeld vorbeizuziehen, denn auch die Ostwestfalen gewannen ihr letztes Spiel.

Dynamo mit drei Änderungen in der Startelf

Die Schwarz-Gelben liefen zum Saison-Finale mit drei Änderungen gegenüber der Startelf vom 0:1 in Mannheim auf. Für die noch im Benz-Stadion aufgebotenen Vinko Sapina, Dominik Kother und David Kubatta durften gegen die Hachinger Aljaz Casar, Mika Baur und der zuletzt gelbgesperrte Lars Bünning ran. Dynamo riss die Initiative auch sofort an sich, marschierte auf das Tor von Gästekeeper Kai Eisele, doch den Gastgebern fehlte die Präzision im letzten Drittel. Klare Chancen konnte sich die Mannschaft nicht herausspielen – auch weil der Absteiger aus der Münchner Vorstadt sehr defensiv ausgerichtet war, sich zum Abschied aus der Liga nicht abschlachten lassen wollte.

Weil die Dresdner nicht die erhoffte Torgefahr entfalten konnten, wurden die Oberbayern langsam mutiger und wagten sich bei Kontern in die gegnerische Hälfte. Und kurz vor der Halbzeitpause bekamen die Hachinger auch noch zwei hochkarätige Chancen. Als Dynamos Abwehr den Ball einmal nicht aus dem eigenen Strafraum bekam, konnte Robin Littig abziehen, schoss aber über das Tor von Tim Schreiber (43.). Noch knapper entgingen die Schwarz-Gelben einem Rückstand, als Lenn Jastremski bei einer ähnlichen Situation den Ball an die Latte donnerte (45.). Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende.

Dresden dreht auf

Um noch Chancen auf den Meistertitel zu haben, mussten die Tabellenzweiten aus Sachsen in der zweiten Hälfte eine Schippe drauflegen. Jakob Lemmer war in der 55. Minute schon nah am Torerfolg. Er hatte aus spitzem Winkel abgezogen, um den Ball ins lange Eck zu legen, doch Keeper Kai Eisele verhinderte den Einschlag. In der 61. Minute war das Leder dann im Kasten der Hachinger. Mika Bauer schickte mit dem Treffer zum 1:0 ein Empfehlungsschreiben für eine Vertragsverlängerung an die Verantwortlichen. Es war das erste Saisontor für den Leihspieler vom SC Paderborn. Stamm wechselte ihn und Lukas Boeder nach dem Tor aus, brachte Tony Menzel und Jonas Oehmichen. Nur vier Minuten später erhöhte dann Lemmer mit einem Sahnetor auf 2:0. Mit dem rechten Fuß baute Jakob Lemmer den Vorsprung von Dresden in der 65. Minute aus.

Die Gastgeber waren nun heiß auf mehr. Christoph Daferner, der nach einer Leihe fest vom 1. FC Nürnberg nach Sachsen wechselt, knallte das Spielgerät an den rechten Pfosten. Das 3:0 machte dann kurz darauf Claudio Kammerknecht perfekt.

Trotz Sieg konnten die Dresdner in der Tabelle nicht mehr an Bielefeld vorbeiziehen und sind Vizemeister. Die Saison von Dresden war insgesamt von Erfolg gekrönt. Dynamo hat mit dem zweiten Tabellenplatz den Aufstieg perfekt gemacht. Mit einem sehr guten Torverhältnis von 71:40 geht für die SG Dynamo Dresden eine erfolgreiche Saison zu Ende. Sowohl offensiv als auch defensiv wusste man zu überzeugen. Für Dresden lief in dieser Spielzeit nahezu alles nach Plan, wie die Statistik von 20 Siegen, zehn Remis und nur acht Pleiten eindrucksvoll aufzeigt. Dynamo zeigte bis zum Saisonabschluss eine solide Leistung und holte zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen.

Mit 72 Gegentreffern stellte die SpVgg Unterhaching die schlechteste Defensive der Liga. Unterhaching absolvierte eine dürftige Spielzeit, an deren Ende der Abstieg steht. Der Offensive von Haching mangelte in dieser Spielzeit an Durchschlagskraft. Lediglich 40 Tore stehen für die SpVgg Unterhaching zu Buche. Die Saisonausbeute von Unterhaching ist mager: Die Bilanz setzt sich aus vier Erfolgen, 13 Remis und 21 Pleiten zusammen. Unterhaching verabschiedet sich damit in die Regionalliga.

Der Titel des Torschützenkönigs ging auch nicht an Christoph Daferner, denn sein Wiesbadener Kontrahent Fatih Kaya traf im letzten Spiel und sicherte sich mit 19 Toren die Kanone des besten Schützen.

3. Liga 2024-2025 | Spieltag 38
| Rudolf Harbig Stadion | 17.Mai.2025-13:30
Dynamo Dresden
N S S U N
3 : 0
Endstand
SpVgg Unterhaching
N U U N N
Mika Baur
61'
Jakob Lemmer
65'
Claudio Kammerknecht
68'
1. Halbzeit
45' 15' 30'
2'
 
2. Halbzeit
90' 60' 75'
1'
Tore
Tor
Mika Baur (Vorlage von: Sascha Risch)
61'
Tor
65'

 

Aufsteiger-2.Liga

Dynamos Aufstieg – Kader, Qualität, Neuzugänge, Abgänge

Nach dem fünften Aufstieg in den vergangenen 21 Jahren rüstet sich Dynamo Dresden für die kommende Saison in der 2. Liga. Die Spieler von Dynamo streiften sich ihre schwarz-gelben Aufstiegs-Shirts über und starteten in der Kabine ihre große Party, dank Schützenhilfe war der achtmalige DDR-Meister um 16.02 Uhr am Ziel ihrer Träume.

Ralf Minge, der bis 2020 in diversen Funktionen bei der SG aktiv war, sieht den Klub für die neuen Herausforderungen sehr gut aufgestellt.

Im Gespräch mit dem „kicker“ verdeutlichte der langjährige Dynamo-Spieler und -Funktionär, dass er den Dresdnern nun zutraue, sich endlich fest in der 2. Bundesliga zu etablieren. „Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Der Verein ist entschuldet, wir haben das hochmoderne Trainingszentrum, ein volles Stadion, eine tolle Stadt, eine mit drei Sternen plus zertifizierte Nachwuchs-Akademie. Der Rahmen steht“, meinte der 64-Jährige im Gespräch mit dem „kicker“.

Ralf Minge, der selbst elf Jahre lang als Stürmer für Dynamo Dresden am Ball war und anschließend zunächst als (Co-)Trainer und später als langjähriger Sportdirektor den Klub prägte, wies darauf hin, worauf es nun nach der Zweitliga-Rückkehr besonders ankomme: „Das Thema Kontinuität spielt nun eine Rolle. Tradition zu leben ist sehr wichtig, aber man darf es nicht mit Romantik gleichsetzen.“

„Dynamo ist eine Religion in Dresden“

Der Kader sei seiner Ansicht nach schon Zweitliga-tauglich, benötigte allerdings noch Verstärkungen im bevorstehenden Sommer-Transferfenster: „Punktuell ja. Es gab zuletzt etliche Aufsteiger in der zweiten Liga, die keinen Umbruch vorgenommen haben. Zudem darf man die wirtschaftlichen Dinge nicht außer Acht lassen.“

Grundsätzlich zeigte sich der Ex-Sportchef sehr angetan davon, dass mit Dynamo Dresden einer der traditionsreichsten Vereine des Ostens wieder zurück im deutschen Fußball-Unterhaus ist: „Dynamo ist ja eine Religion in Dresden“, betonte Minge und führte in Bezug auf die spezielle mitgliedergeführte Struktur in der Elbstadt aus: „Diese Struktur macht den Verein besonders, ist man manchen Stellen aber auch ein wenig anstrengender, etwa beim Thema Kommunikation. […] Die Mitglieder müssen bei Dynamo immer mitgenommen werden, das ist bei einem Klub wie Dynamo notwendig.“

Ein Knipser will bleiben, einige Neuzugänge sollen kommen – müssen aber mit dem großen Druck an der Elbe umgehen können. Kinder, Frauen und Männer in schwarz-gelben Trikots. Im Bild der Stadt Dresden gehören sie zur Tagesordnung. Das weiß jeder, der die Elbestadt einmal besucht hat. So weit, so normal könnte man meinen. Doch die Vielzahl an Menschen, die seit Samstag die Farben ihres Vereins durch die sächsische Landeshauptstadt tragen, ist alles andere als Normalität. Der Stolz auf die Mannschaft und die Freude über die Rückkehr in die 2. Liga sind enorm. Und das wird offen zur Schau gestellt.

Es scheint, als hätten sich die drei Jahre Drittklassigkeit für viele Fans wie eine halbe Ewigkeit angefühlt. Oder länger. Dabei haben viele von ihnen das Gefühl des Aufstiegs schon so oft gespürt – allein fünfmal in den vergangenen 21 Jahren. Eine Kontinuität, auf die man in Elbflorenz wenig stolz ist, denn konstant wäre man lieber in anderen Belangen. Das gilt vor allem in Personalfragen.

Dynamo verabschiedet sich und sieben Spieler

Nach dem letzten Heimspiel von Dynamo Dresden in der 3. Liga müssen neben Christoph Daferner auch sechs andere Spieler ihren Spind räumen. Einige Kicker aus dem Dynamo-Kader werden am Samstag zum letzten Mal das Dynamo-Trikot tragen. Zumindest vorerst, denn um einige Leihspieler buhlt Dresden noch. Klar ist jedoch: Sieben Spieler verlassen die Sachsen und werden vor dem Unterhaching-Spiel entsprechend verabschiedet. Das sind die Leihspieler Christoph Daferner (vom 1. FC Nürnberg), Jonas Sterner (Holstein Kiel), Andi Hoti (1. FC Magdeburg) und Mika Baur (Paderborn). Nicht verlängert werden die Verträge mit Tom Berger, Philip Heise und Phillip Böhm.

Gerade um Top-Torjäger Daferner wird sich Dynamo Dresden weiterhin bemühen. Die von Nürnberg aufgerufene Ablösesumme wird sicher auch davon abhängen, ob Daferner Drittliga-Torschützenkönig wird oder nicht. Zum Stand der Verhandlungen und um welche Leihspieler man sich weiterhin bemüht, wollten aber weder Stamm noch Dynamos Sportgeschäftsführer Thomas Brendel etwas sagen.

Immerhin gab Brendel bekannt, dass sich Dynamo für die kommende Saison in allen Mannschaftsteilen verstärken will: „Wir müssen offen sein für viele Positionen. Wir sondieren den Markt, wohlwissend, dass wir uns verstärken müssen“, sagte Brendel und ergänzte auf Nachfrage: „Einzelne Positionen möchte ich nicht nennen.“

Aufstieg

Trotz Niederlage bei Waldhof steigt Dynamo in die 2. Bundesliga auf

SGD feiert Aufstieg trotz Niederlage

Dynamo Dresden spielt wieder in der 2. Bundesliga. Der SGD schafft trotz einer Niederlage bei Waldhof Mannheim im zweiten Anlauf den Aufstieg, weil Saarbrücken in Aachen patzt. Der Drittliga-Tabellenführer machte trotz der 0:1 (0:0)-Niederlage bei Waldhof Mannheim im zweiten Anlauf den Aufstieg zurück. Zuletzt hatte die SGD in der Saison 2021/22 in der 2. Bundesliga gespielt.

Dynamo profitierte am Samstagnachmittag vom Patzer des 1. FC Saarbrücken, der bei Alemannia Aachen eine 2:4-Niederlage kassierte. Dresden führt die Tabelle mit 67 Punkten vor Arminia Bielefeld (66) und Energie Cottbus (62) an. Die Lausitzer siegten 3:1 bei Hansa Rostock und zogen an Saarbrücken (62) vorbei.

Mehr als 22.796 Zuschauer bildeten die größte Kulisse im Car-Benz-Stadion seit über fünf Jahren. 3400 Dynamo-Anhänger begleiteten das Team nach Mannheim. Der Gästeblock war komplett gelb gefärbt – und natürlich ausverkauft. Vor dem Anpfiff gab es eine Choreografie. „Für dich alles geben“, stand auf einem Spruchband über den gesamten Blick. Dazu zogen die Fans drei Buchstaben in die Höhe: „SGD“.

Fans feiern in Mannheim und Dresden

Dynamo-Trainer Thomas Stamm nahm die erwarteten zwei Änderungen in der Startelf vor. Jonas Sterner kehrte nach überstandener Gelbsperre auf die Rechtsverteidigerposition zurück. Für den diesmal gelb-gesperrten Lars Bünning durfte David Kubatta in der Innenverteidigung von Beginn an ran. Kubatta bekam also trotz seines unglücklichen Eigentores beim 1:1-Remis in Bielefeld das Vertrauen. Der Youngster habe in den vergangenen Monaten konstant gut trainiert, begründete Stamm den ersten Startelf-Einsatz von Kubatta seit Februar.

Die Gastgeber starteten mit viel Wucht und hatten auch die erste Torchance. In der 15. Minute wollte Kennedy Okpala nach feinem Pass von Arianit Ferati den Ball an Tim Schreiber vorbei spitzeln, aber der SGD-Torhüter konnte retten. Und die Dynamo? Dominik Kother scheiterte in der 35. Minute mit seinem Nachschuss. Die Gastgeber waren in Halbzeit eins zwar das aktivere Team, aber Torchancen blieben Mangelware auf beiden Seiten. Dresden startete zwar engagiert in die zweite Halbzeit, wurde aber in der 62. Minute vom schnellen Kennedy Okpala überrannt. Okpala gewann das Sprintduell und ließ auch Torhüter Tim Schreiber keine Chance. Über den Stadionlautsprecher wurde zwischendurch auch immer wieder die Ergebnisse aus den anderen Stadion durchgesagt. Spätestens Mitte der zweiten Halbzeit war klar, dass Saarbrücken der SGD nicht mehr gefährlich werden kann und der Aufstieg in jedem Fall unter Dach und Fach ist.

Schon mehrere Minuten vor dem Abpfiff versammelten sich die Fans beider Teams hinter den Toren und machten sich bereit für den Platzsturm.  Polizei und Sicherheitsdienst mussten aufmarschieren, die Partie war für mehrere Minuten unterbrochen. Auf Dresdner Seite versuchten Sport-Geschäftsführer Thomas Brendel und Co-Trainer Heiko Scholz die Anhänger zu beruhigen. „Nie mehr 3. Liga“ sangen die Dynamo-Fans, bevor mit dem Schlusspfiff endgültig die Aufstiegsparty startete. Unterdessen drückten auch in Dresden die Fans die Daumen. Die 4300 Tickets für das Public Viewing in der Freilichtbühne Jungen Garde waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

3. Liga 2024-2025 | Spieltag 37
| Carl-Benz-Stadion | 10.Mai.2025-14:00
Waldhof Mannheim
N N U U S
1 : 0
Endstand
Dynamo Dresden
U N S S U
Kennedy Onyedika Okpala
62'
Tore
1. Halbzeit
45' 15' 30'
3'
 
2. Halbzeit
90' 60' 75'
10'