Vinko Sapina wechselt zum FC Ingolstadt

Spielerwechsel

117 Spiele in der 3. Liga

Für den defensiven Mittelfeldspieler ist es die Rückkehr in die 3. Liga, nachdem er bereits für Verl, Essen und Dresden in der höchsten DFB-Spielklasse aufgelaufen war. In 117 Spielen erzielte Sapina dabei acht Tore und bereitete zwölf weitere Treffer vor. Beim FCI werden für den gebürtigen Ulmer, der neben dem SSV auch beim VfB Stuttgart ausgebildet worden war, nun weitere Einsätze hinzukommen.

„Vinko Sapina war bei seinen bisherigen Vereinen in der 3. Liga stets eine entscheidende Säule auf dem Platz, aber auch abseits des Rasens“, weiß Rigo Hof, Koordinator Kaderplanung und Scouting. Durch die Zweikampfstärke und Robustheit sorge der 30-Jährige für defensive Stabilität und bringe neben der kämpferischen Komponente auch „eine hohe Ballsicherheit“ sowie ein „sehr gutes Spielverständnis“ mit, so Hof. „Daher sind wir umso glücklicher, dass sich Vinko für den FC Ingolstadt 04 entschieden hat und den gemeinsamen Weg mit uns gehen möchte.“

Neuzugang Nummer 3

Nachdem Sapina bei der SGD in der vergangenen Saison meist nur Joker war und es lediglich auf 14 Einsätze und 833 Spielminuten brachte, will er beim FCI nun wieder durchstarten: „Ich habe mich ganz bewusst für den FC Ingolstadt 04 und die mir aufgezeigte Spielidee, von der ich sofort begeistert war, entschieden“, sagt der 30-Jährige.

Zudem kündigt der Deutsch-Kosovare an: „Ich werde alles daransetzen, meinen Teil beizutragen, dass wir die uns gemeinsam gesteckten Ziele erreichen und als Mannschaft erfolgreich sind. Ich freue mich riesig, auf die erste Einheit mit meinen neuen Teamkollegen sowie den gesamten Klub mit seinem Umfeld in den nächsten Tagen und Wochen noch besser kennenzulernen.“ Beim FC Ingolstadt ist der defensive Mittelfeldspieler nach Jong-min Seo und Lars Lokotsch der dritte Neuzugang für die anstehende Saison.

Dresden Dresden verpflichtet Ahmet Muhamedbegovic

Verpflichtung

Bei Dynamo geht es vor dem Trainingsauftakt Schlag auf Schlag

Der Zweitligist krallt sich Abwehr-Kante Ahmet Muhamedbegovic (27) vom slowenischen Erstligisten NK Olimpija. Der 1,86-Meter-Verteidiger hat seinen Medizincheck in Dresden abgehalten. Der Österreicher ist ablösefrei und wurde bei St. Pölten ausgebildet. 2021 ging er nach Streda in die Slowakei, 2023 weiter nach Slowenien. Bei Olimpija kam er auf 120 Einsätze mit vier Toren und fünf Vorlagen. Muhamedbegovic war komplette Stammkraft, stand auch in der Champions League Qualifikation und in der UEFA Conference League auf dem Platz. Er kommt im besten Fußballer-Alter mit jeder Menge Erstliga-Erfahrung aus insgesamt drei europäischen Ländern sowie zusätzlichen Eindrücken aus internationalen Auftritten. In der 2. Bundesliga dürften dem erfahrenen Abwehrmann daher nicht so schnell die Knie schlottern.

Der 1,86 Meter große Abwehrspieler bringt Europapokal-Erfahrung an die Elbe, kam in den Saisons 23/24 und 24/25 in 14 Conference-League-Spielen zum Einsatz, auch in der Qualifikation zur Champions League lief der Defensivmann in den Jahren 2023 und 2025 insgesamt achtmal auf. „Auf der Position des Innenverteidigers haben wir durch die Abgänge Handlungsbedarf gehabt„, stellt SGD-Sportdirektor Sören Gonther (39) fest.

Nach dem Ende der Leihen von Thomas Keller (26) und Julian Pauli (20), dem Abgang von Claudio Kammerknecht (26) und der Erkrankung von Lars Bünning (28) musste die SGD in der Abwehr dringend etwas tun. Mit Muhamedbegovic vollzieht Dynamo Dresden außerdem erstmals seit langem wieder einen Wechsel aus dem osteuropäischen Raum. Der Ostklub stellte sich in den letzten Monaten im Scouting breiter auf und scheint nun auch wieder vermehrt im Ausland aktiv zu werden.

Umso glücklicher sind wir, dass wir mit Ahmet einen international erfahrenen Spieler für uns begeistern konnten, der den Konkurrenzkampf auf ein hervorragendes Level heben kann. Er wird unser Spiel durch sein Tempo sowie die Qualität im Spielaufbau bereichern„, beschreibt der Sportchef die Stärken des Neuzugangs. Dem neuen Abwehrspieler gelang bei SKN Sankt Pölten in Österreich der Sprung in den Profibereich. „Nach der ersten Kontaktaufnahme war ich sofort begeistert von der neuen Aufgabe. Dynamo ist international bekannt und bringt eine enorme Wucht mit sich„, war der 27-Jährige direkt angetan von einem Engagement in Dresden.

Gonther hatte angekündigt, einen Großteil der Mannschaft bis zum Trainingsauftakt stehen haben zu wollen. Und der Mann macht Nägel mit Köpfen…

Dynamo verpflichtet Robert Wagner fest

Verpflichtung

Nach 4 Leihen: Wagner wechselt zu Dynamo Dresden

Mittelfeldspieler Robert Wagner verlässt seinen Jugendklub SC Freiburg nach vier Leihen fest und wechselt zur SG Dynamo Dresden, wie diese am Dienstag mitteilte. Beim Zweitligisten hatte der 22-Jährige schon die vergangene Rückrunde verbracht, 15 Spiele absolviert und seinen Marktwert von 2 Millionen auf 2,5 Millionen Euro gesteigert.

Eine Ablöse in dieser Höhe wäre für die Sachsen nicht realistisch gewesen, laut der „Bild“ hat man sich mit den Freiburgern deshalb auf ein kreatives Modell geeinigt. Die Basisablöse für Wagner beziffert die Zeitung auf 800.000 bis 900.000 Euro. Gelingt Dresden erneut der Klassenerhalt würde der Sport-Club davon finanziell noch einmal profitieren. Auch mit gerundet 850.000 Euro ist der dreifache deutsche U21-Nationalspieler der teuerste Dynamo-Zugang seit Alexander Jeremejeff (32), der 2019 eine Mio. Euro gekostet hatte. Freiburg soll sich zudem eine Rückkaufoption gesichert haben.

Wagner war im Winter nach einer vorzeitig beendeten Leihe bei Holstein Kiel für die Rückrunde nach Dresden gewechselt. Bei den Sachsen entwickelte er sich schnell zu einem wichtigen Faktor im Zentrum, verpasste nach seinem Wechsel lediglich zwei Ligaspiele aufgrund von Sperren. Der Profi hatte bereits nach dem letzten Heimspiel gegen Ex-Verein Kiel deutlich gemacht, dass für ihn in Dresden das Gesamtpaket passe. „Bei jeder Station ist der Trainer wichtig – vor allem, ob man sich wohlfühlt und ob die Spielidee passt. Das stimmt hier“, sagte Wagner“.

Zum Transfer: Das sagen Wagner & Gonther

Nun meinte Wagner: „Ich bin sehr glücklich, dass die Zeit in Dresden noch nicht zu Ende ist. Die Mannschaft, das Trainerteam, die Stadt und die Fans haben mir in der kurzen Zeit ein extrem gutes Gefühl gegeben. Jetzt steht eine neue Spielzeit mit neuen Aufgaben an, auf die wir uns gemeinsam gut vorbereiten wollen, um im Kampf um den Klassenerhalt von Beginn an da zu sein.“

Sportchef Sören Gonther sagte: „Wir haben von Beginn an betont, dass wir Robert gern über die Saison hinaus bei uns behalten möchten. Er hat in der Rückrunde nachgewiesen, welche herausragende Qualität er mitbringt. Robert kann ein Unterschiedsspieler in unserem Zentrum werden. Umso erfreulicher ist es, dass er direkt große Motivation nachgewiesen hat, auch zukünftig für Schwarz-Gelb aufzulaufen und wir uns darüber hinaus mit dem SC Freiburg in sehr angenehmen Verhandlungen einigen konnten. Jetzt freuen wir uns, ihn von Beginn an dabei zu haben.“

Auch Muhamedbegovic vor Wechsel zu Dynamo Dresden

Wagner ist der fünfte Zugang für den Dynamo-Kader 2026/27 nach Brooklyn Ezeh (25, Hannover 96), Nicolai Rapp (29, KSC), Simon Straudi (27, Energie Cottbus) sowie Kaan Inanoglu (20, Eintracht Frankfurt II) und der erste, der eine substanzielle Ablöse kostet. Ablösefrei zu haben ist derweil Innenverteidiger Ahmet Muhamedbegovic vom NK Olimpija Ljubljana. Laut „Sky“ in Österreich steht der 27-Jährige vor der Unterschrift in Dresden und, soll bereits zum Medizincheck angereist sein.

Aus Karlsruhe wechselt Nicolai Rapp zu Dynamo

Spielerwechsel

Dynamo Dresden hat die Verpflichtung von Mittelfeldspieler Nicolai Rapp bestätigt. Der 29-Jährige kommt dem Vernehmen nach zunächst ablösefrei vom Zweitliga-Konkurrenten Karlsruher SC, der nach Angaben der „Badischen Neuesten Nachrichten“ aber noch auf eine Nachzahlung hoffen kann.

„Nicolai kennt die Liga extrem gut und kann einer Mannschaft mit seiner Spielweise die nötige Stabilität verleihen und darüber hinaus auch offensiv immer wieder wichtige Impulse für den Spielaufbau setzen. Wir freuen uns, dass wir die entstandene Lücke, die der Abgang von Kofi Amoako gebracht hat, mit hervorragender Qualität besetzen konnten“, sagte Sportchef Sören Gonther.

Rapp, der die Erfahrung aus 211 Spielen in der 2. Bundesliga, 16 Partien im DFB-Pokal sowie neun Einsätzen in der Bundesliga mit in die Elbflorenz bringt, ergänzte: „Ich freue mich unglaublich, die Mannschaft sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennenzulernen. Der Verein hat in der Rückrunde beeindruckende Spiele gezeigt und ich bin mir sicher, dass der Spielstil des Trainers sehr gut zu meiner Art und Weise passen kann.“

Nicolai Rapp wurde am 13. Dezember 1996 in Heidelberg geboren. Nach seiner ersten fußballerischen Station beim FC Freya Limbach zog es den heute 29-Jährigen ins Nachwuchsleistungszentrum der TSG 1899 Hoffenheim. Bei der TSG machte er dann erste Schritte im Herrenbereich und sammelte bei der SpVgg Greuther Fürth, dem FC Erzgebirge, dem 1. FC Union Berlin sowie dem SV Darmstadt 98 weitere Erfahrung in der 2. Bundesliga, ehe es ihn zum SV Werder Bremen zog. Mit den Werderanern feierte er 2022 die Rückkehr in die Bundesliga und absolvierte für Bremen seine ersten Bundesliga-Partien. Nach einer Leihe zum 1. FC Kaiserslautern heuerte Rapp 2024 beim Karlsruher SC an.

Dresden legt Berufung gegen DFB-Urteil ein

Die juristischen Querelen um die schweren Ausschreitungen beim Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC gehen weiter. Dynamo zieht vor das DFB-Bundesgericht, nachdem das Sportgericht einen Einspruch der SGD zurückgewiesen hatte. Der Streit zwischen Dynamo Dresden und dem DFB nach den schweren Ausschreitungen im Heimspiel der SGD gegen Hertha BSC geht in die nächste Runde. Fristgerecht legten die Dresdner am Freitag Einspruch gegen das gefällte Urteil des DFB-Sportgerichts ein. Damit erreicht der Fall die nächste Instanz, die Verhandlungen werden nun am Bundesgericht des Verbandes geführt.

Nach Rücksprache mit den Gremien haben wir uns bewusst für diesen Schritt entschieden. Die Verfahrensweise der Verhandlung in Frankfurt entsprach nicht dem, was wir uns als Verein erhofft hatten. Wir sind zuversichtlich, vor dem DFB-Bundesgericht in einer neuen Verhandlungsrunde eine bessere Möglichkeit zu erhalten, Gehör für unsere Argumente zu finden„, wird Stephan Zimmermann, Geschäftsführer der SGD, in einer Vereinsmitteilung zitiert.

„K-Blöcke“  bleiben geschlossen

Auslöser waren die Vorfälle beim 1:0-Sieg der Berliner im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion am 4. April. Dynamo-Fans waren über den Platz zum Hertha-Block gelaufen und hatten pyrotechnische Gegenstände auf die Tribüne geworfen. Die Berliner Fans warfen ihrerseits ebenfalls mit pyrotechnischen Gegenständen auf die Dresdner, die sich im Stadioninnenraum befanden. Nach einem massiven Polizeieinsatz konnte das Spiel erst nach 19 Minuten fortgesetzt werden, mindestens 17 Personen wurden verletzt.

Daraufhin sprach der DFB empfindliche Strafen für beide Vereine aus. Hertha BSC musste eine Geldstrafe in Höhe von 152.000 Euro zahlen, Dynamo wurde zu einer Geldstrafe von 91.200 Euro verurteilt. Außerdem werden bei den nächsten beiden Dynamo-Heimspielen die „K-Blöcke“, in denen die organisierte Fanszene der Dresdner steht, geschlossen – der zweite Teilausschluss der Fans ist allerdings bis zum Sommer 2027 zur Bewährung ausgesetzt. Beide Vereine müssen für die kommenden Duelle außerdem ein gemeinsames Sicherheitskonzept erarbeiten und die Gästekontingente reduzieren.

DFB-Sportgericht weist Einspruch zurück

Vor allem aufgrund des Zuschauer-Teilausschlusses als Kollektivstrafe legte Dresden Einspruch gegen das erste Urteil ein. Doch die Argumentation der Sachsen überzeugte das DFB-Sportgericht nicht, am 5. Juni wies dieses den Einspruch ab. Schon bei der ursprünglichen Urteilsbegründung hatte Stephan Oberholz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, betont: „Ich kann mich an kaum einen Fall erinnern, bei dem Pyrotechnik in einem solchen Ausmaß als Waffe gegen Menschen eingesetzt wurde.“

Eine Woche hatte die SGD danach Zeit, erneut Berufung einzulegen. Wie angekündigt, hat der Verein an diesem Freitag weitere rechtliche Schritte folgen lassen.

Mittelstürmer Kaan Inanoglu wechselt zur SGD

Verpflichtung

Kaan Inanoglu bewies bei Eintracht Frankfurt II und dem FC 08 Homburg seine Torjäger-Qualitäten in der Regionalliga. Dynamo Dresden bietet dem gebürtigen Texaner die Chance, in der 2. Bundesliga sein Können zu zeigen. Dynamo Dresden hat seinen Angriff mit Kaan Inanoglu verstärkt. Der 20-Jährige kommt von Eintracht Frankfurt, ging im vergangenen Halbjahr aber leihweise für den FC 08 Homburg in der Regionalliga Südwest auf Torejagd. Mit neun Treffern in 13 Spielen wusste der in Dallas geborene Türke vollauf zu überzeugen.

Sport-Geschäftsführer Sören Gonther erklärt, warum die SG Dynamo auf Inanoglu aufmerksam wurde: „Er hat in den zurückliegenden Jahren eine sehr starke Entwicklung vollzogen und neben seiner fußballerischen Qualität auch den Torinstinkt als junger Spieler in der Regionalliga nachgewiesen.“ Schon für Eintracht Frankfurt II erzielte der Stürmer 2024/25 insgesamt 14 Tore in 33 Viertliga-Partien. Doch Inanoglu möchte höher hinaus, das hat auch Gonther registriert, und macht das an einem konkreten Umstand fest: „Die bewusst frühe Entscheidung, nach Deutschland zu kommen, weit entfernt von der Heimat, zeigt seinen enormen Drang nach Erfolg.“

Inanoglu berichtet, dass seine Vorfreude auf Verein, Stadt und die Menschen riesig sei. Gleichzeitig bekräftigt der Neuzugang: „Ich bin optimistisch, dass für mich hier in Dresden der richtige nächste Schritt sein kann. Die Philosophie des Trainers passt sehr gut zu mir und ich hoffe, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, dass Dynamo auch in der neuen Spielzeit attraktiv und erfolgreich spielt.“ nanoglu soll laut Gonther den Dresdner Konkurrenzkampf beleben, und der ist nicht ohne: Zwar beendet Stefan Kutschke seine Karriere, doch mit Vincent Vermeij (elf Tore) und Christoph Daferner (7) haben zwei weitere Mittelstürmer 2025/26 bewiesen, dass sie in der 2. Bundesliga gut zurechtkommen.

Brooklyn Ezeh wechselt von Hannover 96 zu Dynamo

Verpflichtung

Brooklyn Ezeh ist der erste Neuzugang der SG Dynamo Dresden

Der 24-Jährige kommt ablösefrei von Liga-Kontrahent Hannover 96 und soll die linke Seite in der Viererkette der Sachsen verstärken. Zusammen mit Alexander Rossipal (30) wird er um einen Stammplatz auf dieser Position kämpfen. Das verkündete die Sportgemeinschaft am Mittwochnachmittag offiziell.

Um Ezeh gab es in den vergangenen Jahren einigen Wirbel. Im Sommer 2023 wechselte der gebürtige Hamburger nach einer starken Saison vom damaligen Zweitliga-Aufsteiger Wiesbaden nach Hannover und durchlebte dort eine schwere Zeit. Im Herbst des Jahres wurde er in Polizeigewahrsam genommen und in eine psychiatrische Einrichtung gebracht, nachdem er im psychischen Ausnahmezustand in einem ICE randaliert hatte. Als er wieder mental gesund war, setzten ihn hartnäckige Verletzungen außer Gefecht.

Im Vorjahr wurde er deshalb von 96-Trainer Christian Titz (55) aussortiert und in die Zweite verbannt. In Dresden soll Ezeh wieder durchstarten. Die Verantwortlichen stehen voll hinter ihm. „Ich kenne Brooklyn noch aus meiner Zeit in Wiesbaden. Er ist einfach ein großartiger Kicker und Mensch„, sagt Geschäftsführer Stephan Zimmermann (39). Auf die schweren Jahre von Ezeh angesprochen, hat er auch seine Meinung. „Das Leben geht nicht immer geradeaus, jeder durchlebt irgendwann einmal eine Phase, die einem vielleicht selbst nicht gefällt. Und jeder hat eine faire zweite Chance verdient. Er hat sich in Wiesbaden immer tadellos verhalten und das wird er auch bei uns. Da bin ich mir sicher„, so Zimmermann.

Sportlich verkehrt macht es Dynamo auf keinen Fall. Ezehs Vertrag in Hannover lief aus, er kostet keine Ablöse „und wir bekommen mit ihm einen Spieler, in dem sehr viel Potenzial schlummert„, sagt auch Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39). „Wir haben ihn das komplette letzte Jahr beobachtet, sind von ihm absolut überzeugt. Er wird seinen Weg gehen und uns verstärken“, erklärt der 39-Jährige.

DFB-Pokal Auslosung-Dynamo gegen Westfalia Rhynern

DFB-Pokal

Die Auslosung ist durch!

Am Samstagabend wurde die erste Runde der neuen DFB-Pokalsaison ausgelost. Schiedsrichter Deniz Aytekin, der seine Karriere nach der abgelaufenen Saison beendet hatte, zog die Lose im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Mit dabei: Der amtierende Pokalsieger FC Bayern muss gegen Zweitliga-Aufsteiger Osnabrück ran. Der BVB trifft auf Hamburg-Klub HEBC Hamburg. Und das traditionell aufgeladene Nachbarschafts-Duell zwischen Mannheim und Kaiserslautern sorgt für Zündstoff.

Die erste Runde wird hauptsächlich vom 21. bis zum 24. August ausgetragen. Die Erstrundenpartien der Bayern und des BVB finden allerdings am 1. und 2. September statt, da die beiden Mannschaften am 22. August noch den Franz-Beckenbauer-Supercup in Dortmund ausspielen. Der nächste Pokalsieger wird im Finale am 29. Mai 2027 im Berliner Olympiastadion gekrönt.

Alle 32 Spiele auf einen Blick

SC St. Tönis – Eintracht Frankfurt

Erzgebirge Aue – TSG 1899 Hoffenheim

Eintracht Braunschweig – Union Berlin

Eintracht Trier – RB Leipzig

HEBC Hamburg – Borussia Dortmund

TSV Schott Mainz – Borussia Mönchengladbach

Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg

Rot-Weiss Essen – FC St. Pauli

SG Sonnenhof Großaspach – Arminia Bielefeld

SSV Jeddeloh II – 1. FC Heidenheim

SV Wehen Wiesbaden – Bayer 04 Leverkusen

Hallescher FC – FC Schalke 04

Energie Cottbus – FC Augsburg

VfB 1921 Krieschow – 1. FSV Mainz 05

SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum

SV Hemelingen – Hannover 96

SC Preußen Münster – Karlsruher SC

1. FC Saarbrücken – Hertha BSC

FC Viktoria Köln – 1. FC Nürnberg

MSV Duisburg – SV Elversberg

VfL Osnabrück – FC Bayern München

Lüneburger SK Hansa – SV Werder Bremen

SC Verl – Hamburger SV

Hansa Rostock – VfB Stuttgart

Carl Zeiss Jena – SV Darmstadt 98

Bahlinger SC – 1. FC Magdeburg

TSV 1860 München – Holstein Kiel

SV Waldhof Mannheim – 1. FC Kaiserslautern

SV Westfalia Rhynern – Dynamo Dresden

1. FC Phönix Lübeck – SC Paderborn

VSG Altglienicke – VfL Wolfsburg

Würzburger Kickers – 1. FC Köln

Lars Bünning erleidet Hirnblutung und wird notoperiert

Verletzung

Schockmoment bei Dynamo

Es ist eine Nachricht, bei der der Fußball in den Hintergrund tritt: Wie Dynamo Dresden am Montagvormittag mitteilte, musste sich Lars Bünning einer lebensnotwendigen Operation unterziehen. Denn wie die Sachsen bekanntgaben, erlitt Lars Bünning „spontan und ohne äußere Einwirkung eine Hirnblutung„. Wegen dieses akuten medizinischen Notfalls musste sich der 28-Jährige einer „lebensnotwendigen Operation“ unterziehen.

Der Eingriff ist dem Vernehmen der SGD nach „erfolgreich verlaufen„. Bünnig ist bei Bewusstsein, wird aber weiter intensivmedizinisch betreut und überwacht. „Die Nachricht ist ein absoluter Schockmoment für uns gewesen„, sagte Dresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther. „Zum Glück ist die Operation sehr gut verlaufen und Lars ist wieder bei vollem Bewusstsein. Der gesamte Verein ist in Gedanken bei ihm und seinen Angehörigen. Wir werden ihn auf seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützen.“ Weitere Informationen zum Heilungsverlauf wird Dynamo nur in enger Absprache mit Bünnings Familie bekanntgeben.

Lars Bünning wechselte im Sommer 2023 vom 1. FC Kaiserslautern zum damaligen Drittligisten Dynamo Dresden, mit den Sachsen feierte er im vergangenen Sommer den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Bünning startete als Stammspieler in der Innenverteidigung in die Spielzeit, diesen Status verlor er aber im weiteren Saisonverlauf. In der Rückrunde kam er nur noch zu zwei Kurzeinsätzen, Bünning galt deshalb als Wechselkandidat. Wie es nach der Schocknachricht nun sportlich weitergeht, ist aber offen. Wichtig ist zunächst aber seine komplette Genesung.