Dynamo News

Dynamo mit Remis gegen FC Ingolstadt

Stefan Kutschke mit schnellem Treffer

Gemeinsam sind Dynamo und Ingolstadt abgestiegen, beim Wiedersehen in der 3. Liga gibt es keinen Sieger. Dafür treffen zwei Stürmer im Duell gegen ihre Ex-Vereine. Beide Teams hatten zahlreiche Chancen auf einen Führungstreffer, die von Verletzungssorgen geplagten Dresdner erarbeiten sich ohne Top-Torjäger Ahmet Arslan ein Unentschieden, der Abstand zu den Aufstiegsrängen verkürzt sich dadurch.

Drei Siege, null Gegentore: Dynamo Dresden hat einen Lauf. Alles paletti sollte man also meinen. Doch: Die Personalsituation bringt auch einen Trainerfuchs wie Markus Anfang vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FC Ingolstadt in Nöte.

Es dauerte nur zwei Minuten, bis Stefan Kutschke gegen den FC Ingolstadt für Dynamo Dresden zur Führung trifft. Später kassieren die Schwarz-Gelben den Ausgleich – der fällt ausgerechnet durch Ex-Dynamo Pascal Testroet. Leistungsgerecht trennen sich die beiden Absteiger mit einem 1:1-Unentschieden.

Im Vergleich zum 1:0 Sieg gegen den MSV Duisburg in der Vorwoche stellte SGD-Trainer Markus Anfang auf drei Positionen um. Für Michael Akoto, Ahmet Arslan und Niklas Hauptmann (alle verletzt) begannen Patrick Weihrauch, Akaki Gogia und Kyrylo Melichenko. Nach der frühen Führung gelang es den Gastgeber kaum mehr, für Akzente im Offensivspiel zu sorgen. Zu viele Bälle wurden im Vorwärtsgang verloren. Ingolstadt wurde aktiver und erzielte den Ausgleich. Wenig später hätte Torschütze Testroet (36.) sein Team beinahe in Führung gebracht. SGD-Schlussmann Stefan Drljaca parierte stark.

Ingolstadt geht die Luft aus

Irgendwie wie war nach der Pause bei den Ingolstädtern die Luft raus. Ihnen fehlte es ein wenig an der Kreativität, die sie in der ersten Hälfte noch hatten. Dresden machte etwas mehr Richtung gegnerischen Kasten, aber zwingende Chancen ergaben sich keine. Dynamo war in der Offensive über weite Strecken zu ungefährlich. Kurz vor Schluss bekam Nico Antonitsch die Gelb-Rote Karte nach einem wiederholten Foul. Es blieb es beim 1:1.

Für Dynamo Dresden gibt es einiges zu tun. Denn die Bilanz von sieben Punkten aus fünf Heimspielen lässt doch Luft nach oben. Ein Punkt reichte dem Gastgeber, um in der Tabelle aufzusteigen. Mit nun 16 Punkten steht das Team von Coach Markus Anfang auf Platz vier. Dresden blieb auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen, baute jedoch die Serie von drei Siegen nicht aus.

Ingolstadt belegt mit 15 Punkten den achten Tabellenplatz. Die Hintermannschaft ist das Prunkstück der Elf von Coach Rüdiger Rehm. Insgesamt erst siebenmal gelang es dem Gegner, den FC Ingolstadt 04 zu überlisten. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für den FCI, sodass man lediglich fünf Punkte holte.

Vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von Ingolstadt bei. Fünf Siege, ein Remis und drei Niederlagen hat SG Dynamo Dresden momentan auf dem Konto.

| Rudolf Harbig Stadion | 17.Sep.2022 14:00
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
N N S S S
1 : 1
Endstand
FC Ingolstadt
FC Ingolstadt
U U N N S
Stefan Kutschke
2'
Pascal Testroet
25'
1. Halbzeit
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45'
2. Halbzeit
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90'
Tore
2'
25'
Spielstatistiken
Dynamo Dresden
FC Ingolstadt
Schüsse neben das Tor 4
Schüsse aufs Tor 3
Schüsse aufs Tor 4
Schüsse neben das Tor 3
1 Tore 1
3 Torschüsse 4
7 Schüsse insgesamt 7
53 Ballbesitz 47
6 Ecken 7
13 Fouls 12
2 Abseits 3
2 Gelbe Karten 1
0 Gelb/Rote Karte 1

 

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Spieler Neuverpflichtung

Zurück in der Heimat: Stefan Kutschke kehrt zu Dynamo zurück

Stefan Kutschke wird ab der kommenden Spielzeit wieder für die SGD auflaufen

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sind die Kaderplanungen bei Dynamo Dresden für die kommende Saison angelaufen. Der erste Neuzugang steht bereits fest. Mit Stefan Kutschke kehrt ein alter Bekannter zurück nach Dresden.

Der 33-Jährige kommt an seine alte Wirkungsstätte zurück, denn schon während seiner A-Jugend-Zeit sowie von Januar 2016 bis Juni 2017 lief er bereits für die Sachsen auf, ehe er sich dem FC Ingolstadt 04 anschloss. 168 Pflichtspiele im FCI-Trikot (40 Tore, elf Vorlagen) standen in seiner Zeit bei den Schanzern zu Buche, nun stellt sich der Mittelstürmer einer neuen Herausforderung und unterschrieb einen Vertrag beim Zweitliga-Absteiger.

Jetzt will der Stürmer beweisen, dass er trotz seines Alters immer noch eine große Hilfe sein kann. “Ich will allen zeigen, dass ich das Zeug immer noch in mir habe, um meinen Teil dazu beizutragen, dass dieser großartige Verein schnellstmöglich wieder dahin kommt, wo er mindestens hingehört: nämlich in die 2. Bundesliga.

Kutschke mit viel Erfahrung

Kutschke, der bereits in der Jugend für Dynamo gespielt hatte, war nach Stationen bei Babelsberg, RB Leipzig, VfL Wolfsburg, SC Paderborn und dem 1. FC Nürnberg im Januar 2016 zurück an alte Wirkungsstätte gekehrt. In der Rückrunde der Saison 2015/16 trug er zum Aufstieg in die 2. Bundesliga bei, kehrte Dresden nach anderthalb Jahren den Rücken und schloss sich dem FC Ingolstadt an. Dort bestritt er 168 Partien, in denen ihm 40 Treffer gelangen. In der abgelaufenen Zweitliga-Saison steuerte der 1,94 Meter große Stürmer allerdings nur zwei Tore bei.

Becker: “Bringt optimale Voraussetzungen mit”

Dresdens Sportdirektor Ralf Becker zählt auf die Qualitäten von Kutschke, um schnellstmöglich den Weg zurück in die 2. Bundesliga zu schaffen. “Mit seiner Erfahrung, seiner Mentalität, seinem Torinstinkt und als gebürtiger Dresdner, der bei Dynamo bereits gespielt hat, bringt Stefan Kutschke optimale Voraussetzungen mit, um unsere junge Mannschaft in der kommenden Spielzeit in der 3. Liga zu verstärken“, so Becker.

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Dynamo HG 1

Dynamo Dresden ohne Punkt in Ingolstadt

FC Ingolstadt beendet gegen Dresden lange Durststrecke

Gegen Dynamo Dresden legte das Schlusslicht schon früh den Grundstein für den Sieg, hat im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga unter dem neuen Trainer Rüdiger Rehm ein Lebenszeichen gesendet. Gegen Dynamo Dresden gelang nach zwölf Spielen ohne Sieg durch das 3:0 (2:0) wieder ein Dreier. Nico Antonitsch war schon in der ersten Spielminute zum Führungstor für die Schanzer erfolgreich. Nach einem Freistoß und einer Kopfballverlängerung war der Innenverteidiger im Fünfmeterraum zur Stelle und beförderte den Ball ins Tor.

Ehlers erhöht für FCI mit Eigentor

Kaum eine Viertelstunde später klingelte es erneut im Kasten von Kevin Broll. Dynamo, das zuletzt zwei Siege in Folge gefeiert hatte, wirkte in der Abwehr wenig gefestigt, ließ sich durch einfache Ballstafetten in Bedrängnis bringen. Ein Eigentor von Kevin Ehlers (17.) führte zum 2:0 für die Hausherren. Vorausgegangen war ein Kopfball von Stefan Kutschke, der mit Ehlers Hilfe den Ball über die Torlinie bugsierte. Beister hätte wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff sogar fast noch einmal erhöht.

Rehm-Joker stechen

Unter Druck standen in der zweiten Hälfte die Gäste aus Dresden. Buntic pflückte eine Hereingabe von Michael Akoto (48.) aber locker aus der Luft. Ingolstadt wollte sich den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen lassen. In der 86. Minute machten die Oberbayern die Entscheidung perfekt. Rico Preißinger brachte eine Ecke von links hoch in die Mitte geschickt. Acht Meter vor dem Tor kam Dennis Eckert-Ayensa zum Kopfball und zielte auf das untere linke Eck. Broll war zwar schnell unten, konnte aber nur nach vorne abwehren. Filip Bilbija reagierte am schnellsten und staubte ab. Damit waren gleich drei von Rehm zuvor eingewechselte Joker an dem Treffer beteiligt. Den 3:0-Erfolg haben sich die Schanzer mit einem selbstbewussten Auftritt verdient.

Der FC Ingolstadt muss am 19. Spieltag am Sonntag (16.01.2022) beim 1. FC Heidenheim antreten, Dynamo Dresden erwartet schon zwei Tage zuvor den Hamburger SV.

Tore
Tor
1'
Eigentor
17'
Tor
86'
Spielstatistiken
FC Ingolstadt
Dynamo Dresden
Schüsse neben das Tor 8
Schüsse aufs Tor 5
Schüsse aufs Tor 1
Schüsse neben das Tor 4
3 Tore 0
5 Torschüsse 1
13 Schüsse insgesamt 5
28 Ballbesitz 72
120.87km Laufleistung 116.46km
49% Zweikampfquote 51%
6 Ecken 1
21 Fouls 14
3 Abseits 3
3 Gelbe Karten 1
222 gespielte Pässe 615
88 Fehlpässe 92
60% Passquote 85%
2.Liga 2021-2022 | Spieltag 18
| Audi Sportpark | 18.Dez.2021 13:30
FC Ingolstadt
FC Ingolstadt
N U N U N
3 : 0
Endstand
Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
N S N S S
Nico Antonitsch
1'
Kevin Ehlers
17'
Filip Bilbija
86'
1. Halbzeit
club logo club logo
45'
2. Halbzeit
club logo club logo
90'

 

 

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Relegation

FC Ingolstadt zurück in Liga zwei, Osnabrück steigt ab

Zu Beginn gewackelt, aber am Ende das Ziel erreicht

Im dritten Anlauf ist dem FC Ingolstadt die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga gelungen. Nach einem 3:0-Hinspielsieg gegen den VfL Osnabrück konnte sich der ehemalige Bundesligist in der zweiten Relegations-Partie eine 1:3 (1:2)-Niederlage bei den Niedersachsen leisten, die trotz des Sieges absteigen müssen.

Dabei schnupperten die Gastgeber kurzzeitig an einer Überraschung. Nach zwei schnellen Toren von Marc Heider in der 6. und 20. Minute war der Zweitliga-16. auf dem Weg zum verspäteten Klassenerhalt. Mitten hinein in die VfL-Euphorie platzte der Anschlusstreffer durch einen Kopfball von Filip Bilbija (31.). Etienne Amenyido (81.) gelang das 3:1 für die Niedersachsen. Ingolstadts Merlin Röhl traf in der Nachspielzeit noch die Latte.

Die erste Halbzeit war vor 2000 Fans an der Bremer Brücke von Kampf und Einsatzbereitschaft geprägt. Spielerische Elemente kamen weniger zum Tragen, besonders die Mannschaft von Trainer Markus Feldhoff versuchte mit prägnanter Körperlichkeit in die Partie zu finden. Dieser Vorteil relativierte sich durch den ersten Gegentreffer.

VfL Osnabrück stemmt sich gegen den Abstieg

“Jetzt ist es nur noch eine Frage des Herzens. Unsere Spieler müssen nun alles auf dem Platz lassen”, sagte in der Halbzeitpause VfL-Geschäftsführer Benjamin Schmedes am “ZDF”-Mikrofon.

Und tatsächlich übernahmen die Gastgeber wieder eindeutig das Kommando auf dem Rasen. Prompt hätte Heider fast seinen dritten Treffer erzielt, scheiterte jedoch in der 48. Minute aus kurzer Distanz an Ingolstadts Torhüter Fabijan Buntic.

Mit dieser Spielentwicklung war Tomas Oral überhaupt nicht einverstanden. Unüberhörbar forderte der Coach der Gäste ein besseres Zweikampfverhalten seiner Schützlinge ein.

Dies setzten die Ingolstädter nach einer Stunde immer besser um. Die Norddeutschen mussten zunehmend ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Die offensiven Aktionen gerieten nun langsamer und vor allem berechenbarer.

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