Jochen Seitz

noimage-Wehen Wiesbaden
Aktueller Verein
Funktion
Trainer
Nationalität
Geburtsort
Erlenbach am Main
Geburtstag
11/10/1976
Alter
50
Letzter Verein als Spieler
Bayern Alzenau
Karriere als Spieler beendet
01.07.2016
Bevorzugte Formation
4-1-4-1
Größe (in cm)
182
Gewicht (in Kilo)
76
Position als Spieler
Linkes Mittelfeld, Rechtes Mittelfeld
Spielfuß
rechts
History
Karriere
Verein
Funktion
Vertrag vom
Vertrag bis
Viktoria Aschaffenburg
Viktoria Aschaffenburg
Chef-Coach
07/09/2016
30/06/2023
1. FC Lokomotive Leipzig
1. FC Lokomotive Leipzig
Chef-Coach
01/07/2024
02/06/2026
SV Wehen Wiesbaden
SV Wehen Wiesbaden
Chef-Coach
23/09/2026
Spielsystem
4-1-4-1
4-1-4-1
Letzte Vereine
Junioren
Jahre Station
1982–1992 TSV Heimbuchenthal
1992–1996 Viktoria Aschaffenburg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1997 Hamburger SV 4 (0)
1996–1997 Hamburger SV Amateure 13 (2)
1997–2000 SpVgg Unterhaching 87 (12)
2000–2003 VfB Stuttgart 74 (5)
2003–2004 FC Schalke 04 18 (2)
2004–2005 1. FC Kaiserslautern 32 (4)
2006–2008 TSG 1899 Hoffenheim 38 (1)
2009 Alemannia Aachen 6 (0)
2009–2011 FC Tschernomorez Burgas 47 (0)
2011–2016 FC Bayern Alzenau 93 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2000–2001 Deutschland A2 4 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2013–2016 FC Bayern Alzenau
2016–2023 Viktoria Aschaffenburg
2024–2026 1. FC Lokomotive Leipzig
2026– SV Wehen Wiesbaden
Karriere als Spieler
Seitz begann seine Karriere 1982 beim TSV Heimbuchenthal. Zehn Jahre später wechselte er zu Viktoria Aschaffenburg. Dort blieb er vier Jahre und wagte den Sprung zum Hamburger SV, der aber noch zu herausfordernd ausfiel. Nach nicht einmal anderthalb Jahren verließ er die Hanseaten im November 1997 in Richtung der SpVgg Unterhaching.

Mit den Oberbayern stieg er 1999 in die Bundesliga auf und schaffte in der folgenden Saison den Klassenerhalt. 2001 wechselte er zum VfB Stuttgart und drei Jahre später zum FC Schalke 04. Nach einem Jahr in Gelsenkirchen unterschrieb Seitz einen Vertrag beim 1. FC Kaiserslautern. Dort blieb er bis zur Winterpause der Saison 2005/06 und wechselte dann zur TSG 1899 Hoffenheim.

Im Januar 2009 wechselte Seitz ablösefrei zu Alemannia Aachen, nachdem er bei der TSG 1899 Hoffenheim in der Hinrunde nicht mehr zum Einsatz gekommen war. Die Alemannia verpflichtete ihn bis Sommer 2010. Am 28. Juni 2009 wurde der Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst und Seitz wechselte zum bulgarischen Erstligisten FC Tschernomorez Burgas. Dort traf er auf die früheren Stuttgarter Fredi Bobic und Krassimir Balakow.

In der Sommerpause 2011 wechselte Seitz zurück nach Deutschland zum bayrischen Regionalligisten FC Bayern Alzenau.

Karriere als Trainer
2013 übernahm er beim FC Bayern Alzenau in der fünftklassigen Hessenliga das Amt des Spielertrainers. Zur Saison 2016/17 wurde er in der fünftklassigen Bayernliga Nord Cheftrainer von Viktoria Aschaffenburg und beendete zeitgleich auch seine aktive Spielerkarriere.

Am 5. Mai 2021 erhielt er – nach erfolgreichem Abschluss des Lehrganges – die Fußballlehrerlizenz. In der Saison 2017/18 gelang als Meister der Aufstieg in die Regionalliga Bayern, in der er den Verein in den folgenden Jahren etablierte. Anfang Mai 2023 gab Seitz bekannt, Viktoria Aschaffenburg nach sieben Jahren zum Saisonende zu verlassen, um sich seinem Ziel widmen zu können, als Trainer im Profifußball zu arbeiten.

Zur Saison 2024/25 wurde Seitz Cheftrainer des 1. FC Lokomotive Leipzig in der Regionalliga Nordost. Er wurde mit der Mannschaft mit 76 Punkten Meister, scheiterte jedoch in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga am TSV Havelse (Meister der Regionalliga Nord). Als Sachsenpokalsieger gelang der Einzug in den DFB-Pokal. In der Saison 2025/26 verteidigte Lokomotive Leipzig mit 72 Punkten den Titel knapp vor dem FC Carl Zeiss Jena, der lediglich fünf Gegentore mehr kassiert hatte. In den Aufstiegsspielen scheiterte man gegen die Würzburger Kickers (Vizemeister der Regionalliga Bayern) erneut am Aufstieg. Einen Tag später trat Seitz von seinem Posten zurück. Im September 2026 wurde er als neuer Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden vorgestellt, wo er den zuvor entlassenen Daniel Scherning ersetzte.

Erfolge
  • Meister der Regionalliga Nordost (2): 2025, 2026 (beide 1. FC Lokomotive Leipzig)
  • Meister der Bayernliga Nord und Aufstieg in die Regionalliga Bayern: 2018 (Viktoria Aschaffenburg)
  • Sachsenpokalsieger: 2025 (1. FC Lokomotive Leipzig)