Alexander Blessin

noimage-Borussia Mönchengladbach
Aktueller Verein
Funktion
Trainer
Nationalität
Geburtsort
Stuttgart
Geburtstag
28/05/1973
Alter
53
Letzter Verein als Spieler
SV Bonlanden
Karriere als Spieler beendet
01.07.2012
Bevorzugte Formation
3-4-3 flach
Größe (in cm)
191
Gewicht (in Kilo)
83
Position als Spieler
Mittelstürmer, Offensives Mittelfeld
Spielfuß
rechts
Trainer außerhalb Deutschlands
Union Saint Gilloise, Genua CFC, KV Oostende
History
Karriere
Verein
Funktion
Vertrag vom
Vertrag bis
FC St. Pauli
FC St. Pauli
Chef-Coach
01/07/2024
04/06/2025
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
Chef-Coach
22/09/2026
Spielsystem
3-4-3 flach
3-4-3
Als Spieler
Jahre Station Spiele (Tore)1
bis 1995 TSV Georgii Allianz Stuttgart
1995–1996 SV Bonlanden 28 (10)
1996–1997 TSF Ditzingen 30 (9)
1997–1999 VfB Stuttgart II 46 (20)
1998–1999 VfB Stuttgart 7 (0)
1999–2001 Stuttgarter Kickers 45 (6)
2001–2002 Antalyaspor 1 (0)
2002 Wacker Burghausen 10 (1)
2002–2003 VfB Leipzig 33 (6)
2003–2005 SC Pfullendorf 65 (21)
2005–2006 TSG 1899 Hoffenheim 34 (7)
2006–2008 Sportfreunde Siegen 61 (14)
2008 SSV Jahn Regensburg 16 (0)
2009–2010 SSV Reutlingen 05 20 (1)
2010–2012 SV Bonlanden 56 (10)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2012–2018 RB Leipzig U17
2018–2020 RB Leipzig U19
2020–2022 KV Ostende
2022 CFC Genua
2023–2024 Royale Union Saint-Gilloise
2024-06/2026 FC St. Pauli
09.2024- Bor. Mönchengladbach
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Karriere als Spieler
Blessin begann seine Laufbahn in der Jugend des TSV Georgii-Allianz Stuttgart. Bis 1995 spielte er dort in der Kreisliga und machte mehrfach als Torschützenkönig auf sich aufmerksam. Einer seiner Teamkollegen war zu dieser Zeit David Montero, der später ebenso wie Blessin den Sprung in den Profifußball schaffen sollte. Nach Stationen bei weiteren Amateurvereinen im Raum Stuttgart wechselte Blessin 1997 in die Amateurmannschaft des VfB Stuttgart.

Nachdem er in seiner ersten Saison mit den Amateuren den Aufstieg in die Regionalliga feiern konnte, kam der Stürmer in der Spielzeit 1998/99 neben regelmäßigen Einsätzen für die Amateure auch zu sieben Einsätzen in der Bundesliga und einem Einsatz im UEFA-Pokal für die Profis des VfB, blieb dabei allerdings ohne Torerfolg. Anschließend spielte er zwei Jahre für die Stuttgarter Kickers und kam auf 6 Tore in 45 Zweitliga-Spielen. 2001 wechselte er in die türkische Süper Lig, wo er für Antalyaspor allerdings nur ein Ligaspiel bestritt. Von 2002 bis 2010 spielte er dann für verschiedene Vereine vorwiegend in der Regionalliga Süd, in der er es bis zum Ende seiner Karriere auf über 200 Spiele brachte.

2008/09 spielte er noch mal eine Halbserie im Profibereich, als er 16 mal für Jahn Regensburg in der neu gegründeten 3. Liga auflief. Seine letzte Station als Spieler war der SV Bonlanden, mit dem er 2011 in die Oberliga Baden-Württemberg aufstieg, allerdings konnte er den direkten Wiederabstieg in der darauffolgenden Saison 2011/12 nicht verhindern.

Karriere als Trainer
Ab 2012 trainierte Blessin, zunächst als Co-Trainer und später als Cheftrainer, die U17 von RB Leipzig. Von 2018 bis 2020 übernahm er die U19 von RB Leipzig als Trainer. Am 7. Juni 2020 unterschrieb er beim belgischen Erstdivisionär KV Ostende seinen ersten Vertrag als Trainer im Seniorenbereich für die Saison 2020/21 und 2021/22 mit der Option der Verlängerung für eine weitere Saison.

Blessin gelang es, nachdem Ostende bei Abbruch der vorherigen Saison mit zwei Punkten Vorsprung auf dem vorletzten Platz stand und so nur knapp den Abstieg vermied, den Verein lange Zeit unter den ersten vier Mannschaften zu halten, was zur Teilnahme an den Meister-Play-off berechtigt hätte. Am Ende der Saison stand Ostende auf Platz 5 in der Hauptrunde, was den Verein nur in die Europa-Play-offs führte, in denen er Platz 3 erreichte, was keine Qualifikation für den Europapokal bedeutete. Blessin wurde von Pro League als Trainer des Jahres ausgezeichnet.

Anfang September 2021 verlängerte der Verein den Vertrag von Blessin bis zum Ende der Saison 2023/24. Im Januar 2022 unterschrieb er beim abstiegsbedrohten CFC Genua einen Vertrag bis zum Sommer 2024. Blessin konnte den Abstieg in die Serie B nicht mehr verhindern. In der Saison 2022/23 trennte sich der Verein vorzeitig und noch vor der Winterpause von Blessin. Zuvor hatte es Reibereien zwischen Trainer und Mannschaft gegeben.

Anfang Juli 2023 wurde er vom belgischen Erstligisten Royale Union Saint-Gilloise als neuer Trainer mit einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren verpflichtet. Nach einer erfolgreichen Hauptrunde, die Saint-Gilles als Tabellenerster beenden konnte, gewann Blessin im Mai 2024 mit dem belgischen Pokal seinen ersten großen nationalen Titel. In der Meisterschaftsrunde erreichte er mit der Vizemeisterschaft auch die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League 2024/25.

Zur Saison 2024/25 wechselte Blessin in die Bundesliga und übernahm den Aufsteiger FC St. Pauli als Nachfolger von Fabian Hürzeler. Dort wurde er nach zweijähriger Tätigkeit im Juni 2026 infolge des Abstiegs in die 2. Liga entlassen.

Im September 2026 wurde Blessin, als Nachfolger des zuvor entlassenen Eugen Polanski, Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach. Er unterschrieb dort einen Vertrag bis 2028.

Erfolge

Als Spieler

  • Meister der Regionalliga Süd und Aufstieg in die 2. Bundesliga: 2002 (Wacker Burghausen)
  • Meister der Oberliga Baden-Württemberg und Aufstieg in die Regionalliga Süd: 1998 (VfB Stuttgart Amateure)
  • Meister der Verbandsliga Württemberg und Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg: 2011 (SV Bonlanden)
  • Württembergischer Pokalsieger: 1996 (SV Bonlanden)

Als Trainer

  • Belgischer Pokalsieger: 2024 (Royale Union Saint-Gilloise)
  • Trainer des Jahres der Division 1A: 2021