Verpflichtung-Gerücht

Wer übernimmt als Nachfolger von Capretti den Trainer-Posten?

Wer wird Nachfolger von Guerino Capretti bei Dynamo Dresden?

Die Amtszeit von Guerino Capretti ist nach 12 sieglosen Spielen seit Freitag Geschichte. Doch wer wird neuer Trainer bei den Schwarz-Gelben? Eines scheint klar. Der neue Coach müsste die 3. Liga gut kennen. Zwei Namen, die heiß gehandelt werden, bringen Erfahrung in Deutschlands dritthöchster Spielklasse mit.

Die Spur führt zu Ex-Waldhof-Trainer Patrick Glöckner. Wie die “Bild” berichtet, soll sich der 45-Jährige am Freitag bereits in Dresden zu einem Gespräch mit Dynamo-Sportchef Ralf Becker getroffen haben. In Mannheim wurde der Vertrag von Glöckner nach dem verpassten Aufstieg nicht verlängert. Sicher ist momentan nur eines: Der vereinslose Tomas Oral ist kein Thema beim Zweitliga-Absteiger. Dynamo-Aufsichtsratsmitglied Dr. Jürg Kasper sagte via Twitter: “Schon bitter, dass uns derartiges als Gerücht zugetraut wird.” Sky hatte mit einem Oral-Engagement in Dresden spekuliert.

Ist auch Uwe Rösler ein Kandidat bei Dynamo?

Uwe Rösler stürmte zu Bundesliga-Zeiten für die SGD und könnte ebenfalls neuer Trainer in Dresden werden. Der 45-Jährige, früher Übungsleiter beim Chemnitzer FC, beendete die letzten beiden Spielzeiten mit dem SVW auf den Plätzen 8 und 5, dennoch verkündete Mannheim die Trennung.

Wie die Rhein-Neckar-Zeitung schreibt, soll Glöckner ein Kandidat bei den Schwarz-Gelben sein. Er selbst wollte auf Nachfrage zu Gerüchten um ein Engagement in Dresden gegenüber der RNZ allerdings nicht Stellung beziehen.

Oder nimmt das Unternehmen Wiederaufstieg mit Uwe Rösler (53) gar ein Ex-Dresdner in Angriff? Der ehemalige Stürmer soll laut Sächsische.de bereits nach der Entlassung von Markus Kauczinski (52) ein Kandidat bei seinem Ex-Verein gewesen sein.

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2.liga-Entlassungen

Dynamo und Trainer Guerino Capretti gehen getrennte Wege, Becker bleibt

Er war nach Dresden gekommen, um Dynamo vor dem Abstieg zu retten. Doch der Plan ging nicht auf. Unter Guerino Capretti gewann die SGD nicht eine Partie. Verein und Trainer gehen nun getrennte Wege.

Der frühere Verl-Coach blieb in Dresden als Nachfolger von Ex-Löwen-Trainer Alex Schmidt zwölfmal hintereinander sieglos.

Sportchef Ralf Becker, der im Gegensatz zu Capretti bleiben darf: “Guerino hat vom ersten Tag an mit einem klaren Plan und großer Leidenschaft unsere Mannschaft trainiert sowie sich vollends mit dem Verein identifiziert. Er hat alles gegeben, damit wir gemeinsam unser Saisonziel erreichen. Aber leider konnten wir den Abstieg nicht verhindern. Ich bin trotzdem weiterhin von seinen Qualitäten als Trainer und als Mensch überzeugt, muss jedoch gleichzeitig die bestmögliche Entscheidung für die Zukunft der SG Dynamo Dresden treffen. Daher haben wir uns entschlossen, dass wir den Neuaufbau in der 3. Liga mit einem neuen Cheftrainer gestalten möchten und nun entsprechende Gespräche intensivieren werden.”

Der Vertrag des Coaches besaß laut Klubangaben lediglich Gültigkeit für die 2. Liga, womit er zum 30. Juni automatisch beendet wäre.  Capretti hatte das Team erst am 2. März übernommen, er konnte den Abstieg in der Relegation gegen den 1. FC Kaiserslautern jedoch nicht verhindern, gewann mit Dynamo in der Liga nicht eine Partie.

Sportchef Becker bleibt

Die Zusammenarbeit mit Becker führt der Klub indessen fort. Sein ursprünglich nur für die 2. Liga gültiger Vertrag mit Laufzeit bis 2025 wurde modifiziert. Er gilt nun auch für die 3. Liga und läuft bis zum 30. Juni 2024. “Wir haben bereits in sehr kritischer Form mit der Aufarbeitung der eben zu Ende gegangenen Saison begonnen und unsere klaren Erwartungen an Ralf Becker kommuniziert. Trotz des Verfehlens unseres Saisonziels sind wir grundsätzlich vom eingeschlagenen Weg sowie der Ausrichtung im sportlichen Bereich überzeugt“, sagte Dresdens Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig.

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dynamo-hg4

Spiel eins der Dynamo’s unter dem neuen Cheftrainer Capretti

Ingolstadt hat Dynamo vorgemacht, wie man bei Werder Bremen Punkte holt

Ingolstadt ist der Ansatz. Der Gegner hat Stärken, aber auch Schwächen. Wie wollen wir entgegentreten? Wie können wir auch aktiv sein? Wenn wir den Ball haben, hat ihn der Gegner nicht. Wir werden gut auf Bremen vorbereitet sein. Wir wollen es schaffen, dass wir in ganz vielen Spielphasen die aktive Mannschaft sind, dass Werder auch einmal auf uns eine Antwort haben muss“, verrät der 40-Jährige, dass er sich im Weserstadion nicht einigeln will.

Die Abwehrarbeit hat bei Dynamo bis auf die Ausnahmen in Ingolstadt (0:3) und gegen Rostock (1:4) gepasst.

15 Tore Ducksch, 11 Füllkrug. Heute kommt einiges auf die Schwarz-Gelben zu.

Die defensive Stabilität will Capretti bei seinem Debüt am heutigen Sonntag beibehalten, aber gerade in der stockenden Offensive einen neuen Spirit hineinbringen. “Wir wollen solche Strukturen schaffen, dass wir in vielen Positionen dem Gegner wehtun können. Torschüsse generieren auf den Halb- und Achterpositionen, dass sie torgefährlicher werden, dass auch unsere Außenstürmer zu Abschlüssen kommen. Wir wollen den Gegner in deren Hälfte beschäftigen.”

Gelingt das, wird Marvin Ducksch in dieser Saison ein drittes Mal gegen Dresden leer ausgehen. Auch, wenn Dynamo seit Sonnabend mit dem Relegationsplatz zusätzlichen Ballast im Gepäck hat.

Werders Bilanz gegen Dynamo

Bundesliga
1994/1995 18. Spieltag Werder Bremen Dynamo Dresden 1:0 (1:0)
1994/1995 1. Spieltag Dynamo Dresden Werder Bremen 1:1 (1:1)
1993/1994 33. Spieltag Dynamo Dresden Werder Bremen 1:0 (0:0)
1993/1994 16. Spieltag Werder Bremen Dynamo Dresden 0:1 (0:1)
1992/1993 26. Spieltag Werder Bremen Dynamo Dresden 3:0 (2:0)
1992/1993 9. Spieltag Dynamo Dresden Werder Bremen 2:3 (0:2)
1991/1992 32. Spieltag Werder Bremen Dynamo Dresden 2:0 (1:0)
1991/1992 13. Spieltag Dynamo Dresden Werder Bremen 2:1 (2:0)
2. Bundesliga
2021/2022 8. Spieltag Dynamo Dresden Werder Bremen 3:0 (1:0)
DFB-Pokal
1993/1994 Halbfinale Dynamo Dresden Werder Bremen 0:2 (0:2)
1991/1992 Achtelfinale Werder Bremen Dynamo Dresden 4:1 (2:1)
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Spieler Neuverpflichtung

Guerino Capretti wird neuer Cheftrainer von Dynamo Dresden

Guerino Capretti übernimmt Zweitligisten Dynamo Dresden

Das gaben die Sachsen bekannt. Der Coach kommt vom Drittliga-Kellerkind SV Verl.

Dynamo Dresden hat sich mit Guerino Capretti verstärkt. Der langjährige Cheftrainer des aktuellen Drittliga-Kellerkindes SC Verl schließt sich ab sofort den Sachsen an, die sich zuvor wegen Erfolgslosigkeit von Alexander Schmidt getrennt hatten. Der 40-Jährige hatte die Ostwestfalen erst vor zwei Wochen nach fünf Jahren verlassen, nun kam es bereits zur Neuanstellung als Coach des Traditionsklubs aus “Elbflorenz”. Bei der SGD erhält er einen Vertrag bis Sommer 2024. Pikant: Sein Arbeitspapier besitzt nur für die 2. Bundesliga Gültigkeit. Nach 24. Spieltagen befindet sich Dresden als Tabellen-14. in akuter Abstiegsnot. Dynamo ist nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt und zehn Punkte vor Erzgebirge Aue auf Rang 17.

Ich bin froh, jetzt hier zu sein. Mir gefällt die Stadt, es ist eine sehr schöne Stadt. Hier im Trainingszentrum herrschen super Bedingungen. Es fehlt an nichts”, sagte Capretti bei seiner offiziellen Vorstellung auf einer Pressekonferenz im Dresdner Stadion am Mittwochnachmittag.

Der frühere Innenverteidiger, der unter anderem für den SC Paderborn und Preußen Münster aktiv war, war als Spieler selbst nie über die viertklassige Regionalliga hinausgekommen. Nichtsdestotrotz gilt er bereits seit einigen Jahren als eines der vielversprechendsten Trainertalente Deutschlands.

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