Jonas Oehmichen verlässt Dynamo, Kennedy Okpala kommt per Leihe

Dynamo gibt Jonas Oehmichen fix zu Alemannia Aachen ab

Jonas Oehmichen schliesst sich der Alemannia endgültig an. Der Mittelfeldakteur, der in der Rückrunde 2025/26 als Leihgabe bei den Aachenern zu überzeugen wusste (15 Spiele, zwei Tore, fünf Assists, kicker-Note 2,71), verlässt Stammverein Dynamo Dresden und unterschreibt bei der Alemannia einen Dreijahresvertrag. Über die genaue Ablösesumme wurde von beiden Seiten Stillschweigen vereinbart. Azzouzi und Selimbegovic loben die Ballsicherheit und die taktische Flexibilität des 22-Jährigen. Oehmichen selbst hat sich während seiner Leihe „sowohl menschlich als auch fußballerisch wachsen“ sehen und benennt das große Bemühen und das Vertrauen der Verantwortlichen als ausschlaggebend für seine Rückkehr.

Kennedy Okpala per Leihe von Paderborn

Dynamo Dresden hat am letzten Tag des Sommertransferfensters noch einmal Verstärkung für die Offensive an Land gezogen und sich die Dienste von Kennedy Okpala gesichert. Er kommt leihweise vom Bundesliga-Aufsteiger SC Paderborn zur SGD und wird für die Sachsen mit der Rückennummer 7 auflaufen. „Kennedy bringt in der Offensive eine große Variabilität und vor allem eine enorme Geschwindigkeit mit„, beschreibt Dresdens Sport-Geschäftsführer Sören Gonther die Stärken des Neuzugangs. „Mit seiner Qualität können wir in der letzten Linie noch flexibler auftreten und somit die Torgefahr erhöhen.“

Okpala war erst zu Beginn dieses Jahres von Drittligist Waldhof Mannheim zu den Ostwestfalen gekommen, seine Ankunft war allerdings von einigen Nebengeräuschen begleitet. Letztlich konnten sich alle Beteiligten kurz vor einem beim DFB anberaumten Schlichtungsverfahren doch noch einigen.

Aussicht auf Spielzeit in Paderborn begrenzt

In der Rückrunde der vergangenen Spielzeit kam Okpala zu zwölf Einsätzen in der 2. Liga, in denen ihm ein Tor gelang. In den bisherigen Pflichtspielen der noch jungen Saison 2026/27 war für ihn aber kein Platz im Kader von SCP-Coach Ralf Kettemann, seit dem Aufstieg in die Bundesliga sind seine Perspektiven nicht unbedingt besser geworden. „Kenny ist bei uns nach seinem Wechsel aus Mannheim menschlich sehr gut angekommen. Sportlich kam er bisher allerdings nicht auf die Einsatzzeit, die wir und er sich erhofft hatten„, sagte Paderborns Sport-Geschäftsführer Sebastian Lange. „Wir sind davon überzeugt, dass die Leihe zu Dynamo Dresden der richtige Schritt ist, um ihm die notwendige und wichtige Spielpraxis zu ermöglichen.“