Hansa Rostock

Stadt
18057 Rostock
Land
Adresse
Trotzenburger Weg 14
Webseite
Gegründet
28.12.1965
Stadion
Club Foto
club kit photo
Kadergröße
30
Vereinsfarben
weiß-blau
Mitglieder
24.800
aktueller Marktwert
15,98 Mio €
Legionäre
13
A-Nationalspieler
2
ehemalige Vereinsnamen
SC Empor Rostock
Social Media
7x
1x
4x
1x
Kader
Transfers
Spieler & Club-Statistik
Nächste Spiele
Letzte Spiele
Vereinsinfo
In diesem Spieljahr sind keine Spieler im Kader! Bitte wähle den passenden Wettbewerb aus
Sommertransfers
Zugänge
Spieler
Letzter Verein
Geburtstag
Transferdatum
Marktwert
Letzter Verein / Transferdatum / Marktwert
player photo
Benjamin Uphoff
Torwart
- 08.Aug.1993
SC Freiburg
08.Aug.1993
30.Jun.2024
300 Tsd. €
SC Freiburg
30.Jun.2024 300 Tsd. €
player photo
Jonas Dirkner
Mittelfeld
- 15.Jul.2002
VSG Altglienicke
15.Jul.2002
01.Jul.2024
125 Tsd. €
VSG Altglienicke
01.Jul.2024 125 Tsd. €
player photo
Franz Pfanne
Mittelfeld
- 10.Dez.1994
Borussia Dortmund II
10.Dez.1994
01.Jul.2024
250 Tsd. €
Borussia Dortmund II
01.Jul.2024 250 Tsd. €
player photo
Joshua Krüger
Mittelfeld
- 17.Mai.2004
Hansa Rostock II
17.Mai.2004
01.Jul.2024
75 Tsd. €
Hansa Rostock II
01.Jul.2024 75 Tsd. €
player photo
Dario Gebuhr
Abwehr
- 06.Mai.2003
Eintracht Frankfurt
06.Mai.2003
01.Jul.2024
400 Tsd. €
Eintracht Frankfurt
01.Jul.2024 400 Tsd. €
Abgänge
Spieler
Neuer Verein
Geburtstag
Transferdatum
Marktwert
Neuer Verein / Transferdatum / Marktwert
player photo
Marko Johansson
Torwart
- 25.Aug.1998
Hamburger SV
25.Aug.1998
30.Jun.2024
Leihende
Hamburger SV
30.Jun.2024 Leihende
player photo
Jonas David
Abwehr
- 08.Mrz.2000
Hamburger SV
08.Mrz.2000
30.Jun.2024
Leihende
Hamburger SV
30.Jun.2024 Leihende
player photo
Jasper van der Werff
Abwehr
- 09.Dez.1998
SC Paderborn
09.Dez.1998
30.Jun.2024
Leihende
SC Paderborn
30.Jun.2024 Leihende
player photo
Juan José Perea
Sturm
- 23.Feb.2000
VfB Stuttgart
23.Feb.2000
30.Jun.2024
Leihende
VfB Stuttgart
30.Jun.2024 Leihende
player photo
Junior Brumado
Sturm
- 15.Mai.1999
FC Midtjylland
15.Mai.1999
30.Jun.2024
Leihende
FC Midtjylland
30.Jun.2024 Leihende
player photo
John-Patrick Strauß
Abwehr
- 28.Jan.1996
vereinslos
28.Jan.1996
30.Jun.2024
350 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 350 Tsd. €
player photo
Simon Rhein
Mittelfeld
- 18.Mai.1998
vereinslos
18.Mai.1998
30.Jun.2024
450 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 450 Tsd. €
player photo
Sarpreet Singh
Mittelfeld
- 20.Feb.1999
vereinslos
20.Feb.1999
30.Jun.2024
500 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 500 Tsd. €
player photo
Sebastian Vasiliadis
Mittelfeld
- 04.Okt.1997
vereinslos
04.Okt.1997
30.Jun.2024
500 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 500 Tsd. €
player photo
Kostas Stafylidis
Abwehr
- 02.Dez.1993
vereinslos
02.Dez.1993
30.Jun.2024
600 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 600 Tsd. €
player photo
Dennis Dressel
Mittelfeld
- 26.Okt.1998
vereinslos
26.Okt.1998
30.Jun.2024
900 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 900 Tsd. €
player photo
Svante Ingelsson
Mittelfeld
- 14.Jun.1998
vereinslos
14.Jun.1998
30.Jun.2024
900 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 900 Tsd. €
player photo
Janik Bachmann
Mittelfeld
- 06.Mai.1996
FC Schalke 04
06.Mai.1996
30.Jun.2024
500 Tsd. €
FC Schalke 04
30.Jun.2024 500 Tsd. €
player photo
Markus Kolke
Torwart
- 18.Aug.1990
Werder Bremen
18.Aug.1990
30.Jun.2024
300 Tsd. €
Werder Bremen
30.Jun.2024 300 Tsd. €
player photo
Kai Pröger
Sturm
- 15.Mai.1992
vereinslos
15.Mai.1992
30.Jun.2024
500 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 500 Tsd. €
player photo
Oliver Hüsing
Abwehr
- 17.Feb.1993
vereinslos
17.Feb.1993
30.Jun.2024
350 Tsd. €
vereinslos
30.Jun.2024 350 Tsd. €
Einzelne Spielerstatistiken
Spiele Gesamt In der Startaufstellung Minuten gespielt
Karten gesamt Top-Torschützen Top-Vorlagen
Meisten Tore pro Spiel Meisten Vorlagen pro Spiel Torhüter
Weiße Weste

Gegentore

Karten & Spielerausfälle

Geburtstage
keine bevorstehenden Geburtstage
Der Fußballclub Hansa Rostock e. V., kurz F. C. Hansa Rostock und allgemein bekannt als Hansa Rostock, ist ein deutscher Fußballverein aus Rostock. Mit 26.000 Mitgliedern ist er der mitgliederstärkste Sportverein in Mecklenburg-Vorpommern und einer der größeren Deutschlands. Gegründet wurde der F. C. Hansa als Fußballclub am 28. Dezember 1965 mit der Ausgliederung der Fußballabteilung aus dem am 11. November 1954 gegründeten SC Empor Rostock.Seine größten Erfolge verbuchte der F. C. Hansa 1990/91 mit dem Gewinn der unter der Bezeichnung NOFV-Oberliga letztmals ausgespielten Meisterschaft sowie des 1991 unter der Bezeichnung NOFV-Pokal letztmals ausgetragenen Pokal-Endspiels (jeweils der ehemaligen entsprechenden DDR-Wettbewerbe). Nachfolgend entwickelte sich Hansa mit derzeit zwölf Bundesligateilnahmen zum erfolgreichsten Verein aus dem Nordosten im wiedervereinigten Deutschland. In den Jahren 2010 und 2012 stieg der dem Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern angehörende Klub aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga ab, in der Saison 2020/21 gelang der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.
Geschichte
1954 – Gründung von Empor Rostock

Oswald Pfau 1956 im Gespräch mit Sepp Herberger (r.). Im November 1954 wurde der „Feldwebel“ Pfau (l.) erster Trainer vom SC Empor Rostock.

Im Jahre 1954 wurden im Rahmen der Leistungssportförderung in den meisten Bezirken der DDR so genannte Sportclubs gegründet, die anders als die breitensportorientierten Betriebssportgemeinschaften zu leistungssportlichen Zentren ihrer jeweiligen Region und ihrer zentralen Sportvereinigung werden sollten. In Rostock, der größten DDR-Stadt nördlich Berlins, wurde am 11. November 1954 der anfangs noch als „SK Empor Rostock“ bezeichnete SC Empor Rostock mit Sektionen für sieben Sportarten gegründet. Mit dem Fischkombinat Rostock als Trägerbetrieb war er das designierte Leistungszentrum der Sportvereinigung Empor, welche die Sportgemeinschaften mit Trägerbetrieben aus dem Bereich Handel und Versorgungswirtschaft umfasste. Das am 27. Juni 1954 eröffnete Ostseestadion war weitgehend fertiggestellt, im Gegensatz zum Feldhandball konnte jedoch keine höherklassige Fußballmannschaft aus den Sportgemeinschaften der Umgebung zusammengestellt werden.

Auch weil der Norden der DDR seit dem Abstieg Motor Wismars nach der Saison 1951/52 in der DDR-Oberliga nicht mehr vertreten war und in der bereits begonnenen Saison 1954/55 überwiegend sächsische Mannschaften um die Meisterschaft spielten, beschloss die DDR-Sportführung, die Mannschaft der sächsischen BSG Empor Lauter noch während der Saison nach Rostock zu delegieren. Bereits 1953 war Vorwärts Leipzig in einem ähnlichen Vorhaben nach Berlin delegiert worden. Während die Fachzeitschrift Neue Fußballwoche den Umzug Empor Lauters nach Rostock in einer Sonderausgabe 1991 mit dem späteren Gewerkschaftsbund-Vorsitzenden Harry Tisch in Verbindung brachte, gilt als eigentlicher Initiator des Umzugs Karl Mewis, der zu diesem Zeitpunkt erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Rostock war.

Empor Lauter gehörte wie Empor Rostock der Sportvereinigung Empor an und war zum Zeitpunkt des Umzugs mit 10:6 Punkten aktueller Tabellenführer der Oberliga. In Lauter verfügte die Mannschaft jedoch über keine auf Dauer wettbewerbsfähige Infrastruktur und konkurrierte mit weiteren Erstligisten in näherer Umgebung. Das Punktspiel des neunten Spieltages gegen Motor Zwickau wurde abgesetzt, um den Umzug der Mannschaft nach Rostock zu ermöglichen. Einige Lauterer Spieler wechselten jedoch zu Motor Zwickau, in niederklassige Ligen oder beendeten ihre Karrieren, wobei drei Spieler erst unter dem Eindruck wütender Proteste seitens der Lauterer Einwohnerschaft auf den bereits zugesagten Ortswechsel verzichteten, so dass lediglich zwölf Spieler mit Trainer Oswald Pfau nach Rostock wechselten. Während die Rostocker Spieler in der Folgezeit bei Auswärtsspielen insbesondere gegen sächsische Mannschaften mitunter als „Verräter“ beschimpft wurden, führte der Umzug in Lauter zu lang anhaltenden Ressentiments, die sich zunächst in der Ausgrenzung von Angehörigen der delegierten Spieler äußerten.

Empor Rostock gehörte zwar zu den als Sportclub besonders geförderten Sportgemeinschaften; mit den Sportvereinigungen Motor, Turbine oder Dynamo konnte die vergleichsweise kleine Sportvereinigung Empor jedoch nicht konkurrieren. So wurde in den Anfangsjahren des Clubs der Fußballkader hauptsächlich mit jungen Talenten aus dem Norden der DDR aufgefüllt: Neben dem direkten Rostocker Umfeld waren insbesondere die TSG Wismar und Einheit Greifswald bis in die 1970er Jahre Delegierungsschwerpunkte. Nur wenige etablierte Oberligaspieler wurden in dieser Zeit an die Ostseeküste delegiert.

Die komplette Geschichte bei Wiki

Anhängerschaft
Einer 2007 veröffentlichten, repräsentativen Umfrage des Sportpromotoren Sportfive zufolge besaß Hansa Rostock mit 1,97 Millionen Fans deutschlandweit die siebtgrößte Fanbasis der deutschen Profivereine. In den Neuen Bundesländern war Hansa einer 2008 veröffentlichten, repräsentativen Umfrage der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse nach der beliebteste Profiverein noch vor dem FC Bayern München und in Gesamtdeutschland beliebtester ostdeutscher Profiverein vor Energie Cottbus. 2009 lag der Bekanntheitsgrad des Vereins einer weiteren Studie Sportfives zufolge deutschlandweit bei 79 Prozent.

Zu prominenten Unterstützern des Vereins gehören die Band Feine Sahne Fischfilet und der Rapper Marteria. Letzterer spielte in der Jugend für den Verein und organisierte 2015 mit Stefan Beinlich ein Benefizspiel Paule and friends versus Marteria and friends als der Verein in finanzielle Not geraten war. Hierfür gewann er auch befreundete Musiker, wie Campino, Paul Kalkbrenner, Sido oder Max Herre. Auch der Linke-Spitzenkandidat zur Bundestagswahl 2017, Dietmar Bartsch, gilt als Anhänger des Vereins. Im Podcast Ball you need is love – aus Liebe zum Fußball von Arnd Zeigler erklärte auch die Moderatorin Jessy Wellmer Anhängerin des F. C. Hansa zu sein.

Fans
Freundschaften

Mitte der 1980er Jahre bestand für einige Zeit eine Freundschaft mit den Fans von Dynamo Dresden. In historischen Videoaufnahmen kann man bei Spielen beider Mannschaften und bei direkten Aufeinandertreffen sehen, dass die Banner des jeweils anderen Vereins die Fanblöcke schmückten. Diese Freundschaft bestand etwa von 1983 bis 1987.

Mit den Stuttgarter Kickers bestand nach der einzigen gemeinsamen Bundesligasaison 1991/92 eine Art Fanfreundschaft zwischen einzelnen Fangruppen, die allerdings von der aktiven Fanszene Rostocks heute nicht mehr getragen wird.

Rivalitäten

Rivalitäten aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik, wie zum DDR-Rekordmeister BFC Dynamo oder zu Lokalrivalen wie Schiffahrt/Hafen Rostock, verloren spätestens seit der Wiedervereinigung wegen der niedrigeren Spielklassen dieser Vereine stetig an Bedeutung. Dagegen wurden insbesondere zu Erstligazeiten trotz teilweise großen Entfernungen zwischen den jeweiligen Städten Spiele gegen den Hamburger SV oder dem FC St. Pauli gelegentlich als Nordderby, gegen Hertha BSC als Nordost-Derby und Spiele gegen ehemalige DDR-Mannschaften, wie etwa Dynamo Dresden oder Energie Cottbus, als Ostderby bezeichnet.

Etwa ein halbes Jahr nach den rechtsradikal motivierten Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen traten am 13. März 1993 Hansa Rostock und der FC St. Pauli zur damaligen Zweitliga-Partie im Ostseestadion an. Im Stadion befanden sich erstmals die als politisch links bekannten St.-Pauli-Fans aus Hamburg und ein Mob von Neonazis und Hooligans auf Rostocker Seite. Das sportliche Kräftemessen beider Nord-Klubs verlor Mitte der zweiten Halbzeit an Relevanz und wurde aus politischer Ideologie heraus missbraucht. Zirka 400 Neonazis und Hooligans versuchten während des Spiels, den Block der Gästefans zu stürmen. Auf beiden Seiten nutzten „Fans“ Wurfgeschosse. Es kam zum Einsatz von Wasserwerfern und letztlich zu diversen Festnahmen durch Ordnungskräfte. Seit diesen gewalttätigen Übergriffen besteht zum FC St. Pauli eine intensive Verachtung und Abneigung, Spielansetzungen gegeneinander gelten bis heute als risikoträchtig und ziehen gewaltbereite Personen an, die keinem der beiden Fanlager angehören. Eine mediale Umsetzung der Ereignisse erfolgte im Fernsehfilm Schicksalsspiel.

Obgleich Hansa Rostock und Energie Cottbus bereits zu Zeiten der DDR-Oberliga vereinzelt gegeneinander angetreten waren, entwickelte sich die Rivalität beider Vereine mit dem erstmaligen Aufstieg Cottbus’ in die Bundesliga zur Spielzeit 2000/01. Da Hansa ab 1995 bis zu diesem Zeitpunkt einziger Vertreter der Vereine aus der ehemaligen DDR in der Bundesliga war und nun erstmals wieder Ost-Derbys in der höchsten deutschen Spielklasse stattfanden, stellte sich die Frage, welcher Verein denn nun die „Nummer Eins im Osten“ sei. Cottbus’ Abstieg in die 2. Bundesliga im Jahr 2003 entschied diese Frage vorläufig und Hansa blieb weiterhin erfolgreichster Verein der Nachwendezeit. Bei Aufeinandertreffen beider Vereine kam es vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen der Fanlager und die Partien wurden als Risiko-Spiele eingestuft. Wechselhafte Auf- und Abstiege Cottbus’ und Rostocks verlagerten diese Ost-Derbys bis hin in die Drittklassigkeit und die Abneigung zueinander verlor angesichts der Aufstiege von anderen Ost-Vereinen, wie Union Berlin, Erzgebirge Aue, Dynamo Dresden oder dem 1. FC Magdeburg, in höhere Spielklassen an Brisanz.

Erfolge
NOFV-Oberliga-Meister: 1990/91
NOFV-Pokal-Sieger: 1990/91
Meister der 2. Bundesliga: 1994/95
DDR-Liga-Meister und sofortiger Wiederaufstieg in die DDR-Oberliga: 1975/76, 1977/78, 1979/80, 1986/87
DFB-Hallen-Pokal-Sieger: 1998
Mecklenburg-Vorpommern-Pokal-Sieger: 2010/11, 2014/15, 2015/16, 2016/17, 2017/18, 2018/19, 2019/20
DDR-Oberliga: 2. Platz (1955), 1961/62, 1962/63, 1963/64, 1967/68
FDGB-Pokal: 2. Platz 1954/55, 1957, 1960, 1966/67, 1986/87
Bundesliga: 6. Platz 1995/96, 1997/98
DDR-Liga: 2. Platz (sofortiger Wiederaufstieg in die DDR-Oberliga) 1957
2. Bundesliga: 2. Platz (Aufstieg) 2006/07
3. Liga: 2. Platz (Aufstieg) 2010/11, 2020/21
DFB-Pokal: Halbfinale 1999/2000
DFB-Supercup: Halbfinale 1991
Europapokal der Landesmeister: 1. Runde 1991/92
Messe- und UEFA-Pokal: 2. Runde 1968/69, 1969/70; 1. Runde: 1989/90
Mecklenburg-Vorpommern-Pokal-Finale: 2012/13
P