Erzgebirge Aue

Stadt Aue
Land
Adresse Lößnitzer Straße 95 08280 Aue
Webseite www.fc-erzgebirge.de/startseite
Gegründet 04.03.1946
Stadion Sparkassen Erzgebirgsstadion
Club Foto club kit photo
Kadergröße 27 (Stand: 12.10.2020)
Vereinsfarben lila-weiß
Mitglieder 9.010
aktueller Marktwert 11,08 Mio € (Stand: 12.10.2020)
Legionäre 5
A-Nationalspieler 2
Social Media
3x
1x
1x
1x
Kader
Transfers
Spieler-Statistik
Nächste Spiele
Letzte Spiele
Vereinsinfos
keine Spieler im Kader
Sommertransfers
Zugänge
Spieler Letzter Verein Geburtstag Transferdatum Marktwert
02.Aug.1999 05.Okt.2020 100 Tsd. €
08.Jan.1993 13.Jul.2020 450 Tsd. €
09.Mrz.1999 30.Jun.2020 150 Tsd €
Abgänge
Spieler Neuer Verein Geburtstag Transferdatum Marktwert
23.Mrz.1996 24.Jul.2020 250 Tsd. €
Spieler Spielposition
Spieler Spielposition
Geburtstage
keine bevorstehenden Geburtstage

Wikipedia

Der Fußballclub Erzgebirge Aue e. V., kurz FC Erzgebirge Aue, ist ein Sportverein aus Aue-Bad Schlema in Sachsen, der am 4. März 1946 gegründet wurde.

Der Verein ist unter anderem durch seine Fußballabteilung bekannt. Die Männermannschaft des Vereins spielt seit der Saison 2016/17 in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Frauenmannschaft des Vereins ist in der Regionalliga Nordost vertreten. Außerdem hat der Verein eine Ringermannschaft, welche in der Saison 2015/16 in die 1. Ringer-Bundesliga aufgestiegen ist.

Die Wurzeln des FC Erzgebirge Aue liegen im FC Aue, der 1908 gegründet wurde und der erste Fußballverein in der Stadt war. Aus diesem Verein ging 1910 der FC Jung Deutschland hervor, der wiederum am 1. Juli 1912 in FC Alemannia Aue umbenannt wurde. Der Verein spielte seinerzeit in der Gauliga Erzgebirge, eine von zahlreichen ersten Spielklassen des Verbandes Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine. In der Saison 1912/13 wurde Alemannia Aue vom Spielausschuss zum Gaumeister ernannt, für die mitteldeutsche Fußballendrunde war in diesem Jahr der Gaumeister Erzgebirges jedoch noch nicht qualifiziert. 1921 erfolgte eine erneute Umbenennung in SV Alemannia Aue e.V. Der Verein spielte ab dem 29. Mai 1928 im neu errichteten Städtischen Stadion auf dem Gelände des heutigen Erzgebirgsstadions. Nach der Saison 1926/27 stieg Alemannia Aue in die Zweitklassigkeit ab. Nach Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden die regionalen Fußballverbände aufgelöst, an dessen Stelle traten anfangs 16 Fußballgaue. Aue wurde in den Fußballgau Sachsen eingeordnet, konnte sich jedoch nicht für die erstklassige Gauliga Sachsen qualifizieren. Auf Druck der Nationalsozialisten erfolgte 1937 eine Fusion mit dem VfB Aue, welcher von 1929 bis 1932 ebenfalls in der Gauliga Erzgebirge spielte, zum SV Aue.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf Betreiben der sowjetischen Besatzungsmacht in Ostdeutschland alle Sportvereine auf Dauer aufgelöst. Zunächst als lose geformte Sportgemeinschaft beteiligt sich Aue ab 1946 an lokalen Fußballmeisterschaften. 1949 wurde die bisherige Sportgemeinschaft in die Betriebssportgemeinschaft (BSG) „Pneumatik Aue“ umbenannt, die 1951 die endgültige Bezeichnung „BSG Wismut Aue“ erhielt. Deren Fußballmannschaft spielte als einzige von 1951 bis 1990 in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse im DDR-Fußball. Fans des FC Erzgebirge Aue spielen bis heute mit dem Schlachtruf „Zwei gekreuzte Hämmer und ein großes W“ auf Schlägel und Eisen an, die in den Wappen bis 1990 enthalten sind.

Zwischen 1954 und 1963 mussten die Auer Fußballspieler als Sektion Fußball des SC Wismut Karl-Marx-Stadt antreten, setzten aber durch, dass sie weiter im heimischen Otto-Grotewohl-Stadion spielen konnten. In dieser Zeit gewannen sie drei DDR-Meisterschaften und einen Pokalsieg.

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