Achim Beierlorzer

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Aktueller Verein
Funktion
Co-Trainer
Nationalität
Geburtsort
Erlangen
Geburtstag
20/11/1967
Alter
58
Letzter Verein als Spieler
SV Kleinsendelbach
Karriere als Spieler beendet
01.07.2010
Bevorzugte Formation
4-4-2 doppel 6
Größe (in cm)
190
Position als Spieler
Offensives Mittelfeld
Spielfuß
rechts
History
Karriere
Verein
Funktion
Vertrag vom
Vertrag bis
SSV Jahn Regensburg
SSV Jahn Regensburg
Chef-Coach
10/07/2017
30/06/2019
1. FC Köln
1. FC Köln
Chef-Coach
01/07/2019
09/11/2019
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Chef-Coach
18/11/2019
30/06/2022
FC Ingolstadt
FC Ingolstadt
Chef-Coach
25/09/2026
Spielsystem
4-4-2
4-4-2-flache Vier
Letzte Vereine
Junioren
Jahre Station
–1984 TSV Neunkirchen
1984–1986 1. FC Nürnberg
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1988 1. FC Nürnberg Amateure [1]23 (0)
1988–1989 SpVgg Jahn Forchheim
1989–1996 SpVgg Fürth 190 (44)
1992–1994 SpVgg Fürth Amateure 3 (0)
1996–2002 SC 04 Schwabach 122 (12)
2003–2010 SV Kleinsendelbach
Stationen als Trainer
Jahre Station
2002–2003 SC 04 Schwabach
2004–2010 SV Kleinsendelbach
2010–2014 SpVgg Greuther Fürth U17
2014–2015 RB Leipzig U17
2015 RB Leipzig (interim)
2015–2016 RB Leipzig (Co-Trainer)
2016–2017 RB Leipzig U19
2017–2019 SSV Jahn Regensburg
2019 1. FC Köln
2019–2020 1. FSV Mainz 05
2021 RB Leipzig (Co-Trainer)
2021 RB Leipzig (interim)
09/2026- FC Ingolstadt
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

 

Karriere als Spieler
Achim Beierlorzer spielte für den TSV Neunkirchen am Brand und wechselte 1984 in die Jugend des 1. FC Nürnberg. Von 1986 bis 1988 war er für die zweite Mannschaft des Clubs zunächst in der drittklassigen Oberliga Bayern und nach einem Abstieg in der darunter befindlichen Landesliga Bayern im Einsatz und spielte anschließend für ein Jahr beim Ligakonkurrenten SpVgg Jahn Forchheim.

1989 wechselte er zur SpVgg Fürth, bei der er zunächst im Kader der zweiten Mannschaft stand und später mit den Herren in der Landesliga, der Oberliga und ab 1994 in der neuen drittklassigen Regionalliga Süd spielte. In den Spielzeiten 1990/91, 1991/92 und 1992/93 nahm Beierlorzer mit den Fürthern am DFB-Pokal teil, kam jedoch nie über die zweite Runde hinaus. 1996 wechselte er zum SC 04 Schwabach, für den er zunächst zwei Jahre lang wieder in der nunmehr fünftklassigen Landesliga tätig war, nach dem Aufstieg noch vier Jahre in der Oberliga Bayern.

Karriere als Trainer
2002 beendete Beierlorzer seine Karriere beim SC 04 Schwabach und wurde zur Saison 2002/03 Cheftrainer der Mannschaft. Von 2004 bis 2010 war er als Spielertrainer beim SV Kleinsendelbach aktiv. Anschließend verpflichtete ihn sein ehemaliger Verein SpVgg Greuther Fürth als Trainer der U17.

RB Leipzig

2014 wechselte Beierlorzer zu RB Leipzig, das gerade in die 2. Bundesliga aufgestiegen war, und wurde dort auch zunächst ein halbes Jahr lang Trainer der U17. Nach RB Leipzigs Trennung von Alexander Zorniger im Februar 2015, der keinen Vertrag für die neue Saison erhielt und deswegen seine Position unmittelbar aufgab, trainierte Beierlorzer erstmals eine Profimannschaft: Von Sportdirektor Ralf Rangnick wurde er bis Saisonende zum Interimstrainer ernannt und sollte die Saison in der schweren Lage bestmöglich zu Ende führen. Das ursprünglich angestrebte Ziel, direkt in die Bundesliga aufzusteigen, wurde in der Folge weiter aus den Augen verloren; unter ihm erreichte die Mannschaft letztlich den fünften Tabellenplatz. In der Saison 2015/16 assistierte er als Co-Trainer dem neuen, auf ein Jahr begrenzten Cheftrainer Rangnick, mit dem er den Aufstieg in die Bundesliga schließlich schaffte. Nach Ralph Hasenhüttls Übernahme als Trainer in Leipzig rückte Beierlorzer wieder aus dem Trainerteam heraus eine Reihe zurück und war seit 2016 Trainer der Leipziger U19 sowie Sportlicher Leiter des Leistungsbereiches im Nachwuchs ab der U16.

SSV Jahn Regensburg

Zur Saison 2017/18 wechselte er als Cheftrainer zum Zweitligaaufsteiger SSV Jahn Regensburg und beerbte Heiko Herrlich. Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag, welcher im Juni 2018 bis Juni 2022 verlängert wurde. Er schloss die Saison mit dem Aufsteiger auf dem 5. Platz ab. In der Saison 2018/19 folgte der 8. Platz.

Über Köln nach Mainz

Zur Saison 2019/20 übernahm Beierlorzer die Bundesligamannschaft des 1. FC Köln als Nachfolger des Interimstrainers André Pawlak. Er unterschrieb beim Aufsteiger einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2021. Am 9. November 2019 wurde Beierlorzer freigestellt, als die Mannschaft nach dem 11. Spieltag mit 7 Punkten auf dem 17. Platz stand. Am 15. November 2019 einigten sich der 1. FC Köln und Beierlorzer auf eine Vertragsauflösung.

Am 18. November 2019, nur wenige Tage nach seiner Trennung vom 1. FC Köln, übernahm Beierlorzer den auf dem 16. Platz stehenden Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz 05, der sich ebenfalls nach dem 11. Spieltag von seinem Cheftrainer Sandro Schwarz getrennt hatte. Er erhielt einen Vertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2022. Beierlorzer schloss die Saison mit der Mannschaft mit 37 Punkten auf dem 13. Platz ab.

Vor dem 2. Spieltag der Saison 2020/21 strich die sportliche Leitung um Beierlorzer Ádám Szalai aus dem Profikader. Die Mannschaft verweigerte daraufhin eine Trainingseinheit. Nach der folgenden 1:4-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart wurde Beierlorzer am 28. September 2020 von seinen Aufgaben als Cheftrainer entbunden. Sein Vertrag wurde im Juni 2021 aufgelöst.

Rückkehr nach Leipzig

Zur Saison 2021/22 kehrte Beierlorzer zu RB Leipzig zurück und wurde Co-Trainer des neuen Cheftrainers Jesse Marsch. Da sich Marsch aufgrund einer Infektion mit SARS-CoV-2 in Quarantäne befand, betreute er die Mannschaft Ende November 2021 bei einem 5:0-Sieg gegen den FC Brügge in der Champions League und einer 1:3-Niederlage in der Liga gegen Bayer 04 Leverkusen an der Seitenlinie. Nach einer 1:2-Niederlage im folgenden Ligaspiel gegen den 1. FC Union Berlin – bei der der zweite Co-Trainer Marco Kurth an der Seitenlinie stand, da sich Beierlorzer ebenfalls infizierte – trennte sich der Verein von Marsch. Beierlorzer übernahm die Mannschaft daher Anfang Dezember 2021 als Interimstrainer. Er betreute die Mannschaft hauptverantwortlich am letzten Gruppenspieltag der Champions League und erreichte durch einen 2:1-Sieg gegen Manchester City noch den 3. Platz, mit dem man sich für die K.-o.-Phase der Europa League qualifizierte. Anschließend verpflichtete der Verein Domenico Tedesco als neuen Cheftrainer und einigte sich mit Beierlorzer auf eine Freistellung.

Seit Ende September 2026 ist Beierlorzer Trainer beim Drittligisten FC Ingolstadt.