1. Bundesliga 2025/26

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Relegation
Bundesliga – 2. Bundesliga

Wenige Tage nach dem 34. Spieltag in Bundesliga und 2. Bundesliga geht es für zwei Teams auch in diesem Sommer noch einmal ums Ganze. Der VfL Wolfsburg hat sich durch einen Sieg im Kellerduell beim FC St. Pauli den Relegationsrang in der Bundesliga gesichert. Die "Wölfe" warten nun auf ihren Gegner aus der 2. Bundesliga: Der SC Paderborn wird als Gegner sein Glück versuchen.

Paderborn steigt auf, Wolfsburg spielt 2. Bundesliga

Hier ist der Spielbericht

Spiele
Datum Anstoß Heim Ergebnis Gast
21.05.2026 20:30 VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg 0:0 SC Paderborn 07 SC Paderborn
25.05.2026 20:30 SC Paderborn SC Paderborn 07 2:1 n.V. VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg
Relegation - Hinspiel
VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg 0:0 SC Paderborn SC Paderborn
Gelb-Rote Karten
90.+4 J. Sticker
Gelbe Karten
90.+2 J. Sticker
Gelbe Karten
einwechslung
einwechslung
Gelbe Karten
einwechslung
einwechslung
einwechslung
J. Lindstrøm für M. Svanberg 65. einwechslung
einwechslung
einwechslung
Gelbe Karten
Relegation - Rückpiel
SC Paderborn SC Paderborn 2:1 n. V VfL Wolfsburg VfL Wolfsburg  
Gelbe Karten
S. Michel 119. Gelbe Karten
einwechslung 106. M. Amoura für D. Vavro
einwechslung 106. K. Shiogai für S Kumbedi
Laurin Curda Rechtsschuss / Vorlage S. Michel 100.
tore
N. Bätzner für M. Baur 99. einwechslung
einwechslung 98. J. Wind für A. Daghim
einwechslung 98. J. Lindstrøm für D. Pejčinović
einwechslung 81. K. Paredes für M. Svanberg
N. Mohr für R. Müller 74. einwechslung
F. Götze für C. Brackelmann 73. einwechslung
S. Michel für S. Marino 70. einwechslung
S. Tigges für S. Klaas 70. einwechslung
Gelbe Karten
F. Bilbija Kopfball / Vorlage C. Brackelmann 38.
tore
L. Curda 27. Gelbe Karten
Gelbe Karten
Gelb-Rote Karten
Gelbe Karten 12. P. Pervan
F. Bilbija 11. Gelbe Karten
Gelbe Karten 11.  J. Mæhle
tore
3. Dženan Pejčinović Rechtsschuss / Vorlage A. Daghim
Torschützen
Pl. Verein Spieler Spiele Tore 11m Quote
1 Bayern München Harry Kane 31 36 10 1,16
2 VfB Stuttgart Deniz Undav 29 19 0 0,66
3 Borussia Dortmund Serhou Guirassy 33 17 1 0,52
4 Bayer Leverkusen Patrik Schick 28 16 4 0,57
5 Bayern München Luis Díaz 32 15 0 0,47
  Bayern München Michael Olise 32 15 0 0,47
7 1899 Hoffenheim Andrej Kramarić 34 14 5 0,41
8 RB Leipzig Christoph Baumgartner 33 13 0 0,39
  Eintracht Frankfurt Jonathan Burkardt 22 13 4 0,59
  1. FC KÖLN Saïd El Mala 34 13 1 0,38
  Borussia Mönchengladbach Haris Tabakovic 32 13 0 0,41
12 1. FSV Mainz 05 Nadiem Amiri 26 12 8 0,46
  VfB Stuttgart Ermedin Demirović 25 12 1 0,48
  RB Leipzig Yan Diomande 33 12 0 0,36
15 SC Freiburg Igor Matanović 31 11 1 0,35
16 1899 Hoffenheim Fisnik Asllani 33 10 0 0,3
  Werder Bremen Jens Stage 29 10 0 0,34
18 Borussia Dortmund Maximilian Beier 32 9 0 0,28
  RB Leipzig Rômulo 30 9 0 0,3
20 Bayer Leverkusen Álex Grimaldo 29 8 3 0,28
  VfL Wolfsburg Mohamed Amoura 30 8 1 0,27
  Bayern München Serge Gnabry 21 8 0 0,38
  Bayern München Nicolas Jackson 23 8 0 0,35
  1899 Hoffenheim Tim Lemperle 29 8 1 0,28
  VfL Wolfsburg Dženan Pejčinović 30 8 0 0,27
  Eintracht Frankfurt Can Uzun 21 8 1 0,38
27 1. FC KÖLN Ragnar Ache 29 7 0 0,24
  Borussia Dortmund Karim Adeyemi 28 7 0 0,25
  Borussia Dortmund Julian Brandt 29 7 0 0,24
  Hamburger SV Fábio Vieira 29 7 1 0,24
  VfB Stuttgart Chris Führich 33 7 0 0,21
  SC Freiburg Vincenzo Grifo 33 7 4 0,21
  1. FC KÖLN Jakub Kamiński 34 7 0 0,21
  VfB Stuttgart Jamie Leweling 32 7 0 0,22
  1899 Hoffenheim Grischa Prömel 33 7 0 0,21
36 1. FC Union Berlin Oliver Burke 29 6 0 0,21
  FC Augsburg Michael Gregoritsch 17 6 1 0,35
  FC Augsburg Anton Kade 28 6 0 0,21
  Eintracht Frankfurt Arnaud Kalimuendo 19 6 0 0,32
  VfB Stuttgart Maximilian Mittelstädt 32 6 4 0,19
  FC Augsburg Fabian Rieder 32 6 2 0,19
  1. FSV Mainz 05 Phillip Tietz 29 6 0 0,21
  Bayer Leverkusen Malik Tillman 29 6 0 0,21
  Hamburger SV Luka Vušković 28 6 1 0,21
  1. FC Heidenheim 1846 Budu Zivzivadze 20 6 0 0,3
46 1. FC Union Berlin Ilyas Ansah 33 5 0 0,15
  Borussia Dortmund Ramy Bensebaïni 21 5 2 0,24
  1. FC KÖLN Marius Bülter 32 5 0 0,16
  FC Augsburg Alexis Claude-Maurice 29 5 1 0,17
  Borussia Mönchengladbach Kevin Diks 30 5 4 0,17
Zuschauer
Mannschaft Stadion Max. Zus. ø Ausv. Ausv.
1. Borussia Dortmund Signal Iduna Park 81.365 1.381.840 81.285 99,90 % 16/17
2. FC Bayern München Allianz Arena 75.000 1.275.000 75.000 100,00 % 17/17
3. VfB Stuttgart MHPArena 60.058 1.010.500 59.441 98,97 % 0/17
4. Eintracht Frankfurt Deutsche Bank Park 59.500 1.004.100 59.065 99,27 % 6/17
5. Hamburger SV Volksparkstadion 57.000 968.100 56.947 99,91 % 16/17
6. Borussia Mönchengladbach Borussia-Park 54.042 868.649 51.097 94,55 % 5/17
7. 1. FC Köln Rheinenergiestadion 50.000 848.600 49.918 99,84 % 15/17
8. RB Leipzig Red Bull Arena 47.800 750.796 44.164 92,39 % 7/17
9. Werder Bremen Weserstadion 42.100 701.800 41.282 98,06 % 5/17
10. SC Freiburg Europa-Park-Stadion 34.700 580.000 34.118 98,32 % 9/17
11. 1. FSV Mainz 05 Mewa Arena 33.305 538.151 31.656 95,05 % 8/17
12. Bayer 04 Leverkusen BayArena 30.210 510.285 30.017 99,36 % 13/17
13. FC Augsburg WWK-Arena 30.660 506.376 29.787 97,15 % 8/17
14. FC St. Pauli Millerntor-Stadion 29.546 501.222 29.484 99,79 % 14/17
15. TSG 1899 Hoffenheim PreZero Arena 30.150 453.539 26.679 88,49 % 7/17
16. VfL Wolfsburg Volkswagen Arena 28.917 420.165 25.129 86,90 % 6/17
17. 1. FC Union Berlin Stadion An der Alten Försterei 22.012 373.924 21.996 99,93 % 16/17
18. 1. FC Heidenheim Voith-Arena 15.000 252.000 14.824 98,82 % 15/17
Gesamt   353.315 12.945.047 42.304 97,45 % 183/306
Geschichte
Info

Die Bundesliga 2025/26 war die 63. Spielzeit der höchsten deutschen Spielklasse im Fußball der Männer. Insgesamt fanden 306 Liga- und zwei Relegationsspiele statt.Die Saison begann am 22. August 2025 mit dem 6:0-Sieg des amtierenden Meisters FC Bayern München gegen den Siebten der Vorsaison, RB Leipzig. Die Winterpause war vom 22. Dezember 2025 bis zum 8. Januar 2026 und lag zwischen dem 15. und 16. Spieltag. Der 34. und letzte Spieltag fand am 16. Mai 2026 statt; die Relegationsspiele wurden am 21. und 25. Mai 2026 ausgetragen.

Titelverteidiger war der FC Bayern München, der seinen Titel verteidigen konnte.

Meisterschaftsentscheidung
Der FC Bayern holte sich mit einem 6:0 gegen RB Leipzig gleich am 1. Spieltag die Tabellenführung und gab sie im weiteren Saisonverlauf nicht mehr ab. Dies war der Start einer neun Partien andauernden Siegesserie, die erste und einzige Niederlage mussten die Münchner erst am 19. Spieltag daheim gegen den FC Augsburg (1:2) hinnehmen. Der FC Bayern München baute seinen selbst aufgestellten Torrekord aus der Spielzeit 1971/72, der bei 101 Treffern lag, auf 122 Treffer aus. Bis auf Bayer 04 Leverkusen, das einmal 1:1 gegen den FC Bayern spielte, unterlagen alle weiteren Konkurrenten im Kampf um den Meistertitel dem Rekordmeister in beiden Duellen.Nach zwei schwächeren Jahren war der erste Verfolger der Münchner in dieser Saison wieder Borussia Dortmund, das sich ebenfalls frühzeitig vom Rest der Liga absetzen konnte. Dabei hatten die Dortmunder, die phasenweise 16 Spiele in Folge (bis zur 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern am 24. Spieltag) ungeschlagen blieben, allerdings spätestens ab der Rückrunde auch immer mindestens sechs Punkte Rückstand auf die Bayern, wodurch deren Meisterschaft weitestgehend ungefährdet war. Nach zwei weiteren Niederlagen des BVB gegen Leverkusen und Hoffenheim wurde der FC Bayern am 30. Spieltag vorzeitig deutscher Meister. Später holte er nach dem Gewinn des Pokalendspiels das Double.
Kampf um die Internationalen Plätze

Generell qualifizierten die Plätze 1 bis 4 zur direkten Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Champions League, der 5. Rang zur Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League und der 6. für die Conference-League-Play-offs. Durch die vorzeitig feststehende Europapokalteilnahme beider Pokalfinalisten (Bayern München und VfB Stuttgart) wurde der dem Pokalsieger zugeteilte Europapokalplatz an den Sechstplatzierten vergeben, der 7. nimmt hingegen an den Conference-League-Play-offs teil. Einen fünften, über die UEFA-Performancewertung vergebenen Champions-League-Startplatz gab es in dieser Saison erneut nicht. Allerdings erreichte der SC Freiburg das Finale der UEFA Europa League 2025/26 und hätte bei einem Sieg ebenfalls die Möglichkeit gehabt, sich für die Champions League zu qualifizieren.Neben der frühzeitig feststehenden Champions-League-Teilnahme des FC Bayern konnten auch Borussia Dortmund und RB Leipzig bereits am 33. Spieltag die Plätze 2 und 3 – und damit die Teilnahme an der UEFA Champions League – für sich sichern. Chancen auf den letzten Champions-League-Platz (4.) hatten vor dem 34. Spieltag noch Stuttgart und die TSG Hoffenheim mit jeweils 61 Punkten sowie Bayer 04 Leverkusen mit 58 Punkten. Letztlich sicherte sich der VfB Stuttgart den vierten Platz mit einem 2:2-Unentschieden bei Eintracht Frankfurt, da Hoffenheim bei Borussia Mönchengladbach verlor und auch Leverkusen zuhause gegen den Hamburger SV über ein 1:1 nicht hinauskam. Hoffenheim und Leverkusen zogen damit in die Europa League ein.

Für viele überraschend war vor allem die Saison der TSG Hoffenheim, die am Ende der Vorsaison lediglich drei Punkte vor dem Abstiegsreleganten 1. FC Heidenheim gestanden hatte und mit 61 Punkten die zweitbeste Saison der Vereinsgeschichte spielte. Dies führte zur fünften Qualifikation für den Europapokal seit dem Bundesligaaufstieg. Auch Leverkusen spielte nach dem frühen Trainerwechsel eine ordentliche Saison, hatte jedoch zwischen dem 24. und dem 27. Spieltag eine Schwächephase mit vier Unentschieden am Stück (u. a. gegen Heidenheim, Mainz 05 und Freiburg), die wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze kostete. Auch Stuttgart verlor immer wieder Punkte (u. a. durch Niederlagen gegen Union Berlin, den HSV und St. Pauli sowie einige unerwartete Unentschieden), so dass beide Vereine der Spitzengruppe der Liga mit Bayern und Dortmund in dieser Saison nie wirklich nahe kamen. RB Leipzig, das lange Zeit mit Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen gleichauf lag, konnte sich zum Ende der Saison mit sechs Siegen aus sieben Partien etwas absetzen.

Der 7. – und zur Teilnahme an der Conference League berechtigende – Platz war vor dem 34. Spieltag noch für den SC Freiburg, Eintracht Frankfurt und den FC Augsburg zu erreichen. Mit einem 4:1-Heimsieg über RB Leipzig konnte Freiburg das Rennen um diesen Platz für sich entscheiden, da Augsburg zeitgleich bei Union Berlin unterlag und Frankfurt lediglich unentschieden spielte. Anzumerken sei, dass Freiburg nach Saisonabschluss als Tabellensiebter zwölf Punkte Rückstand auf die sechstplatzierten Leverkusener hatte.

Abstiegskampf

In den Abstiegskampf waren vor dem letzten Spieltag nur noch der 1. FC Heidenheim, der VfL Wolfsburg und der FC St. Pauli involviert, wobei lediglich unklar war, welcher der drei Vereine den Relegationsplatz erreichen würde, da der Abstand auf den direkt rettenden 15. Platz 15 bereits mehr als drei Punkte betrug. Dabei waren erstmals seit Bestehen der Bundesliga die Vereine auf den Rängen 16–18 vor dem letzten Spieltag punktgleich. Weitere Mannschaften griffen ab dem 32. Spieltag nicht mehr in den Abstiegskampf ein. Insbesondere Werder Bremen und der Vorjahresaufsteiger 1. FC Köln sicherten sich durch Niederlagen von St. Pauli und Wolfsburg gegen Leipzig respektive Bayern München am 33. Spieltag den Klassenerhalt.Der 1. FC Heidenheim, der in der Vorsaison die Klasse nur über die erfolgreich absolvierte Relegation gegen die SV Elversberg gehalten hatte, holte aus der gesamten Hinrunde lediglich 12 Punkte (bei 11 Niederlagen) und hatte die „rote Laterne“ vom 19. bis zum 33. Spieltag ununterbrochen inne. Nach dem 26. Spieltag betrug der Rückstand auf den Relegationsplatz zehn Punkte und die Tordifferenz war um 15 schlechter. Allerdings holten die Heidenheimer aus den letzten sieben Spielen 12 Punkte (u. a. ein 3:3-Auswärtserfolg beim FC Bayern), so dass sie vor dem 34. Spieltag wieder zu den anderen beiden Abstiegskandidaten aufschließen konnten. Der VfL Wolfsburg startete zwar mit fünf Punkten aus drei Partien ordentlich in die Saison, stürzte jedoch in der Folge komplett ab, wobei man insbesondere in der gesamten Rückrunde lediglich acht Punkte holen konnte. Ähnlich erging es dem FC St. Pauli, der nach einem ebenso ordentlichen Start ab dem 4. Spieltag eine Serie von neun Niederlagen am Stück hinnehmen musste und damit tief in den Tabellenkeller rutschte.

Am letzten Spieltag spielte Heidenheim zuhause gegen Mainz, während mit Wolfsburg und St. Pauli die beiden übrigen Abstiegskandidaten direkt gegeneinander antreten mussten. Heidenheim lag bereits zur Pause mit 0:2 zurück und fand auch nach der Halbzeit nicht mehr ins Spiel, während St. Pauli klar mit 1:3 gegen den VfL Wolfsburg verlor. Der Tabellenstand nach dem 33. Spieltag mit dem VfL Wolfsburg auf dem Relegationsplatz und St. Pauli und Heidenheim als direkte Absteiger stellte damit auch den endgültigen Tabellenstand der Saison 2025/26 dar. Wolfsburg musste in der Relegation gegen den SC Paderborn (Drittplatzierter der 2. Bundesliga) antreten. Nach einem 0:0 vor heimischem Publikum unterlag Wolfsburg beim Rückspiel in Paderborn trotz früher Führung mit 1:2 nach Verlängerung und stieg somit nach 29 Jahren ununterbrochener Bundesligazugehörigkeit erstmals aus der höchsten Spielklasse ab.

Bundesliga 2025/26
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Meister FC Bayern München
Champions League FC Bayern München
Borussia Dortmund
RB Leipzig
VfB Stuttgart
Europa League TSG 1899 Hoffenheim
Bayer 04 Leverkusen
Conference-
League-Qualifikation
SC Freiburg
Pokalsieger FC Bayern München
Relegation ↓ VfL Wolfsburg (0:0 und 1:2 n. V. gegen den SC Paderborn 07)
Absteiger VfL Wolfsburg
1. FC Heidenheim
FC St. Pauli
Mannschaften 18
Spiele 306 + 2 Relegationsspiele
 (davon 306 gespielt)
Tore 990 (ø 3,24 pro Spiel)
Zuschauer 12.945.047 (ø 42.304 pro Spiel)
Torschützenkönig  Harry Kane (FC Bayern München), 36 Tore