Spieler Neuverpflichtung

Dynamo Dresden verpflichtet Morris Schröter vom FSV Zwickau

Die SG Dynamo Dresden hat am Dienstag Morris Schröter als ersten Neuzugang für die Spielzeit 2021/22 verpflichtet.

Morris Schröter (25) kommt ablösefrei vom FSV Zwickau zu Dynamo Dresden, unterschrieb einen Vertrag bis 2023 . Mit dem rechten Flügelmann hat sich Dynamo Zwickaus Überlebens-Versicherung in der 3. Liga geangelt. In der abgelaufenen Saison erzielte Schröter zehn Tore, bereitet acht Treffer vor. 2019/20 waren es acht Buden und zehn Assists.

Wegen seiner Vollstrecker- und Vorbereiterqualitäten waren auch Nürnberg, Paderborn, Aue und Rostock an ihm dran. Doch Dynamo machte das Rennen.

Sportdirektor Ralf Becker (50): „Wir freuen uns, dass Morris sich für uns entschieden hat. Er war in der abgelaufenen Saison einer der Topspieler der 3. Liga, ist auf der rechten Seite auf verschiedenen Positionen sowohl offensiv als auch defensiv flexibel einsetzbar und strahlt dabei stets Torgefahr aus. Er hat von Beginn der Gespräche an deutlich gemacht, dass er große Lust hat, unseren Weg mitzugehen und passt damit optimal zu unserer Philosophie. “

Der gebürtige Sachsen-Anhalter wurde zwar beim 1. FC Magdeburg ausgebildet, bringt aber aufgrund seiner Zwickau-Vergangenheit großes Identifikationspotential für die Dynamo-Fans mit. Die pflegen nämlich mit den FSV-Anhängern seit 2001 eine Fan-Freundschaft.

Morris Schroeter
Morris Schröter
Mittelfeld
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Spielerwechsel

Wechselgerüchte bei Dynamo Dresden

Die SG Dynamo Dresden hat seit der Zweitliga-Rückkehr noch keinen Neuzugang für die kommende Saison präsentiert

.. bis jetzt. Denn nach “Bild-Informationen” soll Morris Schröter ein heißer Kandidat sein. Für die Dresdner habe der Flügelspieler vom FSV Zwickau bereits dem früheren Interesse aus Rostock abgesagt, nun könnte der ablösefreie Wechsel nach Sachsen folgen.

Insgesamt neun Spieler haben Dynamo (alle Transfers) bislang verlassen, dagegen steigen zwei U19-Akteure zu den Profis auf. Mehr hat sich auf dem Transfermarkt noch nicht für Dynamo ergeben, doch im Hintergrund arbeitet Sport-Geschäftsführer Ralf Becker an den ersten Neuzugängen. “Wir wissen ganz genau, welche Spielertypen wir für welche Position suchen, die zugleich auch unsere Art und Weise Fußball zu spielen verkörpern“, erklärte der 50-Jährige, dass er exakte Vorstellungen und Erwartungen an den Transfermarkt hat, wie die “Bild” berichtet. Mit Morris Schröter soll er den ersten Kandidaten gefunden haben.

Schröter, der beim FSV ursprünglich als Rechtsverteidiger anfing, wurde in den drei Spielzeiten unter Joe Enochs stets offensiver eingesetzt – und das zahlte sich aus. Der 25-Jährige fiel in der abgelaufenen Saison erneut als Top-Scorer der Zwickauer auf, kommt somit jetzt nach 72 Drittliga-Partien in den letzten zwei Jahren auf 17 Tore und 18 Vorlagen. Nun läuft Schröters Vertrag zum Saisonende aus und der Sprung in die 2. Bundesliga könnte für den Außenbahnspieler folgen. Auch Hansa Rostock war entsprechend an Schröter dran. Laut Bericht habe der 25-Jährige dem Dresdner Mit-Aufsteiger jedoch abgesagt. Die Begründung soll gewesen sein, dass sich Schröter für einen Wechsel zur SGD entschieden habe.

Sercan Sararer auch auf der “Liste”?

Man musste vor dem letztlich entscheidenden Spiel daheim gegen Türkgücü München nur zwischen den Zeilen lesen, schon wusste man: SGD-Trainer Alexander Schmidt (52) ist ein Fan von Sercan Sararer (31).

Der Coach brachte den Stürmer nach länger anhaltenden Tiefs zurück in die Spur. Sararer war es auch, der im Hinspiel den 1:0-Siegtreffer für seinen Klub gegen Dynamo erzielte – Schmidts letzter Sieg als Türkgücü-Coach.

Logisch, dass die Spuren nach einer möglichen Verstärkung mit einer Menge Erfahrung von der sächsischen in die bayerische Landeshauptstadt führen.

Auf 35 Bundesliga- und 129 Zweitligaspiele kann der in Nürnberg geborene Stürmer, er ist türkisch-spanischer Herkunft, zurückblicken.

Doch ehe Dynamo den 31-Jährigen unter Vertrag nehmen kann, muss der Verein wohl noch warten. Türkgücü zog eine Option im aktuellen Arbeitspapier, die Sararer bestreitet. Es geht vors Arbeitsgericht. Bevor das nicht geklärt ist, wird wohl nichts passieren.

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