Testspiel

Testspiel gegen Aue: Batista-Meier und Drchal sind dabei

Die beiden Neuzugänge erhalten gegen den Kumpelverein aus dem Erzgebirge je eine Stunde Spielzeit

… Stammkeeper Kevin Broll pausiert am Sonnabend noch.

Mit Spannung sehen die Fans von Dynamo Dresden dem ersten richtigen Härtetest der Mannschaft im neuen Jahr entgegen. Doch nicht weniger gespannt sind Trainer Alexander Schmidt und seine Truppe selbst, wie das Testspiel gegen Liga-Kontrahent Erzgebirge Aue am Sonnabend (14 Uhr/MDR-Livestream) laufen wird. In der heimischen Walter-Fritzsch-Akademie werden beide Traditionsclubs 3 x 45 Minuten gegeneinander kicken, damit alle einsatzfähigen Profis Spielpraxis sammeln können. Schmidt erwartet eine rassige Partie: “Ich glaube nicht, dass das Spiel Freundschaftsspielcharakter haben wird.”

Gegen die “Veilchen” wird der Augsburger natürlich auch seine neuen Spieler Oliver Batista-Meier und Václav Drchal einsetzen. Das Offensivduo bekommt jeweils eine Stunde Spielzeit, um sich zu zeigen. Schmidt gestand: “Ich bin sehr angetan von beiden, beide sind in einer sehr guten körperlichen Verfassung.” Wo genau er das ehemalige Talent von FC Bayern und die Leihgabe von Sparta Prag gegen Aue einsetzt, verriet Schmidt am Freitagmittag in einer Video-Pressekonferenz noch nicht. Beide hätten im Angriffsspiel mehrere Optionen. Wahrscheinlich ist aber, dass Drchal als zweiter Mittelstürmer neben Christoph Daferner spielt, Batista-Meier eher dahinter. Beide Spieler seien sehr schnell, könnten gut die gegnerischen Abwehrspieler anlaufen.

Fehlen werden gegen Aue neben den Langzeitverletzten auch Luca Herrmann (Knieprobleme), Robin Becker (Quarantäne) und Sebastian Mai (Angina). Torwart Kevin Broll wird nach seiner Nackenverspannung noch geschont. “Wenn morgen Punktspiel wäre, hätten wir Kevin irgendwie hinbekommen, so werden wir ihn morgen noch mal schonen.” Anton Mitrjuschkin wird für den Stammkeeper alle drei Spielabschnitte im Tor stehen: “Das tut ihm auch mal gut”, so Schmidt. Wahrscheinlich werden auch noch ein, zwei oder drei gesunde Spieler nicht mitwirken. Bei abwanderungswilligen Spielern wolle man kein Risiko eingehen, dass sie sich noch verletzen, sagte Schmidt, ohne Profis namentlich zu nennen.

Dass mit Dominik Frieser noch ein dritter Neuzugang gegen Aue aufschlägt, scheint derzeit eher unwahrscheinlich. Schmidt lobte den vertragslosen Österreicher zwar als sehr guten Spieler, aber vom Verein wäre noch keiner auf ihn zugekommen, um ihn nach seiner Meinung über den gebürtigen Grazer zu befragen. Das muss aber nicht heißen, dass das Thema vom Tisch ist. Woanders hat der Ex-Profi vom FC Barnsley jedenfalls noch nicht unterschrieben, nachdem er seinen Vertrag in England zum Jahresende aufgelöst hat.

Das Spiel ist am Samstag 08.01.2022, Anstoß ist 14:00 Uhr. Der MDR und Dynamo-TV übertragen das Spiel Life.

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Spielerwechsel

Die SG Dynamo Dresden verabschiedet sich von acht Spielern

Acht auslaufende Verträge werden bei Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden nicht verlängert

Am Sonntag wurden alle Spieler, deren Verträge zum Saisonende auslaufen, offiziell verabschiedet. Dazu gehören Marco Hartmann, Niklas Kreuzer, Justin Löwe, Leroy Kwadwo, Stefan Kiefer und Maximilian Großer. Die Leihspieler Jonathan Meier (1. FSV Mainz 05) und Marvin Stefaniak (VfL Wolfsburg) kehren vorerst ebenfalls zu ihren Stammvereinen zurück.

Zudem verlässt Sportwissenschaftler Jacob Wolf nach fünfjähriger Tätigkeit das Funktionsteam des Profi-Teams der SGD und widmet sich künftig einer anderen Aufgabe.

„Es steht außer Frage, dass jeder Spieler seinen Teil zum Erfolg der gesamten Mannschaft in dieser Saison, aber auch in den Jahren zuvor, beigetragen hat. Dafür gebührt jedem Einzelnen ein ganz großer Dank. Für einige auch sehr verdienstvolle Spieler endet der Weg nach mehreren Jahren jetzt bei Dynamo Dresden. Bei dem einen oder anderen wollen wir uns noch etwas Zeit verschaffen, um über eine Weiterbeschäftigung in den kommenden Wochen in Ruhe nachzudenken“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Das gesamte Drittliga-Aufstiegsteam inklusive Trainer- und Betreuerstab hat sich am Sonntag, dem 23. Mai 2021, in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie zum Brunch getroffen, um die erfolgreiche Spielzeit gemeinsam ausklingen zu lassen. Anschließend verabschiedete sich das Profi-Team in den Urlaub.

„Es sind immer auch harte Entscheidungen, die mit der Kaderplanung verbunden sind. Was bleibt ist die Dankbarkeit für das, was jeder Spieler auf und neben dem Platz für Dynamo Dresden gegeben hat. Vielen Dank für euren Einsatz, Jungs, und alles Gute für euren weiteren sportlichen sowie persönlichen Lebensweg“, so Becker.

Besonders mit dem Verein verbunden sind Hartmann und Kreuzer. Der 33-jährige Hartmann war 2013 vom Halleschen FC an die Elbe gewechselt und hat alle Höhen und Tiefen in den letzten acht Jahren hautnah miterlebt. Kreuzer ist mit kleiner Unterbrechung seit 2014 bei der SGD unter Vertrag gewesen.

Bereits Mitte Juni finden Leistungstests statt, bevor die SGD dann aller Voraussicht nach am 19. Juni 2021 mit der Sommervorbereitung auf die kommende Zweitliga-Saison beginnen wird.

„Jedem Einzelnen gebührt ein ganz großer Dank“

 

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Meister 3.Liga

Dynamo siegt gegen Wehen Wiesbaden und ist 3-Liga Meister

Knapper Sieg reicht Dynamo Dresden zum Meister-Titel

Der Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden verliert gegen Meister Dynamo Dresden, die bereits vor der Partie als Aufsteiger feststanden, 0:1 (0:1).
Dynamo’s Pascal Sohm (21.) erzielte das Tor des Tages nach einer Ecke, während der SVWW vor dem gegnerischen Tor zu harmlos blieb und immer wieder den letzten oder vorletzten Pass nicht anbrachte. So konnten die nie aufsteckenden Hessen das äußerst stabile Dresdner Defensivbollwerk letztlich nicht knacken.

Pascal Sohm machte Dynamo Dresden somit in Hessen zum Titelträger der 3. Liga. Getrübt wurden die Feiern von der schweren Knieverletzung von Ransford Königsdörffer. Alle nicht zum Spieltagskader gehörenden Spieler saßen auf der Tribüne, außer Marco Hartmann, er hatte Kinderdienst. Tim Knipping fehlte in Wiesbaden aus privaten Gründen. Dafür rückte Paul Will in die Abwehrzentrale und agierte, als hätte er noch nie woanders gespielt. Das war souverän.Das war im Grunde der gesamte Auftritt der diesmal in Gelb und Weiß spielendenden Dresdner. Die machten mit ihrer Aggressivität schnell klar, dass die Luft nach dem Aufstieg noch nicht raus war.Dynamo wollte mindestens mit einem Remis die Meisterschaft in Liga drei sichern. Beide Mannschaften waren dementsprechend noch voll im Wettkampfmodus und es entwickelte sich zu Beginn eine intensive Partie, in der Panagiotis Vlachodimos (10./direkter Freistoß) und Jonathan Meier (12.) erste Chancen für die Dresdner hatten. Ehe der Aufsteiger und kommende Zweitligist nach einer Ecke zuschlug, am Ende war es wohl Sohm, der seinen Fuß reinstellte und den Ball ins SVWW-Tor lenkte – Dresden führte 1:0 (21.).

Auch in der Folge hatte Dynamo in Hessen alles im Griff, hätte gut und gern höher führen können. Nach einer Meier-Flanke sprang Jakov Medic (26.) der Ball im Strafraum an die ausgestreckte Hand. Schiri Patrick Hanslbauer pfiff nicht.

Boss verhindert gedankenschnell das 0:2

Und dann hätten sich die Wiesbadener das Ei fast selbst ins Netz gelegt. Florian Carstens (39.) Rückgabe von der Strafraumgrenze auf seinen Keeper Tim Boss ging an diesem vorbei und trudelte gemächlich an den Innenpfosten, Boss schlug den Ball von der Linie. Durch einen missglückten Rückpass wäre Florian Carstens beinahe ein kurioses Eigentor unterlaufen, doch der Ball trudelte an den Pfosten und der gedankenschnelle Keeper Tim Boss klärte – es blieb beim verdienten 0:1 zur Pause.

Die Aufgabe für den SVWW in Halbzeit zwei: Mehr Torgefahr entwickeln. Meier, Sohm und Christoph Daferner blieben in der Kabine. Sechs Minuten später muss Trainer Alexander Schmidt zwangsläufig wechseln: Ransford Königsdörffer blieb im Rasen hängen, wurde mit der Trage weggebracht. Das riecht leider nach einer schwereren Verletzung im rechten Knie. Bitter! Für ihn kam “Agy” Diawusie.
Kapitän Johannes Wurtz (49.) rutschte an einer Hereingabe zunächst knapp vorbei, die Angriffe des SVWW – der durch Gianluca Korte (60.) beste Chance hatte – wurden etwas zielstrebiger. Doch auch der Versuch von Phillip Tietz (71.) wurde geblockt. Dresden ließ aber keine Großchancen zu. Der Aufsteiger arbeitete sich aber wieder rein und zog das Geschehen wieder an sich. Eine gute Gelegenheit zum 2:0 hatte Löwe (64.), dessen Direktabnahme aus 13 Metern zischte knapp drüber.

In den letzten Minuten rückte Wiesbaden noch einmal an, doch die Schmidt-Serie hielt. Seit er im Amt ist, kassierte Dynamo kein Gegentor mehr.

Dynamo Dresden durfte nach dem Spiel den Pokal zur Drittligameisterschaft in Emfpang nehmen und den verdienten Aufstieg feiern.

Die weiteren Entscheidungen am letzten Spieltag

Neben Dresden ist Hansa Rostock direkt aufgestiegen, der FC Ingolstadt zieht erneut in die Aufstiegsrelegation ein – dem TSV 1860 München bleibt nur Platz vier. Derweil müssen Unterhaching, Lübeck, Bayern II und Meppen den bitteren Gang in die Regionalliga antreten.
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