Würzburger Kickers

Land
Adresse
Mittlerer Dallenbergweg 49 - 97082 Würzburg
Webseite
Gegründet
17.11.1907
Stadion
Kadergröße
23
Vereinsfarben
rot-weiß
Mitglieder
1.700
aktueller Marktwert
2,55 Mio €
Legionäre
1
Social Media
3x
2x
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Kader
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Spieler & Club-Statistik
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Vereinsinfo
Active Squad
Torwart
Johann Hipper
1
Johann Hipper
Spielposition Torwart
Alter 27
Geburtsdatum 30/09/1998
Nationalität
Vincent Friedsam
27
Vincent Friedsam
Spielposition Torwart
Alter 24
Geburtsdatum 13/05/2002
Nationalität
Nick Guttenberger
12
Nick Guttenberger
Spielposition Torwart
Alter 22
Geburtsdatum 07/04/2004
Nationalität
Simon Langner
35
Simon Langner
Spielposition Torwart
Alter 18
Geburtsdatum 01/08/2007
Nationalität
Abwehr
Bennet Knaus
23
Bennet Knaus
Spielposition Verteidiger
Alter 19
Geburtsdatum 06/11/2006
Nationalität
Daniel Hägele
22
Daniel Hägele
Spielposition Verteidiger
Alter 37
Geburtsdatum 23/02/1989
Nationalität
Ebrahim Farahnak
28
Ebrahim Farahnak
Spielposition Verteidiger
Alter 28
Geburtsdatum 19/01/1998
Nationalität
Mustafa Zekiroski
14
Mustafa Zekiroski
Spielposition Verteidiger
Alter 18
Geburtsdatum 02/07/2007
Nationalität
Luke Hemmerich
21
Luke Hemmerich
Spielposition Verteidiger
Alter 28
Geburtsdatum 09/02/1998
Nationalität
Dominic Schmidt
8
Dominic Schmidt
Spielposition Verteidiger
Alter 25
Geburtsdatum 12/03/2001
Nationalität
Mittelfeld
Tim Kraus
31
Tim Kraus
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 26
Geburtsdatum 31/03/2000
Nationalität
Dorian Deppner
20
Dorian Deppner
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 17
Geburtsdatum 22/10/2008
Nationalität
Eroll Zejnullahu
10
Eroll Zejnullahu
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 31
Geburtsdatum 19/10/1994
Nationalität
Dominik Meisel
25
Dominik Meisel
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 26
Geburtsdatum 29/06/1999
Nationalität
Batuhan Gögce
36
Batuhan Gögce
Spielposition Mittelfeldspieler
Alter 21
Geburtsdatum 15/12/2004
Nationalität
Sturm
Liam Omore
17
Liam Omore
Spielposition Stürmer
Alter 23
Geburtsdatum 20/03/2003
Nationalität
Philipp Ochs
13
Philipp Ochs
Spielposition Stürmer
Alter 29
Geburtsdatum 17/04/1997
Nationalität
Eliot Muteba
37
Eliot Muteba
Spielposition Stürmer
Alter 22
Geburtsdatum 20/06/2003
Nationalität
Martin Thomann
14
Martin Thomann
Spielposition Stürmer
Alter 32
Geburtsdatum 31/05/1994
Nationalität
Tarsis Bonga
30
Tarsis Bonga
Spielposition Stürmer
Alter 29
Geburtsdatum 10/01/1997
Nationalität
Dion Berisha
29
Dion Berisha
Spielposition Stürmer
Alter 23
Geburtsdatum 09/05/2003
Nationalität
Jermain Nischalke
9
Jermain Nischalke
Spielposition Stürmer
Alter 23
Geburtsdatum 26/03/2003
Nationalität
Tiago De Moura
15
Tiago De Moura
Spielposition Stürmer
Alter 18
Geburtsdatum 13/07/2007
Nationalität
Cheftrainer
Michael Schiele
Michael Schiele
Alter 48
Geburtsdatum 03/03/1978
Nationalität
Co-Trainer
Jannik Feidel
Jannik Feidel
Alter 30
Geburtsdatum 03/10/1995
Nationalität
Torwart-Trainer
Lukas Wenzel
Lukas Wenzel
Alter 27
Geburtsdatum 16/03/1999
Nationalität
Geburtstage
keine bevorstehenden Geburtstage
Einzelne Spielerstatistiken
Spiele Gesamt In der Startaufstellung Minuten gespielt
Karten gesamt Top-Torschützen Top-Vorlagen
Meisten Tore pro Spiel Meisten Vorlagen pro Spiel Torhüter
Weiße Weste

Gegentore

Karten & Spielerausfälle

Der Fußball-Club Würzburger Kickers e. V. (kurz Würzburger Kickers oder FWK) ist ein Fußballverein aus der unterfränkischen Bezirkshauptstadt Würzburg. Der Verein wurde 1907 gegründet und die Vereinsfarben sind seither Weiß und Rot; hiervon leitet sich auch der Spitzname Rothosen ab. Seine Heimspiele trägt der Verein in der vereinseigenen Akon Arena am Würzburger Dallenberg aus.Nach erfolgreichen Jahren in den höchsten Klassen zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielte der Verein 1977/78 für eine Saison in der 2. Bundesliga Süd, bevor die erste Mannschaft für längere Zeit im Amateurfußball zu Hause war. Die letzten großen Erfolge der Kickers waren der Gewinn des Bayerischen Toto-Pokals 2014, 2016 und 2019 sowie der Bayerischen Amateurmeisterschaft 2015. Zur Saison 2016/17 war der Verein – nach zwei Aufstiegen in Folge – nach 38 Jahren wieder in der 2. Bundesliga vertreten, schaffte den Klassenerhalt jedoch nicht. In der Saison 2020/21 spielte der Verein ein weiteres Jahr zweitklassig, stieg aber erneut direkt wieder ab.

Seit 2014 ist die Profiabteilung in eine Aktiengesellschaft ausgegliedert, an der der Verein mit 51 Prozent und die AKON Aktivkonzept e.K. mit 49 Prozent beteiligt sind.

Geschichte
Die Gründungsjahre nach 1907

Der FC Würzburger Kickers wurde am 17. November 1907 von Gymnasiasten gegründet. Vorsitzender des jungen Vereins war Georg Beer, der schon kurz darauf von Alfred Günzburger abgelöst wurde. 1908 konnte das erste Lokalderby gegen den FV 04 Würzburg mit 5:0 gewonnen werden. Bereits im folgenden Jahr 1909 zogen die Kickers erstmals um, als die bisherige Heimspielstätte am Würzburger Galgenberg verlassen und der Platz an der Randersackerer Straße bezogen wurde. Die Spielstätte am Galgenberg hatte währenddessen unter anderem auch der FV Würzburg 04 genutzt. Der drei Jahre vor den Kickers entstandene Stadtrivale, 1981 in Konkurs gegangen, wurde 1912 erstmals auch hinsichtlich der Liga überflügelt, als der FWK zur Saison 1912/13 in die Ostkreisliga einzog. In der damals höchsten Spielklasse traten die Kickers gegen die großen Vereine aus Nürnberg, München und Fürth, etwa den 1. FC Nürnberg, den FC Bayern München, die SpVgg Fürth oder den TV München 1860 an und erreichten den sechsten von acht Plätzen. Die Platzierung sicherte den Verbleib in der höchsten Liga.

Die Zeit war geprägt vom Ersten Weltkrieg und mehreren Änderungen der Ligenordnung und des Spielsystems um die süddeutsche Fußballmeisterschaft. Bis 1916 qualifizierte sich der Meister der Ostkreisliga für die Endrunde um den Titel des Süddeutschen Fußball-Verbands, ab Saison 1916/17 fand die Entscheidung über das Weiterkommen per Finalrunde statt. Gleich im ersten Jahr nach der Regelreform konnten die Kickers das Halbfinale erreichen, verloren dieses jedoch gegen die SpVgg Fürth.

Dennoch konnte sich der FC Würzburger Kickers vorerst auf höchstem Niveau etablieren und den Fußball im Nordwesten Bayerns dominieren.

1920er Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren die „Rot-Weißen“ vom Dallenberg weiterhin eine bestimmende Kraft im Würzburger Fußball, wobei sie ab den späten 1920er Jahren vom FV 04 überholt wurden, der ab 1927 mehr Jahre in der Erstklassigkeit vorzuweisen hatte. Auch zu Beginn der 1920er Jahre waren die Kickers in den höchsten Spielklassen erfolgreich, verpassten den Einzug in die Finalrunde um die Nordbayerische und folglich auch um die süddeutsche Fußballmeisterschaft aufgrund der Dominanz des 1. FC Nürnberg und der SpVgg Fürth regelmäßig.

Eine neuerliche Reform des Ligensystems, anstelle von zehn Kreisligen entstanden ab der Saison 1923/24 fünf erstklassige süddeutsche Bezirksligen, wurde es für die Kickers erheblich schwerer, sich in der höchsten Spielklasse durchzusetzen und um die süddeutsche Meisterschaft zu spielen. Nach dem Abstieg 1923 setzte sich die Liga aus acht Teams aus ganz Bayern zusammen. Erst eine erneute Reform zur Saison 1927/28 machte es dem Verein wieder möglich, in das Fußballoberhaus aufzusteigen, denn die von nun an erstklassige Bezirksliga Bayern spielte zweigleisig, mit einer Nord- und einer Südgruppe. Dennoch dauerte es drei Jahre, bis der FWK wieder aufsteigen und 1930 mit dem bereits 1927 aufgestiegenen Stadtrivalen FV 04 wieder gleichziehen konnte. Einer der herausragenden Spieler zu dieser Zeit war der Österreicher Gustav Wieser. Darüber hinaus bestritten die Kickers etliche Freundschaftsspiele in Deutschland sowie im Ausland.

Im Jahr 1928 erfolgte der Anschluss des VfL Würzburg an den Verein, der daraufhin für zwei Jahre als FC Würzburger Kickers VfL am Spielbetrieb teilnahm. 1930 kehrte man zum traditionellen Namen FC Würzburger Kickers zurück.

Die Kickers konnten sich in der obersten Spielklasse halten, bis im Jahr 1933 mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten der Süddeutsche Fußball-Verband aufgelöst und in den landesweit 16 Gauligen gespielt wurde. Bei deren Einführung blieben die Kickers unberücksichtigt und stiegen erst 1940 in die höchste Spielklasse auf. Nach einem Jahr folgte der erneute Abstieg, gefolgt vom Wiederaufstieg 1942. Ab 1943 firmierte der FWK zusammen mit dem FV als Kriegsspielgemeinschaft Würzburg (KSG Würzburg) bis zur kriegsbedingten Einstellung des Spielbetriebs in der Gauliga.

Während des Krieges wurde das Stadion an der Randersackerer Straße durch einen Bombenangriff vollständig zerstört.

Die komplette Geschichte bei Wiki

Erfolge
Bedeutende Aufstiege

Bayernliga 1977: Aufstieg in die 2. Bundesliga
Landesliga Bayern 2012 Staffel Nord: Direkter Aufstieg in die Regionalliga Bayern
Regionalliga Bayern 2015: Aufstieg in die 3. Liga
3. Liga 2016: Aufstieg in die 2. Bundesliga
3. Liga 2020: Aufstieg in die 2. Bundesliga

Landespokalsiege

Bayerischer Toto-Pokal 2014, 2016, 2019

Saisonabschlüsse

Halbfinale um die süddeutsche Fußballmeisterschaft 1916/17 im Ostkreis

Fans
Als bemerkenswert aus Sicht vieler Kickers-Fans gilt, dass die Anhänger des Vereins auch in Jahren nahe der sportlichen Bedeutungslosigkeit zu Auswärtsspielen fuhren und für Stimmung sorgten. Darüber hinaus erlangten die Fans des B-Block, Kern der aktiven Fanszene der Würzburger, im Rahmen der bundesweiten Kampagne Pyrotechnik Legalisieren – Emotionen Respektieren Aufmerksamkeit. Das vorgeschlagene Konzept für die Initiative, an dem zahlreiche Gruppen der deutschen Ultra-Bewegung beteiligt waren, um mit den Funktionären der Verbände über eine Legalisierung bengalischer Feuer in den Kurven zu verhandeln, geht auf führende Köpfe des B-Block zurück.Das Engagement für ihren Verein zeigten die Kickers-Fans immer wieder in Form von Arbeitseinsätzen am Stadion und der vereinseigenen Anlage aber auch durch Kurven-Choreographien, die trotz des langjährigen Daseins in den unteren Spielklassen immer wieder Teil der Fankultur insbesondere des B-Block waren. Besonders emotional war dabei die Choreographie im Rahmen des Benefizspiels zugunsten ALS-Erkrankter Menschen im Jahr 2011, die unter dem Leitspruch Wir hatten viele Trainer – Aber nur einen Coach stand und bei der unter anderem Pyrotechnik zum Einsatz kam, gewidmet dem von der unheilbaren Krankheit betroffenen Erfolgstrainer der Kickers, Michael Schaudt.