SV Darmstadt 98

SV Darmstadt 98

Deutschland
Land
Deutschland
Gegründet
22.05.1898
Adresse
Nieder-Ramstädter Straße 170 - 64285 Darmstadt
Webseite
www.sv98.de
Kadergröße
27
Vereinsfarben
blau-weiß
Mitglieder
15.500
aktueller Marktwert
29,65 Mio €
Legionäre
13
A-Nationalspieler
2
Last Win
07/03/2026 106 days ago
Last Loss
17/05/2026 35 days ago
Last 10
S U U N N N U N U N Wins: 1; Draws: 4; Losses: 5
Social Media
Das Team
2. Liga 2018-2019 season
Torwart
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
22
Rouven Sattelmaier
RouvenSattelmaier
Alter:
38
Geburtsdatum:
07/08/1987
07/08/1987
38
38
Max Grün
MaxGrün
Alter:
39
Geburtsdatum:
05/04/1987
05/04/1987
39
35
Josip Galic
JosipGalic
Alter:
26
Geburtsdatum:
25/01/2000
25/01/2000
26
24
Igor Berezovskiy
IgorBerezovskiy
Alter:
35
Geburtsdatum:
24/08/1990
24/08/1990
35
31
Florian Stritzel
FlorianStritzel
Alter:
32
Geburtsdatum:
31/01/1994
31/01/1994
32
Abwehr
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
2
Sebastian Hertner
SebastianHertner
Alter:
35
Geburtsdatum:
02/05/1991
02/05/1991
35
36
Wilson Kamavuaka
WilsonKamavuaka
Alter:
36
Geburtsdatum:
29/03/1990
29/03/1990
36
21
Immanuel Höhn
ImmanuelHöhn
Alter:
34
Geburtsdatum:
23/12/1991
23/12/1991
34
3
Joevin Jones
JoevinJones
Alter:
34
Geburtsdatum:
03/08/1991
03/08/1991
34
40
Tim Rieder
TimRieder
Alter:
32
Geburtsdatum:
03/09/1993
03/09/1993
32
37
Patrick Herrmann
PatrickHerrmann
Alter:
38
Geburtsdatum:
16/03/1988
16/03/1988
38
15
Mathias Wittek
MathiasWittek
Alter:
37
Geburtsdatum:
30/03/1989
30/03/1989
37
28
Marcel Franke
MarcelFranke
Alter:
33
Geburtsdatum:
05/04/1993
05/04/1993
33
32
Fabian Holland
FabianHolland
Alter:
35
Geburtsdatum:
11/07/1990
11/07/1990
35
17
Sandro Sirigu
SandroSirigu
Alter:
37
Geburtsdatum:
07/10/1988
07/10/1988
37
Nicolai Rapp Auf Leihe
NicolaiRapp
Alter:
29
Geburtsdatum:
13/12/1996
13/12/1996
29
39
Cameron Royo
CameronRoyo
Alter:
25
Geburtsdatum:
22/09/2000
22/09/2000
25
Mittelfeld
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
23
Sören Bertram
SörenBertram
Alter:
35
Geburtsdatum:
05/06/1991
05/06/1991
35
25
Yannick Stark
YannickStark
Alter:
35
Geburtsdatum:
28/10/1990
28/10/1990
35
5
Slobodan Medojević
SlobodanMedojević
Alter:
35
Geburtsdatum:
20/11/1990
20/11/1990
35
4
Victor Pálsson
VictorPálsson
Alter:
35
Geburtsdatum:
30/04/1991
30/04/1991
35
11
Tobias Kempe
TobiasKempe
Alter:
36
Geburtsdatum:
27/06/1989
27/06/1989
36
20
Marcel Heller
MarcelHeller
Alter:
40
Geburtsdatum:
12/02/1986
12/02/1986
40
34
Leon Müller
LeonMüller
Alter:
25
Geburtsdatum:
11/08/2000
11/08/2000
25
26
Christoph Moritz
ChristophMoritz
Alter:
36
Geburtsdatum:
27/01/1990
27/01/1990
36
6
Marvin Mehlem
MarvinMehlem
Alter:
28
Geburtsdatum:
11/09/1997
11/09/1997
28
Sturm
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
19
Serdar Dursun
SerdarDursun
Alter:
34
Geburtsdatum:
19/10/1991
19/10/1991
34
8
Selim Gündüz
SelimGündüz
Alter:
32
Geburtsdatum:
16/05/1994
16/05/1994
32
37
Luca Gelzleichter
LucaGelzleichter
Alter:
26
Geburtsdatum:
20/05/2000
20/05/2000
26
9
Johannes Wurtz
JohannesWurtz
Alter:
34
Geburtsdatum:
19/06/1992
19/06/1992
34
7
Felix Platte
FelixPlatte
Alter:
30
Geburtsdatum:
11/02/1996
11/02/1996
30
Co-Trainer
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
Sven Thur
SvenThur
Alter:
43
Geburtsdatum:
22/09/1982
22/09/1982
43
Torwart Trainer
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
Dimo Wache
DimoWache
Alter:
52
Geburtsdatum:
01/11/1973
01/11/1973
52
Chef Trainer
Geburtsdatum
Alter
Nationalität
Dimitrios Grammozis
DimitriosGrammozis
Alter:
47
Geburtsdatum:
08/07/1978
08/07/1978
47
Kader
Torwart5
Rouven Sattelmaier 22
Rouven Sattelmaier
GK 38y.o. 187cm
38
Max Grün
GK 39y.o. 190cm
35
Josip Galic
GK 26y.o. 184cm
24
Igor Berezovskiy
GK 35y.o. 194cm
Florian Stritzel 31
Florian Stritzel
GK 32y.o. 197cm
Abwehr12
2
Sebastian Hertner
DF 35y.o. 180cm
36
Wilson Kamavuaka
DF 36y.o. 188cm
21
Immanuel Höhn
DF 34y.o. 183cm
Joevin Jones 3
Joevin Jones
DF 34y.o. 171cm
40
Tim Rieder
DF 32y.o. 186cm
37
Patrick Herrmann
DF 38y.o. 180cm
15
Mathias Wittek
DF 37y.o. 193cm
Marcel Franke 28
Marcel Franke
DF 33y.o. 193cm
32
Fabian Holland
DF 35y.o. 172cm
17
Sandro Sirigu
DF 37y.o. 183cm
Nicolai Rapp
Nicolai Rapp Auf Leihe
DF 29y.o. 185cm
39
Cameron Royo
DF 25y.o. 170cm
Mittelfeld9
23
Sören Bertram
MF 35y.o. 185cm
25
Yannick Stark
MF 35y.o. 185cm
5
Slobodan Medojević
MF 35y.o. 183cm
4
Victor Pálsson
MF 35y.o. 186cm
11
Tobias Kempe
MF 36y.o. 184cm
20
Marcel Heller
MF 40y.o. 175cm
34
Leon Müller
MF 25y.o. 180cm
26
Christoph Moritz
MF 36y.o. 186cm
Marvin Mehlem 6
Marvin Mehlem
MF 28y.o. 174cm
Sturm5
19
Serdar Dursun
FW 34y.o. 190cm
8
Selim Gündüz
FW 32y.o. 171cm
Luca Gelzleichter 37
Luca Gelzleichter
FW 26y.o. 184cm
9
Johannes Wurtz
FW 34y.o. 182cm
7
Felix Platte
FW 30y.o. 190cm
Vereins-Geschichte
Der Sportverein Darmstadt 1898 e. V. – kurz SV Darmstadt 98 – ist der bekannteste Sportverein in Darmstadt. Er wurde am 22. Mai 1898 gegründet und wird aufgrund der Lilie im Vereinslogo, dem das Darmstädter Stadtwappen als Vorbild diente, auch Die Lilien genannt.Bekannt wurde der SV Darmstadt 98 durch seine Fußballabteilung, die in den Spielzeiten 1977/78 und 1980/81 die Meisterschaft der 2. Bundesliga gewann. In der Saison 2023/24 tritt der Verein wieder in der Bundesliga an. Die Mannschaft trägt ihre Heimspiele im Stadion am Böllenfalltor aus. Mit 14.000 Mitgliedern zählt der Verein zu den 50 größten Sportvereinen Deutschlands.

Neben Fußball werden noch weitere Sportarten wie Tischtennis, Basketball, Futsal oder eSports angeboten.

Geschichte
1898–1919: Entstehung eines Darmstädter Sportvereins

Das mit dem 22. Mai 1898 notierte Gründungsdatum entspricht dem des FK Olympia 1898 Darmstadt, der von Professor Leopold Ensgraber, vier seiner fünf Söhnen Bernhard, Karl, Wilhelm und Ernst sowie acht anderen Schülern, hauptsächlich Gymnasiasten, die sich mit den Ensgrabern gelegentlich zum Fußballspielen auf dem Schlossgartenplatz trafen, gegründet wurde. Der Verein wurde jedoch nur von Magister, Oberlehrer am alten Realgymnasium sowie Privatlehrer der großherzoglichen Familie Leopold Ensgraber eingetragen, da keiner seiner Söhne volljährig war. Die Vereinsfarben des FKO waren Schwarz-Weiß, das Logo zierte ein schwarzes O und der Verein wies insgesamt eine akademische Prägung auf. Mit Bezugnahme auf seinen Vorgängerverein zählt der SV 98 zu den ältesten Vereinen in der deutschen Fußball-Landschaft und im Rhein-Main-Gebiet.

Anfangs spielte die Mannschaft auf dem Platz der heutigen Elisabethenkirche. 1901 untersagten die höheren Darmstädter Schulen ihren Schülern das als englisch angesehene Fußballspielen. Doch die Verbreitung dieses Sports war auch in Darmstadt nicht mehr aufzuhalten, sodass das Verbot bereits 1903 wieder fallen gelassen wurde. Nach dem Baubeginn der Elisabethenkirche zog die Mannschaft zunächst nach Arheilgen auf den Platz an der Täubcheshöhe. Später zogen die Olympianer nach Weiterstadt auf den dortigen Exerzierplatz an der Riedbahn. Danach ließ man sich auf dem „Exert“ in Darmstadt nieder, wo auch bereits andere Fußballvereine trainierten. Durch die Duelle mit anderen Mannschaften aus der Stadt gewann die Olympia 1905 gegen die international besetzte Mannschaft des Darmstadt Football Club 1897 mit 5:0. Der Verein galt in der Stadt viele Jahre als bester Verein. Kurz nach dem Spiel löste sich der Verein auf und mehrere Spieler schlossen sich der Olympia an. Überregional feierte man 1908 mit der Westkreismeisterschaft der B-Klasse den ersten Erfolg, unter anderem nach einem 14:1-Sieg gegen den amtierenden Saarmeister Völklingen 03. Bis 1913 spielten die „Olympier“ dann zwar in der obersten Spielklasse, konnten sich dort aber gegen die ambitionierteren Vereine aus Mannheim, Ludwigshafen und Kaiserslautern nicht durchsetzen; der fünfte Rang in der Spielzeit 1909/10 war die beste Platzierung. Das erste Match gegen einen internationalen Gegner fand im Jahr 1910 statt. Zu Gast in Darmstadt war der Pariser Meister Club Athlétique de Vitry. Das Spiel endete 5:0 für die Darmstädter Mannschaft.

Durch die Einberufung zahlreicher Spieler in die Armee während des Ersten Weltkriegs entstanden auch in Darmstadt Spielgemeinschaften, sogenannte Kriegsmannschaften. Als Folge der positiven Erfahrungen in der Zusammenarbeit der Darmstädter Vereine während des Krieges fusionierte der FK Olympia mit dem Stadtkonkurrenten SC Darmstadt 1905, der ein proletarisches Milieu ansproch und dessen Wappentier einen roten Löwen zeigte, am 11. November 1919 letztendlich auch offiziell. Mit jetzt 1.000 Mitgliedern größter Sportverein Darmstadts war der SV Darmstadt 1898 entstanden. Bei der Fusion entschied man sich, die Stadtfarben Blau-Weiß anzunehmen und ebenfalls die Lilie des Stadtwappens ins Logo zu übernehmen, um die Repräsentation der gesamten Stadt zu gewährleisten.

Der sportlichen Entwicklung Rechnung tragend, entstand in der Folge das Stadion am Böllenfalltor als neue Heimstatt des SV 98, wobei die Spiele zwischenzeitlich auch auf dem Gelände der Radrennbahn ausgetragen wurden.

Die komplette Geschichte bei Wiki

Erfolge
Süddeutscher Meister: 1973, 1978, 1981, 2011
Hessischer Meister: 1950, 1962, 1964, 1971, 1999, 2004, 2008
Hessenpokal-Sieger: 1966 (Amateure), 1999, 2001, 2006, 2007, 2008, 2013
Meister der 2. Bundesliga: 1978, 1981
Aufstieg in die Bundesliga: 1978, 1981, 2015, 2023
Aufstieg in die 2. Bundesliga: 1974, 2014
Aufstieg in die 3. Liga: 2011DFB-PokalDer größte Erfolg in diesem Wettbewerb, der Einzug ins Viertelfinale, datiert aus der Saison 1986/87. Die Lilien schafften es zuletzt in der Saison 2022/23 ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Den höchsten Sieg erzielten die Lilien 1980 beim 10:0 gegen die Amateure des FSV Hemmersdorf. Dreimal mussten sich die Lilien mit fünf Toren Unterschied geschlagen geben, davon zweimal bei Werder Bremen (jeweils 0:5) und zuletzt 1988/89 in Köln beim 1. FC (1:6). Eine Entscheidung im Elfmeterschießen gab es dreimal in der Pokalgeschichte. 2001/02 wurde der Bundesligist SC Freiburg am Böllenfalltor mit 6:4 besiegt, ein weiterer Sieg folgte in der Saison 2013/14 ebenfalls gegen einen Bundesligisten: Mit einem 5:4 wurde Borussia Mönchengladbach geschlagen. Das Spiel der 2. Runde gegen FC Schalke 04 (1:3) wurde live in der ARD zur Hauptsendezeit ausgestrahlt. In der 2. Runde des DFB-Pokals 2022/23 traf man erneut am Böllenfalltor auf Borussia Mönchengladbach. Der 2:1-Heimsieg wurde live in der ARD zur Hauptsendezeit übertragen.Vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga mussten sich die Lilien über den Hessenpokal für den DFB-Pokal qualifizieren. Für den Hessenpokal war der SV 98 als Drittligist automatisch qualifiziert, zu Ober- und Regionalligazeiten musste sich der Verein zunächst mit dem Sieg im Regionalpokal (ehemals Bezirkspokal) für den Hessenpokal qualifizieren. Doch um am Regionalpokal teilnehmen zu können, war wiederum der Sieg im Kreispokal der Vorsaison nötig. Bis auf eine Ausnahme schafften es die 98er immer, sich für den Hessenpokal zu qualifizieren; am 20. April 2010 unterlag man unter Živojin Juškić als Regionalligist dem Gruppenligisten Germania Pfungstadt im Halbfinale des Kreispokals mit 5:6 nach Elfmeterschießen. Mit diesem Ausscheiden im Kreispokal 2009/10 war keine Teilnahme am Regionalpokal 2010/11 möglich, damit auch der Hessenpokal 2010/11 verbaut und die Teilnahme am DFB-Pokal 2011/12 ausgeschlossen. In der Saison 2022/23 erreichte der Verein nach Spielen gegen Drittligist FC Ingolstadt 04 (3:0) und Erstligist Borussia Mönchengladbach (2:1) das Achtelfinale gegen die Eintracht Frankfurt, das mit 4:2 im Deutschen Bank Park verloren wurde. Dabei wurde sowohl das Spiel gegen Mönchengladbach als auch gegen Frankfurt live in der ARD zur Hauptsendezeit übertragen.
Fankultur
Fans und Fanclubs

Der SV Darmstadt 98 hat eine sehr breite Fanszene. Seit Anfang Oktober 2023 hat der Verein 14.000 Mitglieder und 83 aktive - auf der Internetseite des Verein vermerkte - Fanclubs mit über 1.500 Mitgliedern. Der Fanclub mit den meisten Mitgliedern sind Die Siedler mit 120 Mitgliedern. Ältester SV98 Fan-Club ist der 1973 gegründete Fan-Club Blau-Weiß, der nach einer Auflösung 2008 neu gegründet wurde. Die Fanclubs Blue Violence (1984), Grohe United (1994) und Fußball, Ficken, Alkohol (1997) waren Vorreiter in der Etablierung einer eigenen Fankultur im späten 20. Jahrhundert.

Hauptverantwortlich für den akustischen und optischen Support bei Heim- und Auswärtsspielen sind die Ultras im zur Saison 2012/13 gegründeten Block 1898, der sich aus Fangruppen wie den Usual Suspects (ehemals Allesfahrer Darmstadt) sowie deren Nachwuchsgruppe Deliquents, Ultrà de Lis und Underdogs zusammensetzt. In Darmstadt legten die Ultras Darmstadt (2003) den Grundstein dieser Subkultur. Im Laufe der Saison 2016 zog die aktive Fanszene in die neu überdachte Südkurve und firmiert seitdem unter dem Namen Südtribüne Darmstadt.

Weitere aktive Bestandteile der Fanszene sind S.H.A.R.P. (Skinheads Against Racial Prejudice) Darmstadt oder der A-Block mit mehreren Gruppen, der für seinen Oldschool-Support nach britischem Vorbild bekannt ist.

Seit Mai 2013 existiert eine eigene Fan- und Förderabteilung beim Verein. Für Kinder und junge Fans werden seit 2016 Aktionen unter dem Namen Bölle Bande organisiert. Durch den anhaltenden Erfolg nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga 2014 stiegen auch die Zuschauerzahlen, sodass das Stadion meistens ausgelastet ist.

Angebote für Fans

Seit April 2002 verfügt verfügt der Verein über ein Fanprojekt, welches in die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte eingegliedert ist und vom Internationalen Bund getragen wird. Dieses bietet unter der Woche eine Anlaufstelle für Fußballfans sowie Interessierte und ist auch an den Spieltagen im Stadion zugegen. Ziel des Fanprojekts ist es, die Anhänger des Vereins im Rahmen der Sozialen Arbeit zu unterstützen. Dabei wird versucht, besonders junge oder marginalisierte Gruppen zu erreichen.

Monatlich erscheint der Lilienkurier. Diese kostenlose Publikation wird an den Heimspielen verteilt, ist aber auch digital verfügbar, und enthält Informationen über die Aktivitäten des Vereins und seines Umfeldes. Seit der Saison 2012/13 betreibt die Fan- und Förderabteilung ein ehrenamtliches Fanradio.

1921 wurde beim Stadionbau das Vereinsheim und die berühmte Vereinsgaststätte Jung als Holzbude gebaut. 1967 wurde aus der Gaststätte Jung die Lilienschänke. Diese bekam für rund 450.000 DM ein Keller- und Erdgeschoss, moderne Umkleidekabinen und Räume für die Vereinsjugend. Das frühere Vereinsheim wird seit den 1980er Jahren durch das Restaurant „Amato“ genutzt. Die heutige Lilienschänke Sportsbar wird von Roger Menzer geleitet.

Seit der Saison 2014/15 veranstaltet der SV98 gemeinsam mit PEAK, einem Technologieunternehmen, eine Spendenaktion für soziale Projekte in der Region um Darmstadt. Hauptsächlich findet diese bei den Spielen der Lilien, aber auch bei Golfturnieren, Benefizkonzerten oder Theateraufführungen statt. Im September 2021 wurde die Spendenmarke von einer Million Euro erreicht.

Seit März 2022 besitzt der Verein die eigene App WirLilien, die Nachrichten und weitere Angebote des Vereins auf dem Smartphone zusammenfasst. Mittlerweile umfasst diese einen Newsfeed, einen Medienbereich, wo Podcast, Videos, Lieder sowie Radio und der Lilienkurier zugänglich sind. Außerdem besteht direkter Zugang zum Onlineshop und zu einer digitalen Ticketplattform.

Der Verein betreibt seit September 2023 ein digitales Vereinsmuseum.

Vereinslieder und Gesänge

Ein/Ausblenden Mehr zu den Fans

Das aktuelle offizielle Vereinslied ist Die Sonne scheint! von Alberto Colucci. Dieses hat der Verein im Jahr 2021 in Zusammenarbeit mit der Schauspielerin und Dolmetscherin für Deutsche Gebärdensprache Kathrin-Marén Enders in Gebärdensprache übersetzt und als Video aufgenommen, sodass es im Stadion auch Fans mit Hörbeeinträchtigung nähergebracht werden kann.

Weitere bekannte Vereinslieder sind Allez les bleus & Lilienfieber von Decubitus, Lilie Schuss von Hessefred und Nur der Sportverein von Der Ingenieur.

Angestimmt werden nahezu alle Lieder auf der Südtribüne. Auch im Unterrang der Gegengerade befinden sich aktive Fans, während sich die Zuschauer in den Sitzplatzbereichen meist passiv verhalten. Dies ist besonders auf der Haupttribüne der Fall.

Im November 2022 veröffentlichte der Verein in Zusammenarbeit mit Maladd in de tête das Album Lilien-Lieder mit neun Fanliedern, die von Fans, Spielern und dem Trainerteam eingesungen wurden.

Fanrivalitäten und -freundschaften

Die größte Rivalität des SV Darmstadt 98 besteht zu den Kickers Offenbach (OFC) und hat eine lange, traditionsreiche Geschichte. Nachdem jedoch in der Saison 2007/08 der OFC in der 2. Bundesliga gespielt hatte und der SVD noch in der Oberliga Hessen antreten musste, trafen sich die beiden rivalisierenden Mannschaften erst 2011/12 (beide Ligaspiele endeten Remis) und 2012/13 (Darmstadt gewann beide Ligaspiele) in der 3. Fußball-Liga wieder. Als zum Ende der Drittligasaison 2012/13 die Offenbacher keine Lizenz für die 3. Liga erhielten, profitierten ausgerechnet die Lilien; sie konnten durch deren Lizenzentzug den Klassenerhalt feiern. Nachdem die Kickers in die Fußball-Regionalliga Südwest abgestiegen waren, stieg der SV 98 in die 2. Bundesliga auf. Diese Rivalität beeinflusst auch das Verhältnis zu den Anhängern von Bayer 04 Leverkusen negativ, da diese eine Freundschaft zum OFC pflegen.

Ebenso angespannt ist die Situation mit Eintracht Frankfurt. Selbst in den Oberliga- und Regionalligazeiten der Lilien mobilisierten sich beide Fanlager in den Spielen gegen die U23-Mannschaft der Eintracht, ehe man sich in den Bundesligasaisons 2015/16 und 2016/17 wieder gegenüberstand: Zwei Partien gewann Darmstadt, zwei Spiele entschied Frankfurt für sich. Als am Ende der Saison 2015/16 die 98er einen höheren Tabellenplatz als die Eintracht belegte, war der SV 98 in dieser Spielzeit der beste hessische Fußballverein. Mit der zunehmenden Etablierung des SVD in den Ligen der DFL rückte diese Rivalität zunehmend in den Mittelpunkt und wird im sogenannten Hessen-Derby ausgetragen.

Eine weitere, besondere Rivalität besteht zum Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Nachdem man sich bereits in der Oberligasaison 2003/04 um den Aufstiegsplatz in die Regionalliga Süd gestritten hatte, den am Ende Darmstadt für sich verbuchen konnte, folgten Duelle in der drittklassigen Regionalliga, bis die Lilien 2007 wieder in die Oberliga ab-, aber nach einem Jahr wieder aufstiegen; so folgte ein Wiedersehen in der viertklassigen Regionalliga Süd, aus der der KSV Hessen Kassel seit 2008 versucht, in die 3. Fußball-Liga aufzusteigen, allerdings Saison für Saison kurz vor dem Ziel scheitert. 2010/11 war dies der SV Darmstadt 98, der in der Rückrunde einen enormen Punktevorsprung der Nordhessen einholte und aufgrund des zeitgleichen Negativtrends von Kassel am Ende aufstieg. Bis heute muss Kassel in der viertklassigen Regionalliga antreten. Auch diese Rivalität wird aktuell lediglich stellvertretend ausgetragen, da Kassels Anhänger Kontakte zum Zweitligisten Holstein Kiel pflegen.

Des Weiteren sind die Fronten zum SV Waldhof Mannheim, gegen den man letztmals 2008/09 in der Regionalliga Süd antrat, spätestens seit der verlorenen Bundesliga-Relegation 1988 verhärtet. Die Freundschaft zwischen Ultras Mannheim und Ultras Frankfurt hat dieses Verhältnis weiter verschlechtert.

Der nächstgrößte Darmstädter Verein, Rot-Weiß Darmstadt, der in der sechstklassigen Verbandsliga Hessen Süd spielt, sagte den Lilien bei zeitweise nur einer Liga Unterschied (2007/08 und 2010/11 spielten die 98er nur eine Liga über den „Rot-Weißen“) den Kampf an, dies legte sich jedoch aufgrund der folgenden Aufstiege des SV 98. Seit jeher ein freundschaftliches Verhältnis besteht zum drittgrößten Darmstädter Verein 1. FCA Darmstadt, der bis 2013 noch fünftklassig spielte, am Ende der Saison 2016/17 jedoch den Abstieg in die 8. Liga beklagen musste.

Die Ultras des SV 98 unterhalten eine Fanfreundschaft zu den Ultras der Young Boys aus der Ostkurve Bern. Die Fans besuchen regelmäßig die Spiele des jeweils anderen Clubs. Im Zentrum dieser Freundschaft steht die Berner Gruppierung Urban Squad.

Die Darmstädter Skinheads pflegen darüber hinaus eine langjährige Freundschaft mit den Fans des FC St. Pauli und haben Kontakte zu den Unterstützern des FC Hanau 93 sowie zu den lokalen Anhängern des türkischen Clubs Beşiktaş Istanbul. Vor allem der Kontakt in die Hansestadt, der sich in gegenseitigen Spielbesuchen und gemeinsamen Partys ausdrückt, hat das Verhältnis zum Hamburger SV negativ beeinflusst und wird mittlerweile auch von weiten Teilen der Fanlandschaft getragen. Das positive Verhältnis zu Teilen der Bremer Fanszene begünstigt diese Entwicklung zusätzlich.

Season Record
38,2% Win %
34 Gespielt
Overall
13 7 14
Home
9 4 4
Away
4 3 10
45 1,32 / game Goals For
53 1,56 / game Goals Against
-8 -0,24 / game Goal Difference
8 24% of games Weiße Westen
Match & Goals Breakdown
Goals — Home vs Away
Scored 451,32 / game
25 20
Home 25 · 1,47/g Away 20 · 1,18/g
Conceded 531,56 / game
17 36
Home 17 · 1,00/g Away 36 · 2,12/g
Goals per Match — Over %
Line Overall Home Away
Avg goals / match 2,88 2,47 3,29
Over 0.5 97% 33/34 94% 16/17 100% 17/17
Over 1.5 79% 27/34 82% 14/17 76% 13/17
Over 2.5 56% 19/34 53% 9/17 59% 10/17
Over 3.5 26% 9/34 12% 2/17 41% 7/17
Over 4.5 18% 6/34 6% 1/17 29% 5/17
Over 5.5 6% 2/34 0% 0/17 12% 2/17
Match Outcomes
Scoring
24% 8 Weiße Westen
18% 6 Failed to Score
62% 21 Both Teams Scored
Win Margins
26% 9 Won by 1
9% 3 Won by 2
3% 1 Won by 3+
Scorelines & Goals
Common Scorelines
Full-Time
1-15 (15%)
1-04 (12%)
1-24 (12%)
2-13 (9%)
2-02 (6%)
0-12 (6%)
Half-Time
0-013 (38%)
1-07 (21%)
0-25 (15%)
0-14 (12%)
1-13 (9%)
2-31 (3%)
Total Goals per Match
Full-Time
310 (29%)
28 (24%)
16 (18%)
54 (12%)
43 (9%)
61 (3%)
Half-Time
013 (38%)
111 (32%)
28 (24%)
51 (3%)
31 (3%)
Half-Time to Full-Time
Leading at HT 7 1
Level at HT 4 5 7
Behind at HT 2 1 7
Goals by Half
1. Halbzeit
14 scored 21 conceded
2. Halbzeit
31 scored 32 conceded
Common Scorelines
Full-Time
1-13 (18%)
1-23 (18%)
1-02 (12%)
2-02 (12%)
2-12 (12%)
3-01 (6%)
Half-Time
0-08 (47%)
1-04 (24%)
0-13 (18%)
0-21 (6%)
2-11 (6%)
Total Goals per Match
Full-Time
37 (41%)
25 (29%)
12 (12%)
41 (6%)
51 (6%)
01 (6%)
Half-Time
08 (47%)
17 (41%)
21 (6%)
31 (6%)
Half-Time to Full-Time
Leading at HT 5
Level at HT 3 3 2
Behind at HT 1 1 2
Goals by Half
1. Halbzeit
6 scored 6 conceded
2. Halbzeit
19 scored 11 conceded
Common Scorelines
Full-Time
1-02 (12%)
1-12 (12%)
0-12 (12%)
0-21 (6%)
1-41 (6%)
2-41 (6%)
Half-Time
0-05 (29%)
0-24 (24%)
1-03 (18%)
1-13 (18%)
2-31 (6%)
0-11 (6%)
Total Goals per Match
Full-Time
14 (24%)
23 (18%)
53 (18%)
33 (18%)
42 (12%)
61 (6%)
Half-Time
27 (41%)
05 (29%)
14 (24%)
51 (6%)
Half-Time to Full-Time
Leading at HT 2 1
Level at HT 1 2 5
Behind at HT 1 5
Goals by Half
1. Halbzeit
8 scored 15 conceded
2. Halbzeit
12 scored 21 conceded
Season Statistics
Heim Auswärts Alle
Gespielt 17 17 34
Siege 9 4 13
Unentschieden 4 3 7
Verloren 4 10 14
Heim Auswärts Alle
Pro Spiel Total Pro Spiel Total Pro Spiel Total
Tore 1.5 25 1.2 20 1.3 45
Gegentore 1 17 2.1 36 1.6 53
Gelbe Karten 1.4 23 2.3 39 1.8 62
Rote Karten 0.1 1 0 0 1
Spiele ohne Gegentore 0.4 6 0.1 2 0.2 8
Ecken 5.8 99 3.3 56 4.6 155
Fouls 12.9 219 14.7 250 13.8 469
Schüsse auf das Tor 17.7 301 11 187 14.4 488
Team Rankings
2.Liga 2018-2019 Calculated from the standing table
18 teams
Attack
GF 45 10th / 18
GF/G 1,32 10th / 18
Defense
GA 53 12th / 18
GA/G 1,56 12th / 18
Overall
Pts 46 10th / 18
PPG 1,35 10th / 18
W 13 7th / 18
GD -8 14th / 18
L 14 12th / 18
GF Goals For GF/G Goals / Game GA Goals Against GA/G Conceded / Game Pts Punkte PPG Points / Game W Siege GD Goal Difference L Niederlagen
Standings
#
Verein
Sp
S
U
N
Tore
TD
PKT
1
1. FC Köln
N N S N U
34
19
6
9
84
38
63
2
SC Paderborn
S S N S N
34
16
9
9
76
26
57
3
1.FC Union
U S N S U
34
14
15
5
54
21
57
4
Hamburger SV
U N N N S
34
16
8
10
45
3
56
5
34
15
10
9
55
10
55
6
Holstein Kiel
N N N S N
34
13
10
11
60
9
49
7
34
13
10
11
52
2
49
8
34
12
13
9
54
0
49
9
FC St. Pauli
N S N U N
34
14
7
13
46
-7
49
10
34
13
7
14
45
-8
46
11
VfL Bochum
U N S U U
34
11
11
12
49
-1
44
12
34
11
9
14
41
-7
42
13
34
10
12
12
37
-19
42
14
34
11
7
16
43
-4
40
15
SV Sandhausen
U S S N U
34
9
11
14
45
-7
38
16
FC Ingolstadt
S S S S N
34
9
8
17
43
-12
35
17
34
6
13
15
35
-18
31
18
MSV Duisburg
U U S N N
34
6
10
18
39
-26
28
- Aufstieg; - Relegation; - Abstieg
Schedule
05.Mai.2019
- 13:30
SV Darmstadt 98
2 1
1.FC Union
12.Mai.2019
- 15:30
FC Ingolstadt
3 0
SV Darmstadt 98
19.Mai.2019
- 15:30
SV Darmstadt 98
1 0
Erzgebirge Aue
Player Stats
Tor
Form Trends