DDR-Liga 1954-1955

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Auf-Abstieg
Aufstiegsrunde
In Hin- und Rückspielen ermittelten die drei Staffelsieger zwei Aufsteiger in die DDR-Oberliga.
Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. SC Fortschritt Weißenfels  4  3  1  0 10:6 1,67 7:1
 2. BSG Lokomotive Stendal  4  1  1  2 5:5 1,00 3:5
 3. BSG Motor Dessau  4  0  2  2 5:9 0,56 2:6
Aufstiegsrunde Fortschritt Weißenfels Lok Altmark Stendal BSG Motor Dessau
1. SC Fortschritt Weißenfels   2:1 2:0
2. BSG Lokomotive Stendal 1:2   2:0
3. BSG Motor Dessau 4:4 1:1  
Relegation
In Hin- und Rückspielen ermittelten die drei Fünftplatzierten einen Absteiger in die II. DDR-Liga.
Pl. Verein Sp. S U N Tore Quote Punkte
 1. BSG Chemie Agfa Wolfen  4  2  0  2 9:6 1,50 4:4
 2. BSG Aufbau Großräschen  4  2  0  2 5:6 0,83 4:4
 3. SG Dynamo Eisleben  4  2  0  2 3:5 0,60 4:4
Relegationsrunde BSG Chemie Agfa Wolfen BSG Aufbau Großräschen SG Dynamo Eisleben
1. BSG Chemie Agfa Wolfen   5:2 4:1
2. BSG Aufbau Großräschen 2:0   0:1
3. SG Dynamo Eisleben 1:0 0:1  
Geschichte
DDR-Fußball-Liga 1954/55
Aufsteiger Fortschritt Weißenfels
Lok Stendal
Absteiger II. DDR-Liga 1955
22 Mannschaften
Bezirksliga 1955
BSG Einheit Brandenburg
SG Hohenschönhausen (Staffel 1)
BSG Motor Schönebeck
BSG Chemie Kahla (Staffel 2)
BSG Wismut Plauen
BSG Chemie Weißwasser-West (Staffel 3)
Mannschaften 42 (3× 14)
Spiele 546 (3× 182)
Tore 2.101 (ø 4.01 pro Spiel)
Torschützenkönig Kurt Weißenfels (Staffel 1)
Herbert Krontal (Staffel 2)
Werner Bejer (Staffel 3)
Geschichte
Die fünfte Saison der DDR-Liga, der zweiten Spielklasse im DDR-Fußball, wurde 1954/55 ausgetragen. Erstmals wurde in drei Staffeln gespielt, jedoch wurde die Liga bereits zur nächsten Spielzeit auf eine Staffel reduziert. Nach dem Saisonende wurde der Spielplan für alle DDR-Fußball-Ligen auf den Kalenderjahr-Rhythmus umgestellt, zur Angleichung wurde im Herbst 1955 eine einfache Übergangsrunde ausgetragen. In dieser wurde bereits die II. DDR-Liga als neue dritte Spielklasse ausgetragen.Die DDR-Liga 1954/55 fand mit 42 Mannschaften statt, die zu je 14 Teams auf drei Staffeln aufgeteilt wurden. Neben den drei Oberliga-Absteigern Lok Stendal, Motor Dessau und Stahl Thale waren wegen der Aufstockung auf drei Staffeln 17 Neulinge dabei. Erstmals wirkten in der Liga auch die Fußballsektionen von neugegründeten Sportclubs mit. In Jena startete bereits zu Saisonbeginn die von der BSG Motor übernommene Mannschaft SC Motor Jena. In Leipzig wurden gleich zwei Mannschaften der DHfK für die Liga gemeldet und auf die Staffeln II und III aufgeteilt. Sie stockten zusammen mit den 15 Bezirksmeistern die Staffeln auf. Nach der Gründung des zugehörigen Sportclubs SC DHfK Leipzig Anfang September 1954 spielten die anfangs als Wissenschaft Leipzig geführten Mannschaften unter dieser Clubbezeichnung. Die Mannschaft SC DHfK II trug ihre Spiele allerdings in Bitterfeld aus. Zu Beginn der Rückrunde wurden die Mannschaften des SC DHfK jedoch wieder zurückgezogen, an ihre Stelle traten die SG Dynamo Dresden und der SC Vorwärts Leipzig. Während der Saison wurde im Dezember 1954 aus der BSG in Weißenfels der Sportclub der Sportvereinigung Fortschritt. Im Februar 1955 ging die Schwerpunkt-BSG in Oberschöneweide im neugegründeten SC Motor Berlin auf. Im gleichen Monat erhielt auch die bisherige HSG Wissenschaft Halle den Status eines Sportclubs. Die drei Staffelsieger SC Fortschritt Weißenfels, BSG Lok Stendal und BSG Motor Dessau ermittelten in einer Doppelrunde die beiden Aufsteiger Fortschritt Weißenfels und Lok Stendal. Wegen der anschließenden Reduzierung auf eine Staffel qualifizierten sich nur zwölf Mannschaften für die nächste Saison der I. DDR-Liga. 22 Teams wurden in die neue II. DDR-Liga eingegliedert, und die sechs Mannschaften auf den Plätzen 13 und 14 mussten in die viertklassige Bezirksliga absteigen.
Torschützen
# Spieler Mannschaft Staffel Tore
1. Kurt Weißenfels Lok Stendal 1 34
2. Herbert Krontal Chemie Zeitz 2 22
3. Werner Bejer Chemie Glauchau 3 21
Horst Weber Turbine Neubrandenburg 1 21
5. Siegfried Tröger Lok Stendal 1 20
6. Norbert May Wissenschaft Halle 1 19
7. Werner Jugold Motor West Karl-Marx-Stadt 3 18
Hans Ackermann Fortschritt Weißenfels 2 18
9. Werner Einbock Fortschritt Hartha 3 17
Otto Rinkenbach Motor Süd Brandenburg 1 17
Hasso Graf Motor Oberlind 2 17
12. Roland Ducke Motor Schönebeck 2 16
13. Lothar Neumann Chemie Zeitz 2 15
Horst Kirsch Motor Jena 2 15
15. Sighard Buchheim Wismut Plauen 3 14
Rudolf Fünfert Aufbau Großräschen 3 14
Klaus Büchner Chemie Wolfen 1 14
Karl-Heinz Ilsch Motor Dessau 3 14