Wahnsinn! Dynamo holt 3-Tore Rückstand auf gegen Pauli

Dynamo Dresden hat sich nach einer irren Aufholjagd noch mit einem Punkt belohnt.

Die Schwarz-Gelben spielten am Sonnabendnachmittag 3:3 (1:3) gegen den FC St. Pauli, nachdem sie einen 0:3-Rückstand aufgeholt hatten und zuletzt sogar in Unterzahl agieren mussten.

29.953 Zuschauer in Dresden sahen ein spektakuläres Spiel, in dem die Dresdner die Anfangsphase komplett verschliefen. Dimitrios Diamantakos (13. Minute, 29.) und Waldemar Sobota (16.) sorgten für eine frühe 3:0-Führung der Hamburger, ehe Dresden noch vor der Pause durch Jannis Nikolaou zum Anschlusstreffer kam (40.). Der Dynamo-Schreck in Hälfte eins hieß Mats Møller Daehli. Der Norweger hatte entscheidenden Anteil daran, dass es nach 29 Minuten 0:3 stand. Alle drei Treffer bereitete er vor.

Dynamo liegt zur Halbzeit mit 1:3 zurück

In der zweiten Halbzeit drückte Dresden, erneut Nikolaou brachte mit dem 2:3 (54.) die Hoffnung im Rudolf-Harbig-Stadion zurück. Ausgerechnet der überragende Mittelfeldspieler schien durch eine Rote Karte wegen groben Foulspiels (83.) zum tragischen Helden zu werden, ehe Moussa Kone (85.) in Unterzahl doch noch zum Ausgleich traf.

Fiel reagierte, stellte um und brachte für Horvath Luka Stor. Doch gleich stockte den Fans und dem Coach wieder der Atem: Ein Pass der Kiez-Kicker und Becker stand alleine vorm Dynamo-Kasten, doch Jannik Müller klärte.

Stor fügte sich dann gut ein, erkämpfte Bälle und ab der 54. Minute wurde es noch heißer. Jeremejeff schoss, Himmelmann parierte, Atik erkämpfte sich das Leder, passte auf Nikolaou und der verkürzte auf 2:3. Das ganze Stadion stand Kopf.

Dynamo-Coach Fiel bläst zur Schlussoffensive und wird belohnt

In der 60. Minute brachte Fiel dann René Klingenburg für Atik. In der 76. Minute blies der Dynamo-Coach dann endgültig zur Schlussoffensive. Er nahm Verteidiger Müller vom Platz und brachte Stürmer Moussa Koné. Die beste Chance hatte aber erstmal Ebert, der einen Freistoß ganz knapp übers Tor zirkelte (78.).

Dann überschlugen sich die Ereignisse aber richtig. Erst flog Nikolaou per Videobeweis nach einer Notbremse gegen Conteh vom Platz (81.), vier Minuten später traf der eingewechselte Koné zum 3:3: Dynamo nun mit dem elften Mann von den Rängen.

 

 

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