VfB Lübeck kämpft, Dynamo Dresden siegt!

Gegen Dynamo Dresden verlor der Aufsteiger VfB Lübeck am Sonnabend in Unterzahl mit 0:1.

Dynamo Dresden hat seinen Aufwärtstrend bestätigt und drei weitere Zähler auf dem Punktekonto verbucht. Die Mannschaft von Markus Kauczinski setzte sich am Samstag knapp mit 1:0 (0:0) beim VfB Lübeck durch. Dabei tat sich die SGD gegen den Aufsteiger trotz knapp 80-minütiger Überzahl aber lange schwer.

Noch nie zuvor konnte Dynamo beim VfB Lübeck etwas Zählbares holen. Dynamo-Coach Markus Kauczinski vertraute dabei weitestgehend der identischen Startelf, die am vergangenen Wochenende den Sieg im “Elb-Clasico” holte. Einzig der zuletzt gelbgesperrte Tim Knipping kehrte für Kevin Ehlers in die Innenverteidigung zurück.

Der VfB Lübeck schon früh ein Mann weniger

1.860 Zuschauer sahen im Lübecker Stadion an der Lohmühle eine hitzige Anfangsphase. Paul Will und Martin Röser gerieten nach einem Zweikampf bereits nach wenigen Minuten aneinander. Schon in der siebten Minute sah VfB-Abwehrspieler Ryan Malone die Rote Karte. Der US-Amerikaner traf bei einem Schussversuch Paul Will unglücklich und sicher auch unabsichtlich mit dem Fuß im Gesicht. Schiedsrichter Max Burda wertete die Aktion aber als grobes Foul und entschied auf Platzverweis. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung (7.). Die sich bietenden Feldvorteile konnte die SGD zunächst nicht nutzen. Vielmehr waren es die Hausherren, die mit schnell herausgespielten Aktionen ein ums andere Mal gefährlich vor dem Kasten von Kevin Broll auftauchten. Ein Kopfball von Nico Rieble segelte aber knapp über die Latte (17.). Gegen die leidenschaftlich verteidigenden Lübecker kam Dynamo erst Sekunden vor der Pause überhaupt einmal gefährlich vor das Tor. Doch Patrick Weihrauchs Schuss parierte VfB-Keeper Lukas Raeder mühelos.

Die Dresdner mühten sich, fanden aber nur schwer in die Partie, Sturmspitze Philipp Hosiner wirkte kaum ins Spiel eingebunden. Einzig Agyemang Diawusies Abschluss aus spitzem Winkel brachte die Lübecker Abwehr ein wenig in Bedrängnis (26.).

Die beste Chance der ersten Hälfte hatte sogar der Aufsteiger: Pascal Steinwender traf aus gut 15 Metern die Latte (38.).

Hosiner erlöst Dynamo

Mit einem torlosen Remis in die Pause zu gehen, war ein Achtungserfolg für die Schleswig-Holsteiner, die aber in der zweiten Hälfte weiter in die Defensive gedrängt wurden. Nach Wiederanpfiff präsentierte sich Dynamo deutlich präsenter. Hosiner gab mit einer Volleyabnahme nach einem Eckball den ersten Warnschuss ab (50.). Die Norddeutschen hielten dennoch weiter gut dagegen, spulten aber auch ein enormes Laufpensum ab. Nach einer knappen Stunde reagierte Kauczinski auf die Offensiv-Flaute und brachte mit Marvin Stefaniak und Christoph Daferner zwei frische Kräfte in die Partie. Und der Wechsel sollte sich auszahlen…Trotzdem fiel die Führung für Dynamo etwas überraschend. Philipp Hosiner kam zum Schuss, Raeder war noch am Ball, der dann aber über die Linie sprang (68.).

Doch Lübeck steckte nicht auf und erzielte fast im direkten Gegenzug den Ausgleich. Broll parierte den wuchtigen Abschluss des eingewechselten Thorben Deters aber mit einer starken Parade (76.). Keine zehn Minuten später wackelte die Dynamo-Defensive erneut bedenklich, doch Deichmann brachte das Kunststück fertig, den Ball aus einem knappen Meter über das Gehäuse zu schießen (84.). Auch im Anschluss warf Lübeck noch einmal alles vorne, doch Dynamo zitterte den zweiten Sieg in Folge über die Zeit.

So stand am Ende eine erwartbare, aber doch unglückliche Niederlage für den VfB Lübeck. Dynamo rutscht damit vorerst auf Platz 2 der Tabelle, der VfB auf den letzten Tabellenplatz.

Während Lübeck am nächsten Dienstag (19:00 Uhr) bei Türkgücü München gastiert, duelliert sich Dynamo zeitgleich (19:00 Uhr) mit dem FSV Zwickau.

Alles zum Spiel

 

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