Trainer Cristian Fiel „Es geht darum, weiterzukommen. Egal wie!“

„Wer ein Problem damit hat, Dassendorf ernst zu nehmen, kriegt große Probleme mit mir“, kündigt der Trainer an.

Nach zwei Pleiten in der Liga steht Dynamo am Samstag (15.30 Uhr) in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Hamburger Oberligisten TuS Dassendorf unter Siegzwang.

Fiel kennt die Gefährlichkeit der Pokal-Gegner. „Der Pokal ist für sie das Highlight der Saison“, erklärt der Ex-Profi. „Das ist für sie die Möglichkeit, am Montag zur Arbeit zu gehen und zu sagen: ‚eh, wir haben einen Zweitligisten rausgeschmissen‘.“

Der Trainer sieht deshalb seine Hauptaufgabe darin, Gedanken an ein leichtes Spiel gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Fiel: „Das wird ein hartes Stück Arbeit. Dass der Gegner alles investieren wird, muss allen bewusst sein. Meine Aufgabe wird es sein, den Jungs das über die Woche jeden Tag zu sagen.“

Neben den drei Klassen Unterschied zwischen Oberliga und 2. Liga ein weiterer Vorteil für Dynamo.

Dassendorf ist nicht Heidenheim, dennoch will und darf die SGD den Gegner nicht unterschätzen. „Also wenn das einer meiner Spieler denkt, dann kriegt er ein großes Problem“, zieht Fiel die Augenbrauen hoch.

„Der Pokal – und das ist keine Floskel, sondern ist so – ist für Dassendorf das Highlight der Saison. Es ist für die Spieler des Vereins die Möglichkeit, zwei Tage später auf Arbeit zu gehen und zu sagen: He, wir haben einen Zweitligisten geschlagen! Wenn da einer von uns ein Problem hat, dieses Team ernst zu nehmen, der bekommt ein Problem mit mir“, warnt der 39-jährige Coach schon mal vor. Bereits am Sonntag wollte er damit anfangen, seinen Spielern das einzutrichtern.

Regionalligist Koblenz wurde vor zwei Jahren – ebenfalls in Zwickau – mühevoll und dank Markus Schubert mit 3:2 bezwungen. Im Vorjahr kam das Aus beim 2:3 n.V. in Rödinghausen, was das Aus für Trainer Uwe Neuhaus bedeutete.

Für Dresden ist Dassendorf eher die Chance, in den Sieg-Rhythmus zu kommen, auch wenn es „nur“ ein Fünftligist ist.

Vorsicht muss Dynamo dennoch walten lassen, denn Dassendorf hat einen in den Reihen, der weiß, wo das Tor steht: Marcel von Walsleben-Schied.

Der 35-Jährige schoss in der 2. Liga 37 Tore für Osnabrück und Hansa Rostock. In 65 Spielen für die TuS traf er unglaubliche 47 Mal.

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