Terrazzino schiesst Dynamo zum Sieg gegen den KSC

Drei Punkte für die Aufholjagd!

Dynamo Dresden schlägt Abstiegskonkurrent Karlsruher SC zum Jahres-Auftakt 2020 verdient mit 1:0.

Dynamo siegt im ersten Endspiel nach der Winterpause und ringt den KSC mit 1:0 nieder. Torschütze und Mann des Tages: Marco Terrazzino.
Vor 27 595 Zuschauern schickte Dynamo-Coach Markus Kauczinski erwartungsgemäß dieselbe Startelf wie bei der Generalprobe in Stuttgart (1:3) aufs Feld. So durften mit Patrick Schmidt als einziger Spitze und Marco Terrazzino zwei der sechs Winter-Neuzugänge von Beginn an ran.

Mit einer Riesen-Choreografie erinnerten die SGD-Fans per Blockfahne in Tarnfarben an die Vorfälle vor drei Jahren beim Auswärtsspiel in Karlsruhe (4:3). Nach den Ausschreitungen waren Ermittlungen gegen 58 nicht immer direkt beteiligte Fans geführt worden. Jetzt der Schriftzug im Stadion: „Verurteilt für ein Verbrechen, das sie nicht begangen haben.“ Und die Ultras spotteten gleich Richtung des Juwelen-Raubs im Grünen Gewölbe: „Rufen Sie bei Sicherheitsproblemen das D-Team.“

Obwohl die SGD schwungvoll startetet, passierte vorn noch zu wenig. Erst in der 33. Minute der erste Aufreger: Sascha Horvath spitzelte die Kugel auf Schmidt, der ging durch die Abwehr-Lücke, traf aber den Ball nicht richtig.

Doch Dynamo blieb dran. Eine Hamalainen-Flanke lenkte KSC-Verteidiger Gordon fast ins eigene Tor (38.). Bei der anschließenden Ecke blieb das Leder im Strafraum vor Terrazzino liegen. Der Linksaußen zögerte nicht, schlenzte das Ding ganz locker zum 1:0 in die lange Ecke (38.).

Was für ein abgezockter Technik-Treffer, dazu ein gigantischer Jubelschrei der Dynamo-Fans und Mega-Erleichterung im Harbig-Stadion.

Nach der Pause hatte die SGD zunächst alles im Griff

…. doch der KSC wurde ab der 60. Minute stärker. Dann hatten die Gäste die Ausgleichschance: Joker Djuricin mit flacher Hereingabe von rechts, Stürmer Hofmann ließ ihn über den Außenrist streichen – drüber (72.).

Im Gegenzug kann Dynamo alles klar machen: Burnic mit der Balleroberung, schickte Schmidt, der umkurvte sogar Keeper Uphoff, seinen Abschluss aber kratzte KSC-Kapitän Pisot von der Linie (73.) – nicht hart genug geschossen..ärgerlich für Dynamo!

Nach schönem Spielzug über rechts hatte auch der eingewechselte Jeremejeff aus spitzem Winkel die Entscheidung auf dem Fuß (83./gehalten). Mit einem freien Distanzschuss hätte Djuricin nochmal alles auf den Kopf stellen könnte (90.), der Ball fliegt jedoch am Pfosten vorbei.

Der erste Sieg im dritten Liga-Spiel für Neu-Trainer Kauczinski war damit hochverdient. Dynamo als Tabellenletzter verkürzte den Abstand zum rettenden Ufer gleich auf vier Punkte. So darf ganz Fußball-Dresden wieder auf den Zweitliga-Verbleib hoffen…

alles zum Spiel

 

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