Spiel gegen Sandhausen als Schlüsselspiel zum Erfolg

Ex-Dynamos Pascal Testroet und Alexander Esswein vom SV Sandhausen „wissen noch, wo das Tor steht“

Ausgerechnet zwei Ex-Dynamos und ehemalige Aufstiegshelden wollen Dynamo die Suppe versalzen: Pascal Testroet und Alexander Esswein. Mit jeweils 31 Jahren sind beide zwar schon im reiferen Fußballeralter, aber „Paco“ weiß immer noch, wo das Tor steht, und Esswein hat von seiner Schnelligkeit nicht allzu viel eingebüßt. „Paco hat eine Topquote, ist vor dem Tor eiskalt. Auch wenn er vielleicht nicht mehr der Schnellste ist, müssen wir höllisch aufpassen“, mahnt Schmidt und fordert in den Schlüsselmomenten noch mehr „Rettermentalität“ von seinen Spielern.

„Gerade in den 50:50-Situationen muss ein Spieler defensiv denken, im Sprint zum Ball gehen, um zu klären. Und nicht im Dauerlauf. So haben wir zuletzt zwei dumme Gegentore bekommen“, erklärt der Trainer. Auch bei Defensivmann Michael Akoto (24) ist die Kritik von Torwart Kevin Broll (26, „Dürfen nicht wie Jugendfußballer verteidigen!“) angekommen: „Wir fühlen uns da als Mannschaft angesprochen. Man darf sich nicht auf andere verlassen, sondern muss selbst Verantwortung übernehmen. Es gab Tore, die zu verteidigen waren. Deshalb müssen wir jetzt noch einmal die Sinne schärfen.“

Jetzt müssen Ergebnisse her!

Nach zuletzt sechs Niederlagen in sieben Punktspielen zurück in die Erfolgsspur finden. Ein Sieg im Schlüsselspiel gegen den SV Sandhausen muss her – egal wie!

Das bittere Pokal-Aus gegen St. Pauli haben die Schwarz-Gelben aus den Kleidern geschüttelt, nicht nur psychisch, sondern auch physisch.

„Alles ist im Rahmen, die Jungs sind ordentlich erholt. Da gibt es keine Probleme. Entsprechend werden wir morgen angreifen“, kündigt Alexander Schmidt an. Der 53-Jährige ist im Trainergeschäft ein alter Hase und kennt natürlich die Mechanismen. „Wir sind dankbar, dass die Fans uns so unterstützen, dass noch keine Unruhe aufkommt. Sie haben ein sehr gutes Gespür. Wenn sie sehen, dass die Mannschaft nicht alles gibt, sind sie zu Recht unzufrieden. Aber sie sehen, dass die Truppe alles gegeben, alles probiert hat. Wir wissen aber auch ganz genau, wie Fußball ist, dass Ergebnisse notwendig sind.“

Auch Sportgeschäftsführer Ralf Becker weiß um die schwierige Situation, dass bei einer weiteren Niederlage die Stimmung schnell kippen kann, und richtet über die Vereinshomepage an die Fans einen Appell.

„Wir sind Aufsteiger, wir haben eine junge Mannschaft und wir befinden uns in einem Entwicklungsprozess. Daher brauchen wir die volle Unterstützung in dieser Phase der Saison umso mehr. Jetzt zeigt sich, wie stark und belastbar unser Zusammenhalt tatsächlich ist. Auch gegen Sandhausen werden wir Widerstände überwinden müssen, es kann ein Geduldsspiel werden“, so Becker. „In solchen Momenten ist es wichtig, keine Nervosität oder Unzufriedenheit aufkommen zu lassen, sondern mit dem ‚zwölften Mann‘ im Rücken das Spiel gemeinsam für uns zu entscheiden.“

Rudolf Harbig Stadion 30.Okt.2021 13:30
Dynamo Dresden
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SV Sandhausen
30.Okt.2021 13:30
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