Sachsenderby: Dynamo siegt in Aue mit 1:3

Dynamo dreht Spiel in Aue

Die Auer begannen spektakulär mit einem Fallrückzieher vom Ex-Dresdner Pascal Testroet, der jedoch einige Meter am Tor vorbeiging (1.). Danach wurde es erstmal ruhiger, da sich beide Teams zwischen den Strafräumen neutralisierten.

Dynamo belagert Auer Strafraum

Die erste Dresdner Torannäherung gab es in der 16. Minute, als ein flacher Distanzschuss von Dynamo-Kapitän Yannik Müller, der noch abgefälscht wurde, am rechten Pfosten vorbeistrich. Die folgende Ecke brachte dann auch die erste gute Chance für die Schwarz-Gelben: Dabei wurde eine Kopfball von Erich Berko vom Auer Calegero Rizzuto gerade noch mit der Hüfte abgewehrt (17.). Eine Minute später prüfte der Ex-Auer Rico Benatelli FCE-Schlussmann Martin Männel mit einem Schuss aus 20 Metern.

Zulechner köpft Aue in Front

In der 27. Minute schlugen die Gastgeber eiskalt zu: Nach einer Flanke von Philipp Riese köpfte Winter-Neuzugang Philipp Zulechner, der erstmals in der Startelf stand, den Ball aus neun Metern ins linke Eck.

Schlitzohr Hochscheidt scheitert knapp

Zwei Minuten später die nächste gute Gelegenheit für die Platzherren: Diesmal war es  Schlitzohr Jan Hochscheidt, der sah, dass SGD-Torwart Markus Schubert zu weit vor seinem Kasten stand und aus 60 Metern abzog. Der Dresdner Keeper konnte den Heber gerade noch mit den Fingerspitzen parieren.

Atik fordert Männel

Dresden meldete sich in der 36. Minute mit einer weiteren Offensivaktion durch Baris Atik zurück, dessen Schuss aus 22 Metern stellte Männel aber vor kein allzu großes Problem. In der Folge übernahm Dynamo wieder das Zepter. In der 43. Minute war es erneut Atik, der mit einem satten Vollspannschuss Männel zur ersten Glanztat zwang. Somit blieb es bei der knappen Pausenführung für die „Veilchen“.

Röser gleicht per Hacke aus

Die zweite Hälfte begann mit einigen Rauchschwaden, da sich der Dynamo-Anhang wieder einmal nicht im Griff hatte. Doch auch auf dem Spielfeld kam Feuer in die Partie, denn Dresden hatte in der 50. Minute eine zündende Idee: Dabei steckte der in der Pause eingewechselte Haris Duljevic die Kugel zu Linus Wahlqvist durch, der von der Grundlinie ins Zentrum passte, wo Lucas Röser das Spielgerät mit der Hacke im Auer Tor versenkte. Für den Dresdner war es der vierte Treffer in dieser Saison.

Dynamo dominiert Aue – Schubert rettet gegen Testroet

Mit dem Ausgleich im Rücken bekamen die Gäste nun Oberwasser. In der 59. Minute lenkte Männel einen Röser-Kopfball gerade noch über die Querlatte. Aue schaffte in dieser Phase kaum noch Entlastung. Lediglich bei einigen Standards konnte sich der FCE etwas Luft verschaffen. In der 69. Minute hatte Aue Glück, als Röser freistehend aus Sechs Metern einen abgefälschten Schuss, der sich als Bogenlampe senkte, verpasste. Zu einer weiteren guten Dresdner Gelegenheit kam Patrick Möschl, der von der Strafraumgrenze mit einem Schuss in Männel seinen Meister fand (76.). Von der Auer Offensivabteilung gab es erst wieder in der 78. Minute etwas zu sehen, als Schubert einen Kopfball von Testroet gerade noch um den Pfosten lenkte.

Joker Löwe bringt Dynamo in Führung

In der 81. Minute belohnte sich Dresden für seine starke Leistung nach der Pause: Nach einer Ecke bekam Aue den Ball nicht entscheidend geklärt, sodass die Kugel beim kurz zuvor eingewechselten Justin Löwe landete. Dessen abgefälschter Schuss aus 17 Metern zischte am machtlosen Männel vorbei ins rechte Eck. Damit hatte Dynamo die Partie gedreht.

Berko macht alles klar

Aue bemühte sich in den Schlussminuten nochmals um den Ausgleich. Die sich bietendende Räume nutzte Berko in der Nachspielzeit, indem er nach einem Konter Männel umkurvte und zum 3:1-Endstand einschob.

Aue gibt nach einer starken ersten Halbzeit das Heft aus der Hand. In den zweiten 45 Minuten spielte fast nur Dynamo, die Veilchen blieben passiv und blass. Drei toll herausgespielte Tore sicherten Dresden den ersten Dreier im Jahr 2019. Dresden kann den Abstand auf den Relegationsrang auf nunmehr sieben Punkte ausbauen, Aue bleibt mit 32 Punkten auf Rang 13.

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