Noch steht Alexander Nouri beim SV Werder auf der Gehaltsliste, aber das könnte sich bald ändern: Dynamo Dresden hat auf der Suche nach einem neuen Trainer bei Nouri angefragt.

Das berichtet die „Sächsische Zeitung“. Ein weiterer Ex-Bremer soll ebenfalls als Nachfolger des entlassenen Uwe Neuhaus im Gespräch gewesen sein:
Torsten Frings. Nach Informationen von „Sky“ hat Frings, der noch bei Darmstadt 98 einen Vertrag besitzt, aber abgesagt.

Seit dem 23. August ist Dresden nun schon auf der Suche. Für Neuhaus hat Cristian Fiel den Job des Trainers übernommen, er ist aber nur eine Übergangslösung. Der 38-Jährige macht gerade erst seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer, kann deshalb nicht bei allen Trainingseinheiten dabei sein. Gesucht wird dem Vernehmen nach kein erfahrener Coach mit einem großen Namen – wie der zuletzt gehandelte Markus Weinzierl. Der Ex-Schalker ist bei Dynamo kein Thema. Nouri dagegen schon.

Der 39-Jährige bietet die gesuchte Mischung aus Erfahrung bei einem Bundesligisten und Entwicklungspotenzial. Nouri hatte als Feuerwehrmann Werder zum Klassenerhalt geführt, war dann aber in der Hinrunde entlassen worden. Sein Vertrag läuft noch bis 2019 und ist sehr gut dotiert. Schließlich hatte ihn Nouri ausgehandelt, nachdem er Werder aus dem Tabellenkeller Richtung Europa geführt hatte. Der Kontrakt könnte jetzt auch das Problem sein.

Dresden dürfte als Zweitligist bei weitem nicht so viel zahlen wie Werder. Nouri soll bei den Bremern im Jahr eine knappe Million Euro verdienen. Da könnte nur eine Abfindung des Bundesligisten helfen, um die Differenz auszugleichen. Gelegenheit, darüber zu sprechen, hatten Nouri und Werder-Sportchef Frank Baumann übrigens am vergangenen Sonntag. Da kickten sie gemeinsam in der Werder-Traditionsmannschaft in Rotenburg.

Wir sind gespannt, wann denn endlich ein neuer Trainer präsentiert wird.