Dynamo vs Fürth
92’ - Spielende

GAME TIMELINE

Dynamo-Dresden Dynamo Dresden
Greuther-Fuerth SpVgg Greuther Fürth
SPIELBERICHT

Dynamo musste am Sonntag eine bittere Heimniederlage einstecken

Die Schützlinge von Trainer Maik Walpurgis verloren das Topspiel gegen Greuther Fürth vor fast 28.000 Zuschauern mit 0:1. Das Tor des Tages fiel fünf Minuten vor dem Ende und bescherte den “Kleeblättern” einen schmeichelhaften Dreier. Für Dynamo war es die zweite Niederlage unter dem neuen Cheftrainer.

Dresden blieb bei der Startelf der letzten Partie. Greuther Fürth veränderte dagegen einer Position und brachte Ideguchi für Green. Nach nur 29 Minuten verließ Yosuke Ideguchi von Fürth das Feld, Fabian Reese kam in die Partie. Chancen blieben so in der ersten Halbzeit ausgesprochen rar. Die ersten beiden guten Möglichkeiten hatten dabei die Gäste durch David Atanga und Sebastian Ernst. Dynamo war optisch überlegen und hatte mehr Ballbesitz, die besten Aktionen hoben sich die Schwarz-Gelben aber für die Schlussphase der ersten Halbzeit auf. Rico Benatelli prüfte mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf das kurze Eck Fürth-Keeper Sascha Burchert (38.). In der 45. Minute vollbrachte Dumic das Kunststück, die Kugel aus einem Meter über den Kasten zu zimmern. Der Abwehrspieler nahm eine Kopfballvorlage von Marco Hartmann direkt.

Bis Schiedsrichter Patrick Ittrich den ersten Durchlauf beendete, änderte sich am Zählerstand nichts mehr.

Zweite Halbzeit für Keita-Ruel

In der 66. Minute änderte Maik Walpurgis das Personal und brachte Niklas Kreuzer und Haris Duljevic mit einem Doppelwechsel für Linus Wahlqvist und Moussa Koné auf den Platz. Als fast schon nicht mehr mit einem Treffer zu rechnen war, gelang es Daniel Keita-Ruel doch noch Fürth in Führung zu bringen. In der 85. Minute lief Dynamo in einen Konter. Wittek passte wunderbar in den Lauf zu Daniel Keita-Ruel, der mit Links abzog.

Dynamo rutscht mit dieser Niederlage auf den achten Tabellenplatz ab. Dass die Abwehr ein gut funktionierender Mannschaftsteil von Dresden ist, zeigt sich daran, dass sie bislang nur acht Gegentore zugelassen hat.

Nächsten Samstag (13:00 Uhr) gastiert Dynamo beim 1. FC Magdeburg, Fürth empfängt zeitgleich den SSV Jahn Regensburg.

Tore

 0:1 Daniel Keita-Ruel 85. / Linksschuss (Maximilian Wittek)

Karten

gelbe Karte Fürth: Gugganig(5., gesperrt),Sauer(4.),Magyar(2.),S. Ernst(2.)

Einwechslungen Dynamo

66. Kreuzer für Wahlqvist
66. Duljevic für Koné
80. Atik für Aosman

Einwechslungen Fürth

31. Reese für Ideguchi
89. M. Caligiuri für Atanga

Zuschauer

27.750

Stimmen z. Spiel

MEISTERSCHAFT

2.Bundesliga
Meisterschaft:
2. Bundesliga
Mannschaften:
18
Spieltage:
34
Gründung:
2. August 1974
absteigende Mannschaften:
2
aufsteigende Mannschaften:
2
Relegation:
2 Spiele um Auf/Abstieg

KAPITÄN

Dynamo Dresden
SpVgg Greuther Fürth

SCHIEDSRICHTER

SPIEL STATISTIK

Tore
0
1
Ballbesitz
56
44
Torschüsse
15
13
Ecken
7
3
Fouls
7
13
Pass gespielt
437
355

SPIELER

LIVE TEXT STREAM

16’
silral

Gelbe Karte für Lukas Gugganig (SpVgg Greuther Fürth)
Gugganig kommt mit seiner Grätsche im Mittelfeld zu spät und kassiert folgerichtig den Gelben Karton. Damit ist es schon seine fünfte Verwarnung, sodass er am kommenden Spieltag nur zuschauen darf.

29’
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Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth -> Fabian Reese kommt für Yosuke Ideguchi

Ideguchi humpelt nach einer Ecke freiwillig ins Toraus und kann nicht mehr weitermachen.

44’
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Das muss doch das 1:0 sein!

Ebert flankt das Leder aus dem rechten Halbraum kurz vor den linken Fünfer, wo Hartmann am höchsten steigt und das Runde an die andere Ecke des Fünfers köpft. Dort kommt Dumić angerauscht und prügelt den ball aus kürzester Distanz an die Latte.

46’
silral

Ende 1. Halbzeit

Nach 45 Minuten steht es 0:0 zwischen Dynamo Dresden und Greuther Fürth.

Ein wirkliches Spektakel bekamen die fast 30.000 Zuschauer hier nicht zu sehen, doch beide Parteien konnten das ein oder andere Mal gefährlich werden.

Die zwei Mannschaften scheuen große Ballbesitzanteile, sodass es bei den Angriffen auf beiden Seiten meist pfeilschnell in die Spitze geht.

Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Gastgeber die erste große Chance, als Dumić aus kürzester Distanz nur den Querbalken traf. Im zweiten Durchgang darf von beiden Mannschaften gerne mehr kommen.

50’
silral

Chance für Dynamo! Nach einem Abschlag wird der Ball in den lauf von Koné weitergeleitet, der halblinks in den Strafraum einzieht und mit seinem Schuss aus rund 13 Metern an Burchert scheitert.

55’
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Gelbe Karte für Maximilian Sauer (SpVgg Greuther Fürth)
Sauer grätscht seinen Gegenspieler vor der linken Sechzehnerkante über den Haufen und bekommt folgerichtig den Gelben Karton ins Gesicht gedrückt.

66’
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Einwechslung bei Dynamo Dresden -> Niklas Kreuzer kommt für Linus Wahlqvist

Haris Duljević kommt für Moussa Kone

71’
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Gelbe Karte für Richárd Magyar (SpVgg Greuther Fürth)
Magyar holt Duljević knapp vor der Sechzehnerkante von den Beinen, kassiert folgerichtig den Gelben Karton und ermöglicht den Gastgebern eine aussichtsreiche Freistoßposition.

74’
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Gelbe Karte für Sebastian Ernst (SpVgg Greuther Fürth)
Ernst lässt seinen Gegenspieler im Mittelfeld über die Klinge springen, trifft vorher allerdings mit der Fußspitze den Ball.

80’
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Einwechslung bei Dynamo Dresden -> Barış Atik kommt für Aias Aosman

85’
silral

Tooor für SpVgg Greuther Fürth, 0:1 durch Daniel Keita-Ruel
Und da ist doch noch die Führung! Wittek hetzt zentral auf den Kasten zu und hat das Auge für den einlaufenden Keita-Ruel, der halblinks in den Sechzehner einzieht und die Kugel aus etwa 15 Metern mit dem linken Schlappen auf die halbhohe linke Ecke donnert. Schubert macht sich breit in seinem Kasten, kann den Einschlag allerdings nicht verhindern.

89’
silral

Einwechslung bei SpVgg Greuther Fürth -> Marco Caligiuri kommt für David Atanga

92’
silral

Spielende

Greuther Fürth gewinnt am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient, mit 1:0 bei Dynamo Dresden.

Über weite Strecken der Partie begegneten sich die zwei Parteien auf Augenhöhe, sodass ein Remis eher gerechtfertigt gewesen wäre.

Nach dem 0:0 zur Pause hatten die Kontrahenten richtig Bock auf offensiven Fußball und suchten den schnellsten Weg ins letzte Drittel, wo meist der letzte Pass nicht genau genug war oder die Chancenverwertung ungenügend war.

Am Ende war es mal wieder Keita-Ruel, der den Unterschied machte und nach einem schönen Angriff das späte 0:1 markierte. Damit springen die Fürther plötzlich auf die zweite Position in der Tabelle, während Dresden auf den achten Platz abrutscht.

KOMMENTATOR

silral