Das Solidaritätskomitee Dynamo teilte eben mit, dass im Juli 2018 das Konto des Vereins Forza Dynamo e. V., mit dem die aktive Fanszene von Dynamo Dresden die Choreografien im Rudolf-Harbig-Stadion finanziert, von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe gesperrt wurde.

So schätzt die Staatsanwaltschaft, dass der Forza Dynamo e. V. mit der Camouflage-Mottotour nach Karlsruhe 22.330 Euro eingenommen habe. Die Dynamo-Fans erklären jedoch, dass die Staatsanwaltschaft dabei die Anschaffungskosten für die Camouflage-Klamotten nicht berücksichtigt habe. Diese sogenannten „Tatertrag“ in Höhe von 22.330 Euro will die Staatsanwaltschaft nun einziehen, obwohl die Ermittlungen gegen die Dynamo-Fans noch laufen und es noch nicht mal zu einer Anklage kam.

Auf dem gesperrten Konto soll sich eine vierstellige Summe befunden haben, mit der weitere Choreografien finanziert werden sollten. Doch an dieses Geld kommt die Dynamo-Fanszene nun nicht mehr, weshalb Soko Dynamo und die Schwarz-Gelbe Hilfe entschieden haben, das Geld, das im Rahmen von Soko Dynamo bisher gesammelt wurde, dafür verwendet werden soll, den sogenannten „Tatertrag“ in Höhe von 22.330 Euro zu hinterlegen. Damit fehlt nun wieder Geld, um die 28 betroffenen Dynamo-Fans finanziell zu unterstützen. Deshalb sollen weitere Solidaritätsaktionen folgen.

Beitrag bei Faszination Fankurve

Statement der SOKO Dynamo