Holt Dynamo in der Winterpause neue Spieler?

Stehen neue Verpflichtungen an in der Winterpause?

Nachdem Dynamo Dresden sein anfängliches Punktepolster in der 2. Bundesliga fast gänzlich verspielt hat, war eine gründliche Analyse der Gründe für die Misere der letzten Wochen unausweichlich. Auch wenn sich das öffentliche Interesse auf die Frage konzentrierte, ob Trainer Alexander Schmidt noch der richtige Krisenmanager für die Schwarz-Gelben ist, suchte Dynamo auch auf anderen Feldern nach Antworten. Während sich die sportliche Leitung klar dafür entschied, keinen neuen Übungsleiter zu holen, bereitet sie für die anstehende Transferperiode die Verpflichtung neuer Spieler vor.

Sport-Geschäftsführer Ralf Becker ist bereits in der Spur, um Verstärkung für die zuletzt wenig durchschlagskräftige Offensive zu organisieren. Der Schwabe möchte zwar nicht verraten, welche Positionen er genau neu besetzen will, aber es werden mehrere sein: „Ich gehe davon aus, dass es mindestens zwei Spieler sind.

Bedarf hat Dynamo vor allem auf den Außenbahnen, wo Panagiotis Vlachodimos (Kreuzbandriss) langfristig ausfällt, Agyemang Diawusie und selbst Ransford-Yeboah Königsdörffer bislang nur selten überzeugen konnten. Ob Brandon Borrello nach seinem Mittelfußbruch so schnell wie erhofft wieder in eine Verfassung kommt, in der er den Dresdnern weiterhilft, ist nicht sicher. Auch die Mittelstürmer Philipp Hosiner und Pascal Sohm konnten die Erwartungen bisher insgesamt nicht erfüllen. Beide sind meist Bankdrücker und wie Königsdörffer und Diawusie auch noch ohne Torerfolg. Sie sind zwar erfahrene Spieler, doch die besten Zeiten des Österreichers sind vorbei und Sohm spielt sein erstes Zweitliga-Jahr.

So möchten Becker und Schmidt in der Offensive nachrüsten, wo zuviel Verantwortung auf den Schultern von Christoph Daferner ruht. Ins Detail gehen möchte Becker nicht.

Geld für Nachverpflichtungen eingeplant

Getan werden muss aber etwas, denn Dynamo schießt zu wenige Tore, ist vorn schlicht zu leicht ausrechenbar. Nur Daferner (fünf Treffer) und Heinz Mörschel (drei) konnten wiederholt Torgefahr nachweisen. Becker gibt daher offen zu: „Wir haben einfach festgestellt, dass wir noch was machen müssen. Das werden wir im Hintergrund vorbereiten und schauen, dass wir uns für die Rückrunde entsprechend aufstellen.“ Sicher denken Schmidt und er an gestandene Profis mit Zweitliga-Erfahrung, denn die Neuen müssen Dynamo sofort weiterhelfen. Die Ausleihe von Talenten großer Clubs, die erst den Schritt in den Männerbereich schaffen wollen und sollen, erscheint im Winter wenig sinnvoll, denn an Liga-Neulingen mangelt es Dynamo nicht. Es braucht vielmehr Leute, die im Abstiegskampf cool bleiben und auch unter Dauerstress hin und wieder knipsen können.

Geld für Nachverpflichtungen in der kurzen Winterpause hat Dynamo eingeplant. Und der Verein will auch keines für ein teures Trainingslager am Mittelmeer ausgeben, was aber noch andere Gründe hat. Becker erklärt dazu: „Es geht ja am 14. Januar schon los mit dem Heimspiel gegen den HSV, wir werden am 2. mit der Vorbereitung beginnen. Wir sind einfach davon überzeugt, dass wir die Reise irgendwohin in den Süden und die Reise zurück nicht machen, sondern besser in Dresden bleiben, weil wir gute Bedingungen bei uns im Trainingszentrum haben. Wir haben hier Rasenheizung, hier grundsätzlich fast optimale Bedingungen.

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