Großveranstaltungen werden bis mindestens 31. August verboten!

Aufgrund der Corona-Pandemie werden Großveranstaltungen bis mindestens 31. August komplett untersagt. Davon betroffen sind auch Fußballspiele. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch darauf geeinigt alle Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 zu untersagen. Auch Fußballspiele sind von der Maßnahme betroffen. Eine konkrete Regelung, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die jeweiligen Länder getroffen werden.

Damit ist endgültig klar: Sollte in dieser Saison nochmal gespielt werden, dann nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Nur Geisterspiele möglich

Überraschend ist die Entscheidung von Bund und Ländern nicht, denn dass in den kommenden Wochen nochmal Fans in die Stadien dürfen, gilt schon seit einiger Zeit als ausgeschlossen. Mehrere führende Virologen rechnen damit, dass möglicherweise bis zum Jahresende ohne Zuschauer gespielt werden muss – und damit auch zu Beginn der kommenden Saison, wann immer diese beginnen wird. Gerald Haug, Präsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina, hält es sogar für möglich, dass es „bis zu eineinhalb“ Jahre dauern könne, bis wieder Spiele mit Publikum möglichen seien. Das wäre im Herbst 2021.

Für die 2. Bundesliga bedeutet das Verbot von Großveranstaltungen: Sollte der Spielbetrieb fortgesetzt werden, dann nur ohne Fans. Wie viele Personen (Betreuer, Journalisten etc.) bei Geisterspielen in die Stadien dürfen, ist noch offen. Ein entsprechendes Konzept soll in den nächsten Tagen erarbeitet werden. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden. Zuletzt galten Spiele mit mehr als 1.000 Zuschauern als Großveranstaltungen.

DFL-Entscheidung steht aus

Wann eine Entscheidung fällt, ob der Spielbetrieb nochmal aufgenommen wird, steht ebenfalls noch nicht fest. Die DFL hat eine für Freitag geplante Mitgliederversammlung der Erst- und Zweitligisten auf den 23. April verschoben.

Dass die Saison fortgesetzt werden soll, hatten die DFL und die Vereine zuletzt mehrfach bekräftigt. Denn bei einem Abbruch würden aufgrund der wegbrechenden TV-Einnahmen Millionen-Verluste drohen. Als möglicher Termin für einen Re-Start der Saison war zuletzt der 9. Mai im Gespräch. Klar ist: Sollte der Ball bis Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni nicht rollen, droht neun Zweitligisten die Insolvenz. Um die Saison fortsetzen zu können, sind allerdings strenge Maßnahmen nötig. Unter anderem müssten die Spieler wohl alle drei Tage getestet werden, was zur Folge hätte, das bis zum Saisonende rund 20.000 Tests nötig sein dürften.

Bundeskanzlerin Merkel schwört die Bürger auf weitere harte Wochen ein und bestätigt die folgenden Punkte: 

  • Kontaktbeschränkungen werden grundsätzlich bis 3. Mai verlängert
  • Geschäfte bis 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen
  • Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant
  • Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August verboten
  • Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bestehen
Sei der erste, der diesen Beitrag teilt

Schreibe einen Kommentar

dynamofanseite verwendet Cookies, um für ein optimales Online-Erlebnis zu sorgen. Indem Du unsere Webseite besuchst, stimmst Du der Verwendung von Cookies im Rahmen der Datenschutzerklärung zu.
P