FC St. Pauli Tabellenführer mit 3:0 Sieg gegen Dynamo Dresden

St. Pauli siegt mit 3:0 gegen Dynamo Dresden

Vergangenes Wochenende feierten beide Mannschaften einen souveränen Erfolg: Dynamo rang Absteiger Werder Bremen beim 3:0 die Punkte ab, St. Pauli entführte aus Karlsruhe die Punkte (3:1-Sieg).

Der FC St. Pauli feierte am Sonntag (03.10.2021) gegen Dynamo Dresden einen ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden und schob sich am 9. Spieltag an Jahn Regensburg vorbei an die Tabellenspitze. St. Pauli feierte gegen Dynamo den fünften HeimsIeg in Folge, damit stellte das Team vom Millerntor den Vereins-Startrekord ein.

Im mit knapp 15.000 Fans gefüllten Millerntor-Stadion hatten die Sachsen in neun Partien bislang noch nie gewonnen und so sollte es auch im zehnten Duell mindestens bleiben. Den Kiezkickern winkte ein neuer Millerntor-Startrekord, fünf Heimsiege in Folge zum Beginn einer Saison hatte es noch nicht gegeben. Mit dem Support der schon vor dem Anpfiff lautstarken FCSP-Fans – gegen Dresden war erstmals auch der Heimbereich der Nordtribüne geöffnet – sollte der nächste Millerntor-Dreier eingefahren werden.

Buchtmann sorgt für Blitzstart am Millerntor

Christopher Buchtmann, erstmals in dieser Saison in der Startelf, sorgte für einen Auftakt nach Maß für die Gastgeber: Gleich beim ersten Angriff traf Buchtmann, sehenswert bedient von Daniel-Kofi Kyereh, mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze zur Führung (2.). Auch in der Folge kontrollierte St. Pauli die Partie gegen lange zu passive Gäste. Die Gäste anschließend zunächst mit etwas mehr Ballbesitz, aber ohne Durchschlagskraft gegen die gut verteidigende FCSP-Defensive. Mit teils sehr frühem Pressing setzen die Sachsen unsere Kiezkicker unter Druck, die aber spielten mutig von hinten raus und fanden immer wieder Lösungen. Dann steckte Chris Löwe auf links durch zu Ransford-Yeboah Königsdorffer, dessen Schuss aus halblinker Position strich drüber (13.).

St. Pauli in allen Bereichen überlegen

St. Pauli agierte derweil weiter zielstrebig. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld kam Guido Burgstaller im Strafraum ziemlich unbedrängt zum Abschluss, Dynamo-Keeper Kevin Broll war blitzschnell unten und lenkte den strammen Schuss mit dem linken Handschuh um den Pfosten (21.). Die gefühlte Überlegenheit der Hausherren zeigte sich auch in der Statistik: Mitte der ersten Hälfte hatten die Hamburger fast 70 Prozent ihrer Zweikämpfe gewonnen und ein deutliches Plus beim Ballbesitz. Bis zum Pausenpfiff gab es vor knapp 15.000 lautstarken Zuschauern keine nennenswerte Torchance mehr, dafür aber das gewohnte Bild: St. Pauli dominierte das Geschehen, mit teilweise ansehnlichen Pass-Kombinationen.

Dynamo nach der Pause etwas aktiver

Ein etwas anderes Bild nach Wiederanpfiff: Dresden kam mit neuem Mut aus der Halbzeit, St. Pauli wirkte etwas abwartender in vielen Aktionen – Schultz versuchte immer wieder von der Seitenlinie aus seine Mannschaft lautstark und gestenreich aufzuwecken. Es dauerte bis zur 61. Minute, bis es wieder so etwas wie Gefahr vor einem der beiden Tore gab: Dresdens Morris Schröter mit dem ersten wirklichen Abschluss für die Gäste – der Ball ging aber knapp links am St. Pauli Tor vorbei. Es ging mit viel Tempo hin und her, Torszenen blieben zunächst aber aus, weil beide Abwehrreihen ihre Sache zu gut machten. Nach einer guten Stunde dann aber mal die Gäste: Der Ball kam links in den Strafraum zu Moris Schröter, dessen Direktabnahme fehlte ein halber Meter, der Ball strich am linken Pfosten vorbei (61.). Wenig später der erste Wechsel von Schultz: Rico Benatelli ersetzte Torschütze Christopher Buchtmann. Dann die erste Chance für die Braun-Weißen im zweiten Durchgang. Nach flacher Hereingabe von Luca Zander klärten die Gäste zu kurz, Burgstaller zog direkt ab, jagte den Ball aus 14 Metern aber drüber (68.).

Am Ende wird’s ein klares Ergebnis

Kurz darauf wurde es hektisch: Schiedsrichter Bastian Dankert schaute sich auf dem Bildschirm eine Szene im Strafraum der Dresdner an: Michael Sollbauer hatte Marcel Hartel im Strafraum zu Fall gebracht – das Foul war unstrittig und damit auch die Elfmeter-Entscheidung zugunsten der Hanseaten. Burgstaller verwandelte eiskalt und knallhart unter die Latte (73.).

In der Folge hatte Dresden nichts mehr entgegenzusetzen, St. Pauli erhöhte sogar noch in der Nachspielzeit: Der kurz zuvor eingewechselte Marcel Beifus traf nach schönem Zuspiel von Jakov Medic eiskalt zum 3:0 (90.+3).

In zwei Wochen tritt St. Pauli beim 1. FC Heidenheim an (16.10.2021, 13:30 Uhr), einen Tag später genießt Dresden Heimrecht gegen den 1. FC Nürnberg.

Stadion am Millerntor 03.Okt.2021 13:30
FC St. Pauli
3 0
Dynamo Dresden
03.Okt.2021 13:30
Stadion am Millerntor
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