Dynamo’s Auswärtsspiel in Kiel: Fiel will Kampf

Der Trainer der SGD Cristian Fiel wünscht sich auch beim letzten Auswärtsspiel der Saison in Kiel Spieler, die das Beste aus sich herausholen.

Dynamo Dresden hat den Klassenerhalt am vergangenen Spieltag mit einem 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli geschafft, aber bei Dynamo-Trainer Cristian Fiel ist die Luft längst noch nicht raus, gab sich vor dem letzten Auswärtsspiel am Sonntag (15.30 Uhr) in Kiel gewohnt kämpferisch. Der Spanier will bis zuletzt das Maximum aus seiner Mannschaft herausholen. „Wenn der Schiedsrichter anpfeift, dann will ich dieses Spiel gewinnen“, so Fiel.

Sollten seine Spieler die Aufgabe bei den Kielern auf die leichte Schulter nehmen, dann könnten sie Probleme bekommen, so der Coach: „Das würde ich ihnen schon übel nehmen.“ Für ihn zählt bis zum letzten Spieltag Professionalität und die Liebe zum Fußball: „Diese Einstellung, hey, wir sind gerettet, wir spielen einfach mal – damit kann ich nichts anfangen.“ Noch gebe es Prämien für jeden Spieler zu gewinnen und mit jedem besseren Tabellenplatz auch mehr TV-Geld für den Verein. Dass man sich von den Fans anständig verabschieden muss, sei für ihn gleichermaßen selbstverständlich.

Es bietet sich für den einen oder anderen Wechselspieler die Chance, sich noch einmal zu empfehlen. Besonders im Angriff muss der Trainer umbauen, denn mit Moussa Koné (5. Gelbe) und Erich Berko (Außenbandanriss im Sprunggelenk) fallen zwei Stürmer aus. Auch auf der Sechs ist ein Wechsel fällig, da Dzenis Burnic ebenfalls gelbgesperrt ist

Eventuell könnte Marco Hartmann mal wieder spielen, dessen Lieblingsposition vor der Abwehr angesiedelt ist. Er ist wieder voll im Training, doch Fiel will lieber nichts riskieren und den Kapitän schonen: „Was ich mir vorgenommen habe, ist, ihn nicht zu früh einzusetzen, damit er nicht wieder ausfällt.“ So wird wohl Jannis Nikolaou möglicherweise auf der Sechs spielen.

Holstein Kiel hat die drittbeste Offensive der Liga mit 57 Toren, nur der FC und Paderborn haben öfter getroffen. Um nicht wie im Hinspiel zu verlieren, braucht es eine starke Abwehr, um nicht wie im Hinspiel (0:2) zu verlieren.

Er hofft, dass seine Jungs auch bei einem Rückstand an sich glauben, ein wenig den „Mentalitätsmonstern“ aus Liverpool nacheifern. Die EC-Spiele in dieser Woche hätten gezeigt: „Wer in diesem Sport aufgibt, der ist einfach gestört. Wer im Fußball aufgibt, macht einen Riesenfehler.“ Dass es eine Chance für einige Spieler gebenn kann, das hat zuletzt auch SGD-Ersatztorwart Patrick Wiegers erfahren. Der Bayer sitzt mit im Bus nach Kiel – gemeinsam mit Tim Boss. Markus Schubert darf indes zu Hause bleiben: „Ich glaube, er ist ganz erleichtert“, sagte Fiel.

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