Dynamo will mehr Geld für Spieler investieren

Dynamo wird wohl schon in der Winterpause auf die sportliche Misere reagieren

Bei den sechs Neuzugängen, die vor und während der neuen Saison kamen, schlugen nur zwei voll ein: Keeper Kevin Broll (Großaspach) und Stürmer Alexander Jeremejeff (BK Häcken). Königstransfer Chris Löwe (Huddersfield) und René Klingenburg (Münster) sind nur teilweise die erhofften Verstärkungen.

Luka Stor (NK Aluminij) deutete sein Potenzial mehrfach an, Matthäus Taferner (Wacker Innsbruck) hatte dazu selten Gelegenheit.

Der Profi-Fußball ist in den letzten Jahren richtig teuer geworden, die finanziellen Ansprüche der Profis gestiegen - zum Leidwesen der Vereine, die nicht in den Teichen des FC Bayern und von Borussia Dortmund fischen.

Nur mit jungen Talenten - siehe Kevin Ehlers - geht es nicht.

Jahresüberschusses von 4,5 Millionen Euro

Angesichts eines Jahresüberschusses von 4,5 Millionen Euro, den Dynamo am Sonnabend auf der Mitgliederversammlung verkünden wird, stehen jedoch weitere Mittel zur Verfügung.

Mit 9,5 Millionen Euro besitzt Dynamo so viel Eigenkapital wie noch nie. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 8 Millionen Schulden. Jetzt soll es investiert werden - in Beine.

"Fakt ist, der Plan, den wir im Sommer hatten, ist noch nicht so aufgegangen wie gewünscht. Das ziehe ich auf meinen Tisch, dafür stehe ich gerade", so Minge.

Drei Heimsiege, drei Remis insgesamt dazu, das macht zwölf Punkte und Platz 17. Zumindest konnte mit dem 1:0 am Freitag gegen Wiesbaden die Rote Laterne abgegeben werden.

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