Dynamo verliert in letzter Sekunde gegen Saarbrücken

Der 1. FC Saarbrücken hat am heutigen Samstag (7. November 2020) Dynamo Dresden beim Spitzenspiel im Ludwigspark mit 2:1 geschlagen.

Dresden war in der 16. Minute mit einem Tor von Daferner in Führung gegangen. Kurz vor der Halbzeit konnte Nicklas Shipnoski jedoch den Ausgleich für Saarbrücken erzielen. Sebastian Jacob schenkte der Mannschaft dann mit einem Treffer in der Nachspielzeit den Sieg.

Mit dem Sieg über Dresden hat der 1. FC Saarbrücken sich nun zurück auf Platz 1 gesetzt. Trainer Lukas Kwasniok nannte Dynamo im Voraus “die beste Mannschaft der Liga”

Das war ein Nackenschlag

Dynamo Dresden hat das Spitzenspiel beim Tabellenführer 1. FC Saarbrücken am Samstag unglücklich verloren. Lange hatte es nach einem Remis für die Schwarz-Gelben ausgesehen.

Es war eine hart umkämpfte Partie, die zwischendurch auch Längen hatte. In der ersten Halbzeit stand Dynamo Dresden tief und Saarbrücken hatte Probleme, die Abwehrkette zu durchbrechen.

Dynamo nutzt die erste Chance

Der Aufsteiger aus dem Saarland begann mutig, aber die erste richtige Gelegenheit hatten die Schwarz-Gelben: Nach tollen Pass von Rückkehrer Marvin Stefaniak auf Ransford Yeboah-Königsdörffer ging der Youngster rechts auf und davon – und in der Mitte brauchte Christoph Daferner nur noch einzuschieben (16.). Die Gastgeber taten sich nun schwer, Dynamo hatte das Geschehen im Griff und ließ kaum etwas zu. Fast mit dem Pausenpfiff sahen sich die Dynamos dann aber doch einem schnellen Angriff über links gegenüber: Am Ende konnte Nicklas Shipnovski eine Flanke von Timm Golley unhaltbar für Kevin Broll ins linke Eck platzieren (45.).

Drei Chancen in der Schlussphase

In der zweiten Halbzeit war der gegenseitige Respekt spürbar. Das Spiel plätscherte fast vor sich hin. Es schien auf ein Remis hinauszulaufen.

Dann aber wurde es doch noch turbulent: Zunächst konnte SGD-Joker Diawusie nach bösem Fehler von Marin Sverko halbrechts davon ziehen, scheiterte aber an FCS-Schlussmann Daniel Batz (78.),. Auf der Gegenseite machte es Shipnovski auch nicht besser, als er aus acht Metern frei die Kugel über die Latte knallte (80.).

SIEGTREFFER IN DER 91. MINUTE

Lange sah es so aus, als sollte die zweite Halbzeit torlos bleiben und das Spiel unentschieden enden. Aber auch in diesem Spiel schaffte Saarbrücken erneut einen Lucky Punch. In der Nachspielzeit konnte Dresden einen Angriff über die rechts Saarbrücker Seite nicht entschärfen: Maurice Deville passte von rechts in den Strafraum auf Shipnovsi, der in den Fünfer passte, wo Mittelstürmer Sebastian Jacob vor Kevin Ehlers das 2:1 markieren konnte (90.+1).

Damit steht Saarbrücken mit jetzt 19 Punkten an der Tabellenspitze.

Markus Kauczinski (Dresden): “Die Niederlage tut natürlich weh, zumal man dann auch nicht mehr reagieren kann. Wir haben ordentlich begonnen und geführt, haben dann aber auch immer wieder einmal Phasen, wo wir das Spiel aus der Hand geben, vor allem am Anfang der zweiten Halbzeit. Da haben wir den Zugriff total verloren. Dann haben wir umgestellt, dann ging es wieder besser. Insgesamt waren wir im eigenen Ballbesitz zu schwach.

Alles zum Spiel

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