Die Schwarz-Gelben unterlagen am Samstag vor 9768 Zuschauern im DDV-Stadion bei der Generalprobe dem englischen Zweitligisten Aston Villa mit 1:2 (1:0).

Moussa Koné (26. Minute) hatte sein Team in Führung gebracht, ein Doppelschlag von Andre Green (59./60.) besiegelte die zweite Niederlage nach dem 1:2 im Trainingslager gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Schon im Vorfeld hatte Neuhaus klargemacht, dass er zur Generalprobe noch nie seine Startelf für den Saisonauftakt hat spielen lassen.

Von daher lassen sich noch keine Rückschlüsse auf den 6. August ziehen, an dem die SGD dann den MSV Duisburg unter Flutlicht um 20.30 Uhr zum ersten Zweitligaspiel der neuen Saison empfängt.
Zwar trug Marco Hartmann am Samstag die Kapitänsbinde, doch auch die Vergabe des so wichtigen Amtes soll noch offen sein, die Entscheidung in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.

Gegen den englischen Zweitligisten zeigten sich die Schwarz-Gelben in der ersten Hälfte defensiv stabil

Im Vorwärtsgang mit Dreierkette, in Abwehrsituationen mit fünf Mann hinten drin – Aston Villa kam nicht zu einer nennenswerten Torchance.

Doch auch, wenn es bei Dynamo offensiv ein wenig besser aussah, fehlte dem Neuhaus-Team Spritzigkeit und Genauigkeit im Spiel nach vorn. Gute Ansätze sind erkennbar, doch der letzte Pass, der letzte zwingende Wille, den Abschluss zu suchen, ließen die Hausherren noch vermissen.

So war es fast sinnbildlich, dass die Führung aus einem kapitalen Bock des englischen Keepers entstand.
Dumic hatte den Ball in die gegnerische Hälfte gespielt, Jed Steer verschätzte sich und Koné bedankte sich mit dem 1:0.
Dumic selbst hätte dann kurz vor der Pause das 2:0 machen müssen, schoss freistehend aber knapp am linken Pfosten vorbei.

In der zweiten Hälfte wurde Aston Villa mutiger und nutzte innerhalb weniger Sekunden zwei Fehler der schwarz-gelben Defensive.
Andre Green machte in der 59. und 60. Minute per Doppelschlag den Ausgleich und das 1:2 aus Dynamo-Sicht.

Das Spiel nahm ein bisschen mehr Fahrt auf, Neuhaus wechselte auf zahlreichen Positionen und Atik fasste sich gleich mal ein Herz, zog aus 18 Metern ab, doch sein Schuss zischte knapp über die Latte (69.).

In der 80. Minute hatte der eingewechselte Aosman nach Zusammenspiel mit Röser den Ausgleich auf dem Fuß, doch auch er verzog – knapp am linken Pfosten vorbei.