Dynamo und Transfers: Gerüchteküche brodelt

Transferausgaben von 1,7 Millionen Euro für Neuzugänge dürften Dynamo nicht reichen…

glaubt man der Gerüchteküche. Denn keiner der gehandelten Spieler ist derzeit ohne Vertrag. Die SGD müsste für alle Ablösesummen zahlen. Abwehr, Mittelfeld, Angriff, für jeden Mannschaftsteil braucht man Verstärkungen.

Am Freitag startet Dynamo in die Vorbereitung auf die (Rest-)Rückrunde der 2. Liga. Dass bei Trainingsauftakt ein neues Gesicht dabei ist, scheint derzeit eher unwahrscheinlich. Dennoch dürften sich die Schwarz-Gelben genauso wie die Konkurrenz auf dem Markt umschauen, schließlich ist das Transferfenster nur zweimal im Jahr geöffnet. Dynamo Dresden, als Tabellenletzter akut abstiegsgefährdet, braucht im Winter dringend Verstärkungen, um sich die Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. Sport-Geschäftsführer Ralf Minge hatte angekündigt, dass 1,7 Millionen Euro für Neuverpflichtungen zur Verfügung stehen. Bedarf dafür besteht mit Ausnahme des Torwarts – Kevin Broll macht seine Sache bislang gut – auf allen Positionen.

Für die Abwehr

Anthony Jung (Bröndby Kopenhagen): 28 Jahre, in Spanien geboren, in Wiesbaden aufgewachsen, bestritt von 2013 bis 2017 insgesamt 84 Spiele für RB Leipzig, stieg mit den “Bullen” in die Bundesliga auf, wurde dann an Ingolstadt ausgeliehen, ging danach nach Dänemark. Vertrag bei Bröndby bis 30. Juni 2021.

Julian Gressel (Atlanta United): Ein 28-jähriger Franke, der 2013 zum Studium in die USA ging. Spielt seit 2017 in der Major League Soccer (MLS), wurde dort “Rookie of the Year” und 2018 MLS-Meister. Dieser hat allerdings einen Marktwert von 4,5 Millionen Euro, daher eher unwahrscheinlich. Vertrag bis Ende 2020.

Für das Mittelfeld

Russell Canouse (D.C. United): Der 24-jährige US-Boy wurde in der Jugend der TSG Hoffenheim ausgebildet, bestritt ein Bundesligaspiel für die TSG und 20 Zweitligaspiele für den VfL Bochum. Nach seinem dortigen Engagement ging er zurück in die USA zu D.C. United nach Washington in die MLS. Verschiedene US-Medien berichten bereits über den bevorstehenden Wechsel, trotz Vertrages bis Ende 2020.

Für den Angriff

Pascal Köpke: Er schoss in 63 Zweitligapartien 20 Tore für Aue, ging im Sommer 2018 zur Hertha. Dort konnte sich der 24-Jährige nie durchsetzen, wurde zuletzt unter Jürgen Klinsmann zweimal eingewechselt. Über eine Leihe wird bereits seit Sommer gesprochen, Vertrag in Berlin bis zum 30. Juni 2022.

Alexander Esswein: Noch ein Herthaner, der in den letzten Jahren viel herumgekommen ist. Schoss Dynamo 2011 mit 17 Toren in die 2. Liga. Kickte danach für Nürnberg, Augsburg, Hertha, Stuttgart (Leihe) und nun wieder für die Hertha. Für den 29-Jährigen spricht die Erfahrung, war bereits im Sommer im Gespräch, hat Vertrag bis 30. Juni 2020.

Sebastian Mai (Hallescher FC): Der gebürtige Dresdner (26) kickt beim HFC in der Abwehr und im Sturm. Er ist der Typ, den Trainer Markus Kauczinski sucht: Nicht der brillanteste Techniker, aber ein Mentalitätsmonster. Vater Lars saß vier Jahre im Dynamo-Aufsichtsrat. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass ihn der HFC gehen lässt, Vertrag bis 30. Juni 2020.

Weitere Gerüchte zu evtl. Transfers zeigt “Transfermarkt.de” auf. Namen wie Patrick Schmidt (Heidenheim), Marco Terrazzino (SC Freiburg), Anthony Jung (Bröndby IF), Artur Sobiech (Lechia Gdansk), Julian Gressel (Atlanta United) und sogar Mikael Ishak (Nürnberg) gehören dazu.

 

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