Dynamo trennt sich 1:1 gegen Waldhof Mannheim

Dynamo holt nach Rückstand mit Kampfmoral noch ein Remis

Aufstiegsfavorit Dynamo Dresden hat zum Heimauftakt in der 3. Fußball-Liga nur ein Unentschieden errungen. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski kam am 2. Spieltag nicht über ein 1:1 gegen Waldhof Mannheim hinaus.

Dresden verpasste damit die Chance, in der Tabelle nach Punkten zu Spitzenreiter FC Ingolstadt (sechs Zähler) aufzuschließen. Im Saison-Eröffnungsspiel hatte Dynamo einen 1:0-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Mannheim steht nach zwei Partien nun bei vier Punkten.

Am 2. Spieltag der 3. Liga begrüßte die Heimmannschaft Dynamo Dresden am 27.09.2020 die Gastmannschaft SV Waldhof Mannheim. Am Ende des Matches stand es 1 : 1. Weder der Gastgeber SG Dynamo Dresden noch der Herausforderer SV Waldhof Mannheim konnten die Begegnung für sich entscheiden. Lasse Koslowski war der Schiedsrichter der Partie. Mit der Abwehr kann Markus Kauczinski zufrieden sein, besonders in einem fremden Stadion. Mit bislang 4 Punkten steht der Gastgeber mit Trainer Markus Kauczinski nun auf Tabellenplatz 8. 2 Punkte haben die Spieler von Trainer Patrick Glöckner jetzt auf dem Konto.

Drei Wechsel nahm Trainer Markus Kauczinski vor – zwei notgedrungen, einen freiwillig: Chris Löwe durfte nach abgelaufener Sperre wieder in die linke Viererkette. Max Kulke ersetzte auf der rechten Seite den verletzten Robin Becker, Sascha Horvath durfte im Mittelfeld für den gesperrten Paul Will ran. Abtasten war früher. Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Mannheims Arianit Ferati stand nach nicht mal zwei Minuten frei vor Kevin Broll, scheiterte an diesem. Vier Minuten später passte Agyemang Diawusie in den 16er, Christoph Daferner verpasste um eine Fußspitze.

Optisch war Dynamo in dem flotten Spiel überlegen, hatte aber immer wieder schlampige Abspiele im Aufbau drin. Es brannte im Mannheimer Strafraum vier-, fünfmal, aber die Geradlinigkeit fehlte.

Da waren einige Schnörkel zu viel dabei. Zudem passten die Räume nicht, der Waldhof hatte eine Menge Platz, sorgte mit seinen etlichen Kontern über die Ex-Sachsen Rafael Garcia (Chemnitzer FC) und Ferati (FC Erzgebirge Aue) immer wieder für Angst und Schrecken.

Nach einer halben Stunde hätte Dresden in Führung gehen können: Diawusie spielte auf den langen Pfosten, SV-Verteidiger Jan Hendrik Marx spitzelte die Kugel vor Panagiotis Vlachodimos an den Pfosten. Aber das Tor fiel dann auf der anderen Seite – und das war keineswegs unverdient. Ferati steckte bei einem Konter auf Max Christiansen (42.) durch, der hatte erneut Platz, zog aus 17 Metern ab. Broll war dran, sah dabei nicht gut aus.

Dynamos Trainer reagiert zur Halbzeit

Kauczinski reagierte zur Pause, brachte Philipp Hosiner für Horvath. Dynamo wollte, drückte auf die Tube, wirkte aber verkrampft und blieb daher im Vorwärtsgang unkonzentriert. Und da waren noch die Mannheimer Konter. Da war so gut wie jeder brandgefährlich. Broll verhinderte mit starken Paraden dreimal ein 0:2! Gute Möglichkeiten für die Schwarz-Gelben waren rar gesät.

Was Dresden keiner abschlagen konnte, war der Wille. Gerade in der letzten Viertelstunde kam der Gastgeber mit brachialer Gewalt. Und plötzlich gab es Chancen. Weihrauch (82.) zog aus 16 Metern zentral ab. Der Schuss wurde abgefälscht, Jan-Christoph Bartels parierte überragend.

Dann fiel der Treffer. Chris Löwe flankte, der aufgerückte Sebastian Mai verlängerte in die Mitte. Dort behinderten sich Daferner und Hosiner eigentlich. Doch Daferner löffelte die Kugel akrobatisch mit dem Rücken zum Tor stehend über Bartels ins Netz – 1:1 (87.).

Für den SVW ist es somit das zweite Unentschieden im zweiten Saisonspiel. „Es fühlt sich ein bisschen an wie eine Niederlage, weil wir lange geführt haben“, sagt Waldhof-Torschütze Christiansen nach der Partie gegenüber Magenta Sport.

Das war eine sehr gute Partie von unserer Seite, wir sind leider wieder nicht belohnt worden“, betont Glöckner.

Es war ein gerechtes Unentschieden. Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt, der uns Probleme bereitet hat“, resümiert Dresden-Coach Markus Kauczinski.

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