Dynamo startet 8-tätige Vorbereitung zum Neustart

Trainingslager in Dresdner Hotel

Am Montag bezieht Dynamo das vorgeschriebene einwöchige Quarantäne-Trainingslager in einem Dresdner Hotel. Neben den am Donnerstag vermeldeten positiv getesteten Spieler muss Kauczinski auch auf ein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabs verzichten, aus dessen Umfeld eine sogenannte „Kontaktperson der Kategorie I“ positiv getestet wurde.

Zwar gebe es Bedenken, dennoch glaubt der 50-Jährige, dass alle mitziehen werden. „Wir haben junge Väter, Spieler die bald Vater werden. Dass die Bedenken haben, möglicherweise mit einem Infizierten zu trainieren, der nicht auffällig ist, ist das normalste der Welt“, erklärte Kauczinski.

kündigte einige Veränderungen und „Tricks“ an, um mit dem Zweitliga-Schlusslicht für die Herkulesaufgabe Klassenverbleib gewappnet zu sein. Der 50-Jährige will von Wettbewerbnachteil nichts wissen, nimmt diesen lieber kämpferisch und kündigte zum Abschluss der rund 50-minütigen virtuellen Pressekonferenz an: „Wir werden alles tun, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wir jammern nicht und sehen uns nicht als Opfer. Wir werden aufstehen, auch wenn wir wieder hinfallen. Uns kriegt man nicht klein.“

Acht Tage hat Markus Kauczinski Zeit, um sein Team nach der 14-tägigen Quarantäne physisch und psychisch auf ein Mammutprogramm vorzubereiten.

Zwei Wochen konnten die Spieler von Dynamo Dresden nur zuschauen, am Samstag dürfen sie nach 14-tägiger häuslicher Quarantäne wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. „Man hat das Gefühl, wir hecheln etwas hinterher. Alle sind ins Rennen gestartet, nur wir nicht“, erklärte Trainer Markus Kauczinski am Freitag in einer virtuellen Pressekonferenz.
Das ist ein ganz schöner Ritt, man hat mehr Belastung als alle anderen. Im Moment überwiegt der körperliche Nachteil. Das bekomme ich nicht auf Knopfdruck hin, den Prozess kann man nicht verkürzen“, erklärte Kauczinski. „Der größte Hammer ist, bis dahin konkurrenzfähig zu sein. Vielleicht dauert es eine Woche länger und Stuttgart kann sich eventuell noch freuen.

Aufgrund zweier positiv auf das Coronavirus getesteter Spieler befanden sich in den vergangenen 14 Tagen der komplette Kader sowie das Trainer- und Betreuerteam in einer vom Dresdner Gesundheitsamt verordneten häuslichen Quarantäne. Nun bleiben Dresdens 50 Jahre altem Fußballerlehrer acht Tage, um den abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten physisch und psychisch auf ein Mammutprogramm vorzubereiten.

„Mehr Belastung als alle anderen“

Nach dem Restart am 31. Mai gegen den VfB Stuttgart wird am 3. Juni die Partie in Hannover nachgeholt, bevor es am 6. Juni zum SV Wehen Wiesbaden geht. Es folgen das Nachholspiel gegen Greuther Fürth am 9. Juni, ein Heimspiel gegen den Hamburger SV am 12. Juni und das Nachholspiel in Bielefeld am 15. Juni.

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