Dynamo sortiert Akaki Gogia, Julius Kade und Jan Shcherbakovski aus

Seit Freitag befindet sich Dynamo Dresden im Trainingslager im österreichischen Walchsee. Nicht zum 27 Spieler umfassenden Aufgebot gehören Akaki Gogia, Julius Kade und Jan Shcherbakovski. Das Trio ist aussortiert worden und spielt in den Planungen keine Rolle mehr.

„Alle wissen frühzeitig, wie die Situation ist“

Überraschend kommt die Entscheidung nicht, vielmehr hatte sich schon zum Trainingsauftakt Mitte Juni angedeutet, dass ihre Perspektive begrenzt sein würde. In der „Sächsischen Zeitung“ sagt Trainer Markus Anfang: „Alle wissen frühzeitig, wie die Situation ist. Wir haben die Themen klar miteinander besprochen, damit können die Spieler jetzt ihre Entscheidung treffen.“

Erst im vergangenen Sommer war Gogia vom FC Zürich kommend an die alte Wirkungsstätte (2016/2017) zurückkehrt, hatte sich aber nicht wie erhofft zum Stammspieler und Leistungsträger entwickelt. Lediglich für 704 Minuten – aufgeteilt auf zwölf Spiele – stand der 31-Jährige auf dem Platz, ein Tor gelang ihm nicht. Nach dem Jahreswechsel absolvierte Gogia nur noch drei Partien. Sein Arbeitspapier läuft noch bis 2024.

Shcherbakovski konnte auch in Cottbus nicht überzeugen

Kade war vor zwei Jahren für eine halbe Million Euro fest von Union Berlin verpflichtet worden und gehörte zwei Jahre lang zu den Stammspielern, verlor seinen Platz in der ersten Elf unter Anfang jedoch. Nur siebenmal durfte der 24-Jährige von Beginn an ran, in neun Spielen wurde Kade eingewechselt. Seit Mitte März reichte es allerdings nur noch zu einem Kurzeinsatz von einer Minute, überhaupt stand der gebürtige Berliner (Vertrag bis 2024) in diesem Zeitraum nur viermal noch im Kader.

Noch bis 2025 steht Shcherbakovski bei der SGD unter Vertrag. Den 22-Jährigen hatte Dynamo im vergangenen Sommer mit großen Erwartungen vom Halleschen FC verpflichtet, doch erfüllen konnte der Mittelfeldspieler diese nicht. Nach nur drei Pflichtspielen im ersten Halbjahr ging es im Winter auf Leihbasis zu Viertligist Energie Cottbus, wo sich der Mittelfeldspieler allerdings ebenfalls nicht durchsetzen konnte und lediglich 13 von 19 Partien absolvierte. Für einen Platz in der Startelf reichte es nur achtmal.

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