Dynamo siegt und spielt sich auf Platz 3

Dynamo hat die SpVgg Unterhaching mit 2:0 bezwungen..

setzt sich in der Tabelle nach dem dritten Sieg in Folge endgültig in der Drittliga-Spitze fest und steht jetzt auf Platz drei.

Die Heimmannschaft SG Dynamo Dresden ging als klarer Favorit in die Begegnung. Das Match endete mit einem 2 : 0. Der Gewinner SG Dynamo Dresden ging jubelnd vom Platz. Patrick Schwengers war der Schiedsrichter der Partie.

Ein Sieg Zuhause, mit dem Trainer Markus Kauczinski ohne weiteres zufrieden sein kann. Auswärts haben die wenigsten Spieler einen guten Stand. Und doch wird sich Arie van Lent nun Gedanken machen müssen über dieses Ergebnis. Das Gastgeber-Team von Trainer Markus Kauczinski befindet sich mit 22 Punkten derzeit auf Position 3 der Tabelle. Unter Coach Arie van Lent belegen die Gäste mit 10 Zählern den Platz 17.

Dresden mit einem Wechsel in der Start-Elf: Kapitän Mai kehrt für Ehlers in die Innenverteidigung zurück.

Nach einem ungefährdeten Erfolg sah es aber anfangs gar nicht aus, denn die Gäste gingen nach fünf sieglosen Spielen sehr forsch in die Partie. So liefen die Hachinger die Gastgeber sehr früh an und versuchten, Dynamos Hintermannschaft sofort unter Druck zu setzen. Kevin Broll hatte in der Anfangsphase mehr Ballkontakte, als ihm lieb sein konnte. Eingreifen musste er mit den Händen zunächst nicht, denn Markus Schwabl setzte den ersten Torschuss der Partie vorbei (2.). Dynamo hatte zwar mehr Ballbesitz, kam aber nur selten vor das Tor der Oberbayern. Christoph Daferner bediente bei einem Konter dann aber den in der Mitte mitgelaufenen Patrick Weihrauch, der in der 8. Minute aber verzog.

Keeper Broll ist sofort auf Betriebstemperatur, entschärft einen Schuss von Anspach (14.).

Zum Dosenöffner wird mal wieder ein Freistoß: Weihrauch bedient Hartmann, der aus 12 Metern per Direktabnahme zum 1:0 trifft (26.). Erste Sahne – und fast eine Kopie des Tores bei Hansa (3:1)!

Grauschopf kam Sekunden später wieder an die Kugel, setzte sie aber am Tor vorbei. Mutig drückte Unterhaching danach weiter, Dynamo tat sich schwer, sich zu befreien, bekam kaum Luft. Bis zur 26. Minute: Da spielte Patrick Weihrauch wie in Rostock einen Freistoß in den Strafraum auf Marco Hartmann – und der 32-Jährige traf erneut, diesmal nicht zum 2:0, sondern zum 1:0. Beinahe hätte der Eichsfelder zehn Minuten darauf auch das 2:0 besorgt, doch diesmal konnte Nico Mantl im Hachinger Tor den Kopfball von Dynamos Nummer 6 parieren. Wieder hatte sich Hartmann nach einem Weihrauch-Freistoß von seinem Bewacher gelöst und aus Nahdistanz auf das Tor gköpft.

Danach hat die SGD das Spiel im Griff

…legt noch vor der Pause nach: Herrlicher Spielzug über links, Weihrauch und Meier mit herrlichem Doppelpass, Letzterer flankt auf Hosiner, der vorm Tor eiskalt vollstreckt (42.). Das 2:0 war schon der vierte Treffer des Ösis.

Fast hätte Daferner noch das 3:0 vor der Pause nachgelegt, aber sein Schuss ging vorbei (44.).

Der Pausentee scheint allerdings den Gästen deutlich besser bekommen zu sein. Sie geben gleich ordentlich Gas, profitieren auch davon, dass bei Dynamo im Gefühl der sicheren Führung etwas der Schlendrian einzieht.

Haching hatte zwar zwei frische Leute gebracht, kam aber nicht wirklich zurück ins Spiel und auch nicht zu Chancen. Die Kauczinski-Truppe ließ weiter kaum etwas zu. Nur einmal gab Unterhachings Sturmtank Dominik Stroh-Engel einen gefährlichen Schuss ab, doch Broll parierte den scharfen Ball (54.). Ansonsten bissen sich die Männer von Trainer Arie van Lent die Zähne an der sattelfesten Dynamo-Abwehr aus, in der besonders Hartmann wieder glänzte. Nach vorn blieben die Hausherren durch Standards gefährlich, aber Sebastian Mai (69.) und Hartmann (80.) konnten gute Eingaben nicht zu einer höheren Führung verwerten. Da spielt Dynamo kurzzeitig zu zehnt. Weil Daferner, der von Mai unglücklich im Nacken getroffen wird und dadurch gegen die Bande knallt, behandelt und wenig später ausgewechselt werden muss. Hosiner hatte dann nach einem Konter noch einen „Riesen“, schoss aber in der 89. Minute am langen Pfosten vorbei. Danach war Schluss und der vierte Heimsieg im Sack.

Wenig später pfeift Schiri Schwengers ab. Und die SGD nimmt den letztlich absolut verdienten Dreier mit.

Markus Kauczinski (Dynamo)

„Wir kennen die Stärken von Hartmann bei Standards. Der Sieg fühlt sich gut an. Wir sind Anfang der zweiten Halbzeit etwas geschwommen. Insgesamt war es ein verdienter Sieg. Mit der Leidenschaft, dem Feuer, der Spielfreude – die Mischung ist sehr gut. Es gibt aber immer noch genug Dinge, an denen wir arbeiten müssen.“

Arie van Lent (Unterhaching)

„Wir haben in der ersten Halbzeit nicht viel zugelassen, außer den beiden Tore. Wir sind nach dem Wechsel schlampig mit unserem Passspiel umgegangen. Wir waren sehr bemüht, am Ende war es aber zu wenig. Wir können es besser, müssen das Spiel jetzt schnell abhaken.“

Alles zum Spiel

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