Dynamo siegt 3:1, Paderborn steigt auf

Die SG Dynamo Dresden überraschte noch einmal zum Saisonausklang

…. und gewann gegen den SC Paderborn 07 mit 3:1.

Die Experten wiesen dem SC Paderborn 07 vor dem Match gegen die SG Dynamo Dresden die Favoritenrolle zu, der Spielverlauf belehrte sie letzten Endes jedoch eines Besseren. Im Hinspiel hatte Paderborn keinerlei Probleme mit Dresden gehabt und einen 3:0-Erfolg verbucht.

Philipp Klement (10.) brachte Paderborn in Führung, ehe Baris Atik (18./37./63.) den achtmaligen DDR-Meister per Dreierpack auf die Siegerstraße führte.

Die Marschroute des SC Paderborn war mit dem Anpfiff klar. Der Tabellenzweite wollte sich nicht auf Rechenspiele mit Union Berlin einlassen und mit einem Sieg in Dresden den sicheren Aufstieg perfekt machen. Anfangs ging dieser Plan mit enorm druckvollem Spiel auf. Dresden hatte kaum Zeit, sich zu sortieren und geriet schon früh durch einen satten Flachschuss von Philipp Klement ins Hintertreffen (10.).

Dann kam Dynamo mit Entlastungsangriffen besser ins Spiel. Vor allem über die laufstarken Niklas Kreuzer und Haris Duljevic lief in dieser Phase viel. Alles sah nach einem einfachen Gang ins Oberhaus aus. Doch Dresden hielt mit Kampf dagegen und hatte Glück beim Ausgleich. Nach Atiks Fernschuss prallte der Ball vom Pfosten an den Rücken von SCP-Keeper Zingerle und von dort ins Tor. Mit dem Ausgleich auf der Habenseite spielte Dresden phasenweise furiosen Offensivfußball. Aber auch die Gäste versteckten sich nicht und wären durch Christopher Antwi-Adjei beinahe wieder in Führung gegangen, aber nur beinahe (35.). Wie es geht, zeigte die SG Dynamo, die nach einem erneuten Sturmlauf von Atik, der nicht nur seine Gegenspieler stehen ließ, sondern auch Torwart Zingerle ausguckte, mit 2:1 in Führung ging (37.). Das war auch der Pausenstand.

Paderborn stellte in der Pause personell um

Michael Ratajczak ersetzte Leopold Zingerle eins zu eins. Paderborn kam gut aus der Kabine und drängte auf den Ausgleich. Es folgt eine Ecke auf die nächste doch Uwe Hünemeier und Christopher Antwi-Adjei vergaben aus kurzer Distanz. Für mehr Beruhigung bei Dynamo sorgte Atik, der mit seinem dritten Tagestreffer nach Vorlage von Niklas Kreuzer das 3:1 sicherstellte (63.). Als Schiedsrichter Sven Jablonski die Begegnung beim Stand von 3:1 letztlich abpfiff, hatte das Heimteam die drei Zähler unter Dach und Fach.

Die SG Dynamo Dresden verabschiedet sich mit einer souveränen Leistung in den letzten fünf Spielen, in denen man neun Punkte einsammelte. Die Mannschaft aus der sächsischen Landeshauptstadt beendet die Saison mit insgesamt elf Siegen, neun Remis und 14 Pleiten. Mit Rang zwölf hat SGD am Ende der Spielzeit eine Position im unteren Mittelfeld inne. Im Angriff von Dresden fehlte es in diesem Fußballjahr eindeutig an Durchschlagskraft, was an 41 geschossenen Toren in der Saisonstatistik eindeutig ablesbar ist.

Es fühlt sich sehr gut an, sagte Atik nach seinem Gala-Auftritt: „Wir haben an uns geglaubt. Heute konnten wir befreit aufspielen.“

Bange Minuten nach Schlusspfiff

Nach Schlusspfiff rannten die Paderborner erstmal in die Kabine und warteten auf das Ergebnis aus Bochum. Dann kam die Info: Union konnte in Bochum nicht gewinnen. Die Paderborner liefen jubelnd über den Rasen. Die Aufstiegsparty in Paderborn wird am Montag (20.05.2019) im Rathaus der Stadt steigen, da alle nach Dresden mitgereisten Fans auch die Möglichkeit haben sollen, mit der Mannschaft in der Heimat zu feiern.

Die Stimmen zum Spiel:

Steffen Baumgart (Paderborn): „Im Moment bin ich noch etwas durcheinander, deshalb nur kurz: Die Freude über unseren Aufstieg überwiegt natürlich, auch wenn mich die Niederlage hier in Dresden etwas wurmt. Das Ergebnis war nicht so optimal, dennoch muss ich meinem Team ein riesiges Kompliment machen für ein ganz tolles Spieljahr. Jetzt wird erst mal gefeiert, Urlaub gemacht und dann gibt es für uns 34 Endspiele.“

Cristian Fiel (Dresden): „Wir haben heute ein ganz anderes Gesicht gezeigt, als vorige Woche in Kiel. Das war für mich sehr wichtig, habe ich doch gesehen, was wirklich in der Mannschaft steckt. Heute hat die Mannschaft alles umgesetzt, hat kompakt den Sieg geholt und einmal mehr gezeigt, dass Erfolg nur möglich ist, wenn wir gemeinsam agieren.

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