Dynamo punktet auch gegen Union Berlin

Die SG Dynamo Dresden hat ihre Punkteserie durch ein 0:0 gegen Union Berlin auf fünf Spiele ausgebaut.

30.700 Zuschauer im Dresdner Stadion erlebten am Sonntag (07.04.) ein äußerst intensives Zweitliga-Spiel, in dem qualitativ hochwertige Torchancen allerdings Seltenheitswert hatten.

Ex-Dynamo Gogia vergibt Großchance

Das Spiel war mit vielen Vorschusslorbeeren versehen worden und die Mannschaften rechtfertigten das zu Beginn. Vor allem die Gäste erwischten einen Blitzstart und wären beinahe schon nach zwei Minuten durch den Ex-Dresdner Akaki Gogia in Führung gegangen. Freistehend vor Markus Schubert traf er allerdings den Ball nicht richtig und vergab die Möglichkeit zum 1:0 etwas kläglich.
Dresden schüttelte sich den anfänglichen Schreck aus den Beinen, kam allerdings erst nach 15 Minuten zur ersten eigenen Torchance – eine von nur wenigen. Erich Berko kam dabei nach einem Schnellangriff an den Ball, setzte diesen aber einen knappen halben Meter flach links am Tor vorbei. Der Tabellendritte aus Berlin bekam im Anschluss etwas Oberwasser, konnte Dynamo-Torwart Schubert aber mit einigen harmlosen Schüsschen nicht in Verlegenheit bringen.
Anders sah es beim gefährlichen Kopfball von Florian Hübner aus, denn da hatte Dresden großes Glück, dass der Ball hauchdünn über die Querlatte ging. Beim Distanz-Kracher von Dario Dumic knapp über das Union-Tor hatte die SGD hingegen Pech (27./34.). Die Folge: Mit 0:0 ging es in die Pause.

Auch keine Tore nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel gab es die erste gute Torchance erneut für die Gäste. Dieses Mal schoss der dänische Nationalspieler Sebastian Andersson aus Nahdistanz ans Außennetz (49.). Dresden brauchte wieder eine Weile, zeigte dann aber eine Reaktion und spielte mit mehr Zug zum Tor. Bei einem der aussichtsreichsten Dynamo-Angriffe nahm Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus den Hausherren im Sturmlauf nach einem Foul von Grischa Prömel allerdings den Vorteil, was ohrenbetäubende Pfiffe der SGD-Fans nach sich zog (64.).
Die Chance zum Sieg gab es dennoch, doch Erich Berko entschied sich bei mehreren aussichtsreichen Anspielstationen im Union-Strafraum für die schlechteste Variante. Er spielte den Ball in den Rücken des mitgelaufenen Baris Atik, der damit nichts anfangen konnte (74.). In der Folge war das teilweise sehr hektische Spiel durch Wechsel und viele kleine Fouls geprägt. Beide Abwehrreihen hielten aber die Null und strichen somit je einen Punkt ein.
In der Tabelle steht Dresden nun auf Platz zwölf, Union ist weiter Dritter.
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