Dynamo mit 1:0 Kampf-Sieg gegen Wiesbaden

Befreiungsschlag für Dynamo Dresden!

Die Schwarz-Gelben haben den Bann nach fünf Niederlagen in Serie in der 2. Fußball-Bundesliga endlich gebrochen und den ersten Sieg seit dem 22. September gefeiert!

Der Mann des Abends war Alexander Jeremejeff, der nach einer schönen Vorarbeit von Moussa Koné kurz vor der Pause zum Tor kam (41.).

Damit gibt Dynamo die Rote Laterne wieder an Wehen ab. Der Abstand zum Tabellenachten FC St. Pauli, der sich ebenfalls am Freitagabend 1:1 vom VfL Bochum trennte, beträgt plötzlich nur noch drei Punkte. Damit hat die SGD den Anschluss an zuvor platzierten Teams wiederhergestellt.

Zum hochwichtigen Spiel für Dynamo gegen Wehen sangen sich die Fans schon kurz nach 18 Uhr warm, als Ehrengast nehm Justin Eilers auf der Tribüne Platz.

Cristian Fiel veränderte seine Mannschaft im Vergleich zur 1:3-Auswärtsniederlage beim VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende auf drei Positionen. Chris Löwe sowie die nach ihren Sperren wieder einsetzbaren Patrick Ebert und Niklas Kreuzer ersetzten Patrick Möschl, Dzenis Burnic und Marco Hartmann.

Der K-Block dröhnte schon weit vor dem Spiel, Bengalos wurden gezündet..um zu zeigen, was die Fans  heute bedingungslos von der Mannschaft erwarteten...nämlich unbedingten Siegeswillen und natürlich 3 Punkte.

Das schien auch auf das Team übergesprungen zu sein, der Anfang des Spiels war zwar nicht mit Torchancen überschüttet, dennoch vielversprechend. Das Spielgeschehen fand meist im Mittelfeld statt, nur das Zwingende vorm gegnerischen Tor fehlte.

Kuriose Szene.., als der Ball im Netz von Dynamo lag, jubelte Wehen nach dem Treffer von Manuel Schäffler (26.).

Doch der VAR schaltete sich ein, gab Schiedsrichter Martin Petersen den Hinweis, dass in der Szene zuvor Dynamo-Stürmer Jeremejeff an der Grundlinie mit dem Ball ins Aus gelaufen war und es somit hätte Abstoß für Wiesbaden geben müssen. Also, weiterhin 0:0! Glück für Dynamo. Und Wehen-Coach Rüdiger Rehm konnte es nicht fassen.

Dynamo drückte weiter, sie hatten die Partie im Griff und nach einer starken Einzelleistung von Moussa Koné schoss Jeremejeff das umjubelte 1:0 (41.).  Kurz nach dem Tor explodierte naben Wehen Torwart Watkowiak ein Böller, der aus dem K-Block geflogen kam. Watkowiak hielt sich das Ohr und ein wütender Kevin Broll kam zu ihm gerannt, entschuldigte sich bei seinem Torwartkollegen und gestikulierte wild in Richtung der Dynamo-Fans und versuchte, diese zu beruhigen.

Koné vergibt weitere dicke Riesenchancen

Wehen startete gut in die 2. Halbzeit und hatte eine kurze Drangphase.

Dann hatte Moussa Kone die Riesenchance zum 2:0 auf dem Fuß, nachdem Ebert eine geniale Vorlage spielte, doch Kone konnte den Ball nicht an Watkowiak vorbei zirkeln. Die Chancen für Dynamo häuften sich! Nach 65 Minuten dann gleich zweimal Aufregung im Wehen-Strafraum: Erst sprang Kapitän Schäffler beim Klärungsversuch der Ball leicht an die eigene Hand, bei der zweiten Angriffswelle von Dynamo kam Baris Atik im Zweikampf mit Sascha Mockenhaupt zu Fall, jedoch blieb in beiden Fällen der Strafstoßpfiff aus.

Nach einem Freistoß von Niklas Kreuzer fand der Ball den Kopf von Ballas, doch der drückte das Leder über das Tor (68.). Fast hätte Moussa Koné doch noch für das 2:0 sorgen können, als die Kugel durch Watkowiaks Beine im Tor mag, aber Schiri Petersen entschied auf Abseits (89.). Eine knappe Minute später hatte auch Patrick Ebert noch die Chance, aber Watkowiak hielt (90.).

Dynamo kann gaaaaanz tief durchatmen und holt diese so wichtigen drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Am 13.11. geht es für Dynamo weiter zum Auswärts-Spiel nach Hamburg zum HSV,  Wiesbaden spielt zeitgleich im heimischen Stadion gegen Holstein Kiel.

alles zum Spiel

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