Dynamo Dresden hat Patrick Ebert unter Vertrag genommen. Der 31-Jährige kommt ablösefrei vom FC Ingolstadt und erhält einen Kontrakt bis 2019 plus Option auf eine weitere Saison.

Der 31-Jährige wird mit der Rückennummer 20 für die SGD auflaufen.

Für Ebert ist Dresden nach Ingolstadt und Hertha BSC die dritte Profistation in Deutschland. Interims-Sportgeschäftsführer Kristian Walter freut sich auf den Angreifer: „Patrick ist ein technisch versierter Spieler, der sich im offensiven zentralen Mittelfeld am wohlsten fühlt, aber auch auf beiden Flügeln agieren kann. Er bringt ein waches Auge für seine Vorderleute und ein gutes vertikales Passspiel mit.“

„Die SG Dynamo Dresden ist in puncto Fankultur und Tradition eine der Topadressen im deutschen Fußball. Ich will hier meinen Beitrag dazu leisten, dass der Verein seine positive sportliche Entwicklung fortsetzt“, sagte Patrick Ebert nach der Vertragsunterschrift. „Ich habe noch nie in Dresden gespielt und freue mich unheimlich darauf, hier in diesem tollen Stadion das erste Mal auf dem Platz zu stehen.“

Der gebürtige Potsdamer war erst im Januar 2018 nach Ingolstadt gewechselt, nachdem er zuvor ein halbes Jahr auf Vereinssuche war.  Nun freut sich Ebert auf seine neue Herausforderung: „Die SG Dynamo Dresden ist in puncto Fankultur und Tradition eine der Topadressen im deutschen Fußball. Ich will hier meinen Beitrag dazu leisten, dass der Verein seine positive sportliche Entwicklung fortsetzt.“ Sein Vertrag ist auf die kommende Spielzeit begrenzt, erhält aber eine Option zur Verlängerung. In Dresden erhält der Offensivspieler die Rückennummer 20.

Hinter dem ehemaligen Erstliga-Kicker liegen ereignisreiche Jahre. Nachdem er bei Hertha BSC in der Jugend ausgebildet wurde und später auch den Sprung zu den Profis schaffte, wechselte er 2012 zum damaligen spanischen Erstligisten Real Valladolid. Zwei Jahre später folgte der Umzug in die russische Hauptstadt Moskau. Bei Spartak hielt blieb er jedoch nur ein Jahr. Sein anschließender Wechsel zu Rayo Vallecano verlief zunächst äußerst unglücklich. Erst wurde Ebert wegen Schiedsrichter-Beleidigung vier Spiele gesperrt, dann sorgte ein Achillessehnenriss für ein halbes Jahr Pause. Sein auslaufender Vertrag wurde 2017 schließlich nicht verlängert.