Dynamo gewinnt Testspiel gegen Jena mit 5:0

Dynamo Dresden gewann am Donnerstag das Testspiel gegen Carl Zeiss Jena klar mit 5:0

Dabei konnte die zweite Garde etwas Spielpraxis sammeln und Chris Löwe feierte nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Um den Rhythmus in der Länderspielpause beizubehalten und den Anschlusskadern Spielpraxis zu verschaffen, hatte Drittliga-Spitzenreiter Dynamo Dresden am Donnerstag ein Testspiel gegen den Regionalligisten FC Carl Zeiss Jena eingeschoben. Die Partie endete am Nachmittag in der Walter-Fritzsch-Akademie mit einem standesgemäßen 5:0 (4:0)-Erfolg für den Favoriten. Zweimal Agyemang Diawusie (27., 36.), Marvin Stefaniak (10.), Luka Stor (14.) und Panagiotis Vlachodimos (77.) trafen für die Elf von Trainer Markus Kauczinski.

Dynamo machte von Beginn an ordentlich Dampf. Marvin Stefaniak eröffnete den Torreigen in der 11. Minute – sein erster Treffer seit der Rückkehr nach Dresden. Danach zeigte Agyemang Diawusie seine Stürmerqualitäten: Erst legte er Luka Stor das 2:0 auf (15.), dann netzte er gleich zweimal selber ein (26., 36.). Jena nur bei Standards gefährlich, da aber gleich dreimal im Pech (Latte, Pfosten). Man merkte den Gästen an, dass ihnen komplett die Spielpraxis fehlt. Das letzte Punktspiel gab’s am 1. November des Vorjahres (2:5-Pleite in Altglienicke), eine Saisonfortsetzung wird’s nicht mehr geben.

Weitere Chancen vergaben Stefaniak (Freistoß abgewehrt/23.) und Yannick Stark, der den Abpraller neben das Tor setzte (23.). Bei einer guten Flanke des auffälligen Diawusie verpasste Stor in der Mitte die Hereingabe (25.). In der 27. Minute aber legte Diawusie selbst das 3:0 nach, in der 36. Minute setzte er das 4:0 obendrauf. Der Ex-Ingolstädter konnte sich an diesem Tag wirklich für Drittliga-Einsätze empfehlen.

Jena hatte derweil auch einige gute Chancen: Fabian Eisele prüfte Patrick Wiegers im Dynamo-Tor per Kopf (28.), Matti Langer traf den Pfosten (34.), doch ein Treffer gelang den Thüringern nicht. Nach dem Seitenwechsel hatte sich zumindest Jenas Defensive besser auf den Drittliga-Spitzenreiter eingestellt. Dynamo-Chancen wurden seltener, Yannick Stark traf nach Stefaniak-Ecke nur die Latte (55.). Auch nicht in der zweiten Halbzeit, die Dynamo mit Vlachodimos für Niklas Kreuzer begann. Zunächst verzog der Grieche freistehend (66.), dann verschoss er auch noch einen an Diawusie verwirkten Foulelfmeter (67./gehalten). Zum Glück machte ,Pana` dann nach Vorarbeit von Leroy Kwadwo doch noch sein Tor – er traf zum 5:0-Enstand (77.).

Kurios: Zu einem unverhofften Einsatz kam auch Dresdens Torwarttrainer David Yelldell. Er vertrat souverän und fehlerlos einen Linienrichter, der am Abend vorm Spiel positiv auf Corona getestet wurde.

 

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