Dynamo gegen Rostock mit Punkteteilung

Die SG Dynamo Dresden und der FC Hansa Rostock trennen sich im Spitzenspiel der 3. Liga mit einem torlosen Remis.

Damit bleib die SGD nach dem 30. Spieltag in der Tabelle auf Platz eins und halten die „Kogge“ mit einem Punkt Vorsprung weiter auf Distanz. Der Punkt tut keinem der beiden Teams weh, aber der lachende Dritte bleibt dadurch Ingolstadt, das trotz der Niederlage gestern weiter an Dresden und Rostock dranbleibt. Das Topspiel Erster gegen Zweiter hielt nicht wirklich, was es versprochen hatte. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie vor allem nicht verlieren wollten. Zumal Verfolger FC Ingolstadt am Vortag schon beim 1. FC Magdeburg gepatzt hatte. Somit verbuchten sowohl Hansa, das auch nach 38 Jahren weiter auf einen Pflichtspielsieg in Dresden warten muss, als auch Dynamo einen gewonnenen Punkt.

Intensives Duell mit wenig Chancen

Das Spiel im leeren Rudolf-Harbig-Stadion war von Beginn an intensiv: viele Zweikämpfe, einige Fouls. Dynamo hatte zunächst mehr Ballbesitz, Hansa hielt aber gut dagegen. Bis auf einen Abschluss von Kevin Ehlers (4.) gab es zunächst kaum Torchancen auf beiden Seiten. Beide Teams scheuten das letzte Risiko und schenkten sich nichts. Besonders die Defensivreihen waren sehr konzentriert. Lange kam einzig durch Standardsituationen ein Hauch von Gefahr auf.  Auch Rostocks Damian Roßbach (21.) wussten mit ihren an sich guten Kopfballchancen überhaupt nichts anzufangen. Ansonsten rieben sich die Akteure in intensiven, aber nicht überharten Zweikämpfen auf.

Die beste Möglichkeit der ersten Hälfte hatten die Hausherren. Yannick Starks Flugball fand Christoph Daferner, der vor dem Hansa-Tor noch einmal querlegte. Doch die Kopfballablage geriet ein bisschen zu steil. Philipp Hosiner brachte den Ball nicht mehr aufs Tor (29.). Richtig gefordert wurde Gäste-Keeper Markus Kolke allerdings nur beim Stark-Schuss fünf Minuten vor der Pause.

 

Offensiv hatte Dresden im zweiten Durchgang nahezu nichts mehr zu bieten, hielt hinten aber dicht. Nach dem Seitenwechsel kam dann Rostock besser in die Partie hinein. Bentley Baxter Bahn (49.) und Jan Löhmannsröben (52.) verpassten die Führung für die „Kogge“, später klärte Dynamos Abwehrchef Sebastian Mai gerade so vor dem einschussbereiten John Verhoek (64.). Von den Gastgebern kam nun nicht mehr viel nach vorn. Intensiv war es über das gesamte Spiel, aber der Unparteiische hatte über 90 Minuten alles im Griff und hielt es bei einer sehr fairen Partie. In der Folge fiel die Partie aber wieder in den Trott der ersten 45 Minuten ab. Ein Geniestreich von Löhmannsröben hätte dennoch fast für den Treffer des Tages gesorgt. Der Mittelfeldspieler, eigentlich ein Mann fürs Grobe, griff sieben Minuten vor dem Ende zum Hackentrick. Broll war geschlagen, der Ball verfehlte aber auch das Tor knapp. So blieb es beim insgesamt gerechten Unentschieden – und auch bei der Tabellenkonstellation: Dresden vor Hansa.

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