Dynamo-Einspruch: Verhandlung vor DFB-Gericht terminiert

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wird den Einspruch von Dynamo Dresden gegen die Wertung des Zweitligaspiels gegen Darmstadt 98 (2:3) am März 2020 mündlich verhandeln.

Geleitet wird die Sitzung von Hans E. Lorenz, dem Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts. Das Sportgericht hatte den ersten Dresdner Einspruch im Einzelrichterverfahren am Montag als unbegründet zurückgewiesen. Der Verein legte erneut Einspruch ein und beantragte eine mündliche Verhandlung.

Die Verantwortlichen des Tabellenletzten begründeten ihren Schritt mit dem fehlerhaften Einschreiten des Video-Assistenten. Dies habe zur Aberkennung „eines regulären Treffers zum 3:3“ geführt.

Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Minute den vermeintlichen Ausgleich erzielt. Das Tor wurde nach Intervention des Video-Assistenten Florian Badstübner von Schiedsrichter Michael Bacher überprüft und wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Kein VAR-Fehler: Sportgericht weist Dynamo-Einspruch zurück

Der Einspruch des stark abstiegsbedrohten Zweitligisten Dynamo Dresden gegen die Wertung des Punktspiels gegen Darmstadt 98 (2:3) ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als unbegründet zurückgewiesen worden.

„Die Entscheidung des Schiedsrichters ist als Tatsachenentscheidung nicht anfechtbar. Es lässt sich auch kein Regelverstoß des Unparteiischen oder ein Fehler des Videoassistenten erkennen“, sagte Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts. Das Ergebnis hat damit weiterhin Bestand.

Dresden hatte am 10. Februar Einspruch gegen die Wertung des Spiels vom 7. Februar eingelegt. Die Verantwortlichen des Tabellenletzten begründeten ihren Schritt mit dem fehlerhaften Einschreiten des Video-Assistenten. Dies habe angeblich zur Aberkennung „eines regulären Treffers zum 3:3-Ausgleich“ geführt hatte.

Stürmer Patrick Schmidt hatte in der 72. Minute das vermeintliche 3:3 erzielt, bevor das Tor nach Intervention des Video-Assistenten Florian Badstübner von Schiedsrichter Michael Bacher überprüft und anschließend wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde.

„Wir wollen mit unserem Protest auch Klarheit schaffen, wann und wie der Videobeweis im deutschen Fußball einschreiten darf“, hatte Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born gesagt: „Wir konnten rund um die Geschehnisse in der 72. Spielminute und dem Einschreiten des VAR einmal mehr nicht erkennen, dass damit eine eindeutige Fehlentscheidung des Schiedsrichters auf dem Platz korrigiert werden sollte.“

Sei der erste, der diesen Beitrag teilt

Schreibe einen Kommentar

dynamofanseite verwendet Cookies, um für ein optimales Online-Erlebnis zu sorgen. Indem Du unsere Webseite besuchst, stimmst Du der Verwendung von Cookies im Rahmen der Datenschutzerklärung zu.
P