Dynamo Dresden verpasst Sieg gegen Greuther Fürth

Dynamo Dresden verpasst im Nachholspiel gegen Greuther Fürth den Sprung vom Tabellenende auf den Relegationsplatz.

Aber Dynamo darf weiter hoffen…

Im Nachholspiel des 27. Spieltags kam der Tabellenletzte gegen die SpVgg Greuther Fürth zu Hause nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und verpasste es, mit dem Karlsruher SC auf dem Relegationsplatz nach Punkten gleichzuziehen.

Mit einem Spiel weniger als die Karlsruher darf Dynamo sich aber weiterhin Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Dynamo vom Anstoß weg in der Defensive, Greuther Fürth macht das Spiel! Und braucht nur 13 Minuten zur Führung: Wahlqvist kann die Flanke nicht verhindern, Ballas und Nikolaou „vergessen“ Fürth-Stürmer Keita-Ruel, der aus fünf Metern völlig unbedrängt einnickt.

Das Spiel startete sehr unruhig und mit vielen Fouls. Innerhalb der ersten fünf Minuten zeigte Schiedsrichter Christof Günsch (Berlin) zweimal die Gelbe Karte – eine pro Team. Der Gast aus Fürth kam im Anschluss aber besser in die Partie und ging verdient in Führung.

Auch nach dem Tor bleiben die Gäste am Drücker, bei der SGD geht nach vorn so gut wie gar nichts. Ausbeute von Dynamo nach 45 Minuten: zwei Schüsse Richtung Tor von Wahlqvist (22., 36.). Das ist einfach viel zu wenig! Fürth dagegen mit anderen Chancen: Erst ballert Stefaniak freistehend an den Pfosten (19.), dann trifft Seguin aus Nahdistanz nur das Außennetz (29.).

Dynamo mit mehr Schwung in die 2. Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel kam Dynamo, das durch das 3:2 bei Wehen Wiesbaden am Samstag ein Lebenszeichen gesendet hatte, mit mehr Schwung auf den Platz zurück. Dynamo Trainer bringt Makienok für Müller und stellt auf 4-4-2 um. Prompt die erste echte Chance für sein Team: Flanke Petrak, Kopfball Jeremejeff – knapp am Kasten vorbei (51.). Kurz später klappt es aber besser! Eckball Hamalainen und Makienok nagelt die Kugel am langen Pfosten ins Netz. Joker Makienok – sein dritter Treffer für Dynamo und der verdiente Ausgleich !

Greuther Fürth aber bleibt gefährlich! Ernst köpft nach einer Ecke hauchdünn daneben (68.), Hrgota wird von Hamalainen im letzten Moment gebremst (70.).

Aber dann noch mal Dynamo ganz nah dran am Dreier: Löwe flankt auf Makienok, aber diesmal knallt der Däne den Ball nur ans Außennetz (86.). Kurz darauf segelt noch ein Kopfball von Jeremejeff neben das Tor (89.). Der Aufreger dann in der Nachspielzeit: Jaeckel rauscht mit gestreckten Bein in den eingewechselten Königsdörffer, aber Schiri Günsch zeigt nicht auf den Punkt, sondern pfeift statt dessen ab. Das kann, oder sogar muss Elfmeter geben!

Auf Dynamo wartet am Freitag (18:30) gegen den Hamburger SV eine schwierige Partie, Greuther Fürth muss Nach Nürnberg (Sa: 13:00).

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